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Unerklärliches Leerlauf/Start Problem Motor 3.2L V6 (BMX)

VW Touareg 1 (7L)
Themenstarteram 8. Februar 2017 um 10:32

Hallo zusammen, ich bräuchte mal Eure geballte Kompetenz, um einen mysteriösen Fehler einzugrenzen.

Mein Dicker zeigt schon relativ lange folgendes Verhalten, welches sich zuletzt jedoch verstärkt hat, so dass ich jetzt mal tätig werden muss.

Wenn ich ihn kalt starte, springt er normal an und läuft absolut rund.

Fahre ich so weiter, habe ich kein Problem.

Wenn ich ihn jedoch nach kurzer Zeit (z.B. auf dem Weg zur Arbeit beim Bäcker) ausstelle und versuche neu zu starten, springt er nur noch mit Gas geben an und läuft dann wie ein Sack Nüsse und kann sich kaum am Leben erhalten.

Es gibt sich erst wieder, wenn er warm geworden ist. Dann läuft er wieder rund.

Das verrückte ist. Es hängt davon ab, ob ich ihn warm oder in diesem Zustand als Rüttelplatte abgestellt habe, wie er dann beim nächsten Mal (oder nächsten Morgen) anspringt.

Ich habe vor längerer Zeit, schon einmal per VCDS alle möglichen Sensoren (Temperaturen und Drücke) ausgelesen. Sie erschienen plausibel.

Fehlerspeicher des Motorsteuergeräts sagt nur "Sporadisch Zündaussetzer auf allen Zylindern".

Unterdruckschläuche habe ich mir angeschaut und auch mal mit Bremsenreiniger besprüht. War nichts auffällig.

Kerzen und Spulen sind getauscht.

Luftmassenmesser scheint zu funktionieren. Wenn ich ihn abziehe, geht er ganz aus.

Ich bin mir leider sicher, dass ich mit dem Fehlerbild gar nicht erst zu meinem VW Händler fahren brauche. Der letzte Versuch endete mit den neuen Kerzen und Spulen, der nichts geholfen hat.

Daher hoffe ich auf einen Tipp aus der Community, der mich weiter bringt.

Danke schon einmal und Gruß, Frank

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14 Antworten

Was hast du für ein Wert am Kühlmitteltemperaturgeber G62.

Moin.. Ich hatte bz. habe das selbe Problem und wir sind nicht die einzigen!

Du bist nicht allein!

Spaß beiseite...

Die selben Probleme hatte ich auch und habe ebendfalls die Spulen plus Kerzen,KW Sensor,NW Sensor etc. getauscht und nichts! immer noch die selben probleme. Über Weihnachten 2016 habe ich das Eisenschwein 5 Tage nicht bewegt und als ich ihn dann starten wollte sprang er erst gar nicht mehr an.. Da ich mit meinem Latein am Ende war habe ich die Jungs vom ADAC gerufen...(Mal nebenbei..ein Lob auf die gelben Engel) nach nochmaligem auslesen kam : KW Sensor -NW Sensor verhältniss unplausibel..... Hmmm kann nur Steuerkette sein und... sie war es und noch mehr! Brachte den dicken zum Motorenspezialisten und der hhat dann den Motor komplett zerlegt!

Schaden:

- Steuerkette gelängt

- Spanner und Laufschienen defekt

- NW Einsteller defekt (Stück ca. 400€)der 3,2lVR6 hat 2 davon

- Kraftstoff im Öl

- Laufbuchsen ausgemessen (sind in der Tolerenaz)

- dazu war der Motor wohl 30000 - 50000 mit "Rohöl" gefahren worden.

soviel Ölschlamm und Dreck habe ich noch nie in einem Motor gesehen....

Fazit: Ohne die Kolben zu ziehen etc. stehen nun knapp 5000€ auf der Rechnung und Schuld daran ist das falsche Öl und die Ing.Typen von VW.

Angeblich soll das Material für die Kette etc. minderwertig sein (Zulieferer aus Polen oder Transilvanien oder so)

Naja war extrem geschockt aber die preise bei dem Eisenschwein sind halt extrem.....

