Verbrauch auf schlechten Strassen...höher?

Hallo,

ging mir gestern durch den Kopf, als ich wieder lange auf unseren Buckelpisten unterwegs war:

Auf schlechten Strassen schüttelt es das ganze Auto durch, Stossdämpfer arbeiten, Federn federn, mich selber rüttelt und schüttelt es, sprich: Energie, die irgendwo herkommt und irgendwo hingeht.

Ich vermute, eine schlechte Strasse führt zwangsweise zu mehr Spritverbrauch (physikalisch gesehen), doch gibt es Zahlen/Vermutungen, wie hoch das ist? Fällt das ggf. bei dem Gewicht eines Autos und all den anderen Dingen so gut wie nicht ins Gewicht?

Beim Radfahren macht das ja eine ganze Menge aus: Fährt man auf schlechter Strecke, merkt man es schnell. Dagegen auf einer guten Radstrecke flutscht es nur so...

vg,
v77100

Beste Antwort im Thema

Schlechte Straßenbeläge verursachen möglicherweiße höhere Rollwiderstände an den Reifen.

Zudem fährt man gegebenfalls langsamer und muss, wenn die Straße wieder besser wird, beschleunigen. Was natürlich Kraftstoff kostet.
Bei Schlaglöcher fährt man versetzt, bremst wohlmöglich auch. Je nachdem ob man das Schlagloch umfahren kann (Gegenverkehr) oder nicht.

Straßen sollten samtweich sen, leiser glatt und tiefschwarz als auch wasserverdrängend sein. So wie es sich für die KFZ-Steuer gehört, die man bezahlt.

Auf einer schön geerten Straße (offenproger Asphalt) gibt es weniger RainSpray und der Fahrkomfort erhört sich, weil es leiser im Auto und außerhalb wird.

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Naja dazu muss ich sagen, dass der Widerstand durch den Reifen selbst in meiner Quelle nicht wirklich behandelt wurde - da stand das Fahrwerk selbst im Vordergrund. Mit Sicherheit erhöht sich auch der Rollwiderstand bei unebener Fahrbahn, keine Frage.

ja, alles was nicht fährt = energie in unnütze Dinge

Zitat:

@Diabolomk schrieb am 23. April 2014 um 11:55:14 Uhr:



Zitat:

Original geschrieben von 0MGQoNDYjZ


Mein subjektiver Eindruck beim Fahrradfahren: so lange der Untergrund fest ist, macht eine schlechte Straße etwa soviel aus wie zu niedriger Reifendruck. Allerdings sind meine Räder ziemlich hart gefedert und gedämpft. ;-)

Mit dem Rennrad war das Gefühl immer: je schneller übers Kopfsteinpflaster desto glatter wurde es 😁

Kenne ich auch vom Motorradfahren.
Ab 50 aufwärts hat man das Plaster kaum noch gemerkt, so lange man nicht bremsen oder ne Kurve fahren musste.

Blöd ist halt nur, wenn der Plasterbelag zusätzlich noch extrem uneben ist. Da ist dann nix mit schneller fahren, um den Gerumpel zu entgehen. 😉

Wenn man mehr fliegt als fährt, ist es klar, dass man weniger Energie durch die Räder verliert 😁

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Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 12. November 2019 um 20:05:30 Uhr:


Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ein- und Ausfedern einen höheren Kraftstoffverbrauch bewirkt.

Der wird auf schlechten, holprigen Straßen sicherlich daher rühren, das die Reifen permanent gegen "Hindernisse" gegenfahren und dabei ausgebremst werden.

Die Federgabeln von etwas besseren Fahrrädern haben extra Blockierungsmöglichkeiten, um Ein- und Ausfedern zu verhindern.

Beim Fahrrad geschieht das Ein- und Ausfedern bei Anstrengung ansonsten auch ohne eine schlechte Fahrbahn.

Man spart sich letztendlich die Energie, die sonst für die Dämpfung verloren geht.

Hier was zur Literatur, man beachte das Datum und was aktuell davon zu hören ist. Theoretisch ist da natürlich was dran, praktisch wird es kaum messbar und zu teuer sein hier anzusetzen.

https://www.elektroniknet.de/.../strom-aus-dem-fahrwerk-29768.html

1980 durch die algerische Sahara im 50PS-VW-Bus (damals ging das noch):
30 Liter auf 100 km.

Zitat:

@navec schrieb am 12. November 2019 um 22:25:19 Uhr:



Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 12. November 2019 um 20:05:30 Uhr:


Also ich kann mir nicht vorstellen, dass das Ein- und Ausfedern einen höheren Kraftstoffverbrauch bewirkt.

