Überschreitung der erkannten Geschwindigkeit einstellen

Mercedes E-Klasse W213

Hallo, das Auto erkennt die verkehrszeichen und passt automatisch die gefahrene Geschwindigkeit an die zulässige Geschwindigkeit an. Das funktioniert sehr gut.
Wenn man diese Geschwindigkeit aber ganz genau fährt wird man oft zum verkehrshindernis.

Ich würde gerne einstellen, dass das Fahrzeug die zulässige Geschwindigkeit immer um z.b. 6 km/h überschreitet.
Wo kann ich so etwas denn einstellen? Vielen Dank für eure Hilfe!

34 Antworten

Grundsätzlich muss sich jeder an die Verkehrsregeln halten. Ich finde es aber genauso asozial, wenn man links oder in der Mitte sich an die Geschwindigkeit hält, obwohl die jeweils rechten Bahnen frei sind. Ein Fahrstreifenwechsel nach rechts tut nicht weh und verbraucht kein Blinkerwasser. Überholen kann man in dem Fall auch nicht, da es rechts überholen wäre, was auch nicht so zweckmäßig ist.

Zitat:

@Shark1705 schrieb am 17. Oktober 2021 um 10:30:29 Uhr:


Überholen kann man in dem Fall auch nicht, da es rechts überholen wäre, was auch nicht so zweckmäßig ist.

Das ist doch eine rein theoretische Betrachtungsweise, weil das Linksüberholen auch nur mit Überschreitung der zHG möglich und damit genauso unzulässig wäre.

"Wer ein langsameres Fahrzeug führt, muss die Geschwindigkeit an geeigneter Stelle ermäßigen, notfalls warten, wenn nur so mehreren unmittelbar folgenden Fahrzeugen das Überholen möglich ist. Hierzu können auch geeignete Seitenstreifen in Anspruch genommen werden" 😁😁

Auch dieser Ansatz greift hier nicht, da das "langsamere" Fahrzeug bereits mit der zHG unterwegs ist.

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Zitat:

@Timbow7777 schrieb am 17. Oktober 2021 um 12:27:32 Uhr:


Auch dieser Ansatz greift hier nicht, da das "langsamere" Fahrzeug bereits mit der zHG unterwegs ist.

Bist Du Dir da - rein rechtlich gesehen - ganz sicher?

Zitat:

@TheOnlyBrad schrieb am 17. Oktober 2021 um 12:30:25 Uhr:


Bist Du Dir da - rein rechtlich gesehen - ganz sicher?

Ja, absolut.

Zitat:

@Timbow7777 schrieb am 17. Oktober 2021 um 12:36:43 Uhr:


Ja, absolut.

Danke, gut zu wissen.

Zitat:

@Timbow7777 schrieb am 17. Oktober 2021 um 11:53:33 Uhr:


Das ist doch eine rein theoretische Betrachtungsweise, weil das Linksüberholen auch nur mit Überschreitung der zHG möglich und damit genauso unzulässig wäre.

Da stimme ich dir vollkommen zu, aber das ist Aufgabe der Exekutive dies zu ahnden und nicht Aufgabe von Hilfsfahrlehrern oder Mitmenschen die der Meinung sind dieses Recht durchzusetzen.

Ich mache, wo es irgendwie möglich ist, grundsätzlich jedem Platz, der schneller fährt / fahren will als ich.
Notfalls fahre ich auf der Autobahn hinter einem Lkw vorübergehend etwas langsamer und warte ab.
Andererseits halte ich mich absolut an jedes Tempolimit und dabei ist es mir schon wichtiger, keine Probleme zu bekommen (geblitzt zu werden, Straßenverhältnisse), als das, was hinter mir gedacht wird.
Da bin ich schon froh über die Verkehrszeichen-Erkennung/-Übernahme. Bei mir funktioniert sie soweit fast sehr gut. Wenn man es weiß, muss man halt trotzdem Acht geben wegen Schildern auf Lkw oder parallel geführten Straßen. Fehler diesbezüglich treten aber bei mir sehr selten auf.
Allerdings habe ich bemerkt, dass unter bestimmten Bedingungen mein Mercedes eigenmächtig entscheidet, dass es Zeit ist, dass das Tempolimit vorbei ist und dann wieder beschleunigt, obwohl das Limit noch nicht aufgehoben ist. Z.B. bei langen Baustellen, wo längere Zeit kein erneutes Tempolimit angezeigt wird.

Zitat:

@Niflheim schrieb am 17. Oktober 2021 um 09:36:38 Uhr:



Zitat:

@Timbow7777 schrieb am 16. Oktober 2021 um 14:47:02 Uhr:



Das ist reine Gewöhnungssache. Da muß man nur konsequent bleiben und zu innerer Ruhe finden. Niemand muß sich dazu nötigen lassen, schneller als erlaubt zu fahren, nur weil es der Hintermann eilig(er) hat. Sofern erlaubt, bleibt dem nachfolgenden Verkehr ja immer noch die Möglichkeit des Überholens.

