vectra b bricht aus!!!!Hillfe

Opel Vectra B

hallo erstmal,ich habe ein vectra B bj(96) 2.0 16 v

habe mir letzte woche neue hinterreifen draufmachen lassen,seitdem geht er zwar fgut in die kurfen,guter kripp,aber nach einer kurve also nach dem einlenken in die gerade,hat man das gefühl es schwenkt,irgendwie nach links u.rechts als ob das heck schwimmen würde ,ist echt störend,das lenkrad hat auch ein bisjen spiel.komisch oder?das passiert auch bei ganz leichten kurven.das fahrzeug springt auch wenn ich 100fahre und in einer leichten kurve über nen huppel fahre zur seite.also ich kann nur eins sagen es hat jetzt 317000tkm drauf.

bitte helft mir bevor ich mit dem auto an nen baum knalle.-(

24 Antworten

Hi

Zitat:

Ich würd mal eher sagen, dass kommt auf den Antrieb an.

Falsch, die Hinterachse ist IMMER die für die Fahrstäbilität entscheidende Achse. Egal ob Front, Heck oder Allradantrieb, oder egal ob Regen, Schnee, oder Trockenheit.

Denn zum Beispiel im Trockenen ist es eh völlig egal was für ein Profil auf dem Reifen noch ist. Da zählt einzig und alleine die Gummimischung. Nicht ohne Grund wird im Rennsport mit Slicks gefahren.
Daher kann man ohne weiteres die abgenutzten Reifen nach vorne machen. Wichtig ist wie gesagt die Gummimischung. Die entscheidet über Grip oder "Nicht-Grip" bei trockner Satrsse.

Im Regen verschiebt sich das ganz leicht in Richtung Vorderräder. Aber auch hier ist es ratsam die neuen Reifen nach hinten zu bauen, weil es zum Beispiel bei Aquaplaning wesentlich angenehmer ist, einen aufschwimmenden den Vorderwagen zu haben, als ein aufschwimmendes Heck.
Denn wenn das Heck aufschwimmt ist es in den meisten Fällen weg, so schnell kann man gar nicht gucken.
Wenn er vorne aufschwimmt.....auch nicht prickelnd, aber passieren tut erst mal nicht viel. Kuppeln, Lenkrad festhalten.....

So zumindestens ist es mir in allen 3 Fahrsicherheitstrainings (2x Anfängerkurs, einmal Fortgeschritttenenkurs) erklärt worden, und auch praktisch gezeigt worden.

Gruß Hoffi

Hoffi hat vollkommen recht:

Ein Auto, dass vorne die Haftung verliert, ist nicht mehr lenkbar und fährt einfach geradeaus. Nicht immer so toll, aber immer noch besser als Haftungsverlust an der Hinterachse. Wenn beide Hinterräder keine Haftung mehr haben, also keine Seitenführung mehr da ist, dreht sich das Auto sofort - auch auf der Geraden.

Gruß Wolfgang

Hier noch eine interessante Stellungnahme von Michelin zum Thema:

Zahlreiche Tests belegen, dass sich ein mit der Vorderachse ausbrechendes Fahrzeug viel leichter wieder unter Kontrolle bringen läßt als beim Ausbrechen über die Hinterachse. Reifen auf der Vorderachse verschleißen in der Regel schneller als auf der Hinterachse - vor allem beim heute überwiegenden Frontantrieb. Wie wirken sich neue Reifen jeweils auf das Fahrverhalten aus:

Neue Reifen auf der Vorderachse

Das Verhalten des Fahrzeugs ändert sich, weil sich die Balance zwischen Vorder- und Hinterachse ändert. Der Fahrer, an das geringere Haftpotenzial an der Vorderachse gewöhnt, wird unangenehm überrascht sein.

Auf glatten Straßen besteht jetzt ein erhöhtes Schleuderrisiko, da die Hinterachse sozusagen "geschwächt" ist.

Der Fahrer hat kaum eine Chance, das Heck seines Fahrzeugs zu stabilisieren und wird vielleicht versuchen, durch Gasgeben die Kontrolle zurück zu gewinnen. Das vergrößert das Problem. Nur ein versierter Profi kann eine solche Situation meistern...

Neue Reifen auf der Hinterachse

Das Verhalten des Fahrzeugs nach dem Wechsel ändert sich kaum, denn bei einer Montage auf der Hinterachse wird das Gleichgewicht kaum beeintächtigt.

Hinten existiert nun eine höhere Haftung als vorher, so dass beim Bremsen und in der Kurve das Fahrzeug beherrschbar bleibt.

Deshalb empfiehlt Michelin für mehr Sicherheit die neuen oder kaum gebrauchten Reifen grundsätzlich auf der Hinterachse zu montieren.

Quelle: Michelin

Gruß wolfgang

ich möchte dazu sagen, das ich im alltag lieber
die besseren reifen auf der vorderachse habe.
aber in einer extremsituation sieht es anders aus.
wenn dir in einer kurve dein wagen untersteuert,
dann reicht es meistens einfach mal vom gas zu gehen
(ausser man war viieeel zu schnell) aber wenn
dein heck dich überholen will hast du ganz andere probleme.
aber um auf das thema zurückzukommen.
ich hatte vor ca. 10 jahren auch mal sowas.
da machte mein heck was es wollte.
bei mir war es ein defektes radlager.
das sollte auch mal überprüft werden

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Hi

Zitat:

ich möchte dazu sagen, das ich im alltag lieber
die besseren reifen auf der vorderachse habe.
aber in einer extremsituation sieht es anders aus.
wenn dir in einer kurve dein wagen untersteuert,
dann reicht es meistens einfach mal vom gas zu gehen

Was passiert denn, wenn man in der Kurve vom Gas geht??

Richtig, das Heck wird entlastet und neigt zum ausbrechen. Die sogenannte Lastwechselreaktion. Und dann nutzen einem die neuen Reifen an der Vorderachse reichlich wenig.
Wenn man aber hinten die besseren Reifen montiert hat, ist die Übersteuertendenz deutlich geringer.
Und sowas passiert nicht nur in extremen Situationen. Vorallem bei Nässe ist sowas schnell passiert.

Gruß Hoffi

Hi,

also die neueren sollten schon hinten drauf gemacht werden. Merkte ich einmal im Winter, da waren die beiden hinteren Reifen 2 Jahre älter als die vorderen. Er brach wirklich sehr leicht aus und war recht schwer wieder unter kontrolle zu bringen. Gut wenn man das weiß, fährt man einfach langsamer und vorsichtiger. Aber in einer Notsituation bringt das dann auch nicht mehr viel. Jetzt montiere ich sie immer anderstrum und kein Problem mehr.
Da der Unterschied zu Schnee zu Regen zu trockener Straße nur im Haftreibungswert ist, kann man das auf Regen und Trockener Straße übertragen. (Sind eben einach nur die Grenzwerte höher).

Zu dem knacken an der Hinterachse. Es könnten auch noch die Lagerbuchsen vom Dreieckslenker sein. Sind 2 Stück eine oben und eine unten. Das wars zumindest mal bei mir.

Gruß Flo

Zitat:

Original geschrieben von HOFFI


Hi

Was passiert denn, wenn man in der Kurve vom Gas geht??

Richtig, das Heck wird entlastet und neigt zum ausbrechen. Die sogenannte Lastwechselreaktion. Und dann nutzen einem die neuen Reifen an der Vorderachse reichlich wenig.
Wenn man aber hinten die besseren Reifen montiert hat, ist die Übersteuertendenz deutlich geringer.
Und sowas passiert nicht nur in extremen Situationen. Vorallem bei Nässe ist sowas schnell passiert.

Gruß Hoffi

ah alles falsch verstanden

Hi

Zitat:

ah alles falsch verstanden

Wer, du oder ich?😉

Gruß Hoffi

Hi

Irgendwie versteh ich den Text aus dem Michelin brief nicht: Neue Reifen auf der Hinterachse😁as Verhalten des Fahrzeugs nach dem Wechsel ändert sich kaum. Da das Gleichgewicht bla bla.
Und drunter steht dann.Hinten ensteht jetzt mehr Haftung und das Fahrzeug bleibt beim bremsen und in der Kurve beherrschbar.
Meine Erfahrungen haben ergeben das neue Reifen besser an der Vorderachse sind.Weil so groß ist der Unterschied dann doch nicht. Neu 8mm hinten alt 4-5
Da ist immer noch genug Potenzial für gutes Verhalten. Mann muß auch ein bischen Abwägen ob man mit 100 durche Kurve knallen will oder lieber 5 m eher zum stehen kommt. Wer immer schon wechselt von vorne nach hinten und andersrum kommt da sowie so nicht dran das eine Achse blank ist und die andere noch 3mm hat. Meine Meinung. Bitte nicht steinigen!!

Gruß RW

Mir ist beim Lesen gerade eingefallen, was uns ein Lehrer zu diesem Thema zeigte:
Er blockierte eine Achse eines Matchbox-Autos (simulierte damit einen Haftungsverlust) und schob dieses dann an. Einmal vorwärts, einmal rückwärts.... probierts einfach aus.
PS: Ich fahre aus Gründen der Wirtschaftlichkeit die besseren Reifen vorne. Obwohl ich meine Reifen bei 3mm erneuere, bin ich mir im Klaren, daß dieser Zustand nicht das Ideal für die Fahrsicherheit darstellt.
MfG Markus

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