Verkaufswert MK2 sehr gering

Ford C-Max 1 (DM2)

Hallo zusammen!
Ich war grade beim Freundlichen um mich nach der Neuauflage des MK2 oder wie auch immer er nächstes Jahr heißen wird zu erkundigen. Dabei habe ich dann spaßeshalber meinen aktuellen MK2 BJ 04/2005 mit eine Laufleistung v. 32.000 km berechnen lassen.

Die Eckdaten:
Focus II 2.0 L (Benziner) Titanium Ausstattung, 3 Türer, schwarz, beheizbare Frontscheibe, Nebelscheinwerfer, Alu-Felgen, zusätzlich Winterräder Komplettsatz auf Stahlfelge, Becker Navi, Teillederausstattung, Doppelverriegelung, keine Macken, keine Schäden, 1. Hand

Das Fahrzeug hatte seinerzeit einen Listenpreis von rd. 24.500 EUR. Aktueller Einkaufswert des Händlers liegt bei unter 10.000 EUR. Verlust somit rd. 59 %!!! Mein Händler sagte mir, dass nach 2,5 Jahren üblicherweise mit einer Wertminderung von ca. 35% zu rechnen sei. Das wären dann nach meiner Berechnung immerhin rd. 16.000 EUR.
Jetzt sei aber schon wieder eine Neuauflage auf dem Markt und somit fallen die Preise rapide . Toll für Käufer, der letzte Mist für Verkäufer wie mich.

Was haltet ihr davon? Ich sag' nur danke Ford für die zügige Neuauflage!

15 Antworten

Hallo im Internet gibt es eine sogenante Schwacke Liste dort können sie anhand der Autodaten und der Extras welches das Auto besitzt,ganz genau sehen was ihr Auto noch wert ist,kostet glaube ich 10€ was aber gut angelegt ist.Das was ihr Händler sagt ist doch etwas zweifelhaft.Probieren sie es und schreiben sie was rausgekommen ist.

Die Händler berechnen überlicherweise auch nach Schwacke-Liste, die schauen nicht in die Glaskugel. 🙄 
 
Private Schwackebewertung kostet 7,90 €, aber viel was anderes wird da nicht bei rauskommen. Am besten versuchen, privat zu verkaufen, hat bei meinem Focus II auch geklappt.

Zitat:

Original geschrieben von CorsaB1999


Die Händler berechnen überlicherweise auch nach Schwacke-Liste, die schauen nicht in die Glaskugel. 🙄 
 
Private Schwackebewertung kostet 7,90 €, aber viel was anderes wird da nicht bei rauskommen. Am besten versuchen, privat zu verkaufen, hat bei meinem Focus II auch geklappt.

Hab meinen auch gerade beim Händler in Zahlung gegeben. Und hab vorher eine Schwacke Bewertung gemacht. Die Bewertung des Händlers nach Schwacke Liste fiel gut 2.000 EUR niedriger aus. Ich kam auf 14.900, mein freundlicher auf irgendwas um 12.800. Noch Fragen? Da ich mit Neukauf gedroht habe, haben wir uns dann auf meine Schwacke Bewertung geeinigt. Lohnt sich also, so einen Ausdruck mitzuhaben...

Zitat:

Original geschrieben von XLTRanger



Zitat:

Original geschrieben von CorsaB1999


Die Händler berechnen überlicherweise auch nach Schwacke-Liste, die schauen nicht in die Glaskugel. 🙄

Private Schwackebewertung kostet 7,90 €, aber viel was anderes wird da nicht bei rauskommen. Am besten versuchen, privat zu verkaufen, hat bei meinem Focus II auch geklappt.
Hab meinen auch gerade beim Händler in Zahlung gegeben. Und hab vorher eine Schwacke Bewertung gemacht. Die Bewertung des Händlers nach Schwacke Liste fiel gut 2.000 EUR niedriger aus. Ich kam auf 14.900, mein freundlicher auf irgendwas um 12.800. Noch Fragen? Da ich mit Neukauf gedroht habe, haben wir uns dann auf meine Schwacke Bewertung geeinigt. Lohnt sich also, so einen Ausdruck mitzuhaben...