Muss bei dir natürlich nicht das selbe sein aber bei mir wars so....

In diesem Sinne

Rock On

Themenstarteram 12. Februar 2017 um 12:07

Hi, sorry dass ich jetz erst antworte.

Ich habe in der Zwischenzeit folgendes überprüft:

- Kühlmitteltemperaturgeber liefert plausible Werte (arschkalt)

- Luftmassenmesser probeweise getauscht. Kein Effekt.

- Drosselklappe angeschaut und überprüft. Ist sauber und läuft ohne Probleme.

- Neue Batterie eingebaut. Die (erst 2 Jahre alte) war zwar schon relativ hin, hat aber auch nichts geholfen.

Ich hoffe natürlich, dass ich nicht von Kettenlängung oder ähnlichem so arg betroffen bin.

Da kann einem schon ganz bange werden, wenn man das liest.

Der Dicke fährt bei mir jedoch mit Festintervall und hochwertigen Ölen.

Was mir noch aufgefallen ist, ist dass die Unterdruckpumpe für den Bremskraftverstärker recht lange und wiederholt anläuft, wenn er so bescheiden im Leerlauf läuft. Habe ich vielleicht doch irgendwo ein Nebenluft/Unterdruck Problem? Die 4 Unterdruckschläuche habe ich so weit es ging überprüft und nichts gefunden.

Ich habe ihn vorhin mal schweren Herzens ein paar Minuten im Stand so laufen lassen, damit er etwas warm wird. Es hört sich wirklich grausam an und scheppert und nagelt... Dann habe ich ihn mal aus und wieder an gemacht und auf einmal läuft er rund als wäre nichts gewesen. Auch die Geräuschkulisse ist eine ganz andere. Klang vorher so "hohl und scheppernd". Dann aus und wieder an. Fehler wieder da. Habe ihn nicht mehr ordentlich zum Laufen bekommen und nach weiteren 5-6 Startversuchen abgebrochen.

Gibt es vielleicht noch irgendein Magnetventil oder ähnliches was hängen könnte?

Irgendetwas, was mit Unterdruck / Nebenluft zu tun haben könnte?

Was ist mit diesem Aktivkohlefilterdingens? Wo sitzt das und wie sieht das aus?

Ich las auch irgendwo etwas von variabler Nockenwellenverstellung und einem Stellglied, welches jemand mal mit 12V angesteuert hätte und damit wieder zum laufen bekommen. Leider finde ich nur diese Info dazu und nicht den konkreten Beitrag.

Würde mich über weitere Tipps sehr freuen.

Frank

Themenstarteram 12. Februar 2017 um 15:12

Habe ihn nochmal zum Laufen bekommen.

Je wärmer er wurde, desto ruhiger, jedoch total "nagelnd" und hart lief er.

Aus. Ein. Normaler ruhiger, leiser Lauf

Daraufhin nochmal ausgelesen:

MWB 208: 0.0°KW

MWB 209: -1.0°KW

Steuerketten scheinen wohl ok zu sein.

Woher kommt dieser harte, nagelnde Lauf, der nach erneutem Starten komplett weg ist?

Was stimmt da in diesem Moment nicht?

Steuerzeiten? Gemisch?

Was könnte ich noch überprüfen?

Sporadisch Zündaussetzer auf allen Zylindern,

dann mal auch die Verkabelung prüfen, wenn es mal ist und mal nicht, dann kann wackel Kontakt auch ne Ursache sein.

Und was ist mit den Einspritzdüsen sind die sauber...

Themenstarteram 13. Februar 2017 um 10:44

Ich habe jeden Stecker, den ich finden konnte, schon mal abgezogen und reingeschaut ob die Kontakte ok aussehen.

Ich habe an jedem Kabel und Schlauch, wo ich dran kam, schon gewackelt und gedrückt und gezogen.

Die Einspritzdüsen hätte ich nicht in Verdacht, da es alle Zylinder gleichermaßen trifft. Dann schon eher generell den Benzindruck.

