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Unrunder Lauf, ruckeln, Zylinder 4 fällt aus, nur wenn kalt

VW Golf 4 (1J)
Themenstarteram 27. Juli 2011 um 21:04

Hallo zusammen,

ich habe folgendes Problem bei meinem Golf 4 16V 105 PS 2003 (Motorkennung BCB). Fehler tritt nur auf wenn der Motor Kalt ist, im warmen Zustand läuft er 1A.

Das erste Mal ist es im vergangenem Winter aufgetreten. Oft wenn Temperaturen von unter -10° C waren ist der Motor im Standgas sehr unrund gelaufen und an der ersten Kreuzung (hier wieder im Standgas) mit der Abgaswarnleuchte jetzt Werkstatt, gekommen. Zusätzlich hat er nun stark geruckelt und Leistung war sehr schwach. Symptome wie bei einer defekter Zündspule. Nachdem man die Zündung ausmacht und etwas wartet, kann man wieder ohne Probleme starten (ohne starkes Ruckeln/Zuckeln nur unrunder lauf). In der Werkstatt (VW) wurde ausgelesen, das der 4 Zylinder abgeschalten/ausgesetzt hat, ich habe leider keine Fehlercodes bekommen.

Ob nun das Fahrzeug ins Notprogramm ist und/oder nur der eine Zylinder übrigens immer Zylinder 4, ausgefallen ist, kann ich nicht sicher sagen. Folgende Reparatur/Austausch wurde durchgeführt. (VW)

- Zündspulen alle Zylinder (habe ich vorsorglich austauschen lassen, da 1 Jahr davor schonmal eine defekt war)

-> Fehler ist wieder bei starken Minusgraden aufgetreten.

- Zündspule Zylinder 4 erneut ausgetauscht, da defekt von VW vermutet.

-> Fehler ist wieder bei starken Minusgraden aufgetreten.

- Austausch Benzin-Einspritzdüse

-> Fehler ist wieder bei starken Minusgraden aufgetreten.

- Alte Einspritzdüse wurde wieder eingesetzt (Rücknahme durch VW)

--> VW hat nun aufgegeben, da das Fahrzeug auf Autogas umgerüstet ist (Landi Renzo Omega), und der defekt an der Gasanlage vermutet wird. (Fehler tritt aber nur im Benzinbetrieb auf).

Nun sind endlich die Temperaturen gestiegen und der Fehler trat selten bis gar nicht mehr auf.

Nach einigen tausend Kilometern ist das erstemal bei +10°C der Fehler aufgetreten.

nun->

So nun bin ich zu einer anderen freien Werkstatt, die nun ganz unbefangen an das Problem ran ist. Fehler tritt immer noch sporadisch auf.

folgendes wurde überprüft/getauscht:

- Kompression ok, auf Fremdluft geprüft, sämtliche Schläuche überprüft, Lambadsonde (vor KAt) vorsorglich getauscht, da etwas träge. Sonst nichts auffälliges gefunden, im Motorsteuergerät war angeblich kein Fehler gespeichert.

--> Fehler ist erneut irgendwann wieder aufgetreten.

 

Autogasanlagen Fehlersuche:

So nun bin ich zu nächsten Autowerkstatt, die mir die Gasanlage überprüft hat.

- Drosselklappe wurde von mir ausgebaut u. gereinigt und in dieser Werkstatt neu angelernt.

- Werte der Gasanlage waren angeblich alle verstellt und schwer zum einstellen. Ist 40% zu "fett" gelaufen. Alle Sensoren wurden überprüft auch Benzin, kein Fehler festgestellt. Jetzt sollte alles wieder ok sein.

--> Verbrauch ist um 1 Liter gestiegen!! (im Gasbetrieb), Benzinverbrauch ist schwierig, da ich selten auf Benzin gefahren bin. Nach test 1/2 Autobahn 1/2 Landstraße war ich nach 200 Km bei ca. 8,5 Liter (Benzin). Ist meiner Meinung nach noch ok und nicht unbedingt auffällig. Fehler ist nach einiger Zeit erneut aufgetreten (Abgasleuchte und ruckeln).

In der Autogaswerkstatt wurde erneut 1 Woche lang eingestellt, geschaut und gemacht. Mit dem Erfolg, das auf jedenfall die Gasanlage richtig eingestellt ist! Verbrauch ist auch wieder ok.

