Wartezimmer i4: Lieferzeiten, Lieferstatus, Zulassung …
Guten Morgen,
dann eröffne ich mal das Wartezimmer für den i4.
Gestern fix einen M50 bestellt, Liefertermin 04/2022
( frühester möglicher Termin in Österreich)
Lg
Heli
15025 Antworten
Zitat:
@smartdriver35 schrieb am 19. Dezember 2021 um 17:46:56 Uhr:
Besondere Wertvernichter sind meist Optische Dinge wie teure Farben und Akzente, teure Hifi und Navi Systeme die über das nötige hinausgehen, teure Sitze und Bezüge, sowie vor allem leider auch teure Felgen ( die sich ja im Notfall auch nachrüsten lassen würden )
Wie wahr, wie wahr. Ich habe allerdings eine dieser Optionen aus Bequemlichkeit gewählt:
- elektrische Sitze; es gibt kaum etwas nervigeres als bei mehreren Fahrern ständig wieder den Sitz einszutellen
Gerade bei teuren Felgen gebe ich Dir Recht. Nachrüsten geht immer und gerade beim i4 haben die >19" Teile einen deutlichen Einfluss auf den Verbrauch.
Zitat:
@hamann19 schrieb am 19. Dezember 2021 um 18:02:29 Uhr:
Bei 25% Wertverlust für nur 12 Monate würde ich auch mal ein Miete bei Sixt in Erwägung ziehen. Die Frage ist auch warum kaufen nur für 12 Monate. Macht keinen Sinn.
Ich denke das sich der i4 nach 12 Monaten besser verkaufen lässt als nach 24 oder 36. Die Nachfrage ist zu Beginn besonders groß, dazu kommen die aktuellen Wartezeiten von 8-12 Monaten für E-Autos. Nach 24/36 Monaten gibt es vielleicht schon wieder die nächste Weiterentwicklung in Bezug auf Effizienz/Reichweite, da sind einfach die Entwicklungen in der E-Mobilität aktuell viel zu schnell.
Wenn man mietet/least muss man gar nix weiterverkaufen.
Wenn man kauft und früh verkauft, nimmt man immer den maximalen Wertverlust in kürzester Zeit mit.
Faustregel: 1 Jahr (25% Wertverlust), 3 Jahre (50% Wertverlust).
Ob die aktuell guten Gebrauchtwagenpreise da einem "ein gutes Geschäft" ermöglichen, ist eine nicht risikofreie Wette.
Zitat:
@Xentres schrieb am 20. Dez. 2021 um 12:24:50 Uhr:
Wenn man kauft und früh verkauft, nimmt man immer den maximalen Wertverlust in kürzester Zeit mit.
Das sehe ich auch so. Ich persönlich würde nie für 12 Monate einen i4m50 kaufen. Wenn man mal von ca 75t€ Neupreis bei einer Sparvariante ausgehen und bei nur 20% Wertverlust ausgeht sind das in 12 Monaten ca 12t€ Wertverlust. Dafür müssen die meisten lange Arbeiten geschweige den Sparen. Absolut nicht lukrative. Ausser man hat zuviel € und es juckt einen nicht. Aber dann würde ich keine Sparvariante kaufen 🙄
Ähnliche Themen
Anders rum gesehen kann man bei 12k EUR Wertverlust für 12 Monate einen Mietpreis/Leasingrate von 1000 EUR pro Monat gleichsetzen und trägt dann kein Risiko des Weiterverkaufs, hat keinen Aufwand und so weiter.
Bleiben Miete/Leasingrate darunter, ist man immer besser dran.
Das sollte doch auch beim i4 M50 möglich sein?
Zitat:
@Xentres schrieb am 20. Dez. 2021 um 12:55:31 Uhr:
Anders rum gesehen kann man bei 12k EUR Wertverlust für 12 Monate einen Mietpreis/Leasingrate von 1000 EUR pro Monat gleichsetzen und trägt dann kein Risiko des Weiterverkaufs, hat keinen Aufwand und so weiter.Bleiben Miete/Leasingrate darunter, ist man immer besser dran.
Das sollte doch auch beim i4 M50 möglich sein?
100% Zustimmung. Deshalb auch mein Vorschlag mit Sixt oder ähnliches. Denke da liegt die Rate deutlich unter 1000€ 😉
Nicht bei 12 Monaten Haltedauer, denke ich. Ich habe bei 36 Monaten nen Leasingfaktor von knapp ca.1. Bei 24 Monaten wäre das pro Monat schon um ~0,2 Punkte schlechter gewesen (~150€ brutto).
