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Überholung Kupplungsgeber- /Nehmerzylinder

VW T3
Themenstarteram 24. April 2009 um 16:16

Die Meisten werdens schon gehabt haben oder haben zumindest davon gehört und haben sich trotzdem nicht getraut:

Nasse Fußmatte oder siffiger Teppich. Draußen scheint die Sonne. Das kann eingetlich nur der Kupplungsgeberzylinder sein.

Neue gibts. Beim Thomas Koch z.B. Der kostet aber 60 Eier. Der Dichtsatz nur 9. Lohnt sich das? Ja, vorrausgesetzt man hat Lust aufs basteln und etwas vorgearbeitet.

Werkzeug:

  • 17er Ring
  • 13er Ring
  • Becher oder Schale.
  • 1 Dichtsatz
  • Hülse 19mmx21mm
  • evtl. kleine Spritze
  • Putzlappen
  • kl. Schlitzschraubendreher
  • Latexhandschuhe(wirklich!)
  • [+]2 kupferringe 12mm

Das ist schon alles.

Attacke die 1.:

Alles unten abdecken. Bremsflüssigkeit greift Lack an. Sie trocknet auch nicht ab. Also Matte drunter. Der ggf. versiffte Teppich raus. Der muss eh gewaschen werden.

Bild1

Attacke die 2.:

Zuerst muss das Ding raus. Entweder man zieht zuerst die Bremsflüssigkeit mit der Spritze aus dem Behälter bis zur Höhe des Kupplungsschlauchs, oder man lässt es später in den Behälter laufen. Lappen werden so oder so benötigt.

Bild2

Attacke die 3.:

Die große Hohlschraube mit dem 17er einmal losknacken aber noch drauf drauf lassen. Es gibt die Version mit Kunststoffschlauch und mit einer richtigen Metallleitung. Die beiden kleinen Schrauben mit dem 13er lösen. Ja es ist eng aber es geht. Sonst auch mit ner Nuss zu probieren. Man kann die Lenksäulenverkleidung entfernen aber geholfen hätte mir das nicht, denn an der hab ich mich gar nicht gestoßen. Wenn die beiden raus sind die Hohlschraube weg und was rauskommt auffangen. Wenn das gegen 0 tendiert den Schlauch von oben abfriggeln. Immer schön Lappen drunterlegen! Dann den Becher am Besten unter den Schlauch stellen.

Bild3

Bild4

Attacke die 4.:

Nun ist er ab. Und jetzt? Auseinander die Mühle. Gummi wird eh ersetzt. Faltenbalg ab. Schrauben raus. Nachfülltülle ab. Die Tülle wehrt sich ziemlich. Später seht ihr, wie die aussieht und wo man nachhelfen kann.

Bild5

Attacke die 5.:

Innenleben auch. Den Ring oben mit dem Schraubendreher rausholen und den Kolben etwas festhalten, damit ernicht rausfliegt. Bisschen Wumms ist da noch hinter. Auch hier auf die Lappen achten. Wenn du gleich den Kolben rausziehst kommt nochmal ne schöne Ladung. Die Einzelteile sehen dann so aus:

Bild6

Bild7

Bild8

Attacke die 6.:

Feder abziehen, Dichtungen abziehen, Scheibe beiseite. Die Teile sollten mal gereinigt werden. Besonders der Zylinder ist innen recht schmadderig.

Bild8

Attacke die 7.:

Jetzt kommt der neue Kram ins Spiel. Die einseitige Dichtung kommt zur Feder.Die Scheibe davor drauf. Die ist etwas gebogen. Die Wölbung zu den Löchern hin! Die etwas symmetrischere Dichtung oben zum Ende. Die ist auch im Durchmesser auch etwas größer. Das andere Teil ist klar und der Faltenbalg kommt später.

Bild9

Hier sehen wir auch den Grund für die Sauerei. Die Alte oben ist doch irgendwie kleiner, oder? Weggeschliffen halt.

Bild10

Attacke die 8.:

Die Dichtungen etwas mit Bremsflüsigkeit einschmieren und schräg unter leichtem drehen reinschieben. Und bei der oberen ist Schluss richtig? Versuch es gerne. 10 oder 20min. Ganz nach belieben. Du wirst es nicht schaffen. Es geht nicht. Ich zeig dir auch warum.

