Volkswagen up! vs. Hyundai i10

VW up! 1 (AA)

Ich rufe den Thread ins Leben, um euch mal gebündelt Einblick in den Vergleich zwischen dem up! und seinem derzeit schärfsten Wettberwerber, dem Hyundai i10, zu geben. Wer beispielsweise den i10 einmal probegefahren ist oder Links zu Testberichte/Vergleichsberichten hat, kann das gerne hier posten. Ich mache hier den Anfang und gebe meine Eindrücke von einer Probefahrt mit dem i10 wieder.

Volkswagen up! vs. Hyundai i10

Die Kandidaten:
Volkswagen up!, mein move up!, 4-türig, Radio und 6 Lautsprechern, Standardfahrwerk, 14-Zoll-Ganzjahresreifen, Navigon Maps&More, City Bremsassistent, Sitzheizung und beheizbare Außenspiegel (Winter pack), GRA und Einparkhilfe hinten (soweit das Wichtigste) und Klimaanlage.

Der probegefahrene Hyundai i10, Style Ausstattung, mit Premium- und Funktionspaket. Das heißt: quasi Vollausstattung, bis auf Schiebedach. Hier ein paar Einzelheiten: 4-Türer, ZV ohne Schlüssel, Motorstart über Taster (ohne Schlüssel), 4 x eFH, Radio, 4 Lautsprecher, Sitzheizung, beheizbare Außenspiegel, Multifunktionslenkrad, Klimaautomatik.

Der Vergleich:

Ausstattung:
Ganz klarer Pluspunkt beim i10. Der Hyundai kann wesentlich umfangreicher ausgestattet werden, als es für den up! möglich ist. Ein Multifunktionslenkrad ist beim up! bisher nicht für Geld und gute Worte zu haben. Genauso wenig findet der Kunde ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem oder eine Klimaautomatik beim up!. Das muss man den Koreanern einfach lassen: Sie haben Features, die beim up! nicht einmal bestellbar wären. Andererseits gibt es wichtige Features, die Volkswagen dem i10 voraus hat. Dazu zählen der City-Notbremsassistent, Sportfahrwerk oder 6 Lautsprecher, von einem Soundverstärker ganz zu schweigen. Ein Navigationssystem ist beim i10 übrigens auch nicht zu haben - auch nicht auf Wunsch.

Radio, Telefonie und Sound:
Hier enttäuscht der i10 etwas. Dabei wirkt das System durch das Multifunktionslenkrad mit Audio- und Telefonsteuerung sehr hochwertig. Beim Sound selbst würde ich dem up! (mindestens mit 6 Lautsprechern) den Vorzug geben. Da sind die Breitbandlautsprecher im Hyundai, vier an der Zahl, einfach nicht konkurrenzfähig genug. Das Radio im i10 selbst ist Standardware, wie man es erwartet. Das Gerät hat ein paar Schnittstellen, wie Aux-in, USB und Bluetooth. Der up! hat - mit dem Maps & More - allerdings auch noch den SD-Kartenslot. Bei Volkswagen sucht man aber dann USB vergeblich. Ansonsten bin ich nicht in die Tiefen der Radiofunktionen verschwunden. Klar, dass man irgendwo Sender abspeichern kann und Höhen sowie Tiefen einstellen kann. Na ja, es gibt Wichtigeres... Die Freisprecheinrichtung habe ich nicht weiter getestet.

Komfort:
Die Sitze im i10 sind subjektiv ok, genauso wie im up! Ich würde keinem von beiden hier einen Vorteil geben. In beiden Fahrzeugen sind sind die Sitze höhenverstellbar. Beim i10 gibt es die beim up! viel kritisierte, nicht vorhandene Gurthöhenverstellung. Allerdings bezweifele ich, dass die Gurthöhenverstellung im i10 für kleingewachsene Personen besonders effektiv ist. Sie ist in unterster Stellung dennoch (subjektiv) hoch - vielleicht zu hoch für kleine Personen. Um fair zu bleiben muss ich allerdings sagen, dass da in Kombination mit der Sitzhöhenverstellung noch Potenzial ist.

Bedienung:
Ein viel kritisierter Punkt im up! sind die Fensterheber. Hier hat der i10 vorne in der Fahrertür vier (beleuchtete) Schalter für alle vier Fensterheber. Das Fahrertürfenster besitzt einen Automatikmodus (einmal drücken --> Fenster fährt komplett herunter, andere Richtung genauso). Das schlüssellose Zugangs- und Startsystem im i10 ist natürlich lecker: Schlüssel bleibt in der Jackentasche. Man könnte sich daran gewöhnen. Mit der Funk-ZV im up! komme ich allerdings auch klar, keine Frage. Ja, die Bedienung vom Radio über das Lenkrad... Müssen wir keine Worte darüber verlieren. Ich finde, das fehlt dem up!