-> Fehler wieder nach Kaltstart aufgetreten

 

Nun wieder zu meiner freien Werkstatt:

--> Ab jetzt ist nun das ruckeln/zuckeln im Standgas bei kaltem Motor IMMER vorhanden. Aber nicht immer mit Abgasleuchte.

- nun wurde die Autogasanlage von den Benzin-Einspritzdüsenansteuerung komplett getrennt, sodass nur das Orginal Motorsteuergerät dran ist und Autogas ab (Sicherung raus)

- Fehler tritt erneut auf

--> nun gingen der Werkstatt auch die Ideen aus, ich habe dann kurzerhand selbst den Kühlmitteltemperaturfühler getauscht -> ohne erfolg!

Hier nochmals eine kleine Zusammenfassung vom jetzt aktuellem Verhalten:

Wenn man morgens das Auto startet merkt man, das er irgendwie nicht richtig die das Gemisch regeln kann (zu fett oder zu trocken?!), der Motor ruckelt/läuft unrund, wenn man sofort losfährt und über 1500 U/min bleibt, ist davon nichts zu merken und sobald er warm ist auch im Leerlauf 1A. Läuft er zu lange im Standgas fällt der 4 Zylinder weg und/oder Notprogramm. Das werde ich mir nochmal auslesen lassen.

Meine Favoriten der Ursache sind zur Zeit Abgasrückführungsventil (AGR) oder Drosselklappeneinheit. Was aber nicht so ganz auf die hier im Forum beschriebenen Fehler passt.

Ich hoffe jemand von Euch hat noch einen Tip um den Fehler vielleicht irgendwann einmal zu finden.

Beste Antwort im Thema

Hallo

Sry war lange nicht hier :(

Ich hatte sie nur probehalber getauscht aber dann wieder die alte eingebaut, mit welcher ich immernoch(KM Stand:240.600) rumfahre.

Doch hat man.

Und zwar, dass die Einlassventile unterschiedlich tief im Kopf eingeschlagen waren. Die Auslassventile waren jedoch zu meiner Verwunderung unberührt und alle gleich. Beim AZD Kopf waren alle 16 Ventile Gleich weit im Kopf und nicht unterschiedlich. Deswegen gehe ich auch davon aus, dass es an den Einlassventilen lag, dass er so schlecht lief.

Seit dem ist alles im lot:)

MfG Dennis

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Themenstarteram 29. Januar 2012 um 15:32

So nun nach endloser Suche ist der Fehler endlich gefunden. Nach 170 000 Km im Gasbetrieb hat der Wagen einen Motorschaden! Zurückzuführen auf den Gasbetrieb (erhöhter Verschleiss durch höhere Temperatur).

Der Sitz der Ventile ist bei allen 4 Zylinder stark verschlissen (Endoskopuntersuchung), dadurch hat der Motor im Stand sehr gute Kompressionswerte, wenn der Motor läuft sind sie sehr schlecht, d. h. im Standgas ist zu viel Spiel vorhanden und er Motor schaltet nach kurzer Zeit den 4ten Zylinder weg, wenn man die Drehzahl über 2000 U/min hält, Autobahn etc. gibt es (noch) keine Probleme. Tolle Sache, Reparatur wird wohl zw. 1500€ - 2000€+++ kosten, bei einem 9 Jahre alten und 202 000 km gefahren Golf ist es das dann wohl gewesen.

Hallo, tut mir ja wirklich leid für Dich. Aber sag mal ist Dein Motor denn nicht gasfest?? Normalerweise sollte ihm dann doch der Betrieb mit Autogas nichts ausmachen.....???? Berichte doch bitte mal wie es zu dem Fehler kommen konnte. Denn die Ventilsitze müssen ja bei einem gasfesten Motor normalerweise gepanzert sein. Die Antwort würde mich sehr interessieren. Lg Tom:-)

Ein- oder Auslassventile?

Nach 170tkm auf Gas kann man davon ausgehen, dass du mehrere tausend Euro gespart hast. Hol einen gebrauchten oder neuwertigen Zylinderkopf, gibts für ein paar hunderter. Oder lass deinem neue Sitze verpassen.

Wenn du kannst, tausche den selber oder lass in einer freien machen. Dann kostets auch keine 2000€ und du hast unterm Strich trotzdem noch ein paar tausender übrig und der Golf läuft weitere mindestens 100tkm und der Motor überlebt wahrscheinlich das Auto.