Bild11

Die Dichtung stellt sich oben auf und kippen kannst du nicht mehr wie bei der Unteren. Ohne die Hülse wird das nichts. Frag beim Heizungsbauer. Ich hab einfaches Kupferrohr genommen. Einmal übergedreht allerdings. So, jetzt aber rein damit. Festhalten mit dem Schraubendreher, Scheibe drüber und den Ring rein. Wenn man jetzt 4 Hände hätte... Aber es geht alleine.

Bild12

Bild13

Bild14

Attacke die 9.:

Faltenbalg drüber und fertig ist der Lack.

Bild12

Beim Einbau ist noch auf eines zu Achten. Und zwar das, was man so nicht sieht. Das Pedal ist nicht nur einfach ein kurzer Hebel der drauf drückt, sondern da ist eine Stange befestigt. Dafür ist auch das Loch im Balg. Diese Stange sieht man aber nicht, wenn mans nicht weiß. Man wundert sich nur warum das Pedal so leicht geht und die Gänge so komisch klingen. ;)

Bild13

Alles wieder fest machen oben auffüllen und entlüften. Das dauert ne Weile und beim Pedal kommt es einem vor, als wenn man ins Lehre tritt. Nicht weil hinten offen ist, sondern weil erst eine gewisse Vorspannung da sein muss. 5-6 mal nach dem Entlüften richtig treten und auf einmal ist es wie vorher. Das liegt übrigens an dieser kleinen Scheibe innen. Die ist zum "nachstellen". Das ist quasi ein einfaches Rückschlagventil

Fazit:

Wenn man weiß wie und vorbereitet ist, ist es in ein paar Stunden bis einem Tag zu schaffen. Ich hab insgesamt drei Tage gebraucht. Aber auch nur weil die sch... Hülse fehlte und ich den Nehmerzylinder auch gleich mit gemacht habe.

Manchmal ist eine Überholung nicht möglich, da die Dichtflächen zu schlecht sind. Aber in anbetracht dessen 50Tacken zu sparen ein Risiko, das ich aufnehmen würde. Außerdem ist das recht selten. Von gebrauchten vom Schrott rate ich ab, da die genauso alt sind wie deiner auch. Man kann aber auch Glück haben.

Alle Bilder sind hier nocheinmal zu sehen.

Viel Spaß weiterhin.

Gruß

Volkmar

PS. Diese Anleitung hab ich auch als .doc/.docx/.pdf in 6 Seiten A4 mit vielen Bildern.

Inventor1
Inventor2
Inventor3
Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 24. April 2009 um 16:16

Die Meisten werdens schon gehabt haben oder haben zumindest davon gehört und haben sich trotzdem nicht getraut:

Nasse Fußmatte oder siffiger Teppich. Draußen scheint die Sonne. Das kann eingetlich nur der Kupplungsgeberzylinder sein.

Neue gibts. Beim Thomas Koch z.B. Der kostet aber 60 Eier. Der Dichtsatz nur 9. Lohnt sich das? Ja, vorrausgesetzt man hat Lust aufs basteln und etwas vorgearbeitet.

Werkzeug:

  • 17er Ring
  • 13er Ring
  • Becher oder Schale.
  • 1 Dichtsatz
  • Hülse 19mmx21mm
  • evtl. kleine Spritze
  • Putzlappen
  • kl. Schlitzschraubendreher
  • Latexhandschuhe(wirklich!)
  • [+]2 kupferringe 12mm

Das ist schon alles.

Attacke die 1.:

Alles unten abdecken. Bremsflüssigkeit greift Lack an. Sie trocknet auch nicht ab. Also Matte drunter. Der ggf. versiffte Teppich raus. Der muss eh gewaschen werden.

Bild1

Attacke die 2.:

Zuerst muss das Ding raus. Entweder man zieht zuerst die Bremsflüssigkeit mit der Spritze aus dem Behälter bis zur Höhe des Kupplungsschlauchs, oder man lässt es später in den Behälter laufen. Lappen werden so oder so benötigt.

