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i4 - Verhalten der Rekuperationsstufen

BMW i4 G26
Themenstarteram 4. Mai 2022 um 12:36

hat jemand von euch schon erfahrungen mit dem i4m50 hinsichtlich der unterschiedlichen

rekuperationsstufen sammeln können?

ich selbst fahre meistens im comfort-modus und nur mit niedriger rekuperation. die hohe rekuperation bzw. den b-modus empfinde ich als unangenehm (kopfnick-effekt durch starkes abbremsen). sicherlich kann man mit etwas übung das one-pedal-driving perfektionieren, so dass das abbremsen sanfter erfolgt und man sich den wechsel des pedals erspart, aber der richtige mehrwert daraus erschliesst sich mir bisher nicht. allerdings fahre so gut wie keinen stadtverkehr, sondern fast nur landstrasse und autobahn.

den adaptiven modus habe ich einige mal probiert, aber dann immer wieder abgeschaltet. ich fühle mich einfach nicht wohl damit, da das auto immer anders reagiert (segeln oder rekuperieren) und ich finde das irritierend. der bmw macht das zwar ganz gut, aber ich betätige die bremse (bzw. die rekuperation) lieber selbst nach meinem eigenen fahrgefühl.

mich würde interessieren, ob ihr nennenswerte unterschiede im verbrauch zwischen den unterschiedlichen rekuperationsstufen (niedrig, mittel, b-modus, adaptiv) festgestellt habt?

so wie ich es verstehe und es auch die instrumententafel anzeigt, rekuperiert er sowieso, wenn man auf die bremse tritt.deshalb sehe ich zumindest gegenüber dem b-modus keine wesentlichen effizienz-nachteile. adaptiv mag es

anders sein, da er hier öfter mal segelt als bei rekuperationsstufe "niedrig", was vermutlich effizienter ist als der versuch der energie-rückgewinnung. einen nennswerten unterschied konnte ich aber bisher nicht feststellen.

wie sind eure erfahrungen mit den unterschiedlichen rekuperationsstufen?

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46 Antworten

Zitat:

@bmwi4m50 schrieb am 4. Mai 2022 um 12:36:36 Uhr:

hat jemand von euch schon erfahrungen mit dem i4m50 hinsichtlich der unterschiedlichen

rekuperationsstufen sammeln können?

Ich fahre auch überwiegend im Comfort-Modus aber dann immer in Stufe B. Das Bremspedal habe ich bisher wenig benutzt. Fahre sozusagen fast nur mit dem Gaspedal bzw. Tempomat. Wenn die Schildererkennung klappt, dann übernehme ich dann die neue Geschwindigkeit mit der Set-Taste. Leider klappt die Schildererkennung nicht immer so gut - bzw. habe ich hier viele Bereiche mit Begrenzungen zu gewissen Tageszeiten.

Ansonsten sind bei mir diese automatischen Verstellungen deaktiviert. Ich halte das für mich nicht so berechenbar.

Hallo,

ich habe zwar einen iX, aber der funktioniert ja ähnlich.

Ich mußte mich auch erst an B gewöhnen, aber mittlerweile funktioniert das prima und der Verbrauch ist damit auch sehr gut.

Die Alternative D mit Adaption habe ich bisher nur kurz angetestet.

Viele Grüße,

Ralf

Ich finde es sehr interessant, wie viele nur B nutzen (nicht nur hier, auch in Videos) und der adaptiven Rekuperation nichtmal eine Chance geben. Ich habe die adaptive Rekuperation in meinem GTE seit inzwischen einem Jahr und für mich war das mit eines der Ausschlussskriterien für den Nachfolger: kein Fahrzeug ohne adaptive Rekuperation.

Ich rolle einen langen Berg hinab und ganz unten kommt ein 70er-Schild. Normalerweise müsste ich nun zuerst schauen, dass ich die Geschwindigkeit halte und dann auf die 70 abbremse. Mit One-Pedal-Drive müsste ich dauerhaft mit dem Gaspedal steuern - auch nicht besser. Mit der adaptiven Rekuperation gehe ich einfach vom Gas und lehne mich zurück, das Auto hält zuerst die Geschwindigkeit und rekuperiert dann automatisch auf die 70 hin.

