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Verdacht auf defekte Antriebswelle aber unsicher

Skoda Octavia 3 (5E)
Themenstarteram 10. Februar 2020 um 18:02

Hallo liebe Leute, hab ein kleines Problem aber eine etwas längere Geschichte dazu.

Ich habe mir letzten Monat einen jungen Skoda Octavia 2.0 TDI DSG mit 68000km EZ 08/2016 bei einem Händler, welcher Leasingrückläufer verkauft erstanden.

Eigentlich dachte ich auch nachdem ich den 100000km Dauertest gelesen habe das das Auto nichts hat. Probefahrt verlief problemlos, DSG schaltet wie Butter, keine störgeräusche usw. . Tüv 500km vorher gemacht, ohne Mängel. Checkeftgepflegt von Anfang bis Abgabe. Unfallfrei.

Bei der Fahrt nach Hause gings über die Autobahn und da das erste mal auf den Pinsel gedrückt. Zwischen 90 und 130 zitterte das Auto etwas egal welcher Gang (3-6.), das Lenkrad blieb aber ruhig, dachte es ist eine Unwucht in den Sommerreifen. Und hab mir nichts weiter dabei gedacht. Geradeauslauf ist aber auch top.

Zu Hause die nagelneuen Winterräder (lasergewuchtet) welche ich mir vorher gekauft habe draufgeschraubt, und siehe da, Fettaustritt an der Antriebswelle Fahrerseite (siehe Anhang) und noch ölaustritt am Kurbelwellensimmerring (Nebensache) . Erste Probefahrt mit den Winterrädern ergab Vibrationen noch identisch vorhanden.

Ab in die VW-Wekstatt, Probefahrt mit dem Meister auf dem Beifahrersitz, der meinte, das kommt vom Diesel das er so vibriert.

Dann auf der Hebebühne ein Loch in der Achswellenmanschette Getriebeseitig und einen undichten Kurbelwellensimmerring festgestellt. Auf meine Nachfrage ob die Antriebswelle nicht doch einen leichten Schlag hat weil die trocken lief wurde mir gesagt, das dafür zu wenig Fett ausgetreten ist. Und man es dann krachen und klackern hören würde. Das Bild im Anhang sagt mir aber das die wohl schon ziemlich lange leer lief, da das Fett schon ziemlich eingetrocknet aussieht. Aber klackern tut absolut nichts, auch nicht wenn man es mit Lastwechseln (Gas/kein Gas, lenkeinschlag) provoziert.

Reperatur der Manschette, neue Simmerringdichtung plus als freiwillige Option, neue Wasserpumpe und Zahnriemen wurden vom Händler, der übrigens 200km weg ist und sich auf meine örtliche Werkstatt verlassen muss jammernd übernommen. 1350€ kostete ihn der Spaß.

Die Vibrationen sind aber immernoch da und nun fing ich an in das Auto hinein zu horchen, bis meine Freundin fragte was ich denn eigentlich für ein Problem habe. Dann fuhr sie das erste mal das Auto und ich war auf dem Beifahrersitz und siehe da, ich merkte fast nichts, sie hingegen konnte es jetzt voll nachvollziehen.

Jetzt hab ich nun ein total schlechtes Gewissen gegenüber dem Verkäufer und traue mich nun kaum da nochmal auf Sachmangelhaftung zu pochen weil der schon mit den 1300€ total leid getan hat und echt ein herzensguter kleiner Händler ist. Er verkauft geschätzt 2-3 Autos im Monat.

Ausserdem weiss ich nicht ob es das getriebeseitige Gelenk der Antriebswelle ist, das würde man Laut Werkstatt nur rausfinden können indem man es auf Verdacht tauscht, die ganze Welle kostet 700€ zzgl Einbau.

Bremsen sind auch unwahrscheinlich, das die es sind.

Auch wenn ich andere Werkstätten anrufe merkt man schon das die versuchen einen abzuwimmeln, wenn sie hören Sachmängelhaftung und Händler ist 200km weit weg.

Ich hab auch keine Lust pö a pö alles was sich dreht auf verdacht tauschen zu lassen.

Vielleicht kann mir hier ja jemand einen Rat geben was ich tun soll. Kompromisslösung, 2. Meinung zum Fehlerbild. Weiteres Vorgehen.

Vielen Dank im Vorraus und sorry für den vielen Textp

Screenshot-20200119
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7 Antworten

Ich würde dem Händler vor Ort mitteilen, dass die ausgeführten Reparaturen das Problem (Vibrationen) nicht behoben haben. Dann würde ich mit dem Verkäufer sprechen, da er für die Reparaturen (die nicht zielführend waren) gezahlt hat.

