Umweltzone ein neuer Irrsinn kommt auf uns zu

OHNE WORTE

http://www.sueddeutsche.de/.../...leibt-blaue-plakette-kommt-1.2939572

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Das kollektive Schuldgefühl wird weiter geschürt! Wenn man sich mal den Schadstoffausstoß der heutigen Fahrzeuge anschaut, vor allem im Vergleich zu früheren Schadstoffklassen, wird man feststellen, dass eine Reduzierung kaum noch möglich, geschweige denn Sinnvoll ist. Ich habe bei meinem letzten AU-Wiederholungslehrgang mal eine schöne Vergleichsgrafik in der Hand gehabt. Worum es hier nur noch geht ist, der mobile Gesellschaft ein schlechtes Gewissen zu machen und abzuzocken! Die Schäden an den heutigen Motoren, die diese Sparmaßnamen hervorrufen (Nur als ein Beispiel, Diesel: Verkokung des gesamten Ansaugtraktes oder Benziner: Verschlammung des gesamten ölführenden Bereiches des Motors, durch AGR) erzeugen durch die daran hängende Logistik und Ersatzbeschaffung ungeahnte Verschwendungen in anderen Bereichen! Wegwerfgesellschaft eben. Das beste Beispiel ist hier die Elektromobilität, der "saubere" Strom aus der Steckdose, der aber erstmal bereitgestellt werden muss (Kohleverbrennung, Transport Abbau..., oder Bio-Diesel, erzeugt 4x soviel Emissionen bei der Herstellung als herkömmlicher diesel in älteren Fahrzeugen verursacht.

Hier passt dass bekannte Zitat von Bodo Buschmann, Geschäftsführer Brabus GmbH:
"...und solange man in chinesischen Flüssen
seine Fotos entwickeln kann, ist es nicht sehr sinnvoll, den
autobedingten CO2 Ausstoß mit unfassbarem Aufwand um 0,02% zu senken."

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Zitat:

@Jupp78 schrieb am 16. April 2016 um 18:56:06 Uhr:


Sorry, aber bei manchen Dingen kann ich dich nicht wirklich ernst nehmen.
Oberleitungen über allen landwirtschalften Flächen? Tut mir leid, aber du bist ein Fantast. Nicht mal auf jeder Bahnstrecke in diesem Land ist das wirtschaftlich darstellbar.

Ansonsten gibt es als Gesetzgeber noch mehr Informationsquellen bei der Festlegung von Grenzwerten, als die Automobilhersteller und Greenpeace. Da gibt es durchaus seriöse unabhängige Dritte.

Und nein, mein Leben wird sich sicher nicht um 10 Jahre verlängert, nur weil es keine Verbrennungsmotoren mehr gibt. Das ist so etwas von überzogen, das hat schon etwas von einer Phobie.
Die letzten Lebensjahre eines Menschen haben übrigens meist was von dahinsiechen. Bei denen, die gesund gelebt haben, dauert es nur meist noch länger.

Wir waren in Nordamerika mit ganz anderen zusammenhängenden Flächen. Aber seis drum.

Ansonsten: Worüber wollen wir jetzt diskutieren? Über eine Reduzierung des Verkehrs ? Über Schadstoffe ? Könnt ihr euch mal einig werden ? :-)

Eine Reduzierung erreichst du nicht mit bloßem Frstlegen von jetzt realisierbaren Grenzwerten. Das erreichst du über Verbote oder den Geldbeutel. Willst du diese eben doch nicht brauchen wir eben Alternativen. Da sehe ich momentan nun mal nix sinnvolleres als E-Fahrzeuge. Und da steht einer prinzipiellen Realisierung techn. nichts im Wege.
Ansonsten müssten wir uns ja fragen welche außerirdische Macht uns in jeden Schuppen doch tatsächlich ein Kabel gelegt hat. Das es kostet, wie alles, ist auch klar. Andere Sachen oder Folgen kosten uns auch.
Ob sich dein Leben nun verlängert oder nicht weil du sowieso an irgendetwas was definitiv nichts mit Autoabgasen zu tun hat ist ab dann völlig irrelevant indem du damit vielleicht 10 anderen ihr Leben verkürzt oder gesundheitlich massiv beeinträchtigst. So gesehen könnten wir auch einfach die Abgase eines jeden Fahrzeugs in den Innenraum umzuleiten. Solltest ja zusamnenfassend kein Problem damit haben. Aber nur so als Tipp von mir: Du musst dir dann keine Sorgen um die Reichweite machen... ich schätze 5 km reichen; länger dürftest nicht überleben. Um dann abzuwägen... wegen volkswirtschaftlichem Schaden usw., hoffe ich dass du genug gespart hast um es dem Staat zu vererben. Schließlich fällt dann deine Produktivität weg :-)