Was ist der Unterschied zwischen einer Schlange und einer Autoschlange? Echt massiv asoziale Einstellung, spiegelt aber den Zeitgeist gut wieder…

Habe auch lange gebraucht, zu lernen, dem Druck von hinten standzuhalten. Selbst vom Beifahrersitz kommt manchmal Kopfschlütteln, wenn der Algrorithmus sich korrekt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen hält. Dabei weiss heute eigentlich jeder, dass es sehr viel Kraftstoff spart, und sich die Zeitersparnis durch ständiges Fahren im Grenzbereich der Geschwindigkeit in sekundenbereich bewegt. Ich wundere mich auch manches mal über augenscheinlich unsinnige Tempoeinschränkungen. Aber so sind nun mal die Spielregeln. Fahre mal ein Jahr in der Schweiz, dann lernst Du, dich daran zu halten - oder richtig zu zahlen.

Naja, die Einstellung +5km/h (was nicht mal Tachoabweichung + Toleranzabzug bei der Messung entspricht!) machen bei einer Fahrt nach Rügen (500km) schon 10 Minuten aus. +10km/h (also z.B. Tacho 130 statt erlaubten 120) machen 20 Minuten aus. Und das ist auch keine hemmungslose Raserei, da die Behörde (je nach Messinstrument) wenigstens 3% oder 3km/h abziehen muss und zumindest mein 213er auch noch 3km/h vorgeht. Bei Tacho 130 kann man mir so "nur" 3km/h netto vorwerfen. Ich denke, dass ist vertretbar - für 20 Minuten Ersparnis.

Zitat:

@Iterb1 schrieb am 15. Oktober 2021 um 22:31:10 Uhr:


Bei BMW konnte man eine Differenz zur erkannten Geschwindigkeit einstellen. Zwischenzeitlich soll das auch nicht mehr möglich sein.
Sinnvollerweise....

Stimmt, gab teils massiv negative Presse, weil man auch so schlimm einstellen konnte vorsätzlich zu schnell zu fahren.

Aus meiner Sicht war dieses Kreuzigen, weil man ein paar km/h schneller als erlaubt unterwegs war, vollkommen überzogen. Genauso überzogen ist es allerdings hier jemand als asozial zu bezeichnen, nur weil er nicht schneller fahren will, als erlaubt.

Zitat:

@Luk2012 schrieb am 18. Oktober 2021 um 10:08:54 Uhr:



Zitat:

@Iterb1 schrieb am 15. Oktober 2021 um 22:31:10 Uhr:


Bei BMW konnte man eine Differenz zur erkannten Geschwindigkeit einstellen. Zwischenzeitlich soll das auch nicht mehr möglich sein.
Sinnvollerweise....

Stimmt, gab teils massiv negative Presse, weil man auch so schlimm einstellen konnte vorsätzlich zu schnell zu fahren.

Aus meiner Sicht war dieses Kreuzigen, weil man ein paar km/h schneller als erlaubt unterwegs war, vollkommen überzogen. Genauso überzogen ist es allerdings hier jemand als asozial zu bezeichnen, nur weil er nicht schneller fahren will, als erlaubt.

Es ear wohl Vater Staat, der Neu-Fahrzeuge mit einer solchen Funktion nicht mehr zulassen wollte.

Wir werden auch nicht mehr lange warten müssen, da limitiert das Auto ganz von allein und zeichnet alles auf.

Da Bußgelder ja einkommensunabhängig sind achte ich darauf, das der Führerschein nie in Gefahr kommt....

Renault und Volvo arbeiten ja schon an solchen Systeme, bei denen nur nach Vorgabe gefahren werden darf. Die EU plant ja schon so eine Pflicht bei Neuzulassungen. Aber wann die kommt weiß man halt nicht.

Zitat:

@Leis_MB schrieb am 18. Oktober 2021 um 09:30:22 Uhr:



Zitat:

@Niflheim schrieb am 17. Oktober 2021 um 09:36:38 Uhr:


Was ist der Unterschied zwischen einer Schlange und einer Autoschlange? Echt massiv asoziale Einstellung, spiegelt aber den Zeitgeist gut wieder…

Dabei weiss heute eigentlich jeder, dass es sehr viel Kraftstoff spart, und sich die Zeitersparnis durch ständiges Fahren im Grenzbereich der Geschwindigkeit in sekundenbereich bewegt.

Bullshit.

Ich wundere mich auch manches mal über augenscheinlich unsinnige Tempoeinschränkungen.

Deswegen werden sie ignoriert.

Fahre mal ein Jahr in der Schweiz, dann lernst Du, dich daran zu halten - oder richtig zu zahlen.

In solchen Shithole-Countries fahre ich nicht und wenn dann nur mit allem was der Radarstörer/Blitzerwarnermarkt hergibt.

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