----------

Der Fehler KOMMT beim nächsten Starten, wenn man ihn NICHT WARM gefahren abstellt.

(Egal ob gleich oder am nächsten Tag).

Der Fehler GEHT beim nächsten Starten, wenn man ihn vorher stotternd hat richtig WARM laufen lassen.

----------

Irgendetwas passiert beim Startvorgang, was ich nicht durchschaue.

Es scheint, als ob dann etwas "hängt". Ein Magnetventil vielleicht oder eine Steuerung.

Ich versuche mich kreuz und quer in die Materie einzulesen und hätte aktuell zwei Kandidaten, die ich mit meinem fundierten Halbwissen in Verdacht hätte.

Zum einen die Magnetventile für den Aktivkohlebehälter, falls es doch ein Unterdruckproblem ist.

Die muss ich jedoch erstmal finden ;-)

Zum anderen die Nockenwellenversteller.

Dort kommt man jedoch nicht dran, ohne den Motor auszubauen.

Die werde ich mir heute nur mal über MWB 90 / 91 anschauen können.

Gruß, Frank

Die Verkabelung zu den Einspritzdüsen hast du auch geprüft???

Wenn eine Einspritzdüse oder zwei hängen, wie willst du es beurteilen. Die werden auch über Magnetventile gesteuert.

am 18. März 2017 um 0:38

Gott sei dank bin ich nicht allein! Ich hab es auch noch nicht gefunden. Aber bei mir sind Ketten und ähnliches neu.

Hallo zusammen,

ich habe das selbe Problem. Vielleicht hat jemand bereits neue Erkenntnisse. Ich befinde mich im Ausland und komme nicht weiter mit dem Problem.

Beste Grüße

Guten Morgen

Gibt es neue Erkenntnisse mit dem fehlerbild?

Themenstarteram 8. Juli 2019 um 13:09

Hallo zusammen, ich habe leider immer noch keine Lösung für das Problem.

Mein Dicker hat mittlerweile 126.000 km auf der Uhr.

Ich habe jedoch zufällig eine neue Erkenntnis gewonnen.

Der Fehler lässt sich auch provozieren, wenn man im kalten Zustand (morgens z.B.)

lediglich die Zündung mehr als 1x ein und wieder ausschaltet (ohne den Anlasser zu drehen).

Jeder Zyklus (Zündung ein, Zündung aus) verschlechtert das darauffolgende Start- und Leerlaufverhalten.

Sprich: Der Dicke muss zwingend beim ersten Mal angelassen werden. Sonst gibts Probleme.

Könnt ihr das so auch bei euch nachvollziehen?

Habt ihr die Möglichkeit per VCDS oder ähnlichem die Software-Version eures Motorsteuergerätes auszulesen?

Würde mich mal interessieren. Ich werde meine hier heute Abend mal posten.

Moin

hat denn jemand eine Lösung zu diesem Problem gefunden??? Meine Schwester hat genau dasselbe Problem und ich komme einfach nicht weiter...

Gruss Andy

Vielleicht wäre das eher was für das VR6 Forum, der 3.2er ist ja eigentlich der R32 Motor.

Themenstarteram 9. Dezember 2019 um 7:59

Ich habe leider auch immer noch keine Idee, was es sein könnte.

Vor ein paar Monaten habe ich mal das Magnetventil N80 getauscht, weil ich ausschließen wollte dass es etwas mit der Tankentlüftung / Unterdruck zu tun hat. Das hat aber leider auch nichts geholfen.

Gibt es sonst noch ggfs. bei jemand anderem neue Erkenntnisse. Auch wenn es z.B. Teilewechsel sind, die NICHTS gebracht haben. Auch das würde helfen.

Ich bin nach wie vor unglücklich mit der Situation, dass man mit dem Fehlerbild gar nicht zu einer Werkstatt fahren braucht, weil es einfach zu diffus ist. Niemand wird die Muße haben, sich da ernsthaft reinzudenken. Am Ende hat man ein neues Motorsteuergerät und zig Arbeitsstunden auf der Rechnung und das Problem ist immer noch da.

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