Na das mit dem Schwacke-Ausdruck klingt doch mal ganz gut!

Allerdings befürchte ich, dass mein Freundlicher und ich nicht zusammenkommen werden.

Er meinte, auf dem Hof stehen einige PKW unter 8 Monaten für weniger als 15T€. Leider verheißen meine Online-Recherchen (...Scout etc.) auch nichts Gutes! Ich werd' mal sehen was sich machen läßt aber viel Hoffnung für einen Preis der beide Parteien (Käufer und Verkäufer) glücklich macht habe ich aktuell nicht.

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Hallo blackeyes,
du nennst den Listenpreis für dein Auto. Hast du den auch bezahlt? Ich vermute kaum... Wenn du dann mit dem tatsächlich gezahlten Preis rechnest, sieht die Sache ganz anders aus. Der Wertverlust eines Neuwagens ist immer sehr hoch - vom Hof des Händlers gefahren und das Auto ist 20% weniger wert. Die ersten zwei bis drei Jahre ist der Wertverlust am größten. Wenn dann das Nachfolgemodell kommt gibt es einen weiteren Wertverfall. Dem kann man entgegenwirken, indem man einen Jahres-/Gebrauchtwagen kauft oder sein Auto sehr lange, am besten "totfährt". Dein Ärgernis hat also mit der Marke Ford rein gar nichts zu tun und ist eigentlich gar kein Ärgernis, sondern Normalität.
Gruß Philipp

Hallo!

Also wenn man sich überlegt, einen fabrikneuen Focus in Wunschausstattung locker mit 20% Rabatt auf den Listenpreis zu bekommen, wundert mich der Preisverfall ehrlich gesagt nicht. Als Gegenbeispiel braucht man sich ja nur mal die Marken anzuschauen, die traditionell keinen bzw. max. 3% Rabatt auf einen Neuwagen gaben.

Ausserdem drückt Ford auch recht viel in den Flotten- bzw. Vermietmarkt. Da wird der Rabatt wohl noch höher sein. Tja, und irgendwann landen diese Autos dann in Massen zu kleinen Preisen auf dem Privatkundenmarkt / Gebrauchtwagenmarkt und man braucht sich nicht zu wundern, warum der Wertverlust beim Neuwagen in den ersten Jahren so groß ist.

Zitat:

Original geschrieben von Alsen


Hallo blackeyes,
du nennst den Listenpreis für dein Auto. Hast du den auch bezahlt? Ich vermute kaum... Wenn du dann mit dem tatsächlich gezahlten Preis rechnest, sieht die Sache ganz anders aus. Der Wertverlust eines Neuwagens ist immer sehr hoch - vom Hof des Händlers gefahren und das Auto ist 20% weniger wert. Die ersten zwei bis drei Jahre ist der Wertverlust am größten. Wenn dann das Nachfolgemodell kommt gibt es einen weiteren Wertverfall. Dem kann man entgegenwirken, indem man einen Jahres-/Gebrauchtwagen kauft oder sein Auto sehr lange, am besten "totfährt". Dein Ärgernis hat also mit der Marke Ford rein gar nichts zu tun und ist eigentlich gar kein Ärgernis, sondern Normalität.
Gruß Philipp

Hi,

das darf ich aber (als auch Betroffener FoFo-II-Besitzer) anders sehen! Und dies war auch ein Grund, warum ich für mich (den FoFo fährt meine Frau) nach über 20 Jahren erstmals keinen Ford mehr gewählt habe.

In meinen Augen kann man einen Ford nur noch gebraucht kaufen (nach 2 Jahren: s.o.) und dann bis zum Auseinanderfallen fahren..