Aber ich kann mir auch nicht vorstellen, daß man an einem nackten i4 mit 15000km nach einem Jahr nur 12k€ verliert, das wären gerade mal 16-17% Wertverlust.
Ich glaube, wenn man das möchte, muß man G-Modell fahren ;-)
Ich glaube, dass man bei Kauf - Wiederverkauf in 2022 i4 M50 ein überschaubares Risiko an Wertverlust trägt.
Moin,
leasing unter 1.000,00€ bei 36 Monaten mit 20.000 km ist nicht möglich! Am Anfang hatte ich auch gute Angebote aber jetzt gibt es keine.
Ich denke auch mit dem Wertverlust von 25% und Faustregel nach 12 Monaten gilt absolut nicht mehr. Die Gründe sind bei Neukauf bekommt man für diesen Wagen kaum Prozente mehr, da es zu wenig Autos gibt und BMW noch der Händler die wenigen Fahrzeuge rabattiert. Der Chipmangel und die Lieferzeit spielen eine riesige Rolle.
Der nächste Kunde müsste locker 1 Jahr warten ohne dass der Lieferzeitpunkt garantiert ist oder Teile aus der Bestellung rausfliegen da nicht lieferbar. Dann würde er die paar Kilometer oder die 6 oder 8 Monate Haltedauer des Erstbesitzers bestimmt akzeptieren.
Ist meine Meinung.
Also ich habe 12,5 Prozent Nachlass bekommen, dazu noch die BAFA Förderung die der Gebrauchtwagenkäufer ja nicht mehr bekommt. Das heißt man liegt beim Neuwagen schon bei 18-19%. Ich denke da dürfte es kaum klappen nach einem Jahr nur 25% Wertverlust auf den Listenpreis zu haben.
Waren die 25% Wertverlust nach 1 Jahr nicht auf den fertigen Preis, also nicht liste sondern (liste - Rabatt) bezogen?
Ansonsten würd ich mir öfters neue Autos holen wenn „nur“ 25% auf den Listenpreis verloren gehen.
25% BLP. Beim i4 M50 gibt es mit den Konditionen von Barford gibt es m.E. keinerlei Risiko im 1. Jahr der Anschaffung eine neue Entscheidung zu treffen.
Meine „Reise“ zum BMW i4
Ich möchte mal mit Euch meine Journey teilen, die mich zum i4 geführt hat. Ich gehe davon aus, dass hier einige mitlesen, die auch überlegen, ob und wenn ja welche E-Auto sie sich zulegen wollen und hoffe, dass meine Überlegungen bei Eurer Entscheidung vielleicht helfen. Ich habe mich in den letzten Monaten sehr intensiv mit dem Markt der E-Autos beschäftigt, mir viele Tests und Videos reingezogen und zahlreiche Autos auch komplett konfiguriert. Auch alle mal bei Carwow reingestellt.
Ausgangslage: ich fahre seit 2,5 Jahren einen Audi e-tron 55 als Firmenwagen und habe damit auch schon Erfahrung mit E-Autos. Mit dem Auto bin ich auch grundsätzlich zufrieden. Allerdings gibt es auch Sachen, die ich beim nächsten Auto anders haben wollte. Gerade die Software (App, Verkehrszeichenübernahme, Navirouting, etc) und die Effizienz bei schnellerer Fahrt haben mich sehr gestört. Sensationell ist nach wie vor die Ladekurve des e-tron, weil er zwar „nur“ 150kW im Peak kann. Aber wahnsinnig lang deutlich über 100kW lädt.
Es standen auf dem Wunschzettel: effizientere Form, ausgereiftere Software vielleicht etwas mehr Kurvendynamik (geringeres Gewicht), annähernd vergleichbare Fahrleistungen zum e-tron; idealerweise auch wieder Allrad. An Ausstattung war mir wichtig: elektr. Sitze mit Memory, Apple Carplay, alle Assistenzsysteme, Abstandstempomat und wenn möglich HUD. Verzichten könnte ich komplett auf ein Navi, weil ich sowieso nur Google Maps über Carplay genutzt habe und die Ladestops bei längeren Routen vorher über ABRP plane. Navi ist aber leider überall dabei.
