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Verbrauch auf schlechten Strassen...höher?

Themenstarteram 21. April 2014 um 10:08

Hallo,

ging mir gestern durch den Kopf, als ich wieder lange auf unseren Buckelpisten unterwegs war:

Auf schlechten Strassen schüttelt es das ganze Auto durch, Stossdämpfer arbeiten, Federn federn, mich selber rüttelt und schüttelt es, sprich: Energie, die irgendwo herkommt und irgendwo hingeht.

Ich vermute, eine schlechte Strasse führt zwangsweise zu mehr Spritverbrauch (physikalisch gesehen), doch gibt es Zahlen/Vermutungen, wie hoch das ist? Fällt das ggf. bei dem Gewicht eines Autos und all den anderen Dingen so gut wie nicht ins Gewicht?

Beim Radfahren macht das ja eine ganze Menge aus: Fährt man auf schlechter Strecke, merkt man es schnell. Dagegen auf einer guten Radstrecke flutscht es nur so...

vg,

v77100

Beste Antwort im Thema

Schlechte Straßenbeläge verursachen möglicherweiße höhere Rollwiderstände an den Reifen.

Zudem fährt man gegebenfalls langsamer und muss, wenn die Straße wieder besser wird, beschleunigen. Was natürlich Kraftstoff kostet.

Bei Schlaglöcher fährt man versetzt, bremst wohlmöglich auch. Je nachdem ob man das Schlagloch umfahren kann (Gegenverkehr) oder nicht.

Straßen sollten samtweich sen, leiser glatt und tiefschwarz als auch wasserverdrängend sein. So wie es sich für die KFZ-Steuer gehört, die man bezahlt.

Auf einer schön geerten Straße (offenproger Asphalt) gibt es weniger RainSpray und der Fahrkomfort erhört sich, weil es leiser im Auto und außerhalb wird.

 

 

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Eine fundierte Antwort zu dem Thema würde mich auch interessieren :)

Welche Buckelpisten meinst du ?

vermutlich Deutsche Autobahnen :D

Für das Alter sind die gut in Schuss

Schlechte Straßenbeläge verursachen möglicherweiße höhere Rollwiderstände an den Reifen.

Zudem fährt man gegebenfalls langsamer und muss, wenn die Straße wieder besser wird, beschleunigen. Was natürlich Kraftstoff kostet.

Bei Schlaglöcher fährt man versetzt, bremst wohlmöglich auch. Je nachdem ob man das Schlagloch umfahren kann (Gegenverkehr) oder nicht.

Straßen sollten samtweich sen, leiser glatt und tiefschwarz als auch wasserverdrängend sein. So wie es sich für die KFZ-Steuer gehört, die man bezahlt.

Auf einer schön geerten Straße (offenproger Asphalt) gibt es weniger RainSpray und der Fahrkomfort erhört sich, weil es leiser im Auto und außerhalb wird.

 

 

Zitat:

Original geschrieben von OEKF

Zudem fährt man gegebenfalls langsamer und muss, wenn die Straße wieder besser wird, beschleunigen. Was natürlich Kraftstoff kostet.

und was nicht zu unterschätzen ist, man darf oftmals einen gang niedriger fahren:mad:

was sich sicherlich nicht unerheblich auf den verbrauch auswirkt.

ich bin für nefz auf hoppelpiste:D

Der Verbrauch steigt, weil das Fahrwerk die absorbierte Energie (Stöße etc.) nicht wieder vollständig abgibt. Die Energie, die da verloren geht, muss zwangsläufig durch Kraftstoff aufgebracht werden. Das wird aber auf normalen Straßen eher nicht messbar sein.

Zitat:

Original geschrieben von v77100

Auf schlechten Strassen schüttelt es das ganze Auto durch, Stossdämpfer arbeiten, Federn federn, mich selber rüttelt und schüttelt es, sprich: Energie, die irgendwo herkommt und irgendwo hingeht.

Du hast es schon richtig erkannt. Einer der Widerstände, gegen die ein Motor ankämpfen muss, ist auch die Arbeit der Stoßdämpfer. Die produzieren Wärme und die Energie muss irgendwo herkommen. Beim Kraftfahrzeug ist das, in der Regel, der Tank.

Themenstarteram 23. April 2014 um 8:28

Zitat:

Original geschrieben von andreasbrn5

Zitat:

Original geschrieben von v77100

Auf schlechten Strassen schüttelt es das ganze Auto durch, Stossdämpfer arbeiten, Federn federn, mich selber rüttelt und schüttelt es, sprich: Energie, die irgendwo herkommt und irgendwo hingeht.

Du hast es schon richtig erkannt. Einer der Widerstände, gegen die ein Motor ankämpfen muss, ist auch die Arbeit der Stoßdämpfer. Die produzieren Wärme und die Energie muss irgendwo herkommen. Beim Kraftfahrzeug ist das, in der Regel, der Tank.

