Unfall, wer trägt die Schuld & Reparaturkosten

BMW 5er E60

Gestern Abend auf dem Weg nach Hause mit 3 weiteren Personen war auf der Straße voraus die Polizei & jemand hatte einen Unfall, die Straße ist 4-spurig. Auf der linken Spur stand das Unfallfahrzeug mit Warndreiecken, also bin ich rüber auf die rechte, weiter voraus wie ich im Nachhinein mitbekam stand ein Fahrzeug, die sich den Unfall betrachtet haben, mitten auf der einzig freien Spur. Ich konnte das nicht sehen da ein weiteres Fahrzeug vor mir war, die Person ist ohne zu bremsen in das Fahrzeug gefahren & als ich gemerkt hatte, dass sie steht hab ich versucht eine Vollbremsung zu tätigen aber die Straßen war nass & bin so in ihr rein. Die Polizei hat alles gesehen, sagt jedoch nichts zu & wir sollten unter uns klären wer die Schuld trägt. Meine Frage ist: wer trägt hier die Schuld? Normalerweise kann ich da ja nichts für, das Fahrzeug vor mir ist so in das Auto gerast & ich könnte da wenig gegen machen. Außerdem wieviel kostet schätzungsweise die Reparatur?

Danke im Voraus.

Beste Antwort im Thema

MEINER Meinung nach klarer Fall, du hast Schuld.
Du hast eine Gefahrenstelle gesehen und musstest somit mit besonderer Sorgfalt in dem Bereich fahren (Geschwindigkeit drastisch reduzieren entgegen dem, was erlaubt ist, besondere Obacht auf die Umgebung, erhöhte aufmerksamkeit zum Vordermann und erhöhten Sicherheitsabstand zum Vordermann herstellen) . Hast Du aber nicht gemacht. Und somit wirst Du die Schuld bekommen.
EGAL was vor dir passiert. Wenn dein Sicherheitsabstand der Situation angepasst (Unfall, Nasse Fahrbahn) gewesen wäre, wäre nichts passiert.

Reparieren brauchst Du die Karre nicht mehr. Sieht stark nach wirtschaftlichen Totalschaden aus.

my2cent.

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Ist ein 525i von 2004.

MEINER Meinung nach klarer Fall, du hast Schuld.
Du hast eine Gefahrenstelle gesehen und musstest somit mit besonderer Sorgfalt in dem Bereich fahren (Geschwindigkeit drastisch reduzieren entgegen dem, was erlaubt ist, besondere Obacht auf die Umgebung, erhöhte aufmerksamkeit zum Vordermann und erhöhten Sicherheitsabstand zum Vordermann herstellen) . Hast Du aber nicht gemacht. Und somit wirst Du die Schuld bekommen.
EGAL was vor dir passiert. Wenn dein Sicherheitsabstand der Situation angepasst (Unfall, Nasse Fahrbahn) gewesen wäre, wäre nichts passiert.

Reparieren brauchst Du die Karre nicht mehr. Sieht stark nach wirtschaftlichen Totalschaden aus.

my2cent.

Danke für die Antwort, ich bin jedoch langsamer geworden, war ca. Auf die 40 Kmh und der abstand hat sich auch erhöht jedoch kam das ganz plötzlich, das vordere Fahrzeug ist ohne zu bremsen so in das Fahrzeug rein & da konnte ich nicht sehen, dass sowas passiert..
Der Motor vom Auto ist noch ok haha..

Du musst dein Fahrzeug immer so bewegen um es immer rechtzeitig zum stehen zu bekommen. Bin kein Anwalt, aber ein Freund hatte einen ähnlichen Fall und der Verkehrsanwalt sagte das zu ihm. Nimm dir am besten einen Anwalt. Eine Erstberatung ist oft kostenlos. Dann hast du Gewissheit, denn das Raten hier bringt dir nicht viel.

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Hallo,

lasse den Beitrag ins Versicherungsforum verschieben, da hat MT einige fachlich sehr kompetente User.

Wenn Du eine RSV hast, würde ich in der Tat einen Anwalt einschalten. Evtl. kannst Du anteiligen Schadensersatz bekommen.

Zum Unfallgeschehen: Eine echt blöde Situation. Wenn das vordere Fahrzeug ungebremst auf ein stehendes Fahrzeug auffährt, hast Du auch mit korrektem Abstand kaum eine Chance. In einer solchen Situation hätte es mich im letzten Jahr auch fast erwischt. Auch mit ca. 800 tkm Fahrpraxis hätte ich mir vorher nicht vorstellen können, dass es so plötzlich so eng werden kann.

Der Wagen ist übrigens mit hoher Wahrscheinlichkeit ein wirtschaftlicher Totalschaden. Versuche ihn kaputt zu verkaufen.

Gruß Rainer

Da repariert eine Werkstatt in Deutschland nix mehr dran. Auch du selber nicht, viel zu teuer.
Entweder du hast einen heißen Draht irgendwo in Richtung Polen oder Litauen wo dir das unter Umständen wieder einer für kleines Geld hinbiegt, oder du verkaufst ihn.
Letzteres wird wohl das beste sein. Immerhin ist das Auto 12 Jahre alt...

