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Volkswagen up! vs. Hyundai i10

VW up! 1 (AA)
Themenstarteram 21. Januar 2014 um 22:18

Ich rufe den Thread ins Leben, um euch mal gebündelt Einblick in den Vergleich zwischen dem up! und seinem derzeit schärfsten Wettberwerber, dem Hyundai i10, zu geben. Wer beispielsweise den i10 einmal probegefahren ist oder Links zu Testberichte/Vergleichsberichten hat, kann das gerne hier posten. Ich mache hier den Anfang und gebe meine Eindrücke von einer Probefahrt mit dem i10 wieder.

Volkswagen up! vs. Hyundai i10

Die Kandidaten:

Volkswagen up!, mein move up!, 4-türig, Radio und 6 Lautsprechern, Standardfahrwerk, 14-Zoll-Ganzjahresreifen, Navigon Maps&More, City Bremsassistent, Sitzheizung und beheizbare Außenspiegel (Winter pack), GRA und Einparkhilfe hinten (soweit das Wichtigste) und Klimaanlage.

Der probegefahrene Hyundai i10, Style Ausstattung, mit Premium- und Funktionspaket. Das heißt: quasi Vollausstattung, bis auf Schiebedach. Hier ein paar Einzelheiten: 4-Türer, ZV ohne Schlüssel, Motorstart über Taster (ohne Schlüssel), 4 x eFH, Radio, 4 Lautsprecher, Sitzheizung, beheizbare Außenspiegel, Multifunktionslenkrad, Klimaautomatik.

Der Vergleich:

Ausstattung:

Ganz klarer Pluspunkt beim i10. Der Hyundai kann wesentlich umfangreicher ausgestattet werden, als es für den up! möglich ist. Ein Multifunktionslenkrad ist beim up! bisher nicht für Geld und gute Worte zu haben. Genauso wenig findet der Kunde ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem oder eine Klimaautomatik beim up!. Das muss man den Koreanern einfach lassen: Sie haben Features, die beim up! nicht einmal bestellbar wären. Andererseits gibt es wichtige Features, die Volkswagen dem i10 voraus hat. Dazu zählen der City-Notbremsassistent, Sportfahrwerk oder 6 Lautsprecher, von einem Soundverstärker ganz zu schweigen. Ein Navigationssystem ist beim i10 übrigens auch nicht zu haben - auch nicht auf Wunsch.

Radio, Telefonie und Sound:

Hier enttäuscht der i10 etwas. Dabei wirkt das System durch das Multifunktionslenkrad mit Audio- und Telefonsteuerung sehr hochwertig. Beim Sound selbst würde ich dem up! (mindestens mit 6 Lautsprechern) den Vorzug geben. Da sind die Breitbandlautsprecher im Hyundai, vier an der Zahl, einfach nicht konkurrenzfähig genug. Das Radio im i10 selbst ist Standardware, wie man es erwartet. Das Gerät hat ein paar Schnittstellen, wie Aux-in, USB und Bluetooth. Der up! hat - mit dem Maps & More - allerdings auch noch den SD-Kartenslot. Bei Volkswagen sucht man aber dann USB vergeblich. Ansonsten bin ich nicht in die Tiefen der Radiofunktionen verschwunden. Klar, dass man irgendwo Sender abspeichern kann und Höhen sowie Tiefen einstellen kann. Na ja, es gibt Wichtigeres... Die Freisprecheinrichtung habe ich nicht weiter getestet.

Komfort:

Die Sitze im i10 sind subjektiv ok, genauso wie im up! Ich würde keinem von beiden hier einen Vorteil geben. In beiden Fahrzeugen sind sind die Sitze höhenverstellbar. Beim i10 gibt es die beim up! viel kritisierte, nicht vorhandene Gurthöhenverstellung. Allerdings bezweifele ich, dass die Gurthöhenverstellung im i10 für kleingewachsene Personen besonders effektiv ist. Sie ist in unterster Stellung dennoch (subjektiv) hoch - vielleicht zu hoch für kleine Personen. Um fair zu bleiben muss ich allerdings sagen, dass da in Kombination mit der Sitzhöhenverstellung noch Potenzial ist.

Bedienung:

Ein viel kritisierter Punkt im up! sind die Fensterheber. Hier hat der i10 vorne in der Fahrertür vier (beleuchtete) Schalter für alle vier Fensterheber. Das Fahrertürfenster besitzt einen Automatikmodus (einmal drücken --> Fenster fährt komplett herunter, andere Richtung genauso). Das schlüssellose Zugangs- und Startsystem im i10 ist natürlich lecker: Schlüssel bleibt in der Jackentasche. Man könnte sich daran gewöhnen. Mit der Funk-ZV im up! komme ich allerdings auch klar, keine Frage. Ja, die Bedienung vom Radio über das Lenkrad... Müssen wir keine Worte darüber verlieren. Ich finde, das fehlt dem up!

Klima:

Mit dem Premium-Paket im i10 bekommt man eine Klimaautomatik, etwa vergleichbar mit einer Climatronic bei Volkswagen. Schade, dass es die nicht auch im up! gibt. Allerdings: Um wirklich zu prüfen, ob die Klimaautomatik im i10 etwas taugt, braucht man mehr als eine Probefahrt. Ich persönlich bin mit der manuellen Klimaanlage im up! (auch) sehr zufrieden. Luftverteilung, Gebläse, Temperatur.. alles so simpel und zuverlässig wie ich es brauche. Sitzheizung gibt es ja in beiden Fahrzeugen, im up! zweistufig, im i10 dreistufig (beide über Taster).

Licht:

Beim i10 gibt es (in dieser Ausstattung) LED-Tagfahrlicht und ein Abbiegelicht im Hauptscheinwerfer über eine extra H7 (also nicht über die Reflektorgeometrie im Nebelscheinwerfer, wie sonst - auch bei Volkswagen - üblich). Zusätzlich Seitenblinker in den Außenspiegeln. Ok, augenscheinlich geht der Punkt an den i10, und das ist nur fair.

Motor/Getriebe/Lenkung/Fahrwerk:

Ok, nicht ganz vergleichbar: meiner und der getestete i10. Der Hyundai war ein 1.2l Vierzylinder. Der up! bei mir der 60PS Dreizylinder. Ganz ehrlich: Der i10 mit Vierzylinder ist von der Geräuschkulisse im Stand (Motor, Vibrationen, Kupplung) um eine Größenordnung besser als der Volkswagen. Wie wir hier im Forum wissen, ist die Geräuschkulisse beim up! im Stand eines der negativen Schlaglichter - vielleicht das negativste überhaupt. Beim Fahren relativiert sich das wieder ein bisschen. Ich bin der Meinung, der up! Dreizylinder ist beim Hochdrehen nicht lauter als der 4-Zylinder im i10. Der Motor im i10 wird subjektiv schnell laut. Die Frage, wie effizient und sparsam die Motoren im i10 sind, muss ich unbeantwortet lassen. Keine Frage, dass Volkswagen bisher stets die etwas effizienteren Motoren hatte.

Die Lenkung im i10 ist definitiv leichtgängiger als im up! Das ist ggf. auch ein bisschen Geschmackssache, aber ich empfinde die etwas direktere Lenkung im up! als angenehmer und besser kontrollierbar. Das Handling mit der up! Lenkung ist gefühlt leichter.

Schaltung und Kupplung im i10 sind ohne Makel, würde ich sagen. Im Hyundai ist die Schaltung etwas weicher als im up!, dafür aber nicht so präzise. Empfindliche Naturen mögen dagegen im up! bemängeln, dass die Schaltung zu "hart" und knochig (nicht: knorpelig!) ist. Ich hingegen mag die harte und präzise Schaltung im up!

Was der i10 in puncto Geräusch besser kann, das ist der up! dem Koreaner im Sachen Fahrwerk und Federung voraus. Ganz klar muss ich dem up! die höhere Fahrwerkskompetenz zugestehen. Er federt wesentlich komfortabler als der i10. Das heißt, der Volkswagen ist unbedingt weicher, sondern schluckt Stöße und Unebenheiten relativ gut weg. Beim i10 kommt mir das irgendwie alles viel ungefilterter vor. Stöße und Unebenheiten spürt man viel deutlicher und nimmt sie akustisch auch prägnanter war. Da ich aber nur zu einer Probefahrt unterwegs war und mit dem i10 kein Fahrsicherheits- bzw. Handlingtraining gemacht habe, kann ich hier nicht alle Facetten des Themas beleuchten. Dennoch, auch die wenigen Kilometer haben mich überzeugt, dass im Fahrwerk der up! eine Klasse besser ist.

Und jetzt muss ich auch noch ein Fazit aus den Rippen leiern, oder? :D

Also, Fazit:

Für mich ist der i10 das besser ausgestattete Auto mit schönen Features wie Multifunktionslenkrad, Klimaautomatik oder 4-fach elektischen Fensterhebern. Auch die Lichtfunktionen finde ich schick. Echtes Abbiegelicht im Hauptscheinwerfer wie beim i10 habe ich sonst noch nicht gesehen. Der up! ist für mich allerdings das bessere Auto in Sachen Handling und Fahrkomfort. Das Fahrwerk im up! ist schlicht überzeugend! Letzten Endes fehlt mir noch der direkte Vergleich zum Dreizylinder im i10. Der Vierzylinder hat mich außer seiner Laufruhe im Stand(!) nicht überzeugt. Dazu fand ich beim Hochdrehen zu unkultiviert. Der 60PS Dreizylinder in meinem up! war subjektiv nicht wesentlich schlapper unterwegs. Die 22 Mehr-PS im i10 waren nicht in dem Maße zu spüren, wie ich es erwartet hätte.

Und jetzt? Mein ganz, ganz persönliches Fazit? ;) ... Ich würde mich wieder für den up! entscheiden, aber mit wesentlich mehr Bauchschmerzen und einer Portion Zweifel, ob ich wirklich, wirklich, wirklich die richtige Wahl getroffen hätte.

Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 21. Januar 2014 um 22:18

Ich rufe den Thread ins Leben, um euch mal gebündelt Einblick in den Vergleich zwischen dem up! und seinem derzeit schärfsten Wettberwerber, dem Hyundai i10, zu geben. Wer beispielsweise den i10 einmal probegefahren ist oder Links zu Testberichte/Vergleichsberichten hat, kann das gerne hier posten. Ich mache hier den Anfang und gebe meine Eindrücke von einer Probefahrt mit dem i10 wieder.

Volkswagen up! vs. Hyundai i10

Die Kandidaten:

Volkswagen up!, mein move up!, 4-türig, Radio und 6 Lautsprechern, Standardfahrwerk, 14-Zoll-Ganzjahresreifen, Navigon Maps&More, City Bremsassistent, Sitzheizung und beheizbare Außenspiegel (Winter pack), GRA und Einparkhilfe hinten (soweit das Wichtigste) und Klimaanlage.

Der probegefahrene Hyundai i10, Style Ausstattung, mit Premium- und Funktionspaket. Das heißt: quasi Vollausstattung, bis auf Schiebedach. Hier ein paar Einzelheiten: 4-Türer, ZV ohne Schlüssel, Motorstart über Taster (ohne Schlüssel), 4 x eFH, Radio, 4 Lautsprecher, Sitzheizung, beheizbare Außenspiegel, Multifunktionslenkrad, Klimaautomatik.

Der Vergleich:

Ausstattung:

Ganz klarer Pluspunkt beim i10. Der Hyundai kann wesentlich umfangreicher ausgestattet werden, als es für den up! möglich ist. Ein Multifunktionslenkrad ist beim up! bisher nicht für Geld und gute Worte zu haben. Genauso wenig findet der Kunde ein schlüsselloses Zugangs- und Startsystem oder eine Klimaautomatik beim up!. Das muss man den Koreanern einfach lassen: Sie haben Features, die beim up! nicht einmal bestellbar wären. Andererseits gibt es wichtige Features, die Volkswagen dem i10 voraus hat. Dazu zählen der City-Notbremsassistent, Sportfahrwerk oder 6 Lautsprecher, von einem Soundverstärker ganz zu schweigen. Ein Navigationssystem ist beim i10 übrigens auch nicht zu haben - auch nicht auf Wunsch.

Radio, Telefonie und Sound:

Hier enttäuscht der i10 etwas. Dabei wirkt das System durch das Multifunktionslenkrad mit Audio- und Telefonsteuerung sehr hochwertig. Beim Sound selbst würde ich dem up! (mindestens mit 6 Lautsprechern) den Vorzug geben. Da sind die Breitbandlautsprecher im Hyundai, vier an der Zahl, einfach nicht konkurrenzfähig genug. Das Radio im i10 selbst ist Standardware, wie man es erwartet. Das Gerät hat ein paar Schnittstellen, wie Aux-in, USB und Bluetooth. Der up! hat - mit dem Maps & More - allerdings auch noch den SD-Kartenslot. Bei Volkswagen sucht man aber dann USB vergeblich. Ansonsten bin ich nicht in die Tiefen der Radiofunktionen verschwunden. Klar, dass man irgendwo Sender abspeichern kann und Höhen sowie Tiefen einstellen kann. Na ja, es gibt Wichtigeres... Die Freisprecheinrichtung habe ich nicht weiter getestet.

Komfort:

Die Sitze im i10 sind subjektiv ok, genauso wie im up! Ich würde keinem von beiden hier einen Vorteil geben. In beiden Fahrzeugen sind sind die Sitze höhenverstellbar. Beim i10 gibt es die beim up! viel kritisierte, nicht vorhandene Gurthöhenverstellung. Allerdings bezweifele ich, dass die Gurthöhenverstellung im i10 für kleingewachsene Personen besonders effektiv ist. Sie ist in unterster Stellung dennoch (subjektiv) hoch - vielleicht zu hoch für kleine Personen. Um fair zu bleiben muss ich allerdings sagen, dass da in Kombination mit der Sitzhöhenverstellung noch Potenzial ist.

Bedienung:

Ein viel kritisierter Punkt im up! sind die Fensterheber. Hier hat der i10 vorne in der Fahrertür vier (beleuchtete) Schalter für alle vier Fensterheber. Das Fahrertürfenster besitzt einen Automatikmodus (einmal drücken --> Fenster fährt komplett herunter, andere Richtung genauso). Das schlüssellose Zugangs- und Startsystem im i10 ist natürlich lecker: Schlüssel bleibt in der Jackentasche. Man könnte sich daran gewöhnen. Mit der Funk-ZV im up! komme ich allerdings auch klar, keine Frage. Ja, die Bedienung vom Radio über das Lenkrad... Müssen wir keine Worte darüber verlieren. Ich finde, das fehlt dem up!

Klima:

Mit dem Premium-Paket im i10 bekommt man eine Klimaautomatik, etwa vergleichbar mit einer Climatronic bei Volkswagen. Schade, dass es die nicht auch im up! gibt. Allerdings: Um wirklich zu prüfen, ob die Klimaautomatik im i10 etwas taugt, braucht man mehr als eine Probefahrt. Ich persönlich bin mit der manuellen Klimaanlage im up! (auch) sehr zufrieden. Luftverteilung, Gebläse, Temperatur.. alles so simpel und zuverlässig wie ich es brauche. Sitzheizung gibt es ja in beiden Fahrzeugen, im up! zweistufig, im i10 dreistufig (beide über Taster).

Licht:

Beim i10 gibt es (in dieser Ausstattung) LED-Tagfahrlicht und ein Abbiegelicht im Hauptscheinwerfer über eine extra H7 (also nicht über die Reflektorgeometrie im Nebelscheinwerfer, wie sonst - auch bei Volkswagen - üblich). Zusätzlich Seitenblinker in den Außenspiegeln. Ok, augenscheinlich geht der Punkt an den i10, und das ist nur fair.

Motor/Getriebe/Lenkung/Fahrwerk:

Ok, nicht ganz vergleichbar: meiner und der getestete i10. Der Hyundai war ein 1.2l Vierzylinder. Der up! bei mir der 60PS Dreizylinder. Ganz ehrlich: Der i10 mit Vierzylinder ist von der Geräuschkulisse im Stand (Motor, Vibrationen, Kupplung) um eine Größenordnung besser als der Volkswagen. Wie wir hier im Forum wissen, ist die Geräuschkulisse beim up! im Stand eines der negativen Schlaglichter - vielleicht das negativste überhaupt. Beim Fahren relativiert sich das wieder ein bisschen. Ich bin der Meinung, der up! Dreizylinder ist beim Hochdrehen nicht lauter als der 4-Zylinder im i10. Der Motor im i10 wird subjektiv schnell laut. Die Frage, wie effizient und sparsam die Motoren im i10 sind, muss ich unbeantwortet lassen. Keine Frage, dass Volkswagen bisher stets die etwas effizienteren Motoren hatte.

Die Lenkung im i10 ist definitiv leichtgängiger als im up! Das ist ggf. auch ein bisschen Geschmackssache, aber ich empfinde die etwas direktere Lenkung im up! als angenehmer und besser kontrollierbar. Das Handling mit der up! Lenkung ist gefühlt leichter.

Schaltung und Kupplung im i10 sind ohne Makel, würde ich sagen. Im Hyundai ist die Schaltung etwas weicher als im up!, dafür aber nicht so präzise. Empfindliche Naturen mögen dagegen im up! bemängeln, dass die Schaltung zu "hart" und knochig (nicht: knorpelig!) ist. Ich hingegen mag die harte und präzise Schaltung im up!

Was der i10 in puncto Geräusch besser kann, das ist der up! dem Koreaner im Sachen Fahrwerk und Federung voraus. Ganz klar muss ich dem up! die höhere Fahrwerkskompetenz zugestehen. Er federt wesentlich komfortabler als der i10. Das heißt, der Volkswagen ist unbedingt weicher, sondern schluckt Stöße und Unebenheiten relativ gut weg. Beim i10 kommt mir das irgendwie alles viel ungefilterter vor. Stöße und Unebenheiten spürt man viel deutlicher und nimmt sie akustisch auch prägnanter war. Da ich aber nur zu einer Probefahrt unterwegs war und mit dem i10 kein Fahrsicherheits- bzw. Handlingtraining gemacht habe, kann ich hier nicht alle Facetten des Themas beleuchten. Dennoch, auch die wenigen Kilometer haben mich überzeugt, dass im Fahrwerk der up! eine Klasse besser ist.

Und jetzt muss ich auch noch ein Fazit aus den Rippen leiern, oder? :D

Also, Fazit:

Für mich ist der i10 das besser ausgestattete Auto mit schönen Features wie Multifunktionslenkrad, Klimaautomatik oder 4-fach elektischen Fensterhebern. Auch die Lichtfunktionen finde ich schick. Echtes Abbiegelicht im Hauptscheinwerfer wie beim i10 habe ich sonst noch nicht gesehen. Der up! ist für mich allerdings das bessere Auto in Sachen Handling und Fahrkomfort. Das Fahrwerk im up! ist schlicht überzeugend! Letzten Endes fehlt mir noch der direkte Vergleich zum Dreizylinder im i10. Der Vierzylinder hat mich außer seiner Laufruhe im Stand(!) nicht überzeugt. Dazu fand ich beim Hochdrehen zu unkultiviert. Der 60PS Dreizylinder in meinem up! war subjektiv nicht wesentlich schlapper unterwegs. Die 22 Mehr-PS im i10 waren nicht in dem Maße zu spüren, wie ich es erwartet hätte.

Und jetzt? Mein ganz, ganz persönliches Fazit? ;) ... Ich würde mich wieder für den up! entscheiden, aber mit wesentlich mehr Bauchschmerzen und einer Portion Zweifel, ob ich wirklich, wirklich, wirklich die richtige Wahl getroffen hätte.

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Ich verstehe nicht, warum in einem deutschsprachigen VW-Forum Werbung für ein asiatisches Fahrzeug gemacht wird.

Dieser Spam sollte sofort entfernt werden.

Zitat:

Original geschrieben von wettertaft

Ich verstehe nicht, warum in einem deutschsprachigen VW-Forum Werbung für ein asiatisches Fahrzeug gemacht wird.

Dieser Spam sollte sofort entfernt werden.

Hallo, geht´s noch? Wenn VW nicht den hohen Absatz auf den asiatischen und amerikanischen Märkten hätte, könnten die (VW) bald dicht machen. Und ich finde es super, dass sich der Themenerstelller sich die Mühe gemacht hat, zwei Autos einer Klasse zu testen.

 

So nebenbei, schau mal in Deine Bekleidungsstücke. Soviel zu den asiatischen Märkten, sonst würdest du demnächst nackend herumlaufen.

 

 

Seh in dem Thread jetzt auch iwie keinen Sinn, wenn informiere / unterhalte ich mich hier über den UP, was interessiert mich dann ein Hyundai i 10..... :confused::confused::D:D:D:D

Chinesen, Amis, Russen und Asiaten können gerne deutsche Fahrzeuge kaufen, das freut die Produzenten.

Deutsche sind aber geradezu verpflichtet, VW und wenn es die Geldtasche erlaubt, BMW, Audi, Mercedes zu kaufen. Gerne auch als Gebrauchtwagen.

Zitat:

Deutsche sind aber geradezu verpflichtet, VW und wenn es die Geldtasche erlaubt, BMW, Audi, Mercedes zu kaufen. Gerne auch als Gebrauchtwagen.

Ich hoffe das war Ironie.

Wir haben hier in diesem Land immer noch das Recht der freien Meinungsäußerung und leben nicht (auch wenn es den Anschein hat) in einer Volkswagen Diktatur.

Ich empfinde den Vergleich zwischen i10 und up weder als Werbung für den i10 noch als bashing des up.

Und ich finde es gut auch mehrmals übern Tellerrand zu schauen.

Man bekommt unter umständen mit dem i10 eine gelungenere Alternative zum up, zumal für den Hyundai 5Jahre Garantie winken.

Die deutschen Hersteller haben auch nach 17 Jahre immer noch keinen brauchbaren Hybridantrieb, wie soll ich da was deutsches Kaufen wenn nur Toyota so einen verkauft.

Die Mutter meiner Freundin hat ihren Audi A6 gegen einen Prius 2 getauscht. Etwas vergleichbares gab es von hiesigen Herstellern einfach nicht.

Ich bin froh das auch in anderen Ländern Autos konstruiert und gebaut werden.

Es herrscht nunmal freie Marktwirtschaft und wenn ein i10 besser gefällt als ein up, oder ein Prius zuverlässiger, sparsamer und komfortabler läuft als ein Audi, dann dürfen diese Autos natürlich auch in Deutschland von deutschen gekauft werden.

Was ein Prius läuft komfortabler als ein Audi A6 ???

Das ist wohl ein Scherz !!??

Besten Dank an den TE für den aufschlussreichen Vergleich...

Wieso soll im Up!-Forum nicht mal ein Vergleich mit einem Konkurrenten möglich sein? Und wie schon gesagt, sind die Vor- und Nachteile der beiden Fahrzeuge doch ganz fair beschrieben worden.

Den Hyundai konnte ich bisher noch nicht fahren, intensiv besichtigen allerdings schon. Ich finde den optisch durchaus gelungen, vor allem wirkt der i10 von innen irgendwie mehr nach Auto als der doch eher spartanische Up!

Einige wichtige Punkte, die zwar nichts mit dem Fahren an sich zu tun haben, aber trotzdem nicht unwichtig sind, hat der TE meiner Meinung nach jedoch vergessen: Leider wurde kein Wort zu den Kaufpreisen erwähnt. Ebenso ist die vergleichsweise üppige Garantie von 5 Jahren (!) beim Hyundai im Vergleich komplett unter den Tisch gefallen. Beides sind sicher nicht unwichtige Kriterien pro i10. Außerdem hat der i10 standardmäßig 5 Türen und die Fondtüren verfügen auch nicht über diese behelfsmäßigen Ausstellfenster wie sie beim Up! zu finden sind...

Ich denke, der i10 bietet für den Kaufpreis schon ein gutes Paket. Natürlich wird der niemals an den Verkaufszahlen des Up! herankommen können aber was aus Hyundai in den letzten Jahren geworden ist, kann man nur als beeindruckend bezeichnen.

Zitat:

Original geschrieben von wettertaft

Chinesen, Amis, Russen und Asiaten können gerne deutsche Fahrzeuge kaufen, das freut die Produzenten.

Deutsche sind aber geradezu verpflichtet, VW und wenn es die Geldtasche erlaubt, BMW, Audi, Mercedes zu kaufen. Gerne auch als Gebrauchtwagen.

ich hoffe, das war ironisch gemeint. schau mal, wo dein up herkommt!

Ich danke Ben für den sachlichen und inhaltlichen fundierten, vor allem aber fairen Vergleichstest.

Wie hier schon erwähnt, hab ich´s selbst leider noch immer nicht geschafft aus zeitlichen Gründen.

Umso mehr freut mich die Aussage von Ben, dem ich Sachverstand und Objektivität unterstelle, die sich im Beitrag ja absolut wiederfinden.

Mich anschließend an die Ergänzungen von DPLounge möchte ich

a) "kritisieren" oder, besser: anmerken, dass man den Sound einer Radioanlage natürlich nur schwer beurteilen kann, wenn man nicht deren Klangeinstellungen manipuliert. Ggf. sitze ich einem Missverständnis auf, aber Ben schrieb sinngemäß, dass man irgendwo Höhen und Tiefen einstellen kann.

Auch ich unterstelle, ungehört, den 4 LS im i10 keine Konzertsaalqualität oder generell einen besseren Sound als im up (zumindest nicht inkl. Sound-Plus-Paket, denn ohne ist der Sound im up schon ziemlich grausam), aber ohne Versuch, die vorhandene Installation bestmöglich auf seine subjektiven Hörgewohnheiten einzustellen (wie im Vergleich-up sicherlich längst erfolgt) vergleicht man zumindest nicht auf gleicher Basis, sonst müsste man halt bei beiden System die Klangeinstellungen auf null setzen und selbst dann...

Ich will aber gleich anmerken, dass mich das Ergebnis, weder so herum noch so herum, vom Kauf abhalten oder zum Kauf animieren könnte, dazu ist mir das Thema unterdessen zu unwichtig geworden, was in meinem Fall ganz klar mit meinem Alter zu tun hat. Ich höre privat zu Hause unterdessen weniger Musik (obwohl dort eine schöne Anlage mit T+A-Boxen steht) und ich höre auch in meinem Hauptfahrzeug unten nur noch wenig Musik, trotz 6er Wechsler im Armaturenbrett und immerhin 8 Lautsprechern. Irgendwie lässt das wohl nach im Alter und insofern verschiebt sich auch die Wichtigkeit dieses Themas.

Vermutlich wird man wirklich guten Klang in beiden Autos nur durch eine fachmännische Nachrüstung eines auf das Auto abgestimmten Gesamtsystems (Verstärker, LS, ggf. Bassbox etc.) inkl. vernünftiger Dämmung der Türen & Seitenteile etc. erreichen können, was für mich nicht mehr von Interesse ist, zumal dann, wenn man den up oder i10 nicht als Langstrecken- und/oder Haupt=Alleinfahrzeug nutzt.

b) Nicht unter den Tisch fallen sollte die Unfallsicherheit.

Dazu gehört der korrekte Sitz des Gurtes (btw: Der neue Seat Leon hat auch keine GHV mehr, im Ggs. zu seinen Brüdern Golf III, A3 und Octavia III), den man auch erreichen kann, wenn der obere FIXE Umlenkpunkt nicht so schrecklich hoch sitzt wie im up.

Dazu gehört aber auch auch die Airbag-Ausstattung. Auch wenn ich vom i10 noch keinen Crashtest gesehen habe (und ich orientiere mich hier nicht an den gefakten Sternchen, die man durch Signallämpchen und -Gebimmel erreicht, sondern an dem, was sich sehe), so überzeugt mich das Durchschlagen der Seitenscheibe durch den Fahrerkopf beim Seitencrash des up leider absolut nicht, im Ggt., ich finde das Videoergebnis sogar relativ erschreckend (jetzt mal im Vergleich zum Picanto mit Vorhangairbag, der i10 hat m.W.n. auch einen solchen).

Final:

Wie man an Ben´s Beitrag hervorragend sieht, hat offenbar jedes Auto, egal welcher Marke, seine Stärken und Schwächen und es bleibt die schöne oder manchmal eben auch schwierige Aufgabe des Käufers, hier nach Gusto, nach Gefühl und nach Verstand zu urteilen und zu wählen.

Dabei sollte ein Preisvergleich aber nicht unterbleiben.

Klar, dem einen wäre ein nicht bestellbares SD / PD ein Killerkriterium (mir allerdings nicht, genauso wie ein nicht eingebautes Navi, das finde ich im Ggt. sogar sehr gut so), aber unterm Strich muss man schon sagen, dass ein für EUR 12.980,- quasi vollausgestatteter, viertüriger Hyundai i10 Style 1.2 (Vierzylinder, 1.2 Liter, 87 PS) schon ins Grübeln bringen kann, jedenfalls mich.

Für alle, die fair vergleichen wollen, jenseits der finalen Entscheidung, hier mal die techn. Daten und Preise, die ich mir jüngst mal heruntergeladen hatte.

Hier noch der Bitte bzw. Empfehlung von Ben nachkommend:

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...-erfolgschancen-7953397.html

Für mich ist dieser Thread hier, gerade im VW-Forum, übrigens kein "ans Bein des up pinkeln", sondern bietet ggf. (hoffentlich) mal die Möglichkeit, objektiv über einen VW-Konkurrenten zu diskutieren, was vermutlich zweierlei ergeben wird:

1. Alle kochen nur mit Wasser, auch VW.

2. Manches ist bei VW besser, manches beim Wettbewerb.

Ggf. ist das eine oder andere ja Anlass für VW, insbesondere beim "Topmodell" up noch etwas nachzubessern. Wer´s nicht will oder braucht, kann dann ja zum günstigeren Seat oder Skoda greifen, das ist bisher ja auch schon so innerhalb der vergleichbaren Modelle auf identischer techn. Basis im Konzern und offenbar fährt Volkswagen ja gut mit dieser Strategie.

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz

...

b) Nicht unter den Tisch fallen sollte die Unfallsicherheit.

...

Hatten wir ja an anderer Stelle schon einmal...

Möchte man echt einen HYUNDAI mit DEM Kältemittel fahren ?!? :eek:

http://www.t-online.de/.../...34yf-noch-gefaehrlicher-als-gedacht.html

Ich schon und warum, hab ich im zugehörigen Thread ja auch bereits beantwortet!

http://www.motor-talk.de/.../...uetterlich-behandelt-t4786106.html?...

Oder glaubst Du ernsthaft, dass sich die ganzen Hersteller weltweit, die unterdessen quasi "zwangsweise" das R1234yf einsetzen müssen, sich willfährig massiven Schadensersatzklagen aussetzen?

Dass VW bisher nur noch nicht in der Notwendigkeit war, weil alle Typzulassungen älteren Datums sind oder getrickst wurde (lies mal den Vergleichsstest von Audi Q5 und Porsche Macan und vor allem, wie sehr sich die beiden Fahrzeuge real unterscheiden, dennoch wurde der noch gar nicht erschienene Macan als Derivat des Q5 typisiert, damit man nicht R1234yf verfüllen muss... :D), sagt einfach nur aus, dass VW Glück hatte bisher, nicht, dass sie so "verantwortungsvoll" sind, ihren Kunden nicht R1234yf zumuten zu wollen.

Ich halte das ganze nach wie vor für eine Stellvertreterdebatte, die ich allerdings insofern nachvollziehen kann, dass auch ich als Hersteller mich nicht derartig von 2 Herstellern (Honeywell und DuPont) abhängig machen möchte. Die medialen Mittel allerdings sind etwas unlauter, verfangen aber beim Laien, wie man sieht.

Im weiteren befürwortest Du in Kenntnis dessen (unterdessen gehe ich davon aus, in Kenntnis und nicht etwa in Unkenntnis, da Du mit diesem "Argument" wieder einmal kommst) eine Wettbewerbsverzerrung unter Beteiligung dt. Ämter:

L I N K

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz

 

Oder glaubst Du ernsthaft, dass sich die ganzen Hersteller weltweit, die unterdessen quasi "zwangsweise" das R1234yf einsetzen müssen, sich willfährig massiven Schadensersatzklagen aussetzen?

Bei einem Unfall dürfte das Austreten "irgendwelcher" Betriebsflüssigkeiten aufgrund zerbrechender Teile und Systeme in einem Auto ja wohl ...

... ALS UNABWENDBARES EREIGNIS...

vor Gericht definiert werden.

Ergo : Keine Schadensersatzansprüche seitens des Verunfallten.

Ich persönlich würde KEIN Auto kaufen, dessen Klimaanlage mit 1234yf befüllt ist.

Keinen Hyundai.

Aber auch keinen VW, Mercedes oder BMW.

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