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Vandalismus an meinem Auto

VW Golf 7 (AU/5G)
Themenstarteram 30. Dezember 2017 um 13:30

Hallo,

Folgende Situation: Ich bin mit dem Auto meiner Mutter mit 2 weiteren Freunden in den Kurzurlaub gefahren. Wir sind eine Nacht geblieben und somit habe ich mir einen Parkplatz gesucht und das Auto dort über Nacht stehen gelassen. Als ich zurück war, war eine Seite des Wagens komplett zerkratzt. Das Auto(VW Golf) ist aber nicht VK versichert. Jetzt ist ein Schaden da für den natürlich niemand verantwortlich ist. Meine Mutter möchte, dass ich in gleichen Teilen wie sie und meine beiden Freunde dafür aufkomme(jeder zahlt 25%). Ich kann meine Mutter natürlich verstehen...meine beiden Freunde haben aber natürlich auch überhaupt keine Schuld an dieser Situation.

Wie würdet ihr an der Stelle meiner Mutter vorgehen? Danke für eure Zeit

Freddy

Beste Antwort im Thema

@Freddy 187

warum sorgst du nicht dafür, dass deine Mutti das Auto so wiederbekommt, wie Sie es dir -sicherlich unentgeldlich- geliehen hat?

Lass es es reparieren - auf deine Kosten- und stell hier keine hinterfotzigen Fragen,

wie du dich um die Kosten dafür drücken kannst.

Das ist einfach nur unanständig.

Schäm dich :mad:

 

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Ich hab's ja verstanden. Fakten interessieren Dich so gar nicht. Dein Ding ist das Pipi Langstrumpf-Prinzip. :rolleyes:

Wenn es das wäre, würde ich solche Versicherungen nicht abschließen. Werde mich erkundigen, ob man diese Versicherungen tatsächlich nicht braucht. Und wie Urteile dazu aussehen.

Edit: Erste Recherchen bestätigen eher die Absicht, dass unverschuldete Schäden am Mietwagen nicht vom Mieter zu tragen sind. Habe bislang aber nur Meinungen und keine Urteile gefunden.

Unabhängig davon würde ich privat geliehene Sachen immer so zurück geben, wie übernommen. Egal, ob vorwerfbar oder nicht.

Ich miete vorwiegend in den USA, da ist die Rechtslage vielleicht anders. So oder so werde ich auch künftig nur mit Versicherung mieten, um Rechtsstreitigkeiten aus dem Wege zu gehen.

Zitat:

@rrwraith schrieb am 30. Dezember 2017 um 21:03:41 Uhr:

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 30. Dezember 2017 um 20:03:01 Uhr:

Rechtlich könnte es durchaus so ausgehen, dass alle 3 "Urlauber" zu gleichen Teilen haften müssen.

Könntest Du mir bitte erklären, auf welcher rechtlichen Grundlage?

Mir sind nur Verschuldenshaftung und Gefährdungshaftung bekannt. Beides trifft hier nicht zu.

Welche dritte Haftungsart gibt es noch?

Damit es nicht zu langweilig wird, spende ich lieber drei Denkanstöße:

1. Leihe --> Erhaltungskosten (§ 601 I BGB)

2. unsicherer Parkplatz --> evtl. Vertragsverletzung

3. Gesamtschuldnerausgleich

Was ist das denn für ein Auto?

Zitat:

@berlin-paul schrieb am 30. Dezember 2017 um 23:09:36 Uhr:

Damit es nicht zu langweilig wird, spende ich lieber drei Denkanstöße:

1. Leihe --> Erhaltungskosten (§ 601 I BGB)

2. unsicherer Parkplatz --> evtl. Vertragsverletzung

3. Gesamtschuldnerausgleich

Deine Spende ist leider für die Katz!

1. Erhaltungskosten sind etwas völlig Anderes. (z.B. die entliehene Sache muss regelmäßig gewartet werden, ein Tier muss gefüttert werden.)

2. Trifft nicht zu, wenn nichts entsprechendes im (mündlichen) Vertrag vereinbart wurde.

3. Ohne Haftungsgrund kein Schuldverhältnis!

Also nochmal, woraus soll hier eine Haftung resultieren?

Was hier über Mietwagen und deren Versicherung ( Zusatzversicherung) geschrieben wurde könnte sich im vorliegenden Fall als Trugschluss erweisen. Alle großen Autovermieter versichern diese Zusatzversicherungen als Eigenversicherer. Und da sind meistens Schäden aus Vandalismus nicht mit abgedeckt. Das gleiche gilt übrigens auch für die meisten Kaskoversicherungen hier in Deutschland. Darum den Vertrag einmal genau lesen.

Im vorliegenden Fall sollten sich alle Beteiligten freiwillig einigen, schon um des Friedens willen.

Aber eine Rechtsgrundlage gibt es sicher dafür nicht.

