Toyota Yaris Hybrid - zu hoher Spritverbrauch
Ich fahre seit etwas mehr als einem halben Jahr einen Toyota Yaris Hybrid. Fahrleistung liegt bis jetzt bei etwas über 5000 km. Die Fahrleistung (Beschleunigung, Bergauffahrt) ist schwach. Aber damit kann ich leben. Der Spritverbrauch geht praktisch nie unter 5 l/100 km. Selbst bei völlig gleichmäßiger Landstraßenfahrt und Tempo 100 rutscht der Verbrauch kaum darunter. Zum Vergleich: Mein 7 Jahre alter und 50% schwererer Volvo V50 Diesel braucht im Schnitt keine 5 l/100 km. Bei gleichmäßiger Landstraßenfahrt nur 4 l/100 km.
Hat jemand einen Rat, wie man den Verbrauch auf die versprochenen 3,3 l/100 km bekommt?
M.Boeckh
Beste Antwort im Thema
Zitat:
@familienrebell schrieb am 22. März 2018 um 11:16:26 Uhr:
Wer Automatik-Antrieb als Nonplusultra braucht, ist nur zu faul zum Schalten.
Wer ein Auto hat, ist nur zu faul zum laufen.
326 Antworten
Zitat:
@einsdreivier schrieb am 25. Februar 2018 um 14:04:08 Uhr:
Danke auch für deinen Kommentar. Sind meine Füße gar so breit, dass ich dir damit auf deine getreten bin?
Dein Posting las sich so, als wäre es für dich der Normalzustand, die Batterie leer zu fahren. Dass es bei dir regelmäßig vorkommen soll, dass du durch kilometerlange 30er Zonen fahren muss, konnte ich ja schlecht ahnen.
An der Stelle würde es mich allerdings interessieren, welche 30er Zone das sein soll. 1,5-2 km mit nur zwei Rechts-vor-Links Kreuzungen klingt sehr außergewöhnlich.
Zitat:
Sparsam mag das sein, komfortabel ist das aber nicht, insbesondere bei niedrigen Geschwindigkeiten und einen Gewinn gegenüber einem Aygo, der bei Standgas rollt, erkenne ich nicht. Das darf man doch anmerken oder nicht?
Dass dich der laufende Benziner beim nachladen stört, kannst du freilich anmerken, ich muss dir aber nicht zustimmen, oder?
Zitat:
Also mal mir nicht totale Unfähigkeit unterstellen und ruhig die Tatsache annehmen, dass auch ein Yaris Hybrid nicht perfekt ist. Danke. 🙂
Meine Güte, sei halt nicht gar so eine Mimose.
Und übrigens habe ich meinen Yaris Hybrid nach gerade mal 2 Jahren verkauft, weil er eben alles andere als perfekt war...
Zitat:
@meehster schrieb am 25. Februar 2018 um 14:59:14 Uhr:
Nein, der sparsamste war er nie, Er hat sich jahrelang mit über einem Liter Abstand zum Honda Insight mit dem Daihatsu Cuore L276 (Handschalter) um Platz 2 gedängelt. Manchmal war der Yaris auf der 2. Position, manchmal der Cuore. Aktuell ist der Cuore 0,09 Liter sparsamer als der Hybridyaris (4,75 zu 4,84 l/100 km)
Der Honda Insight der ersten Generation hat nur eine Handvoll Einträge, allesamt von Autohändlern erstellt, da er in Deutschland nie frei verkauft wurde. Der Schnitt ist alles andere als repräsentativ. Aber ich schränke meine Aussage gern auf frei verkäufliche Autos ein.
Den Daihatsu hatte ich vergessen, aber ja, der ist eventuell einen Hauch sparsamer. Ist allerdings auch eine rollende Verzichtserklärung und bei 100 (Cuore) zu fast 1.200 Einträgen (Yaris) fällt es schwer, direkt zu vergleichen.
Zitat:
@der_hausmeister [url=https://www.motor-talk.de/.../...oher-spritverbrauch-t6249545.html?...]
...
Meine Güte, sei halt nicht gar so eine Mimose.Und übrigens habe ich meinen Yaris Hybrid nach gerade mal 2 Jahren verkauft, weil er eben alles andere als perfekt war...
Dein Beitrag war doch in Ordnung. 🙂
Also nimm's nicht persönlich. Diese 30-Zone geht sehr lange neben einer Bahnstrecke entlang, weshalb von rechts nur am Ende zwei Straßen einmünden. Bei heute -10 °C lief er keine 100 m elektrisch - nur Ausrollen ohne Verbrenner war möglich. Kann also sein, dass er bei 10 bis 15 °C die Strecke schon locker schafft und bei 20 °C ohne jede Mühe.