Wenn man sich darauf einlässt, dann versteht man auch sehr schnell, wie das funtioniert und auf was er achtet. Kurven, Kreisverkehre, Verkehr, Tempolimits, etc. Ich hatte schon nach kürzester Zeit keine "Überraschungen" mehr sondern das Auto hat genau so rekuperiert, wie ich es erwartet habe.

Es gibt sicherlich ein Anwendungsgebiet für den B-Modus, wenn man beispielsweise in der Stadt bei viel Verkehr unterwegs ist, dann kann man ja umschalten. Aber ansonsten kann ich nur jedem empfehlen, sich auf den adaptiven Modus einfach mal einzulassen und zu lernen, sich davon verwöhnen zu lassen ;)

vielen Dank für den Hinweis - ich lerne gerne dazu und werde es die nächsten Fahrten mal ausprobieren mit D und Adaption

Zitat:

@phchecker17 schrieb am 9. Mai 2022 um 11:25:01 Uhr:

Ich finde es sehr interessant, wie viele nur B nutzen (nicht nur hier, auch in Videos) und der adaptiven Rekuperation nichtmal eine Chance geben. Ich habe die adaptive Rekuperation in meinem GTE seit inzwischen einem Jahr und für mich war das mit eines der Ausschlussskriterien für den Nachfolger: kein Fahrzeug ohne adaptive Rekuperation.

Ich rolle einen langen Berg hinab und ganz unten kommt ein 70er-Schild. Normalerweise müsste ich nun zuerst schauen, dass ich die Geschwindigkeit halte und dann auf die 70 abbremse. Mit One-Pedal-Drive müsste ich dauerhaft mit dem Gaspedal steuern - auch nicht besser. Mit der adaptiven Rekuperation gehe ich einfach vom Gas und lehne mich zurück, das Auto hält zuerst die Geschwindigkeit und rekuperiert dann automatisch auf die 70 hin.

Wenn man sich darauf einlässt, dann versteht man auch sehr schnell, wie das funtioniert und auf was er achtet. Kurven, Kreisverkehre, Verkehr, Tempolimits, etc. Ich hatte schon nach kürzester Zeit keine "Überraschungen" mehr sondern das Auto hat genau so rekuperiert, wie ich es erwartet habe.

Es gibt sicherlich ein Anwendungsgebiet für den B-Modus, wenn man beispielsweise in der Stadt bei viel Verkehr unterwegs ist, dann kann man ja umschalten. Aber ansonsten kann ich nur jedem empfehlen, sich auf den adaptiven Modus einfach mal einzulassen und zu lernen, sich davon verwöhnen zu lassen ;)

Mus ich zustimmen ;) Mein M50 habe ich fast 3.500km gefahren, nicht ein mahl in B-Modus, Eco-PRO und adaptiven Rekuperation ist Genial, Super Cruising ;)

B Modus wäre eigentlich nur eine Komfortfunktion, weil man da nur ein Pedal bedient, in anderen Modi würde beim Bremsen auch zunächst rekupiert, erst bei stärkeren Druck greift dann echte Bremse.

Kann das jemand bestätigen ?

Zitat:

@Matthes75 schrieb am 9. Mai 2022 um 12:33:53 Uhr:

B Modus wäre eigentlich nur eine Komfortfunktion, weil man da nur ein Pedal bedient, in anderen Modi würde beim Bremsen auch zunächst rekupiert, erst bei stärkeren Druck greift dann echte Bremse.

Kann das jemand bestätigen ?

Bestätigen kann ich Letzteres. Natürlich wird erst rekuperiert und nur gebremst, wenn nicht mehr rekuperiert werden kann.

Nicht bestätigen kann ich, dass der B-Modus eine Komfortfunktion ist. Da muss man die ganze Zeit aktiv den Fuß auf dem Pedal haben. Der adaptive Tempomat mit adaptiver Rekuperation ist viel komfortabler. Da braucht man die Füße eigentlich gar nicht mehr.