Bild2

Attacke die 3.:

Die große Hohlschraube mit dem 17er einmal losknacken aber noch drauf drauf lassen. Es gibt die Version mit Kunststoffschlauch und mit einer richtigen Metallleitung. Die beiden kleinen Schrauben mit dem 13er lösen. Ja es ist eng aber es geht. Sonst auch mit ner Nuss zu probieren. Man kann die Lenksäulenverkleidung entfernen aber geholfen hätte mir das nicht, denn an der hab ich mich gar nicht gestoßen. Wenn die beiden raus sind die Hohlschraube weg und was rauskommt auffangen. Wenn das gegen 0 tendiert den Schlauch von oben abfriggeln. Immer schön Lappen drunterlegen! Dann den Becher am Besten unter den Schlauch stellen.

Bild3

Bild4

Attacke die 4.:

Nun ist er ab. Und jetzt? Auseinander die Mühle. Gummi wird eh ersetzt. Faltenbalg ab. Schrauben raus. Nachfülltülle ab. Die Tülle wehrt sich ziemlich. Später seht ihr, wie die aussieht und wo man nachhelfen kann.

Bild5

Attacke die 5.:

Innenleben auch. Den Ring oben mit dem Schraubendreher rausholen und den Kolben etwas festhalten, damit ernicht rausfliegt. Bisschen Wumms ist da noch hinter. Auch hier auf die Lappen achten. Wenn du gleich den Kolben rausziehst kommt nochmal ne schöne Ladung. Die Einzelteile sehen dann so aus:

Bild6

Bild7

Bild8

Attacke die 6.:

Feder abziehen, Dichtungen abziehen, Scheibe beiseite. Die Teile sollten mal gereinigt werden. Besonders der Zylinder ist innen recht schmadderig.

Bild8

Attacke die 7.:

Jetzt kommt der neue Kram ins Spiel. Die einseitige Dichtung kommt zur Feder.Die Scheibe davor drauf. Die ist etwas gebogen. Die Wölbung zu den Löchern hin! Die etwas symmetrischere Dichtung oben zum Ende. Die ist auch im Durchmesser auch etwas größer. Das andere Teil ist klar und der Faltenbalg kommt später.

Bild9

Hier sehen wir auch den Grund für die Sauerei. Die Alte oben ist doch irgendwie kleiner, oder? Weggeschliffen halt.

Bild10

Attacke die 8.:

Die Dichtungen etwas mit Bremsflüsigkeit einschmieren und schräg unter leichtem drehen reinschieben. Und bei der oberen ist Schluss richtig? Versuch es gerne. 10 oder 20min. Ganz nach belieben. Du wirst es nicht schaffen. Es geht nicht. Ich zeig dir auch warum.

Bild11

Die Dichtung stellt sich oben auf und kippen kannst du nicht mehr wie bei der Unteren. Ohne die Hülse wird das nichts. Frag beim Heizungsbauer. Ich hab einfaches Kupferrohr genommen. Einmal übergedreht allerdings. So, jetzt aber rein damit. Festhalten mit dem Schraubendreher, Scheibe drüber und den Ring rein. Wenn man jetzt 4 Hände hätte... Aber es geht alleine.

Bild12

Bild13

Bild14

Attacke die 9.:

Faltenbalg drüber und fertig ist der Lack.

Bild12

Beim Einbau ist noch auf eines zu Achten. Und zwar das, was man so nicht sieht. Das Pedal ist nicht nur einfach ein kurzer Hebel der drauf drückt, sondern da ist eine Stange befestigt. Dafür ist auch das Loch im Balg. Diese Stange sieht man aber nicht, wenn mans nicht weiß. Man wundert sich nur warum das Pedal so leicht geht und die Gänge so komisch klingen. ;)

Bild13

Alles wieder fest machen oben auffüllen und entlüften. Das dauert ne Weile und beim Pedal kommt es einem vor, als wenn man ins Lehre tritt. Nicht weil hinten offen ist, sondern weil erst eine gewisse Vorspannung da sein muss. 5-6 mal nach dem Entlüften richtig treten und auf einmal ist es wie vorher. Das liegt übrigens an dieser kleinen Scheibe innen. Die ist zum "nachstellen". Das ist quasi ein einfaches Rückschlagventil

Fazit:

Wenn man weiß wie und vorbereitet ist, ist es in ein paar Stunden bis einem Tag zu schaffen. Ich hab insgesamt drei Tage gebraucht. Aber auch nur weil die sch... Hülse fehlte und ich den Nehmerzylinder auch gleich mit gemacht habe.