Der wird auf schlechten, holprigen Straßen sicherlich daher rühren, das die Reifen permanent gegen "Hindernisse" gegenfahren und dabei ausgebremst werden.


Die Federgabeln von etwas besseren Fahrrädern haben extra Blockierungsmöglichkeiten, um Ein- und Ausfedern zu verhindern.
Beim Fahrrad geschieht das Ein- und Ausfedern bei Anstrengung ansonsten auch ohne eine schlechte Fahrbahn.
Man spart sich letztendlich die Energie, die sonst für die Dämpfung verloren geht.

Is ja auch was ganz anderes, wenn du als Radfahrer auch aus dem Oberkörper heraus zusätzlich Kraft in die Pedalen bringst.

Der Motor im Auto wird ganz bestimmt nich hin- und herwippen, um noch mehr Drehmoment ins Getriebe zu übertragen, welches dann aber leider durch das Ein- und Ausfedern der Vorderachse verloren geht. 😉

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 13. November 2019 um 16:14:07 Uhr:



Zitat:

@navec schrieb am 12. November 2019 um 22:25:19 Uhr:



Die Federgabeln von etwas besseren Fahrrädern haben extra Blockierungsmöglichkeiten, um Ein- und Ausfedern zu verhindern.
Beim Fahrrad geschieht das Ein- und Ausfedern bei Anstrengung ansonsten auch ohne eine schlechte Fahrbahn.
Man spart sich letztendlich die Energie, die sonst für die Dämpfung verloren geht.

Is ja auch was ganz anderes, wenn du als Radfahrer auch aus dem Oberkörper heraus zusätzlich Kraft in die Pedalen bringst.

ist im Prinzip nichts anderes:

in beiden Fällen (Auto oder Fahrrad), egal durch was es ausgelöst wird (Fahrbahnunebenheiten oder Körperbewegungen), wird Energie für die Dämpfung aufgewendet.

Nur das die Ernergie bei den Fahrbahnunebenheiten nicht aus dem Motor kommt, sondern von der Masseträgheit des Autos, welches die Auf- und Abbewegungen der Räder nicht 1:1 mitgeht.

Somit wird das Ein- und Ausfedern auch nicht vom Motor bewirkt.

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 13. November 2019 um 16:34:21 Uhr:


Nur das die Ernergie bei den Fahrbahnunebenheiten nicht aus dem Motor kommt, sondern von der Masseträgheit des Autos, welches die Auf- und Abbewegungen der Räder nicht 1:1 mitgeht.

Somit wird das Ein- und Ausfedern auch nicht vom Motor bewirkt.

Natürlich wird das letztendlich durch den Motor bewirkt...oder schaukelt dein Auto durch Fahrbahnunebenheiten auch im Stand?

Anderstum gefragt.

Schaukelt dein Auto im Stand, wenn der Motor läuft? Abrupte Drehzahländerungen mal ausgenommen. Denn nur dann, würde das Ein- Und Ausfedern auf Motorkraft beruhen.

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 13. November 2019 um 17:08:51 Uhr:


Anderstum gefragt.

Schaukelt dein Auto im Stand, wenn der Motor läuft? Abrupte Drehzahländerungen mal ausgenommen. Denn nur dann, würde das Ein- Und Ausfedern auf Motorkraft beruhen.

Gibt der Motor im Stand Leistung für den Vortrieb ab?

Nur wenn der Motor das Auto bewegt, gibt er Leistung für den Vortrieb ab und nur dann kann es zum Ein- und Ausfedern kommen...

Trotzdem bewirkt der Motor nicht das Ein-und Ausfedern, sondern die unebenen Straßen.
Und es sind letztendlich die Unebenheiten, den den höheren Verbrauch generieren, weil sie den Rollwiderstand erhöhen. Ich hatte ja schon erwähnt, das die Räder dabei permanent Hindernisse überwinden müssen, wodurch das Auto ausgebremst wird.
Ergo, braucht es entsprechend mehr Motorleistung, um diesen zusätzlichen Widerstand auszugleichen.

Wenn du ein Auto ohne Federung hättest, dazu auch Rader ohne "gepolsterter" Bereifung, würden die Unebenheiten ebenso einen höheren Verbrauch generieren.

Wenn die Energie für das ein und ausfedern von der Massenträgheit kommt, woher bekommt denn diese dann die Energie? Letztendlich ist der Motor der Ort der Energieumwandlung von Sprit zu Bewegungsenergie, alle am Auto entstehenden Kräfte beruhen darauf, nur über Umwege. Und ja der Motor wackelt genauso wie der Radfahrer in den Pedalen, spätestens wenn die Drehmomentstütze fehlt ist das auch sehr deutlich zu erkennen.

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