Erfahren im Wortsinn seit gut einem Monat auf 3.200 km.

Zitat:

@phchecker17 schrieb am 9. Mai 2022 um 11:25:01 Uhr:

[...]

Es gibt sicherlich ein Anwendungsgebiet für den B-Modus, wenn man beispielsweise in der Stadt bei viel Verkehr unterwegs ist, dann kann man ja umschalten. Aber ansonsten kann ich nur jedem empfehlen, sich auf den adaptiven Modus einfach mal einzulassen und zu lernen, sich davon verwöhnen zu lassen ;)

Volle Zustimmung dazu von mir.

Gruß John

Zitat:

Nicht bestätigen kann ich, dass der B-Modus eine Komfortfunktion ist. Da muss man die ganze Zeit aktiv den Fuß auf dem Pedal haben. Der adaptive Tempomat mit adaptiver Rekuperation ist viel komfortabler. Da braucht man die Füße eigentlich gar nicht mehr.

Erfahren im Wortsinn seit gut einem Monat auf 3.200 km.

Ja, sehe ich auch so, aber die Tesla Jünger schimpfen/reiten da halt drauf rum, das E-Auto = One Pedal Driving heißt, die kennen halt auch nix anderes/besseres, ist wie bei den Sitzen (die waren für mich sowas von pfui im Modell 3)

Im Stadtverkehr muss ich dann mal probieren was mir besser gefällt.

Bin mit meinem i4M50 bis jetzt 900 km gefahren, fast alles im Comfort Modus mit adaptiver Rekuperation bin sehr zufrieden mit dieser Einstellung , funktioniert bei mir sehr gut zwischen Segeln und stark Rekuperieren. B Modus werde ich die nächsten Tage mal ausprobieren um einen Vergleich zu haben.

lg.

Roland

Themenstarteram 13. Mai 2022 um 13:22

in der zwischenzeit habe ich mal den verbrauch in den verschiedenen rekuperationsstufen gemessen. dabei liegt immer exakt die gleiche strecke von rund 50 kilometern landstrasse mit einer höhendifferenz von ca. 300 höhenmetern und vielen kurven zugrunde.

getestet habe ich "comfort" modus, die fahrweise war bei den 3 messungen immer ähnlich und eher gemütlich (comfort), keine nenneswerten beschleunigungen. 100% gleiche ausgangsbedingungen erreicht man natürlich nicht, da man nicht immer alleine auf der landstrasse unterwegs ist und auch die aussentemperatur nicht exakt gleich ist.

mein ergebnis:

1) comfort / rekuperation auf hoch (B-modus)

==================================

aussentemperatur: 17-18 grad

verbrauch: 18,7 kWh/100km

rekuperation: 7 kWh

2) comfort / rekuperation auf adaptiv

============================

aussentemperatur: 21-22 grad

verbrauch: 17,4 kWh/100km

rekuperation: 4,8 kWh

3) comfort / rekuperation auf niedrig

===========================

aussentemperatur: 16-17 grad

verbrauch: 17,5 kWh/100km

rekuperation: 6,3 kWh

man sieht, dass die werte doch relativ ähnlich sind. bezogen auf dieses fahrprofil (100% landstrasse) ist es mit dem blick auf den verbrauch m.e. vernachlässigbar, für welche rekuperationsstufe man sich letztendlich entscheidet.

mein favorit ist aber nach wie vor die nummer 3) mit niedriger rekuperationsstufe und bremsen (rekuperieren) nach eigenem ermessen. das auch vor dem hintergrund, dass ich ab und an mit dem auto meiner frau (x1 hybrid)

unterwegs bin und mich so nicht umgewöhnen muss, da auch der x1 mit niedriger rekuperation im elektrischen betrieb fährt.

sowohl b-modus als auch adaptiv sind mir einfach zu unnatürlich, wobei ersterer auf jeden fall besser berechenbar/dosierbar ist als adaptiv. mit adaptiv kann ich mich einfach nicht anfreunden, da bei mir diese autom. bremseingriffe ein permanentes unbehagen auslösen.

trotzdem finde ich gut, dass bmw diese unterschiedlichen rekuperations-möglichkeiten anbietet, so dass jeder für sich entscheiden kann, welcher modus für seine anforderungen am besten passt.

ps:

ich werde in den nächsten wochen den gleichen test nochmal im sport-modus mit "artgerechter" handhabung des i4 m50 durchführen und euch über das ergebnis berichten.

Zitat:

@bmwi4m50 schrieb am 13. Mai 2022 um 13:22:13 Uhr:

in der zwischenzeit habe ich mal den verbrauch in den verschiedenen rekuperationsstufen gemessen. dabei liegt immer exakt die gleiche strecke von rund 50 kilometern landstrasse mit einer höhendifferenz von ca. 300 höhenmetern und vielen kurven zugrunde.

getestet habe ich "comfort" modus, die fahrweise war bei den 3 messungen immer ähnlich und eher gemütlich (comfort), keine nenneswerten beschleunigungen. 100% gleiche ausgangsbedingungen erreicht man natürlich nicht, da man nicht immer alleine auf der landstrasse unterwegs ist und auch die aussentemperatur nicht exakt gleich ist.

mein ergebnis:

1) comfort / rekuperation auf hoch (B-modus)

==================================

aussentemperatur: 17-18 grad

verbrauch: 18,7 kWh/100km

rekuperation: 7 kWh

2) comfort / rekuperation auf adaptiv

============================

aussentemperatur: 21-22 grad

verbrauch: 17,4 kWh/100km

rekuperation: 4,8 kWh

3) comfort / rekuperation auf niedrig

===========================

aussentemperatur: 16-17 grad

verbrauch: 17,5 kWh/100km

rekuperation: 6,3 kWh

man sieht, dass die werte doch relativ ähnlich sind. bezogen auf dieses fahrprofil (100% landstrasse) ist es mit dem blick auf den verbrauch m.e. vernachlässigbar, für welche rekuperationsstufe man sich letztendlich entscheidet.

Das wundert mich nicht und auf solch ein Ergebnis hätte ich sogar gewettet.

Wahrscheinlicher Grund: Auch beim Einsatz des Bremspedals wird zuerst bis zu 100kW rekuperiert, bevor dann die "echte" physische Bremse hinzu kommt. Im normalen Alltag wird das äusserst selten der Fall sein, ausser man muss eine Vollbremsung hinlegen.

Ich selbst fahre auch auf "Comfort" mit Rekuperation "Niedrig". Der Adaptive Modus hat mich ein paar mal irritiert, deswegen empfinde ich ihn nicht als angenehm. Beispiele dafür sind:

- Das vorrausfahrende Auto kommt etwas näher, aber anstatt einfach "auszurollen" fängt Adaptiv schon an zu "bremsen". Gefällt mir nicht.

- In einer Kurve parkt ein Auto, Adaptiv erkennt: "man fährt auf" und fängt an zu bremsen. Ich muss Adaptiv dann wieder durch das Gaspedal "korrigieren" / overriden.

- Allgemein entstehen immer wieder Situationen, wo ich Adaptiv manuell "übergehen" muss.

- Das "Segeln" empfinde ich nicht wirklich als Mehrwert. Im Alltag hat man nur selten Streckenabschnitte wo man so weit rollen kann.

Für mich habe ich daher entschieden: Adaptiv kann nichts besser als ich selbst, verlangt aber in gewissen Situationen mein eingreifen. Da fahre ich lieber komplett selbst auf Rekuperation "niedrig". Dadurch verhält sich das Auto auch sehr ähnlich zu einem Verbrenner mit Motorbremse.

Da ich hoffentlich morgen meinen iX gegen den ersehnten M50 tauschen darf, ist mir heute noch etwas aufgefallen.

Wenn ich im B Modus fahre und bergab zu 100% rekupiere ... ist die Skala nie ganz voll .. tippe ich dann leicht auf die Bremse, füllt sich erst die Rekuperations Skala voll. Sind zwar nur so geschätzt 5mm ... aber es fällt auf, wenn man drauf achtet.

Ist das schon einmal jemand aufgefallen?

Ja, mir.

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