Folgende Autos habe ich mir deswegen intensiv angeschaut über Tests, Videos, Konfiguratoren, Preislisten und Probesitzen. Gefahren bin ich leider nur den Tesla bzw. hätte ich recht viele Probefahrttermine gehabt, als klar war, dass es der i4 wird (schnelle Entscheidung).
Tesla Model 3: hier bin ich den Standard Range+ gefahren und fand das Auto wirklich gut zu fahren. Ich finde das Model 3 Standard Range+ vielleicht auch das Auto mit dem besten Preis / Leistungsverhältnis nach Förderung auf dem Markt. Wo bekommt man ein Auto mit deutlich über 300PS und so einem Ausstattungspaket für diesen Preis. Man muss aber den Ansatz von Tesla mögen. Ich hätte eher zum Long Range tendiert. Den finde ich vom P/L Verhältnis schon nicht mehr ganz so gut. Das Model 3 hat meiner Frau überhaupt nicht gefallen (innen, wie außen und v.a. die fehlenden Schalter); das fand ich nicht so schlimm. Die Verarbeitung ist natürlich so wie sie ist. Richtiges Manko und damit auch der Grund gegen den M3 war mit Kind die kleine Kofferraumklappe und v.a. der fehlende Tacho. 3rd Party Nachrüstlösungen für den Tacho sahen für mich alle komisch aus.
Mustang (Ford) mach-e: finde ich ein schönes Auto. Auch innen hat uns der Mustang sehr gut gefallen; ich mag generell das Interieur amerikanischer Autos. Fahrtechnisch glaube ich hätte mir der Mustang viel Spaß gemacht. Beim Mustang hätte ich Bedenken gehabt bzgl. Effizienz, Ladeleistung und ich hätte mir überlegen müssen, ob ich mit knapp 50 nicht zu alt für einen Mustang bin. V.a. aber habe ich den Mustang dann nicht weiterverfolgt, weil es anscheinend keine zusätzlichen Rabatte gibt. Dadurch finde ich den Mustang etwas zu teuer im Vergleich zu anderen Autos
Polestar 2: der Polestar kam jetzt endlich auch einmal zur Probefahrt in unsere Region (habe ich dann nicht mehr genutzt wegen i4). Vom Innenraum finde ich den Polestar sehr gediegen (wie auch die aktuellen Volvos). Auch von außen fand ich den ok; nur überhaupt nicht das Heck. Beim Polestar hätte ich Bedenken gehabt wegen der Effizienz. Noch schwerer hat aber gewogen, dass man auf den Polestar (zumindest laut Carwow) keine Rabatte bekommt. Ich habe nur ab und zu mal günstige Leasingangebote gesehen. Dadurch fand ich den Polestar vom Preis / Leistungsverhältnis insgesamt zu teuer.
Hyundai Ionic 5: finde ich ein sehr innovatives Auto, das auch technisch mit der 800V Technologie weit vorne ist. Optisch finde ich den I5 sehr schön (in 5 Jahren auch noch?), auch wenn damit die Effizienz etwas leidet. Einzige Ausnahme ist für mich die Heckschürze, die aussieht als hätte man die vergessen und nachträglich dran geschraubt. Innen gefällt mir der I5 sehr gut. Meiner Frau gar nicht. Ich hätte allerdings Bedenken mit den Sitzen gehabt, weil mir die Lehne sehr kurz erschien. Bei meinen 1,90 ging die mir gerade zum Schulterblatt. Probefahrt war nicht möglich, weil der Händler seinen Vorführer verkauft hatte. Bei der Probefahrt hätte ich vor Allem geschaut, ob mir die Abstimmung nicht zu schwammig ist, was man oft liest. Größtes Manko beim I5 war für mich, dass ich für elektrische Sitze mit Memory durch die Ausstattungspakete automatisch im teuersten Paket gewesen wäre und dann noch das Relax Paket dazu gebraucht hätte. Damit wurde der I5 für mich preislich unattraktiv, weil ich viele der anderen Ausstattungen gar nicht gebraucht hätte.
