theoretische Haltbarkeit von Auto

Folgende Frage treibt mich schon länger um. Mir fehlt leider das nötige technische Wissen, um sie selber beantworten zu können:
Woran geht ein Auto eigentlich zu Grunde?
Um die Frage diskutieren zu können, würde ich vorschlagen, wir nehmen folgende Bedingungen an:

- Auto wird nach Herstellerangaben Scheckheftgepflegt
- Fahrerprofil ist auf die Kilometer bezogen so was wie 70% BAB / 20% Landstraße / 10% Stadt
- Fahrer geht normal mit seinem Auto um.
- Äußere Faktoren lassen wir mal außen vor (Unfälle oder auch Durchrosten)
- Wir fahren ca 50.000 km im Jahr

Wenn nun alle Services eingehalten werden und der Fahrer sorgsam mit seinem Auto umgeht, woran stirbt denn ein Auto dann?

Beste Antwort im Thema

Die meisten sterben aus Langeweile und werden nach Sueden oder Osten verkauft.

620 weitere Antworten
620 Antworten

Fehler im System...
Bin aus einem ganz anderen Thread hier gelandet, und kann den nicht löschen, sondern nur bearbeiten...

So Long...

Solange das Öl schön warm bleibt und der Motor in Bewegung ist, hält fast jeder Motor ewig. Kaltstarts und Vibration sind das, was einen Motor umbringt.
(ganz abgesehen von Quälerei)

Die haltbarsten Autos kamen m.E. in den frühen 90ern auf den Markt. Der einzige Feind ist der Rost. Wenn dieser nicht wäre, dann würden die BMW E36, E39 und Mercedes W124 (auch der noch ältere 190er) ewig fahren. Mein 91er 325i hat einige Roststellen, die eine wirtschaftliche Reparatur für den nächsten TÜV unmöglich machen. Der 316i hat viele kleine "Besonderheiten", fährt aber ganz ordentlich und zuverlässig.

Ich kann mir nicht vorstellen, daß man viele 3er E9x und F3x mit über 20 Jahren auf dem Buckel sehen wird - abgesehen von einigen gepflegten und wenig gefahrenen Liebhaberfahrzeugen.

Hi
Das kommt immer auf die Pflege und Wartung an , wie lange ein Auto hält ,
Wenn man an die alten Ossi´s denkt wie Trabant , Wartburg , Lada , Dacia und Co , wie man sie Gehegt und Gepflegt hatt , das dann Später der Nachwuchs dann auch ein Auto haben , und nicht erst 18 Jahre warten muss ,
Oder siehe im Museum , die Autos die da liebefoll gepflegt werden ,
und diese Autos sind 50 - 100 Jahre alt und Fahren noch ,,,,

Ist es heute die Bequemlichkeit ein Auto zu Pflegen und zu Reparieren ,
Oder die Kompaktheit der neuen Autos , das man Selbst nix mehr ohne Spetzialwerkzeug geht ,
Bin ich eher Froh wenn ich noch ein Alten habe , was selber machen kann solange wie es geht ,

Ich selbst hab ein gut Gepflegten Passat 35i - B3 , mit 386 000 auf der Uhr ,,,,
Er wurde selbst im Dienste der Polizei Jährlich gewartet , und das führe ich auch weiter ,
Resultat , Keine Duchrostung an der Karosserie , Motor und Getriebe laufen wie ein Uhrwerk ,
bei gleichmäßigem Fahrztiel ,
Hat auch neuen Tüv bekommen , Der hat mit Reparatur an Achslager hinten und vorn , wie Gelenk-lager vorn , 2x Faltenbalge an Stoßdämpfer hinten und 1 Bremssattel hl nur 400 Euro gekostet ,
Und wenn man auch dran bleibt , werden die Reparatur immer unter dem eigentlichen wert des Auto´s bleiben ,

Außer man Fährt wie ein Henker , Überdreht dehn Motor oder man baut ein Unfälle , dann ist es logisch das die Fahrzeuge in die Grätsche gehen . und dann reif für die Presse sind ,