Es sei denn du hast keine Lust mehr auf Golf und/oder Gas, dann weg damit.

Themenstarteram 2. Februar 2012 um 13:50

Hallo Tom und Hendrik, ja so dachte ich auch als ich den Wagen bei 115 000 Km gekauft habe, golf ist ja gasfest, das waren zummindest die Info´s die ich bekommen habe. Anscheinend sind es nur die Ventile die gasfest sind!? Keine Ahnung. Beim VW Bus meines Mechanikers, der auch auf Gas von ihm umgerüstet wurde, siehts innendrin ähnlich schlimm aus nach Endoskopprüfung. Ich würde sagen, das man bei einem nachgerüsteten Gasauto früher oder später probleme auftreten (ist natürlich abhängig von der Fahrweise, erhöhte Temp. bei der Verbrennung bzw. weniger Kühlung durch Gas). Ich vermute die ersten ca. 80 000 km wurden von meinem Vorgänger sehr "geheizt")

Für mich hat sich das ganze allerdings nicht rentiert. Wagen ist noch ca. 3,500 -4,000 € Wert bei einer Reparatur von geschätzt über 2000 € (natürlich sollte der Zahnriemen noch mitgemacht werden etc., Tüv ist selbstverständlich auch noch fällig....);

Naja, wg. Nachwuchs können wir eh ein größeres Auto gebrauchen (diesmal ein diesel), deshalb werde ich versuchen das Fahrzeug zu verkaufen, so ärgerlich das ganze auch ist.

Mein Fazit: Finger weg von nachgerüsteten Fahrzeugen, wenn man sie über länger Zeit fahren möchte.

gruß

Hallo

Möcht mal auch was dazu sagen.

Hab den baugleichen 1.6er 16v BCB blos in einem Seat Toledo.

Auch ich muss leider Gottes mit diesen Problemen kämpfen.

Ich hab mich mal belesen, und eigendlich besitzt der 1.6er 16v gehärtete Ventile.

Ich nehme mal stark an gleiches gilt für die Ventilsitze?

Mein Gasmechaniker meinte mal, das für Gasumbauten 2-Ventil-Technik besser geeignet ist, da bessere Wärmeabführung vorhanden sei.

Wieviel hat die untersuchung den gekostet und wo hast du sie Durchführen lassen?

Meiner hat grademal 134500 km runter. Wäre schade wenn das schon das aus wäre.

 

Mfg Dennis

Themenstarteram 5. Februar 2012 um 10:00

Hallo Dennis, wie hoch die "Abschlussrechnung" noch sein wird erfahre ich vielleicht Anfang dieser Woche. Ich werde mich dann nochmals melden, wird hoffentlich nicht so teuer.

(ich verkaufe hier übrigens einen Golf 4, noch fahrttüchtig, wenn jemand interesse hat (-: muss innerhalb 2 Wochen weg, dann brauch ich den Platz fürs neue).

 

gruß

Hallo

Okay... Ich werde gespannt warten ;)

mfg Dennis

Hey...

Möchte heute nochmal zu meinem Thema was sagen.

Also Problem habe ich genau das selbe wie der Golf.

Zündspulen Okay (8-9 A Signalstromstärke, und Hochspannungsseitig auch ok)

Kompression 17 bar auf allen 4 Pötten (meiner Meinung nach gut)

Endoskopuntersuchung hat bei mir nix ergeben, da ich nix erkennen konnte außer die ventile selbst

Zündkerzen auch okay

Einspritzdüsenreiniger im Benzin zur Zeit

 

Im Fehlerspeiche findet man nur Zündaussetzer Zylinder 2...

Öl beziehungsweise Wasser Frisst der Motor allerdings auch nicht.

Ich bin mit dem Latein am ende...

Habt ihr Ideen?

MfG Dennis

am 31. März 2012 um 10:17

Hallo Tassilon,

habe grad deinen Beitrag gelesen und muss feststellen, dass ich genau dasselbe Fehlerbild habe.

Golf IV 1.6 16V BCB mit Autogas.

Hatte den Wagen vor ner Weile beim Bosch-Dienst und hab dort eine Kompressionsmessung machen lassen. Die Werte waren laut Bosch super im kalten wie im warmen Zustand.

Wenn ich nun lese dass trotzdem die Ventil Sitze verschlissen sein können, ist das ne schlechte Nachricht.