Kia EV 6: der Kia ist als Bruder des I5 technisch genauso interessant. Innen hat uns der EV6 sogar besser gefallen. Auch von der Abstimmung her scheint der EV6 deutlich mehr nach meinem Geschmack abgestimmt zu sein (sportlicher). Auch preislich wäre der EV6 deutlich interessanter gewesen, weil ich Ihn einfacher auf meine Wünsche konfigurieren hätte können und laut Carwow hätte ich es auch noch ein paar Punkte mehr Rabatt gegeben. Anscheinend hätte er längere Lieferzeiten gehabt (9-12 Monate vs. halbes Jahr beim I5). Wir haben uns gegen das Fahrzeug entschieden, weil wir uns mit dem Heck überhaupt nicht anfreunden konnten (auch wenn es z.B. in schwarz nicht mehr ganz so auffällt). Von vorne finde ich das Auto schön gemacht.
Mit dem VW ID 4 GTX (und seine Brüder von Skoda, Audi, etc) habe ich mich nur am Rande beschäftigt, da mir die Autos optisch nicht so gefallen haben und ich von der Softwarequalität meines e-trons noch zu abgeschreckt war. Auch die vergleichsweise niedrigen Ladegeschwindigkeiten haben mich nicht überzeugt.
Den BMW i4 fand ich von Anfang an ein superschönes Auto. Zudem bin ich vor dem Audi nur BMW gefahren. Als die ersten Preis kamen, hatte ich den i4 innerlich abgeschrieben. Ich bin davon ausgegangen, dass auf die 58k Grundpreis des 40er noch ca. 20k Ausstattungen kommen würden, wie ich das von meinen früheren Verbrennerkonfigs kannte. Zum Glück habe ich Ende November einmal eine Konfig durchlaufen lassen und festgestellt, dass ich mit 6-7k Ausstattung meine Wunschkonfig recht gut hinbekomme (zwar nur mit Uni Lack und ohne M-Paket, aber zumindest 18“). Als ich dann gesehen habe, dass man sogar einen Rabatt bekommt, der den geringeren BAFA Zuschuss mehr als ausgleicht, war ich schon ziemlich angefixt und habe die Chance gesehen, wieder BMW zu fahren.
Dummerweise habe ich dann aber auch einmal den 50er konfiguriert, den ich eigentlich leistungsmäßig nicht brauche, optisch heftig finde mit den Diffusoren bzw. fast schon übertrieben finde; aber der halt Allrad hat. Und dabei habe ich dann festgestellt, dass der Preis-Unterschied zum 40er ausstattungsbereinigt ziemlich dahin schmilzt (wenn er nicht so teuer wäre, würde ich fast sagen er ist ein Schnäppchen). Am Ende bleiben da vielleicht noch 3-4k Unterschied übrig. Zwar hätte ich nicht alle Ausstattung in den 40er gepackt; es war aber auch nichts dabei, was mich nicht doch gereizt hätte. Und da war ich mit mir im Clinch, zwischen Vernunft auf der einen Seite und der Chance mal so ein motorisiertes Auto zu fahren. Und das kleine unvernünftige Teufelchen hat gewonnen und ich habe den 50er bestellt. Es kam dann aber auch noch Torschlusspanik dazu, weil ich festgestellt habe, dass die Lieferzeiten immer mehr explodieren und die Rabatte eher weniger werden. Deswegen habe ich dann sehr schnell zugeschlagen, ohne einmal im i4 gesessen zu haben (nur im Gran Coupe; wäre sogar über 200km in die BMW Welt gefahren, wenn die nicht gerade die i-Ausstellung umgebaut hätten). Geschweige denn den i4 gefahren zu sein. Insgesamt lag dann eine Woche zwischen meiner ersten 50er Konfig und der Bestellung (wobei mir der Händler den 50er auch noch einmal etwas attraktiver, wie den 40er gemacht hat).
So war also meine Journey zum i4 M50 und ich hoffe, dass es dem einen oder anderen bei seiner Entscheidung hilft. Ich möchte aber noch einmal betonen, dass das obige meine rein subjektive Meinung ist. Ihr könnt natürlich eine komplett andere Meinung haben bzw. ist Optik einfach Geschmackssache.
@mcd001
Glückwunsch. 🙂
Ich kann das mit dem e-tron 55 gut nachvollziehen. Genau Deine Themen haben mich dazu geführt mich wieder nach 10 Monaten und 13.000 km davon zu trennen. Wir sind vorher auch 12J BMW gefahren und haben direkt den i4 M50 und zur Überbrückung einen BMW i3 bestellt. Der i3 kam diesen Monat. Der i4 irgendwann nächstes Jahr. 🙂