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Eine rollende Verzichtserklärung ist der Cuore jetzt nun wirklich nicht. Da ist eher der Yaris eine, weil man bei dem auf das Schiebedach verzichten muß statt sich eines von dreien (wir haben bei unserem das größte genommen 😉) aussuchen zu können 😉
Der Cuore hat auf den Sitzen auch sehr viel mehr Platz als der Yaris.
Den Insight I hätte ich seinerzeit kaufen können und hätte das auch fast getan. Im Nachhinein hätte sich das sogar rentiert.
Bei dem Yaris kann ich aber noch agen, daß bei dem Hybriden konzeptbedingt eine effizientere Fahrweise deutlich weniger Vorteile bringt als beim Auto 1.0, umgekehrt wird eine ineffiziente Fahrweise an der Tankstelle auch deutlich weniger "bestraft".
"100 Fahrzeuge an deutsche Händler für Präsentationszwecke ausgeliefert. Offiziell hat Honda dieses Niedrigenergiefahrzeug nicht auf dem deutschen Markt angeboten."
Wem soll ich eher glauben, wikipedia oder dir?
Der Insight lässt sich ja jetzt noch in Deutschland kaufen. Die Autos gab es zwar offiziell nicht zu bestellen, aber verkauft wurden die wenigen importierten trotzdem.
Zitat:
@einsdreivier schrieb am 25. Februar 2018 um 14:04:08 Uhr:
Fahren in der 30-Zone... Tipps?
....
Dass man das Gaspedal durchdrückt und nichts passiert, weil man zuvor - ungewollt - den Akku leergefahren hat, das gibt´s da einfach nicht und die knapp 70 PS für rund 900 bis 950 kg Auto stehen voll zur Verfügung, auch wenn man den Motor dafür ausdreht. Diese Autos hängen definitiv besser am Gas, außer man tritt beim Yaris Hybrid voll durch - nur dann geht etwas mehr.
Das volle Durchtreten ist, wegen der relativ geringen Leistung von max. 100PS, erforderlich um den Hybrid- Yaris möglichst schnell zu beschleunigen. Allerdings geht das auch mit kontinuierlichem Durchtreten. Das Feingefühl dafür kommt aber erst mit der Übung des Fahrers. Ob einem der Hybrid in dieser Motorisierung genügt, muss man herausfinden und sich dann auch irgendwo damit abfinden. Ich persönlich finde, die 136PS die beim Hybrid-Auris möglich sind, könnte man auch in den Yaris verbauen, das wäre wirklich besser fürs Beschleunigen. Allerdings kann man gemächlich anfahren, mit dem Wissen, das Auto nicht zu quälen, während dessen der Vordermann bei herkömmlicher Handschaltung und -12°C seine Zeit benötigt um die ersten Gänge durchzuschalten. Manchmal kann man sich ein verhaltenes Kopfschütteln über die vorausfahrende Technik dann nicht verkneifen, gewiss dessen, dass man selber mal mit solcher Technik unterwegs war und auch mit hakelnder Schaltung zu tun hatte. Nun habe ich vor dem Yaris Hybrid auch den Aygo auf der Autobahn leihweise gefahren. Der scheint - als Neufahrzeug -genau so schnell auf Höchstgeschwindigkeit zu kommen, wie der Yaris Hybrid. Der Yaris Hybrid ist aber in der Fahrgastzelle komfortabler, fand ich. Positiv ist das stufenlose Getriebe zu erwähnen, weil man damit aus jeder Situation sofort die optimal maximale Beschleunigung erzielt. Man kann im einen Moment noch absolut sparsamst fahren, was vergleichsweise zu einem Handschalter in einem hohen Gang möglich wäre, wie dem 4. oder 5. Gang, kann aber eben das Fahrzeug aus dieser Situation auch sofort mit maximaler Beschleunigung bis Höchstgeschwindigkeit vorantreiben. Gerade dann kommt der relativ geringen Leistung zugute, dass keine Schaltpausen entstehen.
In 30ger Zonen sparsam fahren könnte man noch optimieren, indem man das Auto im "N" rollen lässt, andernfalls fährt man bei solchem Tempo praktisch immer elektrisch (wenn die Witterung mitspielt) bis der Akku fast leer ist.
Man kann feststellen, dass der Hybridantrieb die (hoffentlich) sparsamste Antriebsweise selber wählt, solang man das Gaspedal unverändert stehen lässt, also nicht ständig nachregelt. Dabei nimmt man in Kauf, dass man an Steigungen Geschwindigkeit verliert.