"Je mehr Verbote und Beschränkungen das Reich hat, desto mehr verarmt das Volk."
Laotse

Bei all deinen Pro-Verbot und Pro-monetärer Bestrafung vergisst du immer die simpelste Grundregel der BWL: verkauft werden Waren, wenn ein Mehrwert vorhanden ist. Bei den Autos wäre das der technische Fortschritt. Auf Dauer lässt sich der Straßenverkehr nicht mit Verboten regieren.

Zitat:

@gast356 schrieb am 16. April 2016 um 19:03:26 Uhr:


...was bringen mir 10 Jahre mehr Lebenszeit, wenn ich dafür 10 Jahre wartend neben eine Ladesäule vergeude und auf jeder Strecke durch die Schnarrchnasen im Eco-Modus weitere 5 Jahre verliere.

Ein Tempolimit wird schneller kommen als uns allen lieb ist. Wenn das autonome fahren bzw. die Vernetzung generell zunimmt fährtst du eh nur noch so schnell wie es die jeweilige Verkehrslage zulässt bzw. was die Vorgabe erlaubt.

Zum anderen könnte ein E-Farzeug Fahrer jetzt sagen: Wer ist so blöd und verbringt regelmäßig 10 Minuten an einer Tankstelle und vergeudet damit ein paar Jahre seines Lebens. Ich stecke abends schnell denn Stecker rein und der Rest geht über Nacht von ganz alleine ;-)

Zitat:

@HairyOtter schrieb am 16. April 2016 um 21:16:08 Uhr:


"Je mehr Verbote und Beschränkungen das Reich hat, desto mehr verarmt das Volk."
Laotse

Bei all deinen Pro-Verbot und Pro-monetärer Bestrafung vergisst du immer die simpelste Grundregel der BWL: verkauft werden Waren, wenn ein Mehrwert vorhanden ist. Bei den Autos wäre das der technische Fortschritt. Auf Dauer lässt sich der Straßenverkehr nicht mit Verboten regieren.

Wenn du jetzt BWL ins Spiel bringst.... erkläre mir die ökonomische Sinnhaftigkeit wenn ich bei 100% der Fahrten ständig Eqiupment mitführe um für die im Schnitt vielleicht 20% der Fahrten für die ich dieses wirklich benötige ? Würde alles mit so einer Reserve geplant würde jede Firma die dies macht pleite gehen :-)

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Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 16. April 2016 um 21:19:57 Uhr:


Ein Tempolimit wird schneller kommen als uns allen lieb ist. Wenn das autonome fahren bzw. die Vernetzung generell zunimmt fährtst du eh nur noch so schnell wie es die jeweilige Verkehrslage zulässt bzw. was die Vorgabe erlaubt.

Krude Theorien!!! ... Vollkommen Gaga!
Mir ist weder ein Tempolimit lieb noch unlieb, aber ich denke nicht, dass wir es demnächst sehen.
Einfach auch, weil es fast keinen Sinn macht.

Du bist wie unser Ex-Minister Tritt-Ihn, der einmal sagte, ein Haushalt wird die Energiewende einen Kugel Eis im Monat kosten (Gegenwert 1€). Heute besteht die halbe Stromrechnung bereits aus den Zuschüssen für die Erneuerbaren. Dabei haben wir nur 1/3 EE´s und es wird immer teurer, desto mehr Anteil wir wollen. Und schon heute würden unsere Kinder so etwas von verfetten, wenn wir dieses Geld nicht in die EE´s stecken würden, sondern in Kugeln Eis.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 16. April 2016 um 21:45:18 Uhr:


Du bist wie unser Ex-Minister Tritt-Ihn, der einmal sagte, ein Haushalt wird die Energiewende einen Kugel Eis im Monat kosten (Gegenwert 1€).

Der Hinweis geht allerdings in Leere (oder sollte ich schreiben "Krude Theorien!"?).

Die Äusserung war im Jahre 2004 und die Ausführung der Energiewende hat Trittin nicht zu verantworten. Vielmehr wird diese von ihm schon lange kritisiert.

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 16. April 2016 um 21:56:14 Uhr:


Die Äusserung war im Jahre 2004 und die Ausführung der Energiewende hat Trittin nicht zu verantworten. Vielmehr wird diese von ihm schon lange kritisiert.

Sich mit der Ausführung raus zu reden ist letzte Mumpitz.
Die Energiewende kostet brutal viel Geld = Ressourcen = Wohlstand. Da braucht man nicht rum machen. Und natürlich hat er auch Verantwortung gehabt, aber das ist tatsächlich nicht der Punkt, der Punkt ist, dass die ganze Nummer nicht für kleines Geld zu haben ist. Es kostet richtig, richtig viel Geld und Geld ist nur eine andere Nummer für volkswirtschaftliche Erträge. Den volkswirtschaftlichen Ertrag kann man nur einmal verteilen und wenn es doppelt oder dreimal so viel Menschen braucht, um das selbe her zu stellen, dann sinkt automatisch der Wohlstand und das ist hier der Fall.

P.S.:
Dass Tritt-Ihn inzwischen seine unsinnigen Versprechen von damals kassiert hat, ehrt in in gewisser Weise (wobei auch nicht richtig, weil ihn die Wahrheit eingeholt hat und er diese auch nicht mehr leugnen mag), aber macht die unsinnigen Aussagen unseres Mitforisten "NeuerBesitzer" nicht besser. Denn der träumt immer noch.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 16. April 2016 um 21:45:18 Uhr:



Zitat:

@NeuerBesitzer schrieb am 16. April 2016 um 21:19:57 Uhr:


Ein Tempolimit wird schneller kommen als uns allen lieb ist. Wenn das autonome fahren bzw. die Vernetzung generell zunimmt fährtst du eh nur noch so schnell wie es die jeweilige Verkehrslage zulässt bzw. was die Vorgabe erlaubt.

Krude Theorien!!! ... Vollkommen Gaga!
Mir ist weder ein Tempolimit lieb noch unlieb, aber ich denke nicht, dass wir es demnächst sehen.
Einfach auch, weil es fast keinen Sinn macht.

Du bist wie unser Ex-Minister Tritt-Ihn, der einmal sagte, ein Haushalt wird die Energiewende einen Kugel Eis im Monat kosten (Gegenwert 1€). Heute besteht die halbe Stromrechnung bereits aus den Zuschüssen für die Erneuerbaren. Dabei haben wir nur 1/3 EE´s und es wird immer teurer, desto mehr Anteil wir wollen. Und schon heute würden unsere Kinder so etwas von verfetten, wenn wir dieses Geld nicht in die EE´s stecken würden, sondern in Kugeln Eis.

Natürlich kostet uns die Energiewende Geld. Ein Teil davon verursachen wir durch unsere Forderungen selbst (Stichwort Netzentgelt). Aber z.B. die Kernenergie kostet (und kostet) uns auch massig Geld. Man denke nur an SNR oder HTR. Auch sind Dinge wie die Endlagerung weder kostenseitig noch sonstwie geklärt. (Anm.: Ich war ein Befürworter der Kernenergie und ich verstehe auch nicht warum wir Menschen überall die Neigung haben alles unter der Erde zu verbuddeln. Die Brennstäbe könnte man auch, entsprechend gesichert und eben vor allem jederzeit zugänglich, überirdisch lagern. Vielleicht fällt jemand mal was ein wie man das recyceln oder unschädlich machen kann. Oder wenn schon verbuddeln kämen vielleicht Subduktionszonen in Betracht. k.a.). Warum steht den Somerset noch nicht ? Weil EdF erkennen muss dass die Kernenergie eben doch nicht mehr so billig oder konkurrenzfähig ist wo doch bei anderen Projekten auch die Kosten davon laufen.
Auch andere Dinge kosten Geld. In Berlin wurde 2004 ml eine Wasserstofftankstelle eröffnet. Allein diese wurde mit 5 Millionen EUR Steuergeld subventioniert. usw.
Ne gscheite Kugel Eis kostet übrigens mind. 1,50 EUR, eher Richtung 2 ;-).
Und auch hier wieder halbwegs den kreis zu schließen: Wir haben bzw. erwarten bei Verbrenner eine Sicherheit um den Faktor 16 wenn man mal nur die Reichweite. Das ist eine Faktor denn wir nicht mal bei Kernkraftwerken je hatten, dort kommst du auf 3-4. Bei derzeit verfügbaren E-Fahrzeugen hast du einen Faktor von 5-6.

Und natürlich macht ein TL Sinn. Das wird dir so ziemlich jeder Verkehrsforscher sagen. Die berühmten Stau s aus dem Nichts entstehen nun mal durch Geschwindigkeitsdifferenzen. Wenn man die eliminiert würde der Verkehr einfach besser fließen. Das ist nun mal Fakt. Ich halte nichts von generellen TL, eher von jeweils situationsangepassten. Aber auch das würde Geld kosten da du die Verkehrserfassung und Infratsruktur entsprechend ausbauen müsstest. Aber ich denke in spätestens 10 Jahren haben wir auch in D als wohl letztem Land der Erde ein aTL.

Zitat:

@reox schrieb am 15. April 2016 um 12:02:14 Uhr:



Über so gut wie wirkungslose Umweltzonen wundert sich ja inzwischen kaum noch jemand, seitdem bekannt ist, dass der erneuerte Fahrzeugbestand nur auf dem Prüfstand in der Lage ist, den Schadstoff-Ausstoss zu reduzieren.

Die bisherigen Umweltzonen und die entsprechenden Emissionaklassen haben sich praktisch ausschliesslich am Feinstaubausstoss orientiert (Russ).
Dass dabei Unterschiede zwischen Prüfstand und Relität auftreten wäre mir jetzt nicht beknnt.
Quelle?

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 16. April 2016 um 22:28:00 Uhr:



Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 16. April 2016 um 21:56:14 Uhr:


Die Äusserung war im Jahre 2004 und die Ausführung der Energiewende hat Trittin nicht zu verantworten. Vielmehr wird diese von ihm schon lange kritisiert.

Sich mit der Ausführung raus zu reden ist letzte Mumpitz.
Die Energiewende kostet brutal viel Geld = Ressourcen = Wohlstand. Da braucht man nicht rum machen. Und natürlich hat er auch Verantwortung gehabt, aber das ist tatsächlich nicht der Punkt, der Punkt ist, dass die ganze Nummer nicht für kleines Geld zu haben ist. Es kostet richtig, richtig viel Geld und Geld ist nur eine andere Nummer für volkswirtschaftliche Erträge. Den volkswirtschaftlichen Ertrag kann man nur einmal verteilen und wenn es doppelt oder dreimal so viel Menschen braucht, um das selbe her zu stellen, dann sinkt automatisch der Wohlstand und das ist hier der Fall.

P.S.:
Dass Tritt-Ihn inzwischen seine unsinnigen Versprechen von damals kassiert hat, ehrt in in gewisser Weise (wobei auch nicht richtig, weil ihn die Wahrheit eingeholt hat und er diese auch nicht mehr leugnen mag), aber macht die unsinnigen Aussagen unseres Mitforisten "NeuerBesitzer" nicht besser. Denn der träumt immer noch.

Also mein Wohlstand sinkt nicht nur weil der Strompreis höher ist. Vielleicht erhöht sich der Wohlstand auch dadurch. Weil Menschen mehr Energie sparen und dafür letztendlich wiederum investieren.
Abgesehen davon ist mir jetzt leider noch keine Rechnung zum volkswirtschaftlichen Schaden/Nutzen des Automobils mit Verbrennungsmotoren bekannt. Ichhatte hier mal einen betrag aufgeführt der sagte dass wenn man nur den durch den CO2 Ausstoß zusätzlichen Kosten betrachtet müsste der Kilometer mind. 5 Ct. mehr kosten.
Andere Diskussionen über Grenzwertfestlegungen durch unabhängige. Nun, wenn du da meinetwegen die sicherlich anerkannten experten des DKFZ fragen würdest würdest du ab sofort keinen einzigen Millimeter mehr mit deinem Fahrzeug zurücklegen.
Und auch hier blendest du wieder deine Lieblingstechnologie völlig aus. Wenn der benzinpreis an der Zapfsäule steigt hast du genau den selben Effekt: Jeder Cent den du dort mehr bezahlst ohne Mehrwert zu haben kannst du woanderst nicht ausgeben.
Ob ich "träume". Naja, ich male zumindest keine völlig haltlosen Probleme an die Wand wo man die gerne sehen möchte und dadurch zu dann so "kruden" Argumenten kommt dass es ja vermutlich 20 Jahre dauert eine Genehmigung für eine Steckdose auf der Straße zu bekommen deren Installation dann wiederum, u.a. wegen Berücksichtigung eines Grundgesetzartikels usw., wohl mind. 1,5 Milliarden EUR kosten wird. Oder andere die dann Lebenszweit gegen Tankzeit gegenrechnen.. bei den hier auch geführten Reichweiten ist das eine ganz einfache Rechnung: Da ja offensichtlich die meisten täglich mind. 800 km zurücklegen... und das bei Vmax. reden wir hier von täglich 20 Minuten Tankzeit :-)
Und du willst mir irgendwelche "kruden Phantasien" vorwerfen ? Na dann... :-)
Komischerweise bist du auch nicht auf meinen Ansatz eingegangen doch einfach die Abgase in den Fahrzeuginnenraum umzuleiten; warum eigentlich nicht ?
Aber, wie erwähnt, in dem moment wo du eben durch deine Abgase andere auch schädigst oder beeinflußt obliegt die Entscheidung der Nutzung eben nicht mehr nur dir oder mir, ist halt mal so in einer Demokratie. Ok, du stellst dich dann hin und pienst rum. Ich suche dann halt eher nach Alternativen. Siehe wieder Anfang. Kernkraft fande ich sinnvoll und die Risiken bei uns zumindest beherrschbar. Klar, Konsequenzen sind bekannt. Wenn es dann halt doch schief geht hätte dies eben bedeutet dass wir vielleicht nach Syrien auswandern hätten müssen, wir bei -10 angefangen hätten und anderen betroffenen Völern hätten erstmal Milliarden und Billionen geschuldet. Die Mehrheit will aber dieses Risiko nicht tragen. Gut, abgefunden. Alternativen abgewogen (Kohle und Öl kanns nicht sein) und dann komm ich eben automatisch zu den EE. Daran will ich halt denken bevor ich mal morgens aufsteh und beim Schalter umlegen an der Kaffeemaschine feststellen müsste "Oh, Strom alle" ;-)

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 16. April 2016 um 22:28:00 Uhr:



Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 16. April 2016 um 21:56:14 Uhr:


Die Äusserung war im Jahre 2004 und die Ausführung der Energiewende hat Trittin nicht zu verantworten. Vielmehr wird diese von ihm schon lange kritisiert.

Sich mit der Ausführung raus zu reden ist letzte Mumpitz.
Die Energiewende kostet brutal viel Geld = Ressourcen = Wohlstand. Da braucht man nicht rum machen. Und natürlich hat er auch Verantwortung gehabt, aber das ist tatsächlich nicht der Punkt, der Punkt ist, dass die ganze Nummer nicht für kleines Geld zu haben ist. Es kostet richtig, richtig viel Geld und Geld ist nur eine andere Nummer für volkswirtschaftliche Erträge. Den volkswirtschaftlichen Ertrag kann man nur einmal verteilen und wenn es doppelt oder dreimal so viel Menschen braucht, um das selbe her zu stellen, dann sinkt automatisch der Wohlstand und das ist hier der Fall.

Naja. Das kann man auch anders sehen... die Energiewende wirkt sich auf die Stromkosten für private Endverbraucher aus. Ob & wie man dabei nun die Wirkung auf "volkswirtschaftliche Erträge" bewertet, das ist Ansichtssache. Denn der Wandel zu einer zukunftsträchtigen, regenerativen und Atomenergie- freien Stromversorgung ist ja auch ein "Ertrag".

Und dein Versuch, die konkrete, aktuelle Ausführung dieses Weges jetzt immer noch den Grünen anzuhängen ist schlicht albern (oder -um es mit deinen Worten zu sagen- "der letzte Mumpitz"😉.

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 17. April 2016 um 12:38:48 Uhr:


Naja. Das kann man auch anders sehen... die Energiewende wirkt sich auf die Stromkosten für private Endverbraucher aus. Ob & wie man dabei nun die Wirkung auf "volkswirtschaftliche Erträge" bewertet, das ist Ansichtssache. Denn der Wandel zu einer zukunftsträchtigen, regenerativen und Atomenergie- freien Stromversorgung ist ja auch ein "Ertrag".

Zum Anfang der Energiewende wurde immer davon geschwärmt, dass diese für 100.000 neue Jobs sorgt. Abgesehen davon, ob das nun genau so stimmt, so wurde es immer als was positives verkauft, dabei bedeutet es eigentlich genau das Gegenteil. Um das selbe Produkt herzustellen (und ein kWh el. Energie ist selten identisch), braucht es 100.000 Menschen mehr, die nicht anderweitig volkswirtschaftlich mehr produktiv tätig sein können und das ist keine Ansichtssache, sondern Fakt.

Dabei wird hier so getan, als wäre ich vollkommen dagegen umzustellen, dabei bin ich das nicht. Ich bin nur gegen das "wie".
Die Energiewende ist dabei das beste Beispiel. Nehmen wir an die Franzosen stellen in den nächsten 5 Jahren so um wie wir es gemacht haben, dann kostet die das nicht einmal halb so viel Geld. Da frage ich mich, wer hätte da wohl besser agiert? Die, die die ersten waren? ... sicher nicht.
Und beim Auto habe ich so das Gefühl, dass der Deutsche sich freiwillig das nächste mal zum early Adopter macht, der die dicke Zeche zahlt, nur um "Erster" sagen zu können, aber nichts davon hat. Damit das gut funktioniert, wird die Angstkeule bemüht, die ganz offensichtlich auch hervorragend funktioniert.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 17. April 2016 um 18:32:34 Uhr:


Zum Anfang der Energiewende wurde immer davon geschwärmt, dass diese für 100.000 neue Jobs sorgt. Abgesehen davon, ob das nun genau so stimmt, so wurde es immer als was positives verkauft, dabei bedeutet es eigentlich genau das Gegenteil.
(...) und das ist keine Ansichtssache, sondern Fakt.

Fakt ist das erst mal nicht. Zunächst müsstest du Quellen & Belege liefern, sprich: darlegen, wo/welche Jobs entstanden oder wegfielen und warum (mit Zahlen, Beispielen, Quellen). Bis dahin bleiben das Stammtisch- Parolen.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 17. April 2016 um 18:32:34 Uhr:


Die Energiewende ist dabei das beste Beispiel. Nehmen wir an die Franzosen stellen in den nächsten 5 Jahren so um wie wir es gemacht haben, dann kostet die das nicht einmal halb so viel Geld. Da frage ich mich, wer hätte da wohl besser agiert? Die, die die ersten waren? ... sicher nicht.
Und beim Auto habe ich so das Gefühl, dass der Deutsche sich freiwillig das nächste mal zum early Adopter macht, der die dicke Zeche zahlt, nur um "Erster" sagen zu können, aber nichts davon hat. Damit das gut funktioniert, wird die Angstkeule bemüht, die ganz offensichtlich auch hervorragend funktioniert.

Wo auch immer du die "Angstkeule" wahrnimmst: Deutschland ist ein Stück weit darauf angewiesen, technologisch vorne zu sein. Daher ist der von dir kritisierte Ansatz für mich nicht abwegig.

Zitat:

@Brunolp12 schrieb am 17. April 2016 um 18:46:01 Uhr:


Wo auch immer du die "Angstkeule" wahrnimmst: Deutschland ist ein Stück weit darauf angewiesen, technologisch vorne zu sein. Daher ist der von dir kritisierte Ansatz für mich nicht abwegig.

Trotzdem kann man das intelligent oder auch dumm anstellen.

Es ist eben dumm und extrem teuer Kraftwerke abzustellen, die noch nicht an ihrem Lebensdauerende sind und es ist dumm und teuer recht neue Autos über irgendwelche Plaketten zu entwerten.
Wenn ein Tausch ansteht, dann stehe ich voll dahinter, zu investieren, auch in den Umweltschutz.
Aber eben nicht über den Weg neue voll funktionstüchtige Dinge zu verbieten.

P.S.: Dass der Strom so viel teurer geworden ist, ist Beweis genug, dass es entsprechend aufwendiger ist ihn herzustellen.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 17. April 2016 um 18:55:21 Uhr:


... und es ist dumm und teuer recht neue Autos über irgendwelche Plaketten zu entwerten.
Wenn ein Tausch ansteht, dann stehe ich voll dahinter, zu investieren, auch in den Umweltschutz.
Aber eben nicht über den Weg neue voll funktionstüchtige Dinge zu verbieten.

Mal davon abgesehen, dass die blaue Plakette vom Tisch zu sein scheint: Alternativen scheinen ja knapp... Eingriffe scheinen ja nötig, um die Grenzwerte einzuhalten. Was sind die Alternativen?

Außerdem verdrehst du die Fakten: Die "neuen, voll funktionstüchtigen Dinge" wurden eben offensichtlich vorsätzlich nicht "funktionstüchtig" geliefert - auch deshalb gibt es das Problem.

Zitat:

@Jupp78 schrieb am 17. April 2016 um 18:55:21 Uhr:


Dass der Strom so viel teurer geworden ist, ist Beweis genug, dass es entsprechend aufwendiger ist ihn herzustellen.

Eine Milchmädchenrechnung. Denn der reine, echte Strompreis ist nicht teurer geworden, sondern billiger.

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