Manchmal ist eine Überholung nicht möglich, da die Dichtflächen zu schlecht sind. Aber in anbetracht dessen 50Tacken zu sparen ein Risiko, das ich aufnehmen würde. Außerdem ist das recht selten. Von gebrauchten vom Schrott rate ich ab, da die genauso alt sind wie deiner auch. Man kann aber auch Glück haben.

Alle Bilder sind hier nocheinmal zu sehen.

Viel Spaß weiterhin.

Gruß

Volkmar

PS. Diese Anleitung hab ich auch als .doc/.docx/.pdf in 6 Seiten A4 mit vielen Bildern.

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Themenstarteram 24. April 2009 um 16:16

Die Meisten werdens schon gehabt haben oder haben zumindest davon gehört und haben sich trotzdem nicht getraut:

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Neue gibts. Beim Thomas Koch z.B. Der kostet aber 60 Eier. Der Dichtsatz nur 9. Lohnt sich das? Ja, vorrausgesetzt man hat Lust aufs basteln und etwas vorgearbeitet.

Werkzeug:

  • 17er Ring
  • 13er Ring
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  • 1 Dichtsatz
  • Hülse 19mmx21mm
  • evtl. kleine Spritze
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Das ist schon alles.

Attacke die 1.:

Alles unten abdecken. Bremsflüssigkeit greift Lack an. Sie trocknet auch nicht ab. Also Matte drunter. Der ggf. versiffte Teppich raus. Der muss eh gewaschen werden.

Bild1

Attacke die 2.:

Zuerst muss das Ding raus. Entweder man zieht zuerst die Bremsflüssigkeit mit der Spritze aus dem Behälter bis zur Höhe des Kupplungsschlauchs, oder man lässt es später in den Behälter laufen. Lappen werden so oder so benötigt.

Bild2

Attacke die 3.:

Die große Hohlschraube mit dem 17er einmal losknacken aber noch drauf drauf lassen. Es gibt die Version mit Kunststoffschlauch und mit einer richtigen Metallleitung. Die beiden kleinen Schrauben mit dem 13er lösen. Ja es ist eng aber es geht. Sonst auch mit ner Nuss zu probieren. Man kann die Lenksäulenverkleidung entfernen aber geholfen hätte mir das nicht, denn an der hab ich mich gar nicht gestoßen. Wenn die beiden raus sind die Hohlschraube weg und was rauskommt auffangen. Wenn das gegen 0 tendiert den Schlauch von oben abfriggeln. Immer schön Lappen drunterlegen! Dann den Becher am Besten unter den Schlauch stellen.

Bild3

Bild4

Attacke die 4.:

Nun ist er ab. Und jetzt? Auseinander die Mühle. Gummi wird eh ersetzt. Faltenbalg ab. Schrauben raus. Nachfülltülle ab. Die Tülle wehrt sich ziemlich. Später seht ihr, wie die aussieht und wo man nachhelfen kann.

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Innenleben auch. Den Ring oben mit dem Schraubendreher rausholen und den Kolben etwas festhalten, damit ernicht rausfliegt. Bisschen Wumms ist da noch hinter. Auch hier auf die Lappen achten. Wenn du gleich den Kolben rausziehst kommt nochmal ne schöne Ladung. Die Einzelteile sehen dann so aus:

Bild6

Bild7

Bild8

Attacke die 6.:

Feder abziehen, Dichtungen abziehen, Scheibe beiseite. Die Teile sollten mal gereinigt werden. Besonders der Zylinder ist innen recht schmadderig.

Bild8

Attacke die 7.:

Jetzt kommt der neue Kram ins Spiel. Die einseitige Dichtung kommt zur Feder.Die Scheibe davor drauf. Die ist etwas gebogen. Die Wölbung zu den Löchern hin! Die etwas symmetrischere Dichtung oben zum Ende. Die ist auch im Durchmesser auch etwas größer. Das andere Teil ist klar und der Faltenbalg kommt später.

Bild9

Hier sehen wir auch den Grund für die Sauerei. Die Alte oben ist doch irgendwie kleiner, oder? Weggeschliffen halt.