Hier wurde zwar nicht gesagt in welchem Land dieses passierte, allerdings würde ich selbst in einigen Ländern niemals mein Fahrzeug über Nacht auf einen unbewachten Parkplatz abstellen. Die wissen schon warum die fürs Parken eine Menge Geld verlangen.

Zitat:

@juermi47 schrieb am 31. Dezember 2017 um 12:24:26 Uhr:

Was hier über Mietwagen und deren Versicherung ( Zusatzversicherung) geschrieben wurde könnte sich im vorliegenden Fall als Trugschluss erweisen. Alle großen Autovermieter versichern diese Zusatzversicherungen als Eigenversicherer. Und da sind meistens Schäden aus Vandalismus nicht mit abgedeckt.

Darum ging es ja nicht. Sondern darum, ob für unverschuldete Schäden zu haften ist oder nicht (und daher eine Versicherung gegen Diebstahl ggf. entbehrlich ist).

Rechtliche Bewertung hin oder her:

 

Wenn's echte Freunde sind, kommen sie von sich aus auf dich zu und bieten dir an 66 Prozent des Schadens zu übernehmen.

 

Falls nicht, wären das die längste Zeit meine Freunde gewesen und ich würde zähneknirschend 100 Prozent bezahlen.

 

Meine Mutter bzw. egal wer mir das Fahrzeug geliehen hat, würde ich maximal aus der Sache raus halten.

 

 

....Sichtweise hat aber sicher auch was mit der Lebenssituation zu tun. 5t Euro würden mich nicht in die Insolvenz bringen.

Irgendwie ging es in einigen Beiträgen, auch in Deinem doch darum.

Eine Versicherung gegen alles gibt es nicht, selbst wenn diese zusätzlich abgeschlossen wird. Denn was nützt eine Versicheriung, die z.B. Vandalismus, wie im vorliegenden Fall, ausschließt?

Das hat übrigens gar nichts mit einer möglichen Schuldfrage zu tun, denn hier zählt die Betriebshaftung für ein überlassenes Fahrzeug. Da der Verursacher wohl nicht gefunden wurde, muss leider die Person dafür gerade stehen, der das Fahrzeug treuhändig überlassen wurde.

Aber ich glaube wir kommen hier etwas vom Thema ab, denn damit kann der TE nichts anfangen.

Zitat:

@juermi47 schrieb am 31. Dezember 2017 um 14:20:12 Uhr:

Das hat übrigens gar nichts mit einer möglichen Schuldfrage zu tun, denn hier zählt die Betriebshaftung für ein überlassenes Fahrzeug. Da der Verursacher wohl nicht gefunden wurde, muss leider die Person dafür gerade stehen, der das Fahrzeug treuhändig überlassen wurde.

Das ist völliger Unsinn.

Um die Frage des TE abschließend zu beantworten:

Rein rechtlich sind der Sohn und seine Freunde zu nichts verpflichtet. Es ist leider das Pech der Mutter.

Moral und Anstand gebieten aber etwas völlig Anderes. Kommt aus dem Quark und beteiligt Euch an dem Schaden!

Zitat:

@rrwraith schrieb am 31. Dezember 2017 um 14:30:04 Uhr:

Rein rechtlich sind der Sohn und seine Freunde zu nichts verpflichtet. Es ist leider das Pech der Mutter.

Moral und Anstand gebieten aber etwas völlig Anderes. Kommt aus dem Quark und beteiligt Euch an dem Schaden!

Völlig richtig!

Ich sage auch schon wie die Geschiche ausgehen wird:

TE wird von seinen Freunden Geld verlangen. Die werden nicht zahlen und die Freundschaft abkühlen.

TE wird den Schaden nur zum kleinen Anteil an seine Mutti zahlen.

Es handelt sich hier ja wohl um eine Leihgabe, Also unentgeltliche Überlassung, auch wenn die Leihgabe nur mündlich vereinbart wurde sollte das gelten.

Aufgrund der Unentgeltlichkeit der Gebrauchsüberlassung wird der Verleiher privilegiert. Er haftet nach § 599 BGB nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit im Rahmen des Leistungsstörungsrechts. Man wird diese Wertung jedoch bei Schäden, die im Rahmen des Deliktsrechts ausgeglichen werden und durch den Leihvertrag verursacht sind, übertragen müssen und auch hier nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit haften lassen.

Umgekehrt haftet der Leihnehmer in vollem Umfang für die Leihsache, wenn diese während der Leihe durch den Leihnehmer beschädigt wird oder verloren geht.

Zitat aus WIKI

Typisch Deutsch...

Ist dir schon aufgefallen, dass es sich hier um Mutter und Sohn handelt?

Seine Mutter wird mit Sicherheit nicht vor Gericht gehen, oder?

...und auch wenn: Wie will man beweisen, dass die Kratzer nicht vorher schon drauf waren?

Ich bitte um Erklärung, was hier "typisch deutsch" sein soll? Oder einfach nur inhaltsloser Spruch?

Warum führst du das Gericht in die Diskussion ein? Bist du so en "typisch Deutscher"?

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