Wann endlich Jährliche Prüfung und Ärztlcher Attest für Renter Pflicht?
Heute wieder in den Nachrichten:
Zitat:
Kaffeefahrt ins Wohnzimmer
Ein 89-Jähriger Mann aus Kempen am Niederrhein ist mit seinem nagelneuen Auto ungebremst in das Haus seiner Nachbarn gefahren. Nachdem er sich bereits bei seiner Hauszufahrt geirrt hatte, verwechselte er auch noch das Gas- und Bremspedal. Mit seinem vier Wochen alten Pkw durchpflügte der Mann einen Gemüsegarten, fuhr über eine Terrasse und durchbrach die Terrassentüre, bevor er im Wohnzimmer zehn cm vor den dort sitzenden Hausbewohnern zum Stillstand kam.Quelle: wdr.de
Es kann doch nicht sein das immer mehr Unfälle passieren weil Rentner die Pedale verwechseln. Eine jährliche Prüfung, ein Eignungstest und ein Ärztlicher Attest sollte langsam wirklich Pflicht sein.
Mein Großvater ist mittlerweile 68Jahre alt und merke auch das die Fahrweise immer unsicherer wird.
Gruß
Ercan
113 Antworten
Ich dachte, die zwei in dem Golf II in Bielefeld waren 18 und 19.
Und 34PS für Motorradanfänger ist wenig genug, wir haben nicht mehr die Verkehrsdichte von 1950.
Ein Fahrzeug (17 PS), das mit ach und Krach 110km/h schafft, ist ein Risiko. zumal die Statistiken ja mehr als deutlich belegen, dass Motorradfahrer weitaus stärker und öfter gefährdet werden, als dass sie sich selbst oder gar andere gefährden.
Zum Thema: Das eigentliche Problem ist wohl, dass man es selbst nicht merkt, wenn die Reaktion und das Seh-/Hörvermögen allmählich abnimmt. Deshalb wäre ein Test so ab 70 sinnvoll.
Mit 50 oder 60 sind die meisten wohl noch recht fit.
Zitat:
Original geschrieben von Ricky2000
Ein Fahrzeug (17 PS), das mit ach und Krach 110km/h schafft, ist ein Risiko.
Das Risiko entsteht wohl eher im Kopf des Fahrers, wenn der versucht, trotz fehlender Leistung riskante Überholmanöver durchzuführen. Wäre das Risiko bei einer 17-PS-Maschine wirklich höher als bei einer 34-PS-Maschine, würde sich dies in den Versicherungsprämien niederschlagen.
Zitat:
Ein Fahrzeug (17 PS), das mit ach und Krach 110km/h schafft, ist ein Risiko
das finde ich jetzt auch kein sehr gutes argument.
auf der Landstraße darf man sowiso nur 100 fahren und wenn man schon weiß das das motorrad nur 110 läuft dann braucht man ja nicht unnötig auf der AB fahren obwohl das ja auch möglich wäre .
und dann könnte man das beispiel ja auch auf autos übertragen : Eine alte Schüssel mit 55 PS stellt ein höheres Risiko dar wie ein neuer Wagen mit 150 PS .
Wie Drahkke schon gesagt hat find ich auch das dass risiko beim fahrer liegt der riskant überholt.
gruß Morphe
Naja, wenn der Eimer bergauf nur noch 80 läuft, eine Minute bis auf 100 braucht und bei Gegenwind wieder auf 90 absackt, ist das meiner Meinung nach nicht Sache des Fahrers 🙂. Ich würde mich auf so einem Teil nicht auf die Autobahn trauen. Bei 34PS ist auch schon bei 150/160 Schluss, also wie ein Auto mit 60PS.
Und wenn man vergleicht, welche Schäden Autos anrichten und welche Moppeds, dann merkt man, dass eine PS-Reglementierung eher bei den Autos sinnvoll wäre.
Bei Motorrädern gibt es eh keine Typklassen etc. deshalb sind die Versicherungseinstufungen eh nur grob geregelt. Da wird ja anscheinend eher nach der theoretischen Betriebsgefahr ("je schneller, desto gefährlicher"😉 als von den tatsächlich verursachten Schäden ausgegangen. Anders als bei Autos sind ältere (=Anfänger) Moppeds ja auch nicht teurer als neue.
