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Verölte Drosselklappe, 1.6 16V, 03/95

Themenstarteram 7. Januar 2006 um 9:26

Hallo zusammen,

ich habe kürzlich unter Betreff "Motorschaden" (letzter Beitrag vom 05.01.) schon berichtet, dass ich das Auslaßventil am 4. Zylinder wechseln muß.

Beim Abnehmen des oberen Ansaugkrümmers ist mir aufgefallen, dass zum einen Öl auf der Krümmerdichtung ist.

Was mich aber noch mehr erstaunt hat war, daß sich Öl (zumindest lt. Fingerprüfung) vor der Drosselklappe angesammelt hatte und auch das Drosselklappengehäuse und auch die Klappe selbst schwarz von Öl sind.

Ich hab´ noch nie eine derartig verölte Klappe gesehen und dachte immer, dass Öl in diesem Bereich nix zu suchen hat.

Wer weiß Rat?

Grüße

M.

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11 Antworten
am 7. Januar 2006 um 14:16

Hast Du einen Sportluftfilter?

Wenn ja dann kommt das Öl bestimmt von dort.

Wenn man den Fufi zu gut einölt wird das Öl von der angesaugten Luft mitgenommen.

Hallo,

habe heute gerade bei meinem 1,6 16V (BJ 96) Drosselklappe, Leerlaufregelventil usw. ausgebaut und gereinigt. War auch total verdreckt, kommt meiner Meinung aber vor allem vom AGR. Ich habs bei der Gelegenheit gleich mal still gelegt und siehe da, fährt wieder super, ohne ruckeln und so. Aber was bei der Kiste auch nicht so gut gelöst ist ist die Kurbelgehäuseentlüftung, die kurz vor der Drosselklappe endet und somit kann das Öl auch direkt von dort kommen. Auf der Ansaugkrümmerdichtung hatte ich auch ein wenig Öl, aber der Übergang vom AGR zur Drosselklappe war zu 3/4 zugesifft, daher kommt der meiste Dreck wohl vom AGR...

Ich hab mal ein Bild von der Drosselklappe gemacht, oder das was man da erahnen kann ...muss aber dazu sagen, dass der Wagen jetzt 295 tkm gelaufen hat...

Auf jeden Fall solltest du alles gut reinigen und evtl. auch mal das AGR ausbauen und reinigen, du bist ja schon fast dran wenn du die obere Ansaugbrücke entfernt hast.

Viel Glück.

valereo

Themenstarteram 7. Januar 2006 um 20:49

hi valero,

die kurbelgehäuseentlüftuing scheint wohl die ursache zu sein. ist wirklich nicht gut gelöst von opel, wie so manches andere auch.

so werde ich´s wohl säubern, auch wenn´s nur vorübergehend hilft. dein bild trifft die sache ziemlich genau.

eine andere frage wäre welche dichtungen ich bei dem ganzen unternehmen ersetzen sollte. davon gibt´s ja so einige.

und grausen tut´s mir vor der ansaugseite des motors. wie soll ich bloß die ganzen kabel und schlüuche ab-, geschweige denn wieder dranbekommen.

muß ich wohl durch.

hi mschneebk,

also wenn du schon die obere Ansaugbrücke herunter hattest, dann schau doch mal, wie die Dichtung dort so aussieht, ich hab mal ne neue eingebaut, war aber nicht nötig. Wenn du das Ganze dort mal richtig säubern willst, dann ist das auf jeden Fall ein Zeit raubende Angelegenheit, aber ich denke es lohnt sich. Bei den Steckern kannst eigentlich nicht viel falsch machen, denn da haben die Herrn Ingenieure mal alles richtig gemacht, d.h. jeder Stecker hat ne andere Form und passt somit nur einmal. Ein Tipp: wenns möglich ist, dann mach einfach ein paar Fotos oder mach einfach Klebeband mit ner Nummer dran an die diversen Unterdruckanschlüsse.

Wenn du die Drosselklappe komplett abbauen willst, dann solltest du dir evtl. auch noch zwei weitere Dichtungen besorgen: Einmal die zwischen Drosselklappenhalterung und Drosselklappengehäuse - die siehst du, wenn du neben der Drosselklappe die vier Torx-Schrauben löst. Und dann eine Dichtung, die links Richtung AGR geht, solltest das Teil (Drosselklappenhalterung) auf jeden Fall gleich mit ausbauen, denn da ist bestimmt ne Menge Dreck drin.

Ansonsten gibt es nicht mehr Dichtungen. Aber denk dran, dass am Drosselklappengehäuse auch der Rücklauf fürs Kühlwasser hängt. Ich hab den vom Motor kommenden Schlauch einfach mit ner Schlauchklemme abgeklemmt, ansonsten kommt natürlich ne Menge Kühlwasser raus!!

Ist insgesamt alles nicht so schwer, aber dauert halt und man wünscht sich immer wieder ein paar Japaner-Hände :-))

Ach so, wenn du das Drosselklappengehäuse schon rausbaust, dann reinige auch gleich mal das Leerlausregelventil.

Hört sich nach ner Menge an, aber danach wird man auf jeden Fall erst mal lange Ruhe haben und das Gefühl, seinem Motor was gutes getan zu haben - geht mir zumindest so!!

Viel Spaß und wenn du Hilfe brauchst dann schreib einfach, noch kann ich mich an die meisten Handgriffe erinnern...

Gruß Valereo

Themenstarteram 8. Januar 2006 um 21:38

danke valero,

werd´ ich beherzigen. wenn ich das eh alles draußen habe. und ohne zylinderkopf drauf kommt man auch an alles besser ran.

aber das nächste problem stellt sich schon:

ich bekomm´ die schraube an der kurbelwellen-riemenscheibe nicht los.

3. gang und bremse treten hilft nix, der motor dreht weiter und somit stimmt der OT auch nicht mehr.

schraube löst sich doch links herum, wie gehabt, oder?

komm mir schon ganz duselig vor.

sollte das das einzige bleiben was mich zur verzweiflung bringt, ginge es ja noch.

wie gesagt: ich muß ja an die ventile ran. der weg ist noch weit .........

Hi,

wenn sich der Motor weiterhin dreht, dann ist wohl auch deine Kupplung schon ziemlich hin. Die Schraube an der Kurbelwellenriemenscheibe hat auf alle Fälle Rechtsgewinde, also lösen links herum, ich glaube ich hab das immer so gemacht, dass ich 1. Gang und voll auf die Bremse von nem Helfer, sollte sich dann schon lösen, wenn nicht ,dann hilft manchmal auch ein leichter Schlag auf die Schraube oder noch besser ein Schlagschrauber!!

Viel Erfolg

Themenstarteram 9. Januar 2006 um 21:20

moin valero,

mit der kuplung hast wohl recht, war auch mein erster gedanke als sich alles munter weitergedreht hat obwohl meine liebste helferin bei -6° treu auf der bremse stand.

na ja. muß mir was einfallen lassen.

was hältst du davon die riemenscheibe an der zahnung mit nem ketten- / ölfilterschlüssel gegenzuhalten?

gruß aus dem saukalten norden

Hi mschneebk,

das mit dem ketten/-ölfilterschlüssel kannst du ja mal probieren, aber in der regel ist diese blöde Torx-Schraube so fest, dass das wohl nichts bringen wird, bzw. zu viel Schaden anrichtet.

Rutscht die Kupplung denn richtig durch oder hast du nur ne sehr große Nachgiebigekeit beim drehen? Mit ner Knarre, mit der man immer wieder nachfassen kann sollte das dann eigentlich irgendwann gehen, aber natürlich nur wenn die Kupplung nicht durchrutscht...

Fällt mir auch nicht mehr ein...

valereo

Themenstarteram 10. Januar 2006 um 21:59

hi valero,

der ölfilterschlüssel war wohl ok zum anlockern. als mein nachbar kam (landmaschinenmechaniker) und ich auf der bremse stand war die dusselige schraube auf einmal los.

den zylinderkopf habe ich nun auch unten, die frage wird wohl sein wie das alles wieder zusammenkommt. speziel bei bekannter schraube das aunzugsmoment hinzubekommen.

vielen, vielen dank nochmal für deine hilfe und "anteilnahme"

gruß

m.

Hier wird dein prob schon behandelt und ich würde auch als erstes auf die Kurbelgehäuseentlüftung tippen. Wenn du aber schon am rumschrauben bist mache die anderen Teile, insbesondere Leerlaufregelung etc. auch gleich mit sauber, dann hast du wieder ruhe.

 

https://www.motor-talk.de/.../...sselklappe-1-6-16v-03-95-t925279.html

Zitat:

@zwinkl schrieb am 27. Dezember 2019 um 10:45:55 Uhr:

Hier wird dein prob schon behandelt und ich würde auch als erstes auf die Kurbelgehäuseentlüftung tippen. Wenn du aber schon am rumschrauben bist mache die anderen Teile, insbesondere Leerlaufregelung etc. auch gleich mit sauber, dann hast du wieder ruhe.

https://www.motor-talk.de/.../...sselklappe-1-6-16v-03-95-t925279.html

Guck mal aufs Datum.

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