Bild10

Attacke die 8.:

Die Dichtungen etwas mit Bremsflüsigkeit einschmieren und schräg unter leichtem drehen reinschieben. Und bei der oberen ist Schluss richtig? Versuch es gerne. 10 oder 20min. Ganz nach belieben. Du wirst es nicht schaffen. Es geht nicht. Ich zeig dir auch warum.

Bild11

Die Dichtung stellt sich oben auf und kippen kannst du nicht mehr wie bei der Unteren. Ohne die Hülse wird das nichts. Frag beim Heizungsbauer. Ich hab einfaches Kupferrohr genommen. Einmal übergedreht allerdings. So, jetzt aber rein damit. Festhalten mit dem Schraubendreher, Scheibe drüber und den Ring rein. Wenn man jetzt 4 Hände hätte... Aber es geht alleine.

Bild12

Bild13

Bild14

Attacke die 9.:

Faltenbalg drüber und fertig ist der Lack.

Bild12

Beim Einbau ist noch auf eines zu Achten. Und zwar das, was man so nicht sieht. Das Pedal ist nicht nur einfach ein kurzer Hebel der drauf drückt, sondern da ist eine Stange befestigt. Dafür ist auch das Loch im Balg. Diese Stange sieht man aber nicht, wenn mans nicht weiß. Man wundert sich nur warum das Pedal so leicht geht und die Gänge so komisch klingen. ;)

Bild13

Alles wieder fest machen oben auffüllen und entlüften. Das dauert ne Weile und beim Pedal kommt es einem vor, als wenn man ins Lehre tritt. Nicht weil hinten offen ist, sondern weil erst eine gewisse Vorspannung da sein muss. 5-6 mal nach dem Entlüften richtig treten und auf einmal ist es wie vorher. Das liegt übrigens an dieser kleinen Scheibe innen. Die ist zum "nachstellen". Das ist quasi ein einfaches Rückschlagventil

Fazit:

Wenn man weiß wie und vorbereitet ist, ist es in ein paar Stunden bis einem Tag zu schaffen. Ich hab insgesamt drei Tage gebraucht. Aber auch nur weil die sch... Hülse fehlte und ich den Nehmerzylinder auch gleich mit gemacht habe.

Manchmal ist eine Überholung nicht möglich, da die Dichtflächen zu schlecht sind. Aber in anbetracht dessen 50Tacken zu sparen ein Risiko, das ich aufnehmen würde. Außerdem ist das recht selten. Von gebrauchten vom Schrott rate ich ab, da die genauso alt sind wie deiner auch. Man kann aber auch Glück haben.

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Gruß

Volkmar

PS. Diese Anleitung hab ich auch als .doc/.docx/.pdf in 6 Seiten A4 mit vielen Bildern.

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Nabend

Gut Volkmar,sehr gut,Respekt !

Jetzt fehlen auch mir die Worte. :rolleyes:

 

mfg.-Trom

PS: Auch nichts. :confused: Nur sehr,sehr gut und du darfst mal verdient unter meine Schulterklopfmaschine. ;)

am 24. April 2009 um 19:41

Narbend Volkmar

Ein Dickes Lob (Schulterklopfen, Verbeugen mich vor dir) von mir.... das Verstehe ich sogar als Anfänger.

Hallo,

mein erster beitrag zum t3 kommt mal hier rein, weil ich noch nicht weiß wonach ich suchen soll. das problem ist folgendes:

wenn ich den gang einlegen will und die kupplung trete und nicht nen moment warte, ratscht das getriebe. ist das normal das der gang wechsel so lange braucht, bin der meinung wenn ich zwischengas gebe geht das schneller und die wahrscheinlichkeit ist höher das es nicht passiert.

das zweite wäre dann, als ich eine ziemlich weite strecke fuhr und und das getriebe richtig warm war, dass die gänge schwerer, teilweise garnicht mehr rein gingen...grad der dritte braucht da immer viel liebe...

es ist übrigens ein getriebe mit 5 gängen wo der erste nur für berg-/lastanfahrten gedacht ist...

weiterhin hat eben der dritte gang wenn er einmal eingelegt ist, nach links und rechts viel mehr spiel als die restlichen gänge...was kann ich dagegen tun und bringt eine schaltwegverkürzung was?