Ok, zusammenfassend also: Ja, es gibt einen höheren Verbrauch auf schlechten Strassen. Was ja klar ist. Wie hoch der ausfällt, weiß noch keiner. Obwohl beim Fahrradfahren ich eine beträchtliche Menge mehr-Energie aufwenden muss, wenn ich auf schlechter Teerstrasse unterwegs bin als auf guter Teerstrasse, scheint das beim Auto nicht arg viel zu sein, sonst gäbe es wohl quantitative Informationen.

Auch aus meiner Erfahrung mit dem Auto muss ich feststellen, dass ich nicht in der Lage bin, den Mehrverbrauch an der Tanksäule zu erkennen. Vielleicht, weil er so gering ist, vielleicht, weil er sich über die Tankfüllung mittelt.

vg,

v77100

Mein subjektiver Eindruck beim Fahrradfahren: so lange der Untergrund fest ist, macht eine schlechte Straße etwa soviel aus wie zu niedriger Reifendruck. Allerdings sind meine Räder ziemlich hart gefedert und gedämpft. ;-)

Zitat:

Original geschrieben von 0MGQoNDYjZ

Mein subjektiver Eindruck beim Fahrradfahren: so lange der Untergrund fest ist, macht eine schlechte Straße etwa soviel aus wie zu niedriger Reifendruck. Allerdings sind meine Räder ziemlich hart gefedert und gedämpft. ;-)

Mit dem Rennrad war das Gefühl immer: je schneller übers Kopfsteinpflaster desto glatter wurde es :D

Und auch hier hilft immer mehr Luft als weniger...

Zitat:

Original geschrieben von v77100

Ok, zusammenfassend also: Ja, es gibt einen höheren Verbrauch auf schlechten Strassen. Was ja klar ist. Wie hoch der ausfällt, weiß noch keiner. Obwohl beim Fahrradfahren ich eine beträchtliche Menge mehr-Energie aufwenden muss, wenn ich auf schlechter Teerstrasse unterwegs bin als auf guter Teerstrasse, scheint das beim Auto nicht arg viel zu sein, sonst gäbe es wohl quantitative Informationen.

Zumindest gibt es beim Dämpfer sicherlich auch quantitative Infos, wie hoch die Rekuperation in Abhängigkeit von der Straßenbeschaffenheit ist:

http://www.zf.com/.../corporation_detail.jsp?newsId=21996072

Translatorisch horizontal müsstest du die Fahrwiderstandsformeln ansehen. Hier dann den Rollwiderstand und den Rollwiderstandsbeiwert im Versuch ermitteln bzw. Tabellenwerte verwenden.

 

Meine Erfahrungen im Ostblock waren auf schlechten Straßen geht der Verbrauch runter.

Man fährt mit niedrigerer Drehzahl spart Sprit

Ich will mal den Thread ausgraben, damit ich keinen neuen öffnen muss ;)

Mich würde es auch Interessieren, wie sich der "Verbrauch" von Fahrwerken bemessen lässt. Sicher verbrauchen die Dämpfer die meiste Energie. Aber wie die arbeiten, ist ja auch von der Aufhängung abhängig. Außerdem besitzt das Fahrwerk auch diverse Gummilager, die eine gewisse Dämpfung mit sich bringen. Darüberhinaus bleiben Spur- und Sturzwinkel beim Einfedern nicht gleich, was ggf. höheren Verschleiß im Reifen und damit auch mehr Energieverlust zur Folge hat. --> umso mehr sich das Auto bewegt, desto mehr Energie werden durch das Fahrwerk und Reifen verbraucht.

Im Moment bin ich auf Literaturrecherche. Ein erster Treffer liefert bspw. das Ergebnis, dass eine Doppelquerlenkeraufhängung minimal effizienter sei als eine McPherson. Würde mich freuen, falls es Literaturvorschläge oder Anregungen gibt.

Was Zahlen angeht: Bei dem Treffer wurde u.a. ein doppelter Spurwechsel auf grober Fahrbahn (Kategorie H) über 10 Sekunden simuliert. Der Dämpfer allein hatte eine Leistungsaufnahme von durchschnittlich ca. 150 Watt (Leistungsaufnahme durch Lagerreibung etwa ein 30stel).

Mein Interesse ist hier akademischer Natur :)

Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ein- und Ausfedern einen höheren Kraftstoffverbrauch bewirkt.

Der wird auf schlechten, holprigen Straßen sicherlich daher rühren, das die Reifen permanent gegen "Hindernisse" gegenfahren und dabei ausgebremst werden.

Wir haben einen Nissan NT400, der ziehmlich hart gerfedert ist.

Wenn man mit dem auf einer Betonfahrbahn unterwegs ist, deren Fugen nicht ganz eben sind, dann fühlt sich das immer an, als wenn man nen Anker hinter sich herzieht, der immer hoch und runter springt und bei jeder Bodenberührung mal kurz einhakt.

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