Der Verkäufer ist dein Vertragspartner, halte dich an ihn falls es keine Skoda Garantieverlängerung gibt.

Mache dich auch frei von einem schlechten Gewissen. Du bist Kunde und der Verkäufer ist der Fachmann. Er hätte alle Möglichkeiten gehabt, den Wagen gründlich zu prüfen.

Ich sehe hier zwei mögliche Lösungsansätze: die Werkstatt vor Ort bringt zu Ende, was sie angefangen hat. Oder aber du stellst dem Verkäufer den Wagen auf den Hof, und er kümmert sich selbst. Sprich einfach mit ihm und verlange zeitnah eine Lösung. Vielleicht ist es für ihn günstiger dir für einige Tage einen Leihwagen zur Verfügung zu stellen und die Reparatur selbst durch zu führen. Falls es keine Anschlussgarantie gibt und alles unter die 6 Monate Gewährleistung fällt, sehe halt zu das die Vibrationen innerhalb der Frist behoben werden.

Themenstarteram 11. Februar 2020 um 10:00

Ok, das Problem ist nur, dass die Vibrationen, da sie vom Beifahrersitz nicht wahrnehmbar waren als normal weggewischt wurden, somit wurde nur die Manschette gewechselt dem Zusammenhang der Vibration

So wie du die Vibrationen beschreibst, treten sie innerhalb eines bestimmten Geschwindigkeitsbereichs auf und sind dabei nicht abhängig vom Gang (das kann ja mal ausprobiert werden). Da die Werkstatt hier unwillig ist, könnte man möglicherweise einen anderen/vergleichbaren Octavia mit DSG Probefahren. Vielleicht findet sich ein passendes Fahrzeug im Freundes/Kollegenkreis oder bei einem Händler in der näheren Umgebung. Alternativ könnte man mit den Vibrationen zu einer anderen Werkstatt fahren, und um eine Beurteilung bzw. einen Kostenvoranschlag bitten. Da die unwillige Werkstatt es als "Diesel Vibrationen" abtut, wäre für mich beispielsweise der Bosch Dienst eine gute Anlaufstelle. Wenn die zunächst mal schauen und Probefahren kann das auch nicht die Welt kosten und du hast danach belegbare Fakten. Die können beim Probefahren auch mal auf das ZMS achten. Das ZMS entkoppelt Schwingungen zwischen Motor und Getriebe vor allem bei niedrigen Drehzahlen. Normal hält ein ZMS etwa 200tkm, aber es gibt halt auch immer mal Fälle von vorzeitigem Ableben.

Hi

Wichtig ist: hartnäckig bleiben!!

Bei meinem 1 (einen) Tag alten O3 RS habe ich (es war letzten August) bei niedrigen Drehzahlen ein Vibrieren am Schalthebel festgestellt. Der Werkstattmeister hat zuerst auch „nichts feststellen“ können. Hartnäckig - diskutieren - argumentieren hat geholfen. Irgendwann hat er es auch gemerkt. Anscheinend war der Kalbelstrang vom Schalthebel zum Getriebe am Hitzeschutzblech angelegen.

Bleib freundlich - aber hartnäckig

Gruß

Zitat:

@Lars389 schrieb am 10. Februar 2020 um 18:02:24 Uhr:

[...] Dann auf der Hebebühne ein Loch in der Achswellenmanschette Getriebeseitig [...]

Traurig, daß eine Gelenkmanschette schon nach drei Jahren den Geist aufgibt. Bei meinem vorigen Wagen haben die inneren Manschetten über 20 Jahre und 400.000km gehalten, die waren nicht einmal porös.

Dann werde ich meine vorsichtshalber auch mal anschauen...

Themenstarteram 14. Februar 2020 um 11:30

Zitat:

@Mischkolino schrieb am 13. Februar 2020 um 22:22:15 Uhr:

Zitat:

@Lars389 schrieb am 10. Februar 2020 um 18:02:24 Uhr:

[...] Dann auf der Hebebühne ein Loch in der Achswellenmanschette Getriebeseitig [...]

Traurig, daß eine Gelenkmanschette schon nach drei Jahren den Geist aufgibt. Bei meinem vorigen Wagen haben die inneren Manschetten über 20 Jahre und 400.000km gehalten, die waren nicht einmal porös.

Dann werde ich meine vorsichtshalber auch mal anschauen...

Kann auch ja auch ein Marder reingebissen haben.

Moin!

Und? Wie ist die Geschichte ausgegangen?

 

Viele Grüße

H2-Fanatiker

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