Themenstarteram 28. November 2010 um 19:54

Ich tippe beim schwer schalten mal ganz stark auf die Synchronringe.

Die sind eben hinüber.

Spiel in der Schaltung sind vermutlich ausgeschlagene Lager der Schaltstange.

Denkbar wäre natürlich auch, dass im Getriebe selber die Führungen ausgeschlagen sind aber dafür müsste man mehr Infos haben und mehr überprüfen.

Eine Schaltwegeverkürzung bringt nur dir etwas.

Der Weg den du zum schalten brauchst wird kürzer und die Kraft dafür etwas größer.

An der Schaltung selbst ändert sich nichts.

Gruß

Volkmar

was heißt es denn wenn die synchronringe hinüber sind?

...es sei auch noch zu erwähnen das er bischen getriebe öl verliert...kann es sei das da zu wenig drin ist..also es tropft ncoh nix, nur zu sehen ist das es undicht is..kann natürlioch sein das ich was verlier wenn es beim fahren dünner wird..

Hallo,

Echt tolle Anleitung .Vielen Dank dafür!

Habe die Abdichtung des Kupplungsgeberzylinders damit innerhalb von 2 Stunden inkl. Entlüften geschafft.

Ich empfehle allerdings, eine Buchse mit einem etwas größeren Innenmaß als die angegebenen 19mm zu verwenden. Damit ist es nämlich eher eine Presspassung ;-)

Nachdem ich die Buchse innen auf ca. 19,5mm gebracht habe, funktionierte das Hineindrücken des Kolbens problemlos.

Vielleicht kannst du das ja in der Beschreibung ändern, Volkmar.

Beste Grüße aus Kiel,

Martin

Jetzt wünschte ich schon fast, ich hätte auch das Problem. Dann könnte ich deine Anleitung auch ausprobieren.

Aber vielleicht ist auch besser ohne.....

;-)

Michael

Themenstarteram 17. November 2011 um 21:01

Ich freue mich immer wieder, wenn es auch heute noch Leuten hilft!

Ist ja schon eine Weile her. :)

Ich wollte mehrerer solcher Anleitungen machen.

Aber nicht alles eignet sich dafür.

Vielleicht sollte ich die Idee aber doch mal wieder angehen. ;)

Gruß

Volkmar

Auch ich möchte in der Chor der Lobeshymnen an den Themenstarter mit einstimmen und mußte gleich mal für diesen Anlaß diesem Forum hier beitreten! :o

Das hat alles phänomenal funktioniert und mit der Führungshülse war ich gleich gewappnet. Ich hab mich an der Drehbank ein bischen gefragt, die lang das Ding sein muß - dazu sagt keiner was? Ist ja auch fast egal, aber ein Maschinenbauer freut sich, wenn das Teil definiert ist. Meine ist 19,25 x 20,95 x 25,00 mm.

Und wie kommt die Hülse wieder weg nachdem sie ihre Schuldigkeit getan hat? Ich habe den Kolben gegen die Federkraft mit einem langen (mind. 25 cm) 8 mm Rundeisen im Zylinder drin gehalten und über diesen Helfer hinweg die Hülse entfernt sowie die Scheibe montiert und fix den Sicherungsring gesetzt. Hastalavista! babe!

Ich kann's nur jedem empfehlen und man hat für <10€ einen neuen VW-Zylinder und nicht für 60€ oder mehr einen no-name-Nachbau.

Weitere Anleitungen? Ja! Am Beste wäre eine Art T3-Wiki wo alle möglichen Anleitungen sedimentieren und durch Ergänzungen reifen (so wie daß die Hülse innen etwas mehr als 19 sein sollte).

Ich wüßte auch schon was: Mein Falzrostsanierungsrezept, aber 2 Jahre 100% rostlos glücklich trotz Wintersalz, Dauerbetrieb und Laternengarage und sind mir noch nicht genug der Bewährung.

 

Beste Grüße!

Daniel

 

 

Moin!

Kleine Frage zu dieser Thematik...

Geber und Nehmer Zylinder sind bei mir in bester Ordnung.... Aber!