Wer auffährt ist schuld und ohne wenn und aber.

ich bin auch auf eine junge dame aufgefahren, die bei grün an einer kreuzung gewartet hat und nicht gefahren ist. ich dachte, sie fährt los, ist sie aber nicht und das bei grün!!!

Ihre Begründung: Sie hat auf eine freundin gewartet, die hinten noch hinterherkommen sollte, an einer grünen ampel. polizei machtlos.

Dein schaden ist enorm, das waren sicherlich keine 40 kmh

Verkaufen. 40 km/h? Eher 60 km/h oder das andere Fahrzeug war ein LKW.

Zitat:

@Marioe9 schrieb am 14. August 2016 um 20:58:12 Uhr:


ich bin jedoch langsamer geworden, war ca. Auf die 40 Kmh und der abstand hat sich auch erhöht

Hand aufs Herz: Bei 40 km/h hättest Du nach der alten Fahrschulregel 20 m Abstand halten müssen, das sind etwa vier Autolängen. Bei der Hälfte des halben Tachoabstands - also 10 m - beginnt der bußgeldpflichtige Gefährdungsabstand ...

Bei Nässe musst Du bei 40 km/h mit gut 10 m Bremsweg rechnen.

Schlussfolgerung: Entweder Du warst schneller oder der Abstand war zu gering.

Selbst wenn Du dem Vordermann ein Fehlverhalten und somit eine Teilschuld nachweisen könntest (was eigentlich nur dann gelingt, wenn der Vordermann grundlos bremst), trägst Du bei einem Auffahrunfall immer den größeren Teil der Schuld.

Gruß
Der Chaosmanager

Die Aufprallgeschwindigkeit von 40 km/h kommt, denke ich schon ganz gut hin. Autos sind vorne nun mal relativ "weich" (Knautschzone) ...und das was da alles so schlimm aussieht sind ja alles "weiche" Teile. Dass die Stoßstange aus Kunststoff gleich kaputt ist und sich die Motorhaube zusammenfaltet ist ja klar.

...wenn man sich mal anschaut wie Autos nach einem Crashtest aussehen welcher mit 50 oder 64 km/h gemacht wird dann sieht man gleich dass der TE hier weniger drauf hatte. Und so wie ich das sehe sind ja auch noch nicht mal die Airbags aufgegangen.

Und die Situation ist schon wirklich scheiße, wenn jemand vor einem ungebremst in ein Hinderniss reinfährt. Der steht ja dann praktisch ohne Vorwarnung (Bremslichter) und großartigen Bremsweg von jetzt auf gleich. Dafür ist auch der offiziell vorgeschriebene Sicherheitsabstand nicht "ausgelegt", sondern eher darauf dass der Vordermann eine Vollbremsung macht.

Trotzdem bist du der schuldige. Halte ausreichend abstand und schon kannst du ihm garnicht so heftig reinfahren.

Zumal du gerade eine Unfallstelle passierst, gerade da musst du aufmerksamer sein.

Schluss endlich bist du der schuldige. Anwalt etc... Spar dir die rennerei.

Wenns meiner wäre, Schraube ich alles ab was defekt ist. Wenn die Airbags zu sind um so besser. Schauen welche halter etc defekt sind. Und wenn das überschaubar ist, würde ich ihn selber herrichten mit gebrauchtteilen und einfach weiterfahren. Ist mehr kaputt, so verkaufen und beim nächsten mal etwas zurückhaltender fahren. Fertig. Egal ob schuld oder nicht, en ärger hat man sowieso. Hätte man sich sparen können.

Zitat:

@Dorfbesorger schrieb am 15. August 2016 um 14:21:23 Uhr:


Wenns meiner wäre, Schraube ich alles ab was defekt ist. Wenn die Airbags zu sind um so besser. Schauen welche halter etc defekt sind. Und wenn das überschaubar ist, würde ich ihn selber herrichten mit gebrauchtteilen und einfach weiterfahren. Ist mehr kaputt, so verkaufen und beim nächsten mal etwas zurückhaltender fahren. Fertig. Egal ob schuld oder nicht, en ärger hat man sowieso. Hätte man sich sparen können.

Würd ich aber auch so machen. Ich würde einfach kleinere halter etc bei bmw kaufen und motorhaube und stoßstange in der bucht und nachher alles lackieren lassen. wird nicht die welt kosten.

Danke für die vielen Antworten.
Hab n Bekannten der mir die Front komplett für 1000 Euro repariert. Jetzt hab ich n Brief von der Polizei bekommen & da steht drin ich bin Beschuldigter bei dem verlehrsunfall mit fahrlässiger Körperverletzung, war mir schon klar, dass sowas kommen würde, aber ich soll für den kompletten Unfall schuldig gemacht werden, da steht drin zum Nachteil von dem Auto vor mir & von dem Auto in das das Auto vor mir reingefahren ist. Kann doch nicht sein? Der Polizist der dies bearbeitet war zu dem Zeitpunkt vor Ort & er hat gesehen wie das passiert ist & ich hab ja eigentlich gar nichts mit dem ganz vorderen zutun? Ok, ich bin polizeibekannt wegen meiner Vergangenheit aber so ne scheiße können die mir doch nicht unterschieben?

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