"Möglichst schnell auf Höchstgeschwindigkeit" zu kommen ist für mich vollkommen uninteressant. Wenn ich mir meine normale Strecke zum Arbeitsplatz so ansehe, macht volle Beschleunigung - selbst wenn man nur auf Landstraßentempo kommen will - sowieso eigentlich keinen Sinn. Klar jeder hat seinen eigenen Fahrstil aber wenn man defensiv und angepasst fährt, Limits beachtet und sich auch sonst vernünftig verhält (im Grunde so fährt wie es jeder irgendwann mal gelernt hat), ergibt sich ein niedriger Verbrauch doch von selbst oder nicht!? So jedenfalls meine Erfahrung nach jetzt über 35 Jahren mit diversen PKW. Klar, wer jede Gelegenheit zum Überholen nutzt (ob das jetzt sinnvoll ist oder nicht), immer möglichst voll beschleunigt und auf der BAB grundsätzlich deutlich jenseits der Richtgeschwindigkeit unterwegs ist oder im Hochgebirge wohnt, ist mit einem Yaris bzw. einem Hybrid ganz allgemein, sicher nicht optimal beraten und wird damit auch nicht glücklich und verfehlt einen günstigen Verbrauch sicher immer mehr oder weniger deutlich, mit jedem anderen Auto aber garantiert auch 😉...; wenn das Fahrprofil und vor allem die bevorzugte eigene Fahrweise aber passt, dazu fast nur im Flachland, in der Stadt oder auf stauverseuchten Pendlerstrecken gefahren wird, sieht das schon ganz anders aus... 😎.
Mich persönlich stört vielmehr, dass der Yaris leider doch schon etwas angejahrt ist. Wenn man sich dagegen Neuerscheinungen wie den Seat Ibiza, den Ford Fiesta oder den VW Polo ansieht, wird es schon Zeit für einen ganz neuen Yaris. Vor Ende 2019 ist damit aber bestimmt nicht zu rechnen, oder?
@DPLounge
Recht hast Du, sparsam kann man mit jedem Auto irgendwie fahren. Ingesamt kann man mit dem stufenlosen Getriebe des Hybrid-Yaris aber eben durch dessen Vorzüge sehr entspannt fahren. Manchmal möchte man am liebsten unterwegs die Augen zu machen, während dessen man sich bei niedriger Geschwindigkeit (<50km/h) nahezu geräuschlos dahintragen lässt.
Generell könnten die bei Toyota etwas mehr Sitzkomfort einbringen. Sitzfläche 2cm länger, Mittelarmlehne, Lordosenstütze. Die Assistenzsysteme sind ja schon ausreichend im Preis drin. Willst Du die bei einem neuen Polo so haben, wie beim Yaris-Hybrid Comfort für 19800,-, dann liegt der Polo im Listenpreis schon über 21000,- , ohne Hybridantrieb. Allein die schon enthaltene Handy-Anbindung im Yaris finde ich sehr praktisch. Einmal in der Elektronik registriert bist Du unterwegs immer telefonisch erreichbar; musst nur das Handy in der Tasche dabei haben. Wenn es den Auris in der Länge des Yaris gäbe, würde ich den noch kaufen.
Naja Assistenzsysteme!? So üppig ist der Yaris hier auch wieder nicht aufgestellt. Abstandstempomat ist beispielsweise ja nicht erhältlich. Blind Spot, also eine Funktion die Fahrzeuge im toten Winkel meldet gibt es auch nicht, Fehlanzeige leider auch bei LED-Scheinwerfern; nicht ganz Up to Date ist aus meiner Sicht auch die Tatsache, dass Apple Car Play bzw. Android Auto (bei VW nennt sich das App Connect) nicht zu bekommen ist. Stattdessen für einen völlig überzogenen Preis nur ein Navigationssystem oder habe ich in Sachen Handy-Spiegelung etwas übersehen?
Der VW Polo oder der neue Seat Ibiza sind hier doch deutlich besser aufgestellt. Für den Polo ist sogar ein Active Info Display (virtuelle Armaturen) erhältlich. Klar alles gegen Aufpreis aber ich habe hier ja schon mal geschrieben, dass Toyota für mich sowieso nur den Hybrid-Antrieb als Kaufargument bietet. Auf die Idee, mir einen Toyota-Verbrenner anzuschaffen würde ich nie kommen. Sorry, da finde ich die Konkurrenz einfach deutlich attraktiver.
Fazit: Alles ist sowieso nur ein Kompromiss und hier wie da gibt es Vor- und auch Nachteile.
Letztendlich bleibt es bei den reinen Verbrennern doch Geschmackssache, die nehmen sich doch alle nicht viel, ob nun Toyota, VW oder Hyundai ....
Wenn man Hybrid möchte kommt man wohl bei Toyota zur Zeit noch nicht vorbei, ich sehe da am ehesten noch Hyundai als größten Mitbewerber aufsteigen...
Abschließend kann man noch in die Vergangenheit schauen und da sind die einfachen Benziner Kleinwagen Yaris und der Vorgänger Starlet, echte Dauerläufer mit Bestnoten bei Qualität und Pannenstatistik .... Also ich persönlich würde einen einfachen Yaris nicht von der Liste streichen .... Sicherlich kann man so einen kleinen Knirps mit allem möglichen Vollstopfen, bloss möchte das das groh der Käufer wirklich, i.d.R. sind das Stadtwagen und da muss letztendlich auch der Preis stimmen. Wozu LED Scheinwerfer entwickeln, wenn die eh keiner bestellt?
Ist doch wie beim Golf oder BMW, technisch ist vieles möglich, der Massenverkauf sind dann aber die "kleinen Pakete" wie 75 PS Golf oder der 316😁😁
Ich find's ausreichend, wenn ich frei telefonieren kann, ohne das Handy manuell an und abmelden zu müssen. Auf Audiotitel des Handys kann man auch zugreifen, zumindest ist die Funktion da, auch wenn ich das nicht nutze. Collision-System mit Bremsassistent finde ich praktisch und kann gut helfen, automatisches Fernlicht und aut. Scheibenwischer, Spurhalteassistent und Verkehrszeichenerkennung (mit einstellbarer akustischer Warnschwelle), sowie vollautomatische 2-Zonen Kilmaautomatik. Heizt auch im Stand, bei moderaten Temperaturen, wenn der Motor aus ist. Collisionssystem und Verkehrszeichenerkennung nützen meiner Meinung am meisten, ebenso die Klimaanlage und die Freisprecheinrichtung. Toter-Winkel-Assistent und Abstandsassistent bringen mir jetzt nicht soo viel. Aber das ist ja bei jedem verschieden.
Für ca. 700,- ontop bekommt man noch den Geschwindigkeitsbegrenzer, automatisch ablendenden Innenspiegel, Geschwindigkeisregelanlage und das Smart-Key-System dazu.
Toter-Winkel-Assistent und Abstandsassistent kommen vielleicht in den nächsten Modellen noch hinzu. Viel nützlicher finde ich da aber dann schon die verbaute Rückfahrkamera.
Schon klar @tartra... allerdings findet derzeit in Sachen Ausstattung wohl ein Umdenken statt. Wenn man sich mal im Polo-Forum umschaut und sieht, was da alles bestellt wird. Wer nicht unbedingt ein Fahrzeug der größeren Klasse möchte aber das Geld hat, ist offensichtlich durchaus bereit auch einen Kleinwagen mit allen Finessen auszustatten. Natürlich ist das nicht der Massen-Polo, der wird sicher weiter mit dem kleinstem Motor und nur wenigen Zusatzoptionen verkauft werden. Motor-Talker sind natürlich auch Enthusiasten, die sich an Zusatzfeatures oder Neuerungen erfreuen und daran Spaß haben. Assistenzsysteme werden aber immer mehr obligatorisch sein, auch in der Kleinwagenklasse, so viel steht sicher jetzt schon fest und LED-Scheinwerfer sind heute auch ein Stilmittel. Da ich hier den neuen VW Polo und den neuen Seat Ibiza schon als Yaris-Alternativen ins Spiel gebracht habe, empfehle ich mal einen Optikvergleich zwischen Polo/Ibiza mit und ohne LED-Scheinwerfer. Keine Frage, welche Version davon moderner aussieht... Das gleiche gilt für virtuelle Armaturen... in ein paar Jahren ist das sicher alles Standard. Auch im Kleinwagen...
Hier muss Toyota jedenfalls noch was tun wie ich finde...
Stimmt aber schon @broller: Die Rückfahrkamera im Yaris ist Klasse.
Toyota ist immer schon einen Tacken untermotorisierter, als die deutsche Konkurrenz. Verstehe das wer will, ist eben Firmenphilosophie, lieber einen Tacken sparsamer zu fahren, als einen Tacken mehr Leistung und Mehrverbrauch zu haben. Irgendwie will Toyota da nicht so richtig. Die Sportler von Toyota sind auch nicht so der Bringer. Persönlich würde ich dort dann lieber auf Audi umsteigen.