Irgendwas hat mir am Unterboden die Metallleitung gefetzt... :(

Diese ist bedauerlicherweise nicht mehr zu flicken. Wo also bekomme

ich Ersatz? Bei Ebay und Bekannten Händlern hab ich schon geschaut.

Leitung alt hat auf jeder Seite M12x1 innen. Auch ne Teilbezeichnung

wäre schon ne nette Hilfe.

T3 Kasten (olle Postkiste mit langem Radstand :D / 2.1 600 2.2 117)

Vielen Dank im voraus.

MC

Themenstarteram 16. März 2012 um 22:48

Die Kupplungsleitung ist kein Ersatzteil im eigentlichen Sinne.

Da ist es genau wie bei der Bremse (die Funktion ist ja auch die Gleiche).

Du holst die die Bremsleitung als Meterware und verpresst sie wie du sie brauchst.

Idealerweise bekommst du also die Länge des Rohres raus und holst dir das beim Freundlichen.

Das wäre der Weg z.B bei den Bremsleitungen.

Bei der Kupplung gibt es aber noch ein klitzekleines Problem.

Wenn du die Leitung fertig verpresst dann vor dir hast wirst du sie nicht rein bekommen.

Denn das Loch in den Querträgern ist nur so groß das die Leitung durchpasst; nicht aber die Fittinge.

Also kannst du nur eine Seite verpressen, die Leitung einziehen und dann die Andere Seite verpressen.

Wie du das anstellst, musst du schauen und vielleicht deine Überredungskunst rauskramen.

Sollte ich mich bei meiner Aussage (aus dem Gedächtnis) getäuscht haben, so bitte ich um Berichtigung. ;)

Gruß

Volkmar

Zitat:

Original geschrieben von SchwarzMetallerHH

Die Kupplungsleitung ist kein Ersatzteil im eigentlichen Sinne.

Das erklärt warum ich nix finde... ;)

Zitat:

Da ist es genau wie bei der Bremse (die Funktion ist ja auch die Gleiche).

Da muss ich dir widersprechen... Bremsanlage aufgrund von Korrosion komplett gewechselt.

Ohne Probleme! Geb ja zu das ich an manchen Stellen am liebsten mit nem 10kg Motek drauf

donnern wollte wenn der Platz zum ausholen gewesen wäre...

Zitat:

Du holst die die Bremsleitung als Meterware und verpresst sie wie du sie brauchst.

Idealerweise bekommst du also die Länge des Rohres raus und holst dir das beim Freundlichen.

Leitung hab ich raus also iss das "Messen" kein ding...

Zitat:

Bei der Kupplung gibt es aber noch ein klitzekleines Problem.

Wenn du die Leitung fertig verpresst dann vor dir hast wirst du sie nicht rein bekommen.

Denn das Loch in den Querträgern ist nur so groß das die Leitung durchpasst; nicht aber die Fittinge.

Also kannst du nur eine Seite verpressen, die Leitung einziehen und dann die Andere Seite verpressen.

Wie du das anstellst, musst du schauen und vielleicht deine Überredungskunst rauskramen.

Ergo muss ich schauen woher ich solch "Presse" bekomme :( und das hier aufm Dorf na super ;)

Gut das Hamburg nur ein paar und 50km weit weg ist.

Hab aber Dank für diese schnelle Antwort

MC

Themenstarteram 16. März 2012 um 23:14

Aber trotzdem ist es wie die Bremse.

- es ist ein Drucksystem

- es funktioniert mit Bremsflüssigkeit

- es sind die gleichen Leitungen.

Das du eins schon ersetzt hast ist ja dein ganz persönliches Vergnügen. :P

So ein Pressteil bekommt man schon für wenige € im Koffer mit den Aufsätzen dafür.

Ich sag mal so ab 20,. meine ich. Durchaus überschaubar also. Die Anschaffung wäre nur für 1x Nutzen etwas unsinnig aber bevor nix geht, lieber das.

Problem wäre noch, wenn du so ein Teil hast, das verpressen. Normalerweise spannt man die in die Schraubstock und dann eben einspannen, drehen, fertig. Ohne Schraubstock musst du sehen wie du das schaffst. VW hat da sicher ein ganz eigenes super Spezialwerkzeug gehabt was man einfach nur ansetzt, Knopf und fertig. Das hat natürlich kein normaler Mensch.

Gruß

Volkmar

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