Habe seit einiger Zeit eine erhöhte Geräuschkulisse grade wenn der Motor kalt ist. Denke dass es von den Ventilen kommt.

Kannst du mir sagen ob dir das bei deinem Golf auch aufgefallen ist??

MFG Jenson

Themenstarteram 31. März 2012 um 11:07

Hallo Jenson,

mir sind keinen erhöhten Geräusche aufgefallen. Das einzige war der unrunde Lauf.

mfg

Tassilon

Als Denkanstoß:

Mein 1,4er auf Gas hatte anfang Januar Zündaussetzer auf Zylinder 3, nur bei Gasbetrieb. Ich diagnostizierte ein defektes Einblasventil und tauschte es gegen ein neues. Vorerst lief die Gasanlage wieder.

Trotzdem gab es selten beim ersten Umschalten auf Gas wieder Zündaussetzer auf Zylinder 3, 200m auf Benzin gefahren, dann auf Gas geschaltet und alles ging.

Ich vertauschte nochmal Einblasventile und Zündkerzen und schaute, ob der Fehler irgendwohin mitwandert. Erstmal lief er dann bis sich vor ein paar Wochen bei 130 auf der Autobahn und gleichmäßiger Fahrt der 3. Zylinder komplett verabschiedete. Auch auf Benzin zurückschalten half nichts. Bin mit 100 zur nächsten Ausfahrt gekrabbelt, im Stand lief der Wagen mit sägender Drehzahl. Motor neugestartet dann lief er einigermaßen, ruckte aber ab 3/4 Gaspedalstellung zwischendurch, auf Benzin sowie Gas.

Da die Zündkerzen im Dezember neu rein sind und die Gasanlage auch nicht schuld ist, gab es einen Satz neue Zündkabel (der AXP hat noch Doppelfunkenzündspule mit Zündkabeln): Wie ausgewechselt!

Der Motor läuft leiser, vibrationsärmer, verbraucht weniger, zieht besser durch, nimmt spontaner Gas an. Selbst 2 kleine Leiden auf Gasbetrieb, die der Motor seit der Umrüstung hat sind komplett verschwunden.

Also da würde ich ein Auge drauf werfen und nicht sofort die böse Gasanlage verdächtigen.

Die Einzelfunkenzündspulen beim BCA oder BCB z.b. sind ja auch gern mal auf Benzinbetrieb kaputt gegangen.

am 3. April 2012 um 10:07

Hallo zusammen

(GolfIV 1J5 MKB BCB, Autogas BRC, 200.000km)

Also bei meinem Golf sagt er "Zündaussetzer Zyl. 1" bei Fehlerdiagnose.

Der Fehler trat 2008 das erste Mal auf. Bin nach Bayern runter gefahren. DOrt wollte ich dann nächhsten Morgen das Auto starten (bei -15Grad) und der Motor lief direkt im Notlauf. Erst nachdem der Motor dann warm war, lief er rund.

hab den Wagen dann zur Fachwerkstatt gebracht. Die haben dann "alles getestet" und sind dann zum Schluss gekommen das die Ventile ersetzt werden müssen. ca. 1200,00!!!! Rechnung.

Als ich den Wagen dann wieder hatte war es wieder warm und der Fehler schien behoben.

Nächsten Morgen kam jedoch die Ernüchterung. Fehler abgeschwächt (durch höhere Temp.) aber immer noch da!!

Seitdem ist viel Zeit vergangen. Auto war in verschiedenen Werkstätten aber keine konnte mir helfen.

Hier mal ein kleiner Abriss:

Es wurde KOmpression gemessen 17bar auf allen Zyl.

Zündspulen getauscht

Einspritzventil Zyl.1 getauscht

Zünfunktion überprüft

Motordichtigkeit geprüft, alles i.O.

mehr fällt mir grad nicht ein.

Zudem eigentlichen Problem kommt, dass ich seit ich den Wagen fahre (2006, 68.000km) die Motorkontrolllampe leuchtet. Erklärung vom Gas-Umrüster: "Da müsste man mal die Gas-Anlage fein justieren, aber das Auto läuft ja..."

Habs so hingenommen, da der Umrüster nen Bekannter ist.Naja...