Klima:
Mit dem Premium-Paket im i10 bekommt man eine Klimaautomatik, etwa vergleichbar mit einer Climatronic bei Volkswagen. Schade, dass es die nicht auch im up! gibt. Allerdings: Um wirklich zu prüfen, ob die Klimaautomatik im i10 etwas taugt, braucht man mehr als eine Probefahrt. Ich persönlich bin mit der manuellen Klimaanlage im up! (auch) sehr zufrieden. Luftverteilung, Gebläse, Temperatur.. alles so simpel und zuverlässig wie ich es brauche. Sitzheizung gibt es ja in beiden Fahrzeugen, im up! zweistufig, im i10 dreistufig (beide über Taster).

Licht:
Beim i10 gibt es (in dieser Ausstattung) LED-Tagfahrlicht und ein Abbiegelicht im Hauptscheinwerfer über eine extra H7 (also nicht über die Reflektorgeometrie im Nebelscheinwerfer, wie sonst - auch bei Volkswagen - üblich). Zusätzlich Seitenblinker in den Außenspiegeln. Ok, augenscheinlich geht der Punkt an den i10, und das ist nur fair.

Motor/Getriebe/Lenkung/Fahrwerk:
Ok, nicht ganz vergleichbar: meiner und der getestete i10. Der Hyundai war ein 1.2l Vierzylinder. Der up! bei mir der 60PS Dreizylinder. Ganz ehrlich: Der i10 mit Vierzylinder ist von der Geräuschkulisse im Stand (Motor, Vibrationen, Kupplung) um eine Größenordnung besser als der Volkswagen. Wie wir hier im Forum wissen, ist die Geräuschkulisse beim up! im Stand eines der negativen Schlaglichter - vielleicht das negativste überhaupt. Beim Fahren relativiert sich das wieder ein bisschen. Ich bin der Meinung, der up! Dreizylinder ist beim Hochdrehen nicht lauter als der 4-Zylinder im i10. Der Motor im i10 wird subjektiv schnell laut. Die Frage, wie effizient und sparsam die Motoren im i10 sind, muss ich unbeantwortet lassen. Keine Frage, dass Volkswagen bisher stets die etwas effizienteren Motoren hatte.

Die Lenkung im i10 ist definitiv leichtgängiger als im up! Das ist ggf. auch ein bisschen Geschmackssache, aber ich empfinde die etwas direktere Lenkung im up! als angenehmer und besser kontrollierbar. Das Handling mit der up! Lenkung ist gefühlt leichter.

Schaltung und Kupplung im i10 sind ohne Makel, würde ich sagen. Im Hyundai ist die Schaltung etwas weicher als im up!, dafür aber nicht so präzise. Empfindliche Naturen mögen dagegen im up! bemängeln, dass die Schaltung zu "hart" und knochig (nicht: knorpelig!) ist. Ich hingegen mag die harte und präzise Schaltung im up!

Was der i10 in puncto Geräusch besser kann, das ist der up! dem Koreaner im Sachen Fahrwerk und Federung voraus. Ganz klar muss ich dem up! die höhere Fahrwerkskompetenz zugestehen. Er federt wesentlich komfortabler als der i10. Das heißt, der Volkswagen ist unbedingt weicher, sondern schluckt Stöße und Unebenheiten relativ gut weg. Beim i10 kommt mir das irgendwie alles viel ungefilterter vor. Stöße und Unebenheiten spürt man viel deutlicher und nimmt sie akustisch auch prägnanter war. Da ich aber nur zu einer Probefahrt unterwegs war und mit dem i10 kein Fahrsicherheits- bzw. Handlingtraining gemacht habe, kann ich hier nicht alle Facetten des Themas beleuchten. Dennoch, auch die wenigen Kilometer haben mich überzeugt, dass im Fahrwerk der up! eine Klasse besser ist.

Und jetzt muss ich auch noch ein Fazit aus den Rippen leiern, oder? 😁

Also, Fazit:
Für mich ist der i10 das besser ausgestattete Auto mit schönen Features wie Multifunktionslenkrad, Klimaautomatik oder 4-fach elektischen Fensterhebern. Auch die Lichtfunktionen finde ich schick. Echtes Abbiegelicht im Hauptscheinwerfer wie beim i10 habe ich sonst noch nicht gesehen. Der up! ist für mich allerdings das bessere Auto in Sachen Handling und Fahrkomfort. Das Fahrwerk im up! ist schlicht überzeugend! Letzten Endes fehlt mir noch der direkte Vergleich zum Dreizylinder im i10. Der Vierzylinder hat mich außer seiner Laufruhe im Stand(!) nicht überzeugt. Dazu fand ich beim Hochdrehen zu unkultiviert. Der 60PS Dreizylinder in meinem up! war subjektiv nicht wesentlich schlapper unterwegs. Die 22 Mehr-PS im i10 waren nicht in dem Maße zu spüren, wie ich es erwartet hätte.

Und jetzt? Mein ganz, ganz persönliches Fazit? 😉 ... Ich würde mich wieder für den up! entscheiden, aber mit wesentlich mehr Bauchschmerzen und einer Portion Zweifel, ob ich wirklich, wirklich, wirklich die richtige Wahl getroffen hätte.

Beste Antwort im Thema

Ich rufe den Thread ins Leben, um euch mal gebündelt Einblick in den Vergleich zwischen dem up! und seinem derzeit schärfsten Wettberwerber, dem Hyundai i10, zu geben. Wer beispielsweise den i10 einmal probegefahren ist oder Links zu Testberichte/Vergleichsberichten hat, kann das gerne hier posten. Ich mache hier den Anfang und gebe meine Eindrücke von einer Probefahrt mit dem i10 wieder.

Volkswagen up! vs. Hyundai i10

Die Kandidaten:
Volkswagen up!, mein move up!, 4-türig, Radio und 6 Lautsprechern, Standardfahrwerk, 14-Zoll-Ganzjahresreifen, Navigon Maps&More, City Bremsassistent, Sitzheizung und beheizbare Außenspiegel (Winter pack), GRA und Einparkhilfe hinten (soweit das Wichtigste) und Klimaanlage.

Der probegefahrene Hyundai i10, Style Ausstattung, mit Premium- und Funktionspaket. Das heißt: quasi Vollausstattung, bis auf Schiebedach. Hier ein paar Einzelheiten: 4-Türer, ZV ohne Schlüssel, Motorstart über Taster (ohne Schlüssel), 4 x eFH, Radio, 4 Lautsprecher, Sitzheizung, beheizbare Außenspiegel, Multifunktionslenkrad, Klimaautomatik.

Der Vergleich:

Ausstattung:
Ganz klarer Pluspunkt beim i10. Der Hyundai kann wesentlich umfangreicher ausgestattet werden, als es für den up! möglich ist. Ein Multifunktionslenkrad ist beim up! bisher nicht für Geld und gute Worte zu haben. Genauso wenig findet der Kunde ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem oder eine Klimaautomatik beim up!. Das muss man den Koreanern einfach lassen: Sie haben Features, die beim up! nicht einmal bestellbar wären. Andererseits gibt es wichtige Features, die Volkswagen dem i10 voraus hat. Dazu zählen der City-Notbremsassistent, Sportfahrwerk oder 6 Lautsprecher, von einem Soundverstärker ganz zu schweigen. Ein Navigationssystem ist beim i10 übrigens auch nicht zu haben - auch nicht auf Wunsch.

Radio, Telefonie und Sound:
Hier enttäuscht der i10 etwas. Dabei wirkt das System durch das Multifunktionslenkrad mit Audio- und Telefonsteuerung sehr hochwertig. Beim Sound selbst würde ich dem up! (mindestens mit 6 Lautsprechern) den Vorzug geben. Da sind die Breitbandlautsprecher im Hyundai, vier an der Zahl, einfach nicht konkurrenzfähig genug. Das Radio im i10 selbst ist Standardware, wie man es erwartet. Das Gerät hat ein paar Schnittstellen, wie Aux-in, USB und Bluetooth. Der up! hat - mit dem Maps & More - allerdings auch noch den SD-Kartenslot. Bei Volkswagen sucht man aber dann USB vergeblich. Ansonsten bin ich nicht in die Tiefen der Radiofunktionen verschwunden. Klar, dass man irgendwo Sender abspeichern kann und Höhen sowie Tiefen einstellen kann. Na ja, es gibt Wichtigeres... Die Freisprecheinrichtung habe ich nicht weiter getestet.

Komfort:
Die Sitze im i10 sind subjektiv ok, genauso wie im up! Ich würde keinem von beiden hier einen Vorteil geben. In beiden Fahrzeugen sind sind die Sitze höhenverstellbar. Beim i10 gibt es die beim up! viel kritisierte, nicht vorhandene Gurthöhenverstellung. Allerdings bezweifele ich, dass die Gurthöhenverstellung im i10 für kleingewachsene Personen besonders effektiv ist. Sie ist in unterster Stellung dennoch (subjektiv) hoch - vielleicht zu hoch für kleine Personen. Um fair zu bleiben muss ich allerdings sagen, dass da in Kombination mit der Sitzhöhenverstellung noch Potenzial ist.

Bedienung:
Ein viel kritisierter Punkt im up! sind die Fensterheber. Hier hat der i10 vorne in der Fahrertür vier (beleuchtete) Schalter für alle vier Fensterheber. Das Fahrertürfenster besitzt einen Automatikmodus (einmal drücken --> Fenster fährt komplett herunter, andere Richtung genauso). Das schlüssellose Zugangs- und Startsystem im i10 ist natürlich lecker: Schlüssel bleibt in der Jackentasche. Man könnte sich daran gewöhnen. Mit der Funk-ZV im up! komme ich allerdings auch klar, keine Frage. Ja, die Bedienung vom Radio über das Lenkrad... Müssen wir keine Worte darüber verlieren. Ich finde, das fehlt dem up!

Klima:
Mit dem Premium-Paket im i10 bekommt man eine Klimaautomatik, etwa vergleichbar mit einer Climatronic bei Volkswagen. Schade, dass es die nicht auch im up! gibt. Allerdings: Um wirklich zu prüfen, ob die Klimaautomatik im i10 etwas taugt, braucht man mehr als eine Probefahrt. Ich persönlich bin mit der manuellen Klimaanlage im up! (auch) sehr zufrieden. Luftverteilung, Gebläse, Temperatur.. alles so simpel und zuverlässig wie ich es brauche. Sitzheizung gibt es ja in beiden Fahrzeugen, im up! zweistufig, im i10 dreistufig (beide über Taster).

Licht:
Beim i10 gibt es (in dieser Ausstattung) LED-Tagfahrlicht und ein Abbiegelicht im Hauptscheinwerfer über eine extra H7 (also nicht über die Reflektorgeometrie im Nebelscheinwerfer, wie sonst - auch bei Volkswagen - üblich). Zusätzlich Seitenblinker in den Außenspiegeln. Ok, augenscheinlich geht der Punkt an den i10, und das ist nur fair.

Motor/Getriebe/Lenkung/Fahrwerk:
Ok, nicht ganz vergleichbar: meiner und der getestete i10. Der Hyundai war ein 1.2l Vierzylinder. Der up! bei mir der 60PS Dreizylinder. Ganz ehrlich: Der i10 mit Vierzylinder ist von der Geräuschkulisse im Stand (Motor, Vibrationen, Kupplung) um eine Größenordnung besser als der Volkswagen. Wie wir hier im Forum wissen, ist die Geräuschkulisse beim up! im Stand eines der negativen Schlaglichter - vielleicht das negativste überhaupt. Beim Fahren relativiert sich das wieder ein bisschen. Ich bin der Meinung, der up! Dreizylinder ist beim Hochdrehen nicht lauter als der 4-Zylinder im i10. Der Motor im i10 wird subjektiv schnell laut. Die Frage, wie effizient und sparsam die Motoren im i10 sind, muss ich unbeantwortet lassen. Keine Frage, dass Volkswagen bisher stets die etwas effizienteren Motoren hatte.

Die Lenkung im i10 ist definitiv leichtgängiger als im up! Das ist ggf. auch ein bisschen Geschmackssache, aber ich empfinde die etwas direktere Lenkung im up! als angenehmer und besser kontrollierbar. Das Handling mit der up! Lenkung ist gefühlt leichter.

Schaltung und Kupplung im i10 sind ohne Makel, würde ich sagen. Im Hyundai ist die Schaltung etwas weicher als im up!, dafür aber nicht so präzise. Empfindliche Naturen mögen dagegen im up! bemängeln, dass die Schaltung zu "hart" und knochig (nicht: knorpelig!) ist. Ich hingegen mag die harte und präzise Schaltung im up!

Was der i10 in puncto Geräusch besser kann, das ist der up! dem Koreaner im Sachen Fahrwerk und Federung voraus. Ganz klar muss ich dem up! die höhere Fahrwerkskompetenz zugestehen. Er federt wesentlich komfortabler als der i10. Das heißt, der Volkswagen ist unbedingt weicher, sondern schluckt Stöße und Unebenheiten relativ gut weg. Beim i10 kommt mir das irgendwie alles viel ungefilterter vor. Stöße und Unebenheiten spürt man viel deutlicher und nimmt sie akustisch auch prägnanter war. Da ich aber nur zu einer Probefahrt unterwegs war und mit dem i10 kein Fahrsicherheits- bzw. Handlingtraining gemacht habe, kann ich hier nicht alle Facetten des Themas beleuchten. Dennoch, auch die wenigen Kilometer haben mich überzeugt, dass im Fahrwerk der up! eine Klasse besser ist.

Und jetzt muss ich auch noch ein Fazit aus den Rippen leiern, oder? 😁

Also, Fazit:
Für mich ist der i10 das besser ausgestattete Auto mit schönen Features wie Multifunktionslenkrad, Klimaautomatik oder 4-fach elektischen Fensterhebern. Auch die Lichtfunktionen finde ich schick. Echtes Abbiegelicht im Hauptscheinwerfer wie beim i10 habe ich sonst noch nicht gesehen. Der up! ist für mich allerdings das bessere Auto in Sachen Handling und Fahrkomfort. Das Fahrwerk im up! ist schlicht überzeugend! Letzten Endes fehlt mir noch der direkte Vergleich zum Dreizylinder im i10. Der Vierzylinder hat mich außer seiner Laufruhe im Stand(!) nicht überzeugt. Dazu fand ich beim Hochdrehen zu unkultiviert. Der 60PS Dreizylinder in meinem up! war subjektiv nicht wesentlich schlapper unterwegs. Die 22 Mehr-PS im i10 waren nicht in dem Maße zu spüren, wie ich es erwartet hätte.

Und jetzt? Mein ganz, ganz persönliches Fazit? 😉 ... Ich würde mich wieder für den up! entscheiden, aber mit wesentlich mehr Bauchschmerzen und einer Portion Zweifel, ob ich wirklich, wirklich, wirklich die richtige Wahl getroffen hätte.

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Bla bla bla,
schon daran erkennbar, dass in USA auf jedem Becher "Vorsicht! Heißer Kaffee" stehen muss, natürlich auf englisch... 😁

Bist Du wirklich so naiv, ist tust Du nur so?
Wenn Du "Pech" hast, wirst Du demnächst gar nicht mehr darum herum kommen, ob Du nun MB oder VW oder sonstwas kaufst!

Deine Argumentationskette mit dem unabwendbaren Ereignis ist in etwa so richtig, als würde man einen Airbag notwendigerweise mit einem ätzenden Stoff füllen, der beim Auslösen ausgast und dem gecrashten Fahrer das Gesicht total verätzt.
Die Folge von allem, lt. Deiner Argumentation, vor Gericht:
Seien Sie froh, dass sie überlebt haben.
Die totale Gesichtsverätzung ist ein damit verbundenes, unabwendbares Ereignis.

Daher ist Dein "Killerargument" gg. den Hyundai i10 hier nichts anderes als Panikmache, offenbar, weil Du sonst keine wirklichen Kritikpunkte finden kannst.

Da lob ich mir dann doch so faire, objektive Vergleiche wie den von Ben eingangs.

Taubitz,

so langsam finde ich Deine Argumentationskette albern.

Ich bin mir sicher, 99 % der bundesdeutschen Bevölkerung kaufen KEIN Auto mit diesem Kältemittel, wenn man sie ´mal für die Gefahren dieses Zeugs sensibilisiert hat.

Die in quasi JEDEM Deiner Beitrage lautende Botschaft :

"Kauft doch erst einmal KEINE VW. Sondern seht euch nach Alternativen um. Die sind meist viel besser".
... die finde ich mittlerweile ähnlich affig wie die bedingungslose Lobhudelei einiger VW-Gläubiger :

"Wenn´s sein muss, kauf ich für meine 30.000 Euro lieber einen durchgerosteten 1974er VW Passat.
Immer noch besser als 2014er Insignia in Vollausstattung.
Und wer etwas GEGEN VW sagt, begehst quasi Gotteslästerung."

Jeeeeesus... 🙄

Echt.
Ich komme da nicht drüber hinweg, Taubitz !

Ich würde mich Dir ja durchaus anschließen :
"Auch andere Mütter haben hübsche Töchter. Man kann ja mal schauen."

Aber dieses Killer-Kältemittel ... einfach so ... "beiseite wischen und wegdiskutieren wollen"...

Mann Alter... ... es kann nicht Dein Ernst sein ! 🙄

Bitte befasse Dich besser mit dem Thema.
Deine "Argumente" sind nichts weiter als laienhafte (oder gewollte) Panikmache, um das Haar in der Suppe zu finden.

Einen Link zu einem anderen mt-Forum hatte ich Dir ja bereits gesetzt.

Die Autohersteller selbst hatten sich eingangs auf dieses Kältemittel geeinigt.

Ich hab kein Problem damit, wenn Du für Dich persönlich entscheidest, dass ein i10 aus der Liste Deiner potentiellen Kandidaten ausschiede deshalb (ein up scheidet bei mir ja auch aufgrund seines unzureichenden Kopf-Airbags aus), nur hab ich mit dieser nachplappernden Panikmache durch Dich hier Probleme, nah dran am "Hyundai i10 gekauft - jetzt tot!".

Ich kritisiere den up u.a. wg. des o.g., für mich nicht ausreichenden, Kopf-Airbags, bin aber weit davon entfernt, in jedem up-Thread hier deshalb DIE Panik zu verbreiten, die Du hier verbreitest, sobald vom i10 die Rede ist.

Das ist
a) auffällig
b) lächerlich
c) nur wenig sachkundig und vor allem
d) wenig hilfreich, auch wenn Du gegenteiliges glaubst (also einen wirklich hilfreichen Hinweis gegeben zu haben...)

Dazu muss ich aber den lieben Gott nicht anrufen, es reicht zu lesen, was Du schreibst!
In diesem Sinne!

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Zitat:

Original geschrieben von golf_2.0_tdi


Ich bin mir sicher, 99 % der bundesdeutschen Bevölkerung kaufen KEIN Auto mit diesem Kältemittel, wenn man sie ´mal für die Gefahren dieses Zeugs sensibilisiert hat.

dann sollten diese 99% am besten garkein auto mehr fahren! 🙄

das alte kältemittel r134a ist nämlich keinen deut ungefährlicher als das böse killer-kältemittel...

...also am besten garkeine klima im auto!

und wenn man diese leute dann auch noch auf die "gefahren" der im fahrzeugbau massenweise verwendeten kunststoffe und dämmmaterialen - insbesondere kabelisolierungen - sensibilisiert, frag ich mich ob die überhaupt noch auf die straße gehen?! 😕

ansonsten, da du ja scheinbar eine solche panische angst vor dem kältemittel hast, kann ich dir nur nahe legen, das du vor dem nächsten tanken einen csa anlegen solltest um dich vor den giftigen benzindämpfen zu schützen!

Vielen Dank für den interessanten und - soweit das überhaupt möglich ist - objektiven Vergleich!
Es ist interessant zu sehen, dass der up dem i10 doch in mancherlei Hinsicht technisch noch überlegen ist. Dass der i10 bei der Ausstattung überwiegend besser dasteht, überrascht mich überhaupt nicht, aber das gänzlich fehlende Navi im i10 war für mich z.B. ein Schock. Da bin ich dann doch froh, den up gewählt zu haben, auch wenn bei dem Auto längst nicht alles perfekt ist.

Ich finde den Thread hier im Forum auch überhaupt nicht deplaziert oder gar Spam, im Gegenteil, die Antworten, die das behaupten, finde ich völlig daneben. Hier sind wirklich einige Fanboys unterwegs, es ist kaum auszuhalten. Selbstverständlich darf man in einem deutschprachigen "VW-Forum" (was es nicht ist! Es ist das VW-up-Unterforum eines allgemeinen Autoforums!) solche Vergleiche anstellen. Und dass man mir als Deutschem auch noch vorschreiben will, ich müsse einen VW oder bei ausreichender Kasse gar A/B/M kaufen, es sei meine Pflicht als Deutscher. So ein geistiger Durchfall. Da hat jemand freie Marktwirtschaft überhaupt nicht verstanden.

Zitat:

Original geschrieben von chrisdash


Es ist interessant zu sehen, dass der up dem i10 doch in mancherlei Hinsicht technisch noch überlegen ist. Dass der i10 bei der Ausstattung überwiegend besser dasteht, überrascht mich überhaupt nicht, aber das gänzlich fehlende Navi im i10 war für mich z.B. ein Schock. Da bin ich dann doch froh, den up gewählt zu haben, auch wenn bei dem Auto längst nicht alles perfekt ist.

😰😰

Der Begriff Schock bezeichnet in der Medizin ein lebensbedrohliches Zustandsbild, bei dem die Blutzirkulation in den Kapillaren vermindert ist. Als Folge treten eine Sauerstoffunterversorgung der Gewebe und in letzter Konsequenz Stoffwechselstörungen auf.

Schön, dass Du diese lebensbedrohliche Information überlebt hast 😉

Zitat:

Original geschrieben von golf_2.0_tdi



Aber dieses Killer-Kältemittel ... einfach so ... "beiseite wischen und wegdiskutieren wollen"...

Mann Alter... ... es kann nicht Dein Ernst sein ! 🙄

Also wenn ich so ein blödes Zeug lese fällt mir nichts mehr ein 🙄

Schon mal überlegt das du auch Sprengstoff in einem moderneren Auto spazieren Fährst?
Was glaubst du wohl durch was z.B ein Airbag sich so schnell entfalten kann?
Jetzt stell dir mal vor du hast neben deinem im Auto verbauten Sprengstoff auch noch einen 5L Reservekanister mit an Bord.
Was DA alles passieren könnte. 😮
Wie Taubitz bereits richtig erwähnt hat war die Einführung dieses neuen Kältemittels auf eine Einigung der Automobilhersteller zurück zu führen.
Früher oder später wird es das in ALLEN Fahrzeugen mit Klimaanlage geben.

Ich finde es auch reichlich übertrieben das hier jemand behauptet er hätte einen Schock bekommen weil im I10 kein Navi verbaut ist.😰
ICH finde das, gerade in dieser Fahrzeugklasse, ein (fest installiertes) Navi nun nicht gerade unerlässlich ist.
IdR. sind diese Werkslösungen mMn. eh überteuert!
Nun nimm mal an das da nach z.B. 6 Jahren ein größerer Defekt auftritt und ein neues Navi gekauft werden muss. Da kann es u.U. passieren das sowas den dann aktuellen Fahrzeugwert übersteigt.
Da ist man mit einem Mobilen Navi aus dem Zubehör besser dran.
Das ist oft günstiger und wenn das dann nach Jahren hin ist kauft man sich für günstiges Geld ein neues und ist damit wieder technisch auf dem aktuellen Stand.

Ok.
Also ich persönlich bin dann jetzt beruhigt 😁

- die Autozeitungen
- das Umweltbundesamt
- die deutschen Autohersteller
- Toyota, Mazda und etliche anderen ausländischen Hersteller ebenso
- die deutsche Umwelthilfe

... sie alle halten das R1234yf für "brand"-gefährlich.

Aber hier sind ja dann hinreichend WAHRE EXPERTEN ... (mit fundiertem Hintergrundwissen... ... offensichtlich auch sehr erfolgreich... ... beruflich... ... das aber nicht zur Schau stellend und minimum-10-Jahre-alte-Gebrauchtwagen fahren... ... was ich löblich finde (!)... will ich nur mal sagen 😉 )...

Auf jeden Fall :
Wenn IHR das Mittel für akzeptabel haltet... ... ja dann is ja alles jut 😁

könntest du mal wieder zum thema zurück kommen🙄.

am besten schließt du dich vorher aber in deiner wohnung ein, ein auto könnte dich überfahren und das kältemittel grillt dich dann noch mal. stell den strom aber ab, der ist saugefährlich.

mir war vor 1,5 Jahren der I10 zu beengt, allerdings war es noch das alte Modell.
Das neue habe ich mir auf Grund dieses Threads mal im Internet angesehen --> schick.
Wenn mein VW Schrauber nicht bald meinen Up Mängelfrei bekommt, wird es wohl auch ein Asiate werden in nächster Zukunft, I10, I20 oder Kia...
Danke für die Objektive Beleuchtung der beiden Autos.

Der i20 ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, dann lieber Kia Rio.

Ich weiß ja nicht wie es Euch geht, aber ich fahre seit 1978 selbst Auto und habe viele Berufsjahre sehr hohe Jahreskilometerleistungen absolviert.

Bis dato ist mir genau ein brennendes Auto begegnet, das war ein VW T3 mit Motorraumbrand auf der A1 vor Lübeck.
Manche tun allerdings so, als wenn brennende Autos quasi alltägliche Verkehrserfahrung wären: Nur ein kleiner Rempler in der Stadt, bumms, schon steht das Ding lichterloh in Flammen! Dabei tun die Hersteller alles, um genau das zu vermeiden.
Selbst ein Benziner explodiert nicht so, nicht so schnell bzw. gar nicht, wie uns die US-Filme weiß machen wollen!

Der Link im mt-Forum "Politik" zum Thema Kältemittel verweist auf einen absolut "realistischen" Versuch:
1. Vorderrad in einer Dieselwanne, um damit ein klassisches Vandalismusschadensbild nachzustellen
2. Verbrennung erfolgt in einem Tunnel, ergo also mit Kamineffekt und besonders hohen Temperaturen, die so im Freien vermutlich nicht auftreten dürften.

Zur hier vorgebrachten Gefährdungssituation muss das Auto also erstmal richtig crashen, dann bei hohen bis höchsten Temperaturen dauerhaft brennen und dann muss der womöglich bewusstlose Insasse das ganze noch einatmen oder kontaktieren etc.
Klar, es mag solche Unfallszenarien geben, aber wie real und wie häufig sind diese wirklich, jetzt mal im Ernst? Und dann macht man einen Aufriss, als fahre man eine tickende Zeitbombe spazieren, die bei der kleinsten Rempelei in Flammen aufgeht und ihre Flusssäure in die Straßen ergießt! 😁

Zum Profil und insbesondere zur Fahrzeugliste in diesem hier auf mt sei ganz allg. angemerkt, dass m.W.n. keinerlei Verpflichtung besteht, dieses ständig aktuell zu halten, dieses überhaupt wahrheitsgemäß vollständig zu erstellen oder in diesem wahrheitsgemäß alle im Besitz und Gebrauch befindlichen Fahrzeuge vollumfänglich zu listen.

Komisch ist, dass einige aber genau das annehmen und daher immer genau dieser Punkt als finales "Argument" kommt, wenn man nicht mehr weiter weiß. 😁
Entweder fährt man ja die Marke XY gar nicht und muss "sowieso die Fresse halten" im jeweiligen Herstellerforum oder man fährt (vermeintlich) zumindest das besagte und diskutierte Modell nicht, dann heißt es auch "Maul halten" und wenn´s gar nicht passt, dann verweist man darauf, dass der Kritiker ein altes Auto fährt (also jedenfalls nach Profil und da steht ja alles vollumfassend drin..., siehe oben😉) und bei neuen Autos sowieso nicht mehr mitreden kann, weil er ja selbst (vermeintlich) gar kein neues fährt.

Und klar, wer kein aktuelles Modell in seinem Profil nennt, der
a) fährt dieses auch nicht oder besitzt es gar trotzdem
b) ist auch beruflich nicht erfolgreich, sonst würde er ja alle seine tollen Autos listen, die seinen beruflichen und finanziellen Erfolg belegen und vor allem den Wahrheitsgehalt seiner Aussagen unterstreichen (Merke: Porschefahrer lügen nicht!)

Danke für den Beleg, dass mancher sein Auto doch nur für den Nachbarn gekauft, äh, tschuldigung, mühsam finanziert hat, damit jener nur ja nicht auf den Gedanken kommt, dass dieser ggf. nicht beruflich erfolgreich sein könnte...
Das Vorhandensein von mehr Fahrzeugen als fahrberechtigen Haushaltmitgliedern lässt jedenfalls vermuten, dass man nicht ganz erfolglos ist... 🙂

Ich weiß jetzt gar nicht und bin total verunsichert:
MUSS ich meine Segelyacht jetzt eigentlich im mt-Profil nennen oder nicht?
Und ist, nur mal als Beispiel, ein Golf VI, nach Erscheinen des Golf VII im bereits vorletzten Jahr, jetzt eigentlich noch akzeptabel oder doch bereits Anlass zu ernsthaften nachbarschaftlichen Sorgen?
Also jetzt nur mal so gefragt, um vorgebrachte "Argumente" auf ihre Argumentationskraft hin zu überprüfen... 😰

Kopfschüttel!

😁

Zum Navi-Argument:

In der Regel sind werksseitig verbaute Systeme nicht nur maßlos überteuert,
vor allem kosten ggf. später notwendiger Austausch (wg. Defekt) oder updates eine Menge Geld, bis hin zur Unbezahlbarkeit, wie ich gerade am Beispiel eines MB-fahrenden Verwandten sehe, der seine C-Klasse eben schon etwas länger aber viel zu wenig fährt.
Damals hat er sich das Navi vom Verkäufer einreden lassen und, ja gut, er wollte sich auch mal was gönnen.
Heute ist er schlauer und würde es nie wieder tun.

In der besagten Fahrzeugklasse und konkret beim i10 finde ich es gerade wohltuend, ich hätt´s eh nicht bestellt.
Noch wohltuender wäre eine docking-Möglichkeit für Fremdsysteme, wie sie, ich glaub Fiat, mal bei einigen Modellen angeboten hat. Dann entfällt der Kabelsalat.
Wobei zumindest ich nur höchst selten ein Navi wirklich benötige, für die wenigen Fälle würde mich das Ladekabel dann auch nicht stören, denn der i10 würde ja nicht als Geschäftswagen benutzt quer durch Deutschland. So genutzt, mit 60tkm p.a. und mehr, zumal eh nur geleast, kauft man natürlich ein Festsystem, ganz klar, denn die Probleme damit fangen erst an, wenn man das Auto nicht mehr hat...

Persönlich genieße ich an einem portablen Navi übrigens auch die Radfahrer- und mehr noch die Fußgängerfunktion, sofern sie nicht auch im Handy vorhanden ist. Gerade auf Städtereisen eine schöne Sache, das Navi mitnehmen zu können auf den Erkundungsgang und, positiver Nebeneffekt: Was nicht da ist, kann auch nicht geklaut werden.

Das ist aber, ganz klar, nur meine subjektive Sicht der Dinge und keinesfalls Maß für andere.
Ggf. reicht Hyundai ja später noch ein Navi nach. Die im i30 und i40 sind ja sehr ordentlich, auch und gerade vom Preis-Leistungs-Verhältnis, im Vergleich zum Wettbewerb allemal.

Ich bin viel in den drei großen Städten unterwegs, ohne Navi möchte ich in Berlin nicht mehr fahren und in Hamburg und München nur im Notfall. Gerade dann, wenn man auch mal abseits der täglichen Strecken fährt.
Smartphone + Kabelsalat ist eine mir nur zu gut bekannte Lösung, inklusive Überhitzen und Abschalten im Sommer, aber ich möchte mir das wirklich nicht mehr antun mit dem 3-Zoll-Display und 10 Sekunden Bedenkzeit bei jeder Routenneuberechnung. Vielleicht bin ich da auch ein bisschen "Navigon select Telekom Edischn"-geschädigt.

Mir ist völlig unklar, warum man heutzutage noch ein Auto ohne integriertes Navigationssystem als optionale Ausstattung anbietet, die Dinger sind ja nun nicht mehr gerade "Vorsprung durch Technik" und mn muss auch nicht das Rad für jedes Auto neu erfinden. Dazu kommt, dass Navigationssysteme sich in den letzten Jahren längst nicht mehr mit dem Tempo weiterentwickeln, wie das am Anfang der Fall war. Ein jetzt ordentliches Navi wird auch in fünf Jahren noch weitgehend zeitgemäß sein, wobei man natürlich die Kartenupdates einkalkulieren muss. Was die absurden Preise der Autohersteller angeht, dagegen kann ich leider nichts sagen.

Am Aufstecknavi stört mich, dass ich es in HH immer abnehmen muss, sonst macht es ein Anderer und meine Versicherung zeigt mir nen Vogel. Das portable M+M wird kaum eine Versicherung gegen Diebstahl mitversichern. Trotzdem besser, als gar kein Navi zu haben.

Ich finde das M+M-System im up sehr gut, weil dem Fahrzeug, dessen Klasse und Preis angemessen.

Mal sehen, ob von Hyundai da noch was kommt.
Der dt. Markt ist ja nicht der einzige, in der Türkei ist z.B. der ganze Fensterrahmen des i10 noch nicht mal schwarz lackiert, was dann eher komisch aussieht: Fensterrahmen in Lackfarbe, dann hinten das schwarze Kunststoffdreieck, aber in TR oder wo auch sonst dürfte das kein Kaufhinderungsgrund sein.

In D sieht das, zugegeben, anders aus, weil die Ansprüche hier höher liegen.
Daher, ganz klar, mag das nicht orderbare Navi-System für den einen oder anderen halt ein Killerkriterium sein. Dann ist das so und vor allem ist das dann gut für den up.

Die updates bzw. deren Kosten, Du sagtest es, sind bei vielen KFZ-Herstellern häufig Anlass, nach anfänglicher Freude über ein festinstalliertes Navi später in Weinkrämpfe auszubrechen.

Wenn ich es richtig weiß, bot Hyundai für die größeren Modelle i30 und i40 ja 7 kostenlose updates an (nee, Korrektur, das war wohl eher Kia, die haben´s ja mit der 7).

Mir ging es nur darum, diese Folgekosten nicht ganz außer acht zu lassen, zumindest dann, wenn man plant, das Auto wirklich länger zu fahren, als das z.B. ein Dienstwagenfahrer tut...

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