Es ist auch die Qualität ,der Fahrzeuge was die Haltbarkeit aus macht ,
Kenn da einen , der hatte ein 1/2 Jahe altes Auto , das immer in der Garage untergestellt wurde und hatte schon Rost an den Radkästen , Türen und Schweller ,,,,

Im 100 Jahren ist es dann so weit das die Autos einen Grünen Punkt haben , und nach dem Verfall des Haltbarkeitsdatum ( 1 Jahr ) in Wertstoff Tonne vor der Tür stecken ,,,,

Ähnliche Themen

Was ich langsam nicht mehr hören kann ist die Legende, dass man an neuen Autos nichts mehr selber machen kann. Mechanisch gesehen hat sich nun seit fast 20 Jahren eigentlich nix wesentliches mehr geändert, und bei den meisten Sachen kann man mit einem billigen Diagnose-Gerät auch fast alles machen. Okay, vielleicht sind die Motorräume vielfach etwas zugebauter als früher, aber alles andere (Fahrwerk, Auspuff, ...) ist ja wohl immer noch ohne Einschränkung zu machen.

Was ein Auto am ehesten "vernichtet", sind Rostschäden an Bauteilen, die es einfach nicht mehr zu kaufen gibt. Funktionelle Verschleißteile gibt es oft noch sehr viele Jahre nach dem eigentlichen Produktauslauf noch. Entweder Originalteile, oder sogar verbesserte Zubehörteile. Immer dann, wenn ein Markt dafür da ist.
Anders sieht es manchmal bei Karosserieteilen aus:
Dann gibt oft es nur zwei Alternativen:
Entweder man bekommt die Teile doch noch vom Hersteller (VW: Classic Parts), oder aus einem Land, in dem der Rost kaum eine Rolle spielt!
So findet man in Kalifornien heute noch sehr gut erhaltene Karaman-Ghia, oder Porsche 356. Diese Fahrzeuge sind in Deutschland heute schon längst in ihre Bestandteile zerfallen.
Doch dieser Aufwand rentiert sich nicht für einen handelsüblichen Golf!
Motoren und Fahrwerksteile bekommt man da oft sehr viel länger, denn diese Teile wurden oft auch in anderen Fahrzeugen verbaut. Doch der Karman-Ghia Vorderbau ist ein bei uns recht gefragtes Teil. Und sogar das bekommt man, mit etwas Glück, sogar bei uns noch neu! Über Preise reden wir da jedoch definitiv nicht.
Da lassen sich Leute einen Abgassammler für einen Jaguar E-Type 12 Zylinder sogar, per Auftragsarbeit, nachgießen. Insofern ist ein Auto so gut, wie unbegrenzt haltbar.
Voraussetzung ist gute Pflege, und ein angepasstes Klima!
Und wenn es bei bestimmten Fahrzeugen bestimmte, häufige Probleme, gab, wissen die Sammler auch, welche Teile diese Probleme hatten, und welche nicht mehr.

Handelt es sich tatsächlich um ein historisches Fahrzeug, dann ist es nicht selten sogar für den Hersteller eine Ehre, da einzuspringen, und Teile, oder zumindest die Pläne für die Fertigung, zu liefern, und bei der Restauration beiseite zu stehen!

Der Anfang für lange Haltbarkeit ist jedoch auf alle Fälle erst mal die intensive Fahrzeug-Pflege!

So Long...