Lange Rede kurzer Sinn:

Wenn das Diagnosegerät sagt "Zündaussetzer Zyl. 1", lässt das auf einen Fehler ausschliesslich am Zyl.1 schließen? Und wenn ja, ist es dann ein Fehler an der Zündanlage oder kann es auch sein dass Der Sprit nicht richtig eingespritzt wird oder Ähnliches???

Bin dankbar für jeden Hinweis/Tipp/Rat.

Danke und MFG

Also viele mit dem selben Problem^^

Ich kann nur nochmal dazu sagen, ich hab die zündspulen mit dem Bosch FSA 560 überprüft.. alles Top.

Einspritzventile ebenso

Dann ZP 1 zu 3 und 2 zu 4 getauscht und EV 1 zu 3 und 2 zu 4 getauscht aber immernoch derselbe mist Zündaussetzer Zyl. 3 oder 2.

Zündaussetzererkennung ergab meist im 2. zyl. bis zu 40 Verbrennungsaussetzer Pro 10 Sekunden (normal max. 10)

Umgeschaltet auf gas... 1-2... dann wieder benzin und auch dann warens 2-max.3 ..also alles okay.

Komperession ist mit 17-18 bar auf allen Vieren auch supi... tja...

Fremdluft ziehter auch nicht

Fehlersuche quasi wegen Ideenausgang aufgegeben :(

Hallo liebe Gemeinde :)

 

Nach langer Zeit, will ich mal wieder was zu diesem Thema hier sagen.

Nachdem einige Zeit lang nichts passiert war, hab ich mal wieder einiges gemacht/ausprobiert^^

Wie weiter oben zu entnehmen ist, habe ich ja ein recht großes Kaltstartproblem.

Da mir grade jetzt im Winter wieder dieses Problem auf den Sack ging, machte ich mich ans Werk.

Stehengeblieben war ich ja bei der Kompression. Da aus meiner Sicht elektronisch alles O.K. schien und mein Auto auch die AU bestand, fing ich damit an, eine Druckverlustprüfung zu machen. Ergebnis der Prüfung: Zylinder 1, 3, 4 alles gut. Zylinder 2 verlor jedoch deutlich über die Einlassseite Kompression.( An der Drosselklappe war ein deutlicher Wind zu spüren, Richtiger OT wars auch.)

Damit fing ich dann an, den Zylinderkopf bzw. die Ventile in Betracht zu ziehen.

Letzte Woche stand für mich dann fest, dass ich die Ventile versuche, neu einzuschleifen. Beim demontierten Kopf inclusive der Ventile war aber erstaunlicher Weise nichts tragisches festzustellen an den Ventilen und Sitzen. Mit neu eingeschliffenden Ventilen baute ich denn den Kopf wieder auf. Beim ersten Kaltstart denn die Ernüchterung: Immernoch unrunder lauf. Aber nicht, dass es besser wurde, nein, im Gegenteil, es ist schlimmer geworden!

Statt dass ab ca. 1 min laufzeit ruhe war mit aussetzern, ist es jetzt so, dass er ab ca. 90° Wasseranzeige( ca 75-80° laut Tester) erst ruhig läuft. Sehr ärgerlich. Die Zündaussetzer sind jetzt auch von Zylinder 2/3 auf 1 gewandert. Eine erneute Kompressionsmessung ergab ebensfalls verschlechterungen: 15,5 bis 16,5 bar nur noch Kompression. Meine Vermutung liegt hierbei, dass aufgrund der 180000 km aufn Tacho doch die Ventile etwas schief eingearbeitet haben, was nur noch durchs ersetzen der Sitze/Ventile zu beheben ist.

Nun wieder mal völlig Ratlos, fing ich wieder an zu suchen. Während einer Testfahrt, hatte mein Meister dann zum Probieren mal die Lambdasonden ausgelesen. Dabei stellten wir dann fest, dass warscheinlich die Regelsonde im A..... ist. Sie zeigte, egal im welchen Lastzustand immer 0,45 Volt, was dem STG- Ersatzwert entspricht, an. Ich habe keine Fehlerspeichereinträge je gehabt bzw. AU hatte er ja auch bestanden.

Das bedeutet, angenommen die Sonde ist tatsächlich defekt, denn könnte sie für den Fehler seit 2 Jahren sorgen, und ich hätte mir das Einschleifen klemmen können, was äußerst ärgerlich wäre.

Liege ich mit meinen Ausführung richtig soweit?

 

Schönen Abend noch

Dennis

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