Da ich (und meine Frau) die Autos aber gerne nach 3 bis spätestens 5 Jahren wechsele, ist Ford hinsichtlich des Wertverlustes eine ziemlich schlechte Wahl.
Denn es schafft wohl kein anderer Hersteller, ein neu entwickeltes Fahrzeug regelmäßig nach spätestens drei Jahren einem so deutlich sichtbaren Facelift zu unterziehen (und dies dann auch als neuer Focus zu bezeichnen!), dass die vorher gekauften Fahrzeuge nur noch mit deutlichen Preisabschlägen zu verkaufen sind.

Übrigens: Aktuell wird der FoFo als Neuwagen mit rd. 20% beworben (bei Zulassung in diesem Jahr) und WA erhalten 31,4% Rabatt auf ihn!! Damit ist die Preisentwicklung im kommenden Frühjahr (wenn die WA's ihre Halbjahreswagen zum Einstandspreis abzüglich "üblichem" Wertverlust auf die Strasse werfen....) vorgezeichnet.

Zitat:

Original geschrieben von Alsen


Hallo blackeyes,
du nennst den Listenpreis für dein Auto. Hast du den auch bezahlt? Ich vermute kaum... Wenn du dann mit dem tatsächlich gezahlten Preis rechnest, sieht die Sache ganz anders aus. Der Wertverlust eines Neuwagens ist immer sehr hoch - vom Hof des Händlers gefahren und das Auto ist 20% weniger wert. Die ersten zwei bis drei Jahre ist der Wertverlust am größten. Wenn dann das Nachfolgemodell kommt gibt es einen weiteren Wertverfall. Dem kann man entgegenwirken, indem man einen Jahres-/Gebrauchtwagen kauft oder sein Auto sehr lange, am besten "totfährt". Dein Ärgernis hat also mit der Marke Ford rein gar nichts zu tun und ist eigentlich gar kein Ärgernis, sondern Normalität.
Gruß Philipp

Also da muss ich auch widersprechen. Es ist ja nicht so dass der Focus das erstes Auto ist, welches ich wieder verkaufen möchte. Einen solchen Wertverlust habe ich allerdings noch nie hinnehmen müssen, selbst bei einem Japaner nicht. Wenn man sich dann noch überlegt das selbst der "Freundliche" vom Listenpreis anfängt zu rechnen dann darf ich das ja wohl ebenfalls. Übrigens, ja auch ich habe % beim Kauf des Wagens bekommen.... aber bei 12% war das immer noch ein Preis von knapp 21.500 €!

Das Problem ist doch, dass das "Facelift" einfach viel zu früh gekommen ist.

Zitat:

Original geschrieben von Blackeyes


(...)Das Problem ist doch, dass das "Facelift" einfach viel zu früh gekommen ist.

Das ist Ansichtssache. Für mich kommt das Facelift genau richtig, da ich nächstes Jahr einen neuen Wagen brauche.

Neben dem Wettern über Ford, musst Du auch eingestehen, dass Dein Wagen für den Massenmarkt recht unattraktiv ist. Dreitürer, 2.0er Benziner mit 145 PS und sonst keiner "besonderen" Ausstattung. So ein Auto kauft jemand, weil er genau so ein Auto sucht. Für die anderen ist er zu unpraktisch (nur 2 Türen), für einen Kompaktwagen zu stark (großer Benziner).

Verkaufsförderlicher wäre der Fünftürer oder gar Turnier gewesen, als 5T mit 100/115PS-Benziner und als Turnier als 1.6/2.0 TDCi. Bei dieser Kombination ist dann auch der Wiederverkaufswert besser. Schlechter bekommt man wahrscheinlich nur noch das Stufenheck weg.

Allgemein sind Neuwagen IMMER Geldvernichter. Nach 3 Jahren sind nunmal ~50% des Einstandspreises weg - egal bei welchem Hersteller (Luxusmarken mal aussen vor). Erst danach wird der Wertverlust erträglicher.