Das mit dem Zylinderkopf Nachgießen hab ich auch schon Gelesen ,
Da hatte einer ein Alten Mercedes Coupe mit einem 12 V Reihenmotor , glob der war c.a aus dem 50er Jahe .
Nur das die Herstellung von dem Kopf sehr viel Geld gekostet hatt , aber das war dehnm Egal ,,,,

Und die mit deinem Auto aus dem 80er oder 90er finden alles eher beim Schrotti für parr Euros ,
Außer man hatt modele wie dehn Saab 900 , Sabarosch , Markenlogo Monteverdi , Dual Ghia oder andere seltene Modelle , die nicht mehr Produziert werden , dann sehe es etwas anders aus ,,,
Darum sind wenige aus dem 80er oder 90er wie Audi , VW , Mercedes , BMW , Ford u,s,w noch im Original zustand , weil sie Austauschmotoren oder Getriebe haben , oder andere Farben , Oder schon Verbastelt sind ,

Erstaunlich sind aber immer die Scheunenfunde , die wenn sie Gereinigt sind , in einem sehr gutem Original Zustand sind ,

Da gabs auch hier in Sachsen so einer , das war ein Passat 32B Fließheck-Modell aus der ehem: DDR ,
Aufgebockt auf Ziegel , das die Reifen und die Federn geschont wurden , nur das der Zustand 1a war ,
Kein Rost oder Kratzer , Innen noch wie aus dem Werk , mit Original DDR Brief ,,,,
Da wahr schon die Anfrage groß geworden ,
Viele haben Geboten , sogar ein VW Passat Club ,,,,,
Leider weiß ich nicht mehr wehr in nu zuletzt bekommen hatt ,
Und auch nicht für wie viel , das letzte mal wo ich schaute war er bei 15 000 Euro ,,,
Allso macht eine Pflege schon was aus , wie lange ein Auto erhalten bleibt , und auch wie gut der Zustand ist ,,,,,

Gut es gibt schon Ausnahmen wie die Wüste , oder andere gebiete , weil da nie Groß Feuchtigkeit , Salz oder andere Stoffe die Karosserie Schaden .
Nur das sind Zufälle ,,,,,,

Aber Fakt ist , ein echter Autonarr versucht alles , das sein Fahrzeug am Laufen zu hallten , und Steckt auch viel Geld in diese rein , Auch wenn der Schweller duch ist oder die Lager ausgeschlagen sind , das ist dehn dann auch egal ,,,,
Und es müssen auch nicht immer Original teile sein ,
Manchmal muß man auch auf andere Teile ausweichen , wenn es für dieses Fahrzeuge nix mehr gibt ,,,,

Am ende ist dann derjenige froh wenn sein Schmuckstück noch weitere 10 -50 Jahre fahren kann ,,,,

Der einzige Tot für ein Auto ist ein Totalschaden , wo dann wirklich nix mehr geht , wie Unfall , Wasserschaden oder Feuer ,
Dann kann auch der beste Autodoctor nix mehr machen ,,,,

Gruß Passini,,,,

Reine Schönwetterwagen halten doch schon heute ohne Probleme 50 Jahre und länger, entscheidend ist eine trockene Garage, eine vernünftige Hohlraumversiegelung und regelmäßige Pflege, dann passiert auch an Karosse und Lack absolut garnix .

Genau ,,,
Auch mein Rede ,,,,,

Zitat:

@Sportwagendrivers schrieb am 11. Juni 2014 um 00:40:41 Uhr:


Hängt stark von der Pflege aber den Lacken Blechdicke und den verbauten Motoren ab Benzin-Turbomotoren gehen in der Regel am schnellsten kaputt

besonders bei der Haltbarkeit trifft der Spruch zu "Hubraum ist durch nichts zu ersetzen außer durch noch mehr Hubraum" zu

Unfug.

Ein aufgeladenes Vierzylinderchen kann - sofern es vernünftig konstruiert ist - bei korrekter Wartung und Bedienung locker 500.000 bis 800.000km halten.

Konstrukteur und Nutzer müssen es nur wollen (und die Controller dürfen im Einkauf nicht zu sehr sparen).

Genau ,,,,
Achtung ,,,,
Dieser Volvo hat bald 5 Mio. Kilometer runter
Nach welcher Laufleistung geben Sie Ihr Auto mit Benzinmotor ab? 100 000 Kilometer, 150 000 Kilometer oder mehr?
Der US-Amerikaner Irving Gordon (74) hat mit seinem Volvo P1800 S gerade die Drei-Millionen-Meilen-Marke geknackt. Das sind 4,83 Millionen Kilometer in 47 Jahren. Oder 120 Erdumrundungen.
Kein anderer Autofahrer hat eine ähnlich große Strecke mit einem einzelnen Fahrzeug zurückgelegt. Im Guiness-Buch der Rekorde steht Gordon mit seinem Oldtimer (Baujahr 1966) schon seit 1998, nachdem er die erste Million (Meilen) vollgemacht hatte. Das Nummerschild mit den Buchstaben MILNMILR (ausgesprochen Million-Miler, also Million-Meilen-Fahrer) erinnert an dieses Jubiläum.
Als Gordon den Volvo 1966 für einen Neupreis von 4150 Euro kaufte, war er 25 Jahre alt. „Das war damals ein Jahreslohn“, betont der ehemalige Lehrer. Als einziges Extra kam ein UKW-Radio für zehn Dollar dazu. Gordon: „Das waren über all die Jahre zehn verdammt gut angelegte Dollar."
Von seinem kirschroten Oldtimer ist der Rekordfahrer nach mehr als 100 Reifen, 400 Zündkerzen und 800 Ölfiltern – aber nur zwei Motoren – immer noch hellauf begeistert: „Die Form und der Stil haben einfach Klasse. Auch nach fast einem halben Jahrhundert ist dieses Auto eine richtige Schönheit."

Quelle ( Die Bild )

Noch weitere Fragen ,,,,,

Volvo

Naja, es soll ja immer Ausnahmen geben, die die Regel bestätigen!
Über solche Laufleistungen wäre jeder Taxifahrer mit seinem Diesel froh! Doch die fahren angeblich schon aus diesem Grund nur Diesel...
Aber die liegen scheinbar ja alle falsch!
Gut, dass dieser Irrtum jetzt hier mal endlich aufgedeckt wurde...
Die Taxifahrer, die diese Millionen Kilometer tatsächlich selbst gefahren sind, werden für diese neuen Erkenntnisse unendlich dankbar sein!

So Long...

Jep ,
Aber dehn ich meine der ist im Ausland , glob in Abudabi oder Rumänien , der müsste aber och schon seine 4 Mille haben , dehn hatten sie mal im vor Jahren mal im Fernsehn gezeigt ,,,,
Aber wo ein Wille ist gib´s auch ein Weg , hab sogar nen Trabi mit ne Mille gesehen , und er sah aus wie ab Werk oder beim Gebrauchtwagenhändler nen VW T4 Benziner , mit ne knappen Mille , nur das bei dehn ein Achsbruch anscheint dem ehem: Besitzer gezwungen hat ihn abzugeben .
Hatte mir dehn auch Angeschaut , war so Kaputt das ne neue nicht mehr Einzubauen ging , Quasi Totalschaden ,
Aber so ist das Leben ,,,,

Aber wenn man sich bemüht schaft es auch ein Passat 32 , 35i , Audi 100 , 200 , BMW 3er , 5er , 6er u,s,w egal ob Benziner oder Diesel , die eine oder auch zwei Mille zu Knacken ,,,,,
Wenn man das Auto gut kennt und auch seine Schwächen und Macken , um die dann zu Behandeln wird so ein Auto sehr lange Leben ,,,,,

Gruß Passini

Zitat:

@jetsetjohn schrieb am 6. Oktober 2014 um 22:44:33 Uhr:


Was ich langsam nicht mehr hören kann ist die Legende, dass man an neuen Autos nichts mehr selber machen kann. Mechanisch gesehen hat sich nun seit fast 20 Jahren eigentlich nix wesentliches mehr geändert, und bei den meisten Sachen kann man mit einem billigen Diagnose-Gerät auch fast alles machen. Okay, vielleicht sind die Motorräume vielfach etwas zugebauter als früher, aber alles andere (Fahrwerk, Auspuff, ...) ist ja wohl immer noch ohne Einschränkung zu machen.

Nur das das keine legende ist sondern die Wahrheit. Natürlich kann man gewisse Sