Ülwechsel bei Golf4 2.0 Liter, irgendwie überflüssig??

VW Golf 4 (1J)

Die 2.0 liter Maschinen mit dem relativ hohen Ölverbrauch.
 
Kann man warten bis die Öl Warnlampe aufleuchtet oder ist es dann schon zu spät.
Oder muss man selber immer nach 1000Km nachsacheuen und sicherheitshalber alle 1000 Km 0,5 Liter öl nachkippen.
das wären ja bei 30 000 Km stolze 15 Liter Öl !!
Also entspricht das ja schon in etwa 3 X Ölwechsel, wozu sollte ich dann noch Ölwechsel machen, ich mache es ja dann permanent Stück für Stück.
Oder mache ich hier einen Denkfehler?
 
Sorry für den Tippfehler in der Überschrift, ich kann es leider nicht mehr editieren.

19 Antworten

Hallo,

ich würde mal die Schaftdichtungen erneuern. Wäre schade wenn Du diesen Motor wg. Ölmangel schrottest...
da blutet mein Schrauberherz...

Soll beim 2.0 angeblich (!) an den Kolbenringen liegen.

Höhö, in meiner aktiven Schrauberzeit bei MB haben das einige Taxiunternehmen in der Tat so gemacht!
Aber das waren ja auch noch standfeste MB-Dieselmotoren mit Reiheneinspritzpumpe..., davon würde ich bei den modernen, relativ hochgezüchteten Motoren eher absehen...🙂

Nee, aber im Ernst:
Wenn Longlife, dann solltest Du bei diesem (durchaus bekannten) hohen Ölverbrauch
(siehe dazu auch michaelneuhaus.de) ggf. besser auf das feste Wechselintervall alle 15tkm und entsprechend anderes (dickeres) Öl umstellen.

Wenn kein LL, dann sollte man diesem horrend hohen Ölverbrauch mal auf die Schliche kommen!
In der Tat waren bei älteren VW-Motoren (zu meiner aktiven Zeit) gern die Ventilschaftabdichtungen die Übeltäter (Blaurauch).
Wie das heute ist, weiß ich nicht genau (mir fehlen Erfahrungswerte), aber das wird man Dir hier sicher beantworten können aus eigener Erfahrung.
Für den Kat ist eine hohe Ölfracht im Abgas übrigens auch nicht gut... (von allem anderen, z.B. Umwelt, mal ganz abgesehen...)

@Reisach....

ich dachte davon wären nur bestimmte 1,4 Ltr. Motoren betroffen.....

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Die Ölwarnlampe signalisiert zu niedrigen Öldruck und hat mit dem Ölfüllstand nix zu tun-
oder ist es beim Golf IV anders ?

Fährst du ein LL-Öl oder normale Wechselintervalle ?
Wenn du LL- Öl fährst , würde ich ein Wechsel auf Normalintervalle mit 5W40- Vollsynthetik-Öl mit niedrigem Verdampfungsverlust wechseln, so kann man auch feststellen, ob es mechanische Fehler gibt.

empfohlene Öle : Fuchs Supersyn 5W40 ( das vollsynthetische Ravenol VSI 5W40) , Megol Super LL 5 W40, Valvoline Synpower 5W40, Motul 5W40, oder sogar das Mobil 1 0W40 ( im großen Auktionshaus bei fb-witten nicht mal teuer)

Zitat:

Original geschrieben von Smileymanni


Die Ölwarnlampe signalisiert zu niedrigen Öldruck und hat mit dem Ölfüllstand nix zu tun-
oder ist es beim Golf IV anders ?

grad bei den neueren gibts ne gelbe und rote ölleuchte, die gelbe ist für den ölstand!(sensor in wanne)

rot öldruck

Danke, wieder was dazugelernt.

hier das blöde ding in der wanne ist der ölstandsensor, der mekkern (soll) wenns öl leer wird, mit ner gelben leuchte
 
drauf verlassen würde ich mich ned

Zitat:

Original geschrieben von danjan


hier das blöde ding in der wanne ist der ölstandsensor, der mekkern (soll) wenns öl leer wird, mit ner gelben leuchte
 
drauf verlassen würde ich mich ned

Der soll aber laut Bordbuch genauer als die Peilung sein.

Ach ja?
Warum?

Ich muss sagen, ich traue lieber meinen Augen als einem Sensor, der immer defekt sein kann...!
Aber generell trauen Leute ja auch einem digitalen Thermometer mehr als dem guten alten Flüssigkeitsthermometer, denn: 37.6°C sind eben genauer als 37,5°C.

Das dumme ist nur, dass die Leute immer glauben, digital hätte etwas mit Genauigkeit zu tun. So eine Anzeige vermeidet allenfalls Ablesefehler, Messfehler sind aber immanent und daher auch digital vorhanden...!

Der Grund ist doch ein anderer: Man will dem Kd. den Eindruck von "high tech" geben,
ob sinnvoll oder nicht, Hauptsache, er bezahlt´s.

(Fragt mal Marketingleute!)

Wenn man aber nicht häufig genug reinschaut ist der Sensor schon nicht verkehrt. Ob der nun einen Millimeter höher oder tiefer anspricht ist ja egal, Hauptsache er macht es.

Da ich der elektrischen Ölstands-Messung auch nicht so recht rauen würde (wann schlägt die eigentlich Alarm?), weil die ja auch ausfallen kann und du dann erst bei zu geringem Öldruck gewarnt wirst, würde ich weiterhin den Peilstab schwingen und den Stand immer schön über Min., besser in der oberen Hälfte des Toleranzfeldes halten.

Richtig kritisch wird es für den Motor bei moderater Fahrweise zwar erst so langsam ab dem ersten Aufleuchten der Öldruck-Warnung (dann kann man i. a. keinen Ölstand mehr am Ölpeilstab ablesen!!!), trotzdem kann man ihn dann bei forcierter Fahrweise doch schneller in den Motoren-Himmel schicken, als es einem lieb (und teuer) ist. 😁

Hast du nun den Longlife-Service und das entsprechende LL-Öl oder nicht? Im ersten Fall würde sich die Umstellung auf das fixe 15.000-km-Intervall und generell die Verwendung eines konventionellen, vollsynthetischen, Nicht-LL-Öls empfehlen. Dazu mehr in den folgenden Links.

Hier hätte ich dann noch den Link zu einem ähnlichen Fall, in dem es auch schon eine Menge Tipps gegen den Ölverbrauch gab. (Und hier gibt's noch mehr Lesestoff dazu. 😉)

Einer fehlt allerdings: Der Hinweis auf die Verwendung eines Motor-Innenreinigers. Hier Näheres dazu.

Jedenfalls würde ich zunächst einmal versuchen, den Ölverbrauch in den Griff zu bekommen und weiterhin Ölwechsel zu machen. Wie ein Motor ohne oder mit nur seltenem Ölwechsel dann von innen aussehen kann, ist in den Links dieses Beitrags und im ganzen Thread ein Thema.

Es kann natürlich sein, daß dein Motor aufgrund harter Betriebsbedingungen (viele Kaltstarts etc.) sowie der Verwendung von - ich sage mal - suboptimalem Öl (dazu zähle ich auch die leidigen LL-II-Öle nach VW-Normen 503 00 / 506 00 / 506 01) ziemlich ausgeschlagene Kolbenringnuten hat, und durch diese quasi das Öl in den Brennraum gepumpt wird (siehe hier). Dann hilft natürlich auch kein Deckel und auch kein "anständiges" Öl mehr etwas und du wirst mit dem Ölbverbrauch leben müssen.

Schönen Gruß

hi,
wie die anderen hier schon sagten, wechsel auf ein festes interwall (wenn noch nicht geschehen) und benutz ein ordentliches vollsynthetisches öl. hab ich auch gemacht. hab einen ölverbrauch von ca. 1L auf 3000km, finde ich persönlich auch nen bisschen hoch aber dafür ist der motor (AQY) ja leider bekannt.

du machst da auch einen denkfehler wenn du denkst ich schütte da so viel nach, das öl muss doch quasie nach einiger zeit ausgetauscht sein.
was passiert wohl mit den verunreinigungen im öl und im ölfilter? die lösen sich nicht in luft aus.

wie gesagt mach nen 15tkm intervall und gut ist oder geh dem ganzen auf den grund wo das öl verbraucht wird.

gruß

Zitat:

Original geschrieben von unbrakeable


DD

Hast du nun den Longlife-Service und das entsprechende LL-Öl oder nicht? Im ersten Fall würde sich die Umstellung auf das fixe 15.000-km-Intervall und generell die Verwendung eines konventionellen, vollsynthetischen, Nicht-LL-Öls empfehlen. Dazu mehr in den folgenden Links.

Ja Longlife.

Und danke für die Infos

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