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Zitat:
Original geschrieben von Ricky2000
Da wird ja anscheinend eher nach der theoretischen Betriebsgefahr ("je schneller, desto gefährlicher"😉 als von den tatsächlich verursachten Schäden ausgegangen.
Nein. Auch in diesem Bereich wird die Einstufung auf der Basis statistischer Daten vorgenommen.
Äähm,...
... ich hab das jetzt nicht alles gelesen, aber als Beifahrer auch schon gemerkt, daß eineige Ältere unsicher fahren.
Wo wollen wir denn da die Altersgrenze für die Untersuchung ziehen?
Es ist ja bekannt, daß bereits mit den 40ern die Nachtsichtfähigkeit abnimmt!
Meiner meinung nach wäre eine gesamte Untersuchung für alle notwendig. es gibt personen, die mit 70 noch voll klar und ausreichend "verkehrssicher" sind ebenso wie 18 jährige, die auch wissen was sie machen.
Hingegen gibts 50 jährige, die teilweise schon nichtmehr verkehrssicher fahren oder 25 oder 30 jährige, die es noch immer nicht kapieren wollen, das sich bei den beschränkungen was gedacht worden ist (größtenteils).
Ich bin für eine kontinuierliche untersuchung (alle 5 Jahre oder so) für alle Führerscheininhaber.
Hintergrund ist folgender: Für personen, die z.B am PC arbeiten, steigt die gefahr, kurzsichtig zu werden. manche personen sind dann zu eitel, um eine brille zu besorgen und sind dadurch dann mit 35 auch eine gefahr im verkehr, da sie berufsbedingt dann schlechter sehen.
Ps.: bin 22, muss alle 5 Jahre ohnehin wegen dem LKW schein zum arzt, gehe aber am dienstag freiwillig zum augenarzt kontrolle, da ich schon lange (4 Jahre) am PC arbeite und einfach mal kontrollieren lasse, das letzte mal war bei der musterung beim Bundesheer im jahre 2000.
Re: Äähm,...
Zitat:
Original geschrieben von Gepard
Es ist ja bekannt, daß bereits mit den 40ern die Nachtsichtfähigkeit abnimmt!
Dafür kenne ich aber auch viele, die dann nachts nicht mehr fahren. Diese Konsequenz ist bei jüngeren Menschen nicht so weit verbreitet.
In meinem Alter - ja, ich selbst mache das auch so - kennt man zwischen Tag und Nacht eigentlich keinen Unterschied, egal wie müde, man ist ja jung, man schafft das noch - wodurch das bessere Sehvermögen wahrscheinlich auch schon wieder egalisiert ist.
Ja, ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich nach 8 Stunden Party (alkoholfrei) morgens um sechs nicht mehr voll fit bin. Ich bin aber auch der Meinung, dass ich dann noch ausreichend fit bin, um Auto zu fahren. Bisher habe ich damit Recht behalten - irgendwann werde ich merken, dass es so nicht mehr geht, dann bin ich hoffentlich erfahren genug, daraus auch die Konsequenzen zu ziehen.
MfG, HeRo
edit: Und dass meine Brille irgendwann nicht mehr optimal ist, merke ich schon an den Kratzern (dann wirds Zeit, ne neue zu besorgen -> Augenarzt) und der Unterschied zur neuen - wenn auch meistens nicht mehr als 1/2 Dioptrie Unterschied - ist dann auch deutlich zu bemerken.
Als letztes : Es werden immer mehr Unfälle durch
SMS + tel. mit dem Handy ohne Freisprech. verursacht. Das ist fakt. Nun erlaube ich mir mal die Frage , wer sind die leute wohl ? die " Alten" oder doch wohl eher die jung Dynamischen ??
Na ja, ist ja auch egal, die Jugend wird auch alt + wollen dann auch bis 80 Fahren , oder gebt ihr alle
eure Scheine mit 60 ab ?? Ha,Ha,.
opaboris
Ich spreche mich auch klar für eine Überprüfung der Tauglichkeit der Fahrer aus. Ich bin aber nicht der Meinung, dass man dies nur auf die physischen Fähigkeiten beschränken sollte sondern auch die theoretischen Führerscheinkenntnisse regelmäßig überprüfen sollte.
Ich komme zu dem Schluss, da sich im Gesetz so viel ändert, dass jmd. der seit 20 Jahren den Führerschein hat unmöglich wissen kann, wie denn die Kreisverkehrregel sind, sofern er sich nicht dafür interessiert und z.b. entsprechende Fachzeitungen ließt.
Dieses Wissen in der Theorie lässt schon nach 5 Jahren deutlich nach, da sich dann schon relativ viel geändert hat.
Desweiteren würde ich mich auch für eine jährliche (vielleicht bis 40 2 jährig) für einen Gesundheitscheck aussprechen.
Bei mir z.B. steht im Führerschein, den ich mit 18 gemacht habe, dass ich keine Brille benötige. Ich wage aber anzuzweifeln, dass das in 40 Jahren immer noch der Fall sein wird.
Wir Trucker werden ab 50 überprüft,Alle 5 Jahre,mit welchem Recht wird nicht die ganze Bevölkerung ab 50 Untersucht,ob Sie noch zum Fahren taugt?
Es muß Natürlich eine Kostengünstige Angelegenheit sein,also Bericht vom Augenarzt mit zum Untersuchungs Arzt,wo Reaktionstest gemacht werden müßen,am besten noch mit einem Simulator.
Durch die EU wird das sowieso eines Tages kommen.
Genauso wie die jungen Wilden keine Autos mehr über 60 PS und auf 100 Km/h gedrosselt,bis zum 25 Lebensjahr bekommen werden.
Wird kommen,Dank EU
Erinnert Euch in ein Paar Jahren an meine Worte 😉
Zitat:
Original geschrieben von querys
Ich komme zu dem Schluss, da sich im Gesetz so viel ändert, dass jmd. der seit 20 Jahren den Führerschein hat unmöglich wissen kann, wie denn die Kreisverkehrregel sind, sofern er sich nicht dafür interessiert und z.b. entsprechende Fachzeitungen ließt.
Dieses Wissen in der Theorie lässt schon nach 5 Jahren deutlich nach, da sich dann schon relativ viel geändert hat.
Armutszeugnis ! nach 5 Jahren alles nachgelassen !PISA !
habe seit 1960 den (jetzt Euro- ) Schein, kenne alle neuen Regeln ! Noch keinen Punkt in FL. bei 30.000 Km im Jahr. Aut Routine kommt es an , nicht auf das Alter.
opaboris
Zitat:
orig. von querys
Ich spreche mich auch klar für eine Überprüfung der Tauglichkeit der Fahrer aus. Ich bin aber nicht der Meinung, dass man dies nur auf die physischen Fähigkeiten beschränken sollte sondern auch die theoretischen Führerscheinkenntnisse regelmäßig überprüfen sollte.
Das allerdings gehört zur Pflicht eines Führerscheininhabers. So sieht es auch der Gesetzgeber. Habe bisher noch nie gehört, dass man aus Unkenntnis von neuen Verkehrsregeln straffrei ausgeht, nur weil man den Führerschein vor Jahrzehnten gemacht hat. Man bleibt auch im Berufsleben nicht auf dem Stadium des Schulabschlusses, zumindest nicht, wenn man den Job behalten will.
Grüße
bkpaul
hab meinen FS noch keine 5 Jahre, ich merke aber, dass meine Mutter zum Beispiel Probleme mit den Blinkregelungen bei Bussen hat und im Kreisverkehr.
Das man sich weiterbilden muss in Bezug auf FS-Theorie hab ich auch garnicht bestritten, aber ich behaupte mal dass das viele nicht machen, insbesondere unsere ausländischen Mitbürger. Nicht das wer auf die Idee kommt, ich wäre rassistisch oder gegen Ausländer aber oft scheitert es an schlechten SPrachkenntnissen.