Wenn Dich der Wertverlust so schockt - schonmal an Privatleasing gedacht? Das eigene Kapital auf die Bank tragen (selbst für Tagesgeld gibt es inzwischen mehr als 4% Zinsen) und den Wagen leasen ist rechnerisch auf jeden Fall günstiger als den Wertverlust hinzunehmen, wenn man alle paar Jahre einen neuen Wagen möchte. Auf 4 oder 5 Jahre geleast ist es dann auch von der Leasingrate her erträglich. Aber auf jeden Fall ein Kilomterleasing, KEIN Restwertleasing. Dann können einem genau solche frühen Facelifts bei der Rückgabe das finanzielle Genick brechen, wenn der Restwert deutlich unter der im Leasingvertrag vereinbarten Summe liegt.

Stefan

Bei 25% Neuwagenrabatt bei Ford braucht sich darüber keiner zu wundern.....

Außerdem gibt es den Fötus wie Sand am Meer bei den großen Autovermietern. Die überfluten dann nach ein paar Monaten Laufzeit den Gebrauchtwagenmarkt.

Hallo zusammen,

man kann es doch in allen Wirtschaftsblättern oder den Wirtschaftsbeilagen der großen Tageszeitungen alle paar Tage lesen. Der private Automarkt ist hinsichtlich Neuwagen über 20.000-25.000€ praktisch tot. Ab diesem Level wird fast nur noch geleast, darunter macht es auch schon je nach Marke fast die Hälfte aus.

Die Händler haben Druck, und zwar richtig. Deshalb drücken die mit aller Gewalt ihre Autos in den Markt. Da VW beispielsweise keine Dumpingpreise bei Neuwagen will, machen die es über Firmenzulassungen. Soviele Autos wie im Herbst 07 sind noch nie auf VW zugelassen worden. Die tauchen dann bei den Händlern als "Firmenwagen" und "Tageszulassungen" auf und zerstören damit natürlich auch die Preise des Gebrauchtmarktes.

Das Problem betrifft alle Marken, aller Hersteller. Ford leidet aber mit am stärksten und hat im privaten Fahrzeugverkauf im Jahr 2007 ein Minus von rund 40% eingesteckt. Der neue Modeo läuft zwar sehr gut, vor allem Dank guter Kritiken, aber auch der verkauft sich nur entweder über Leasing oder über massive Rabatte.

Die Umsatzrendite der Händler wurde für dieses Jahr mit durchschnittlich 0,7% angegeben. Wir werden allein deshalb in den nächsten zwei, drei Jahren ein erhebliches Händlersterben sehen. Tatsache ist, das viele im Moment nur durch die teils saftig erhöhten Preise in den Werkstätten überleben.

Wer jetzt ein Auto kauft und für 3-5 Jahre hält, kann ein gutes Schnäppchen machen. Das momentane Tief ist ernst, sehr ernst sogar. Aber nach einer Flurbereinigung werden sich auch die Preise wieder stabilisieren. Verkaufen in diesem Winter oder auch noch im nächsten Jahr ist allerdings mit ziemlich bitterem Beigeschmack verbunden.

Hrothgar

Hallo,

Zitat:

Verkaufsförderlicher wäre der Fünftürer oder gar Turnier gewesen, als 5T mit 100/115PS-Benziner und als Turnier als 1.6/2.0 TDCi. Bei dieser Kombination ist dann auch der Wiederverkaufswert besser.

Klingt gut, aber das wirkliche Leben sieht anders aus. Habe selber eine Turnier TDCi und den Wiederverkaufswert kannst absolut vergessen. Und das, obwohl ich noch den Nettokaufpreis kenne. Da helfen auch keine 20% Rabatt mehr.

Die beste Alternative: weiterfahren und möglichst lange den nächsten Neuwagenkauf rauszögern. So billig kann ein Neuwagen gar nicht sein, dass sich die Sache lohnt.

Grüße Werner

da muss ich dir recht geben. Seit ca 10 Jahren verkaufe ich meine Youngtimer von Ford nur mit riesen Verlust (50% unter Neupreis) bei 2-3 jährigen Fahrzeugen. Aussnahme ist neuerdings der Mondeo. Den Rest kann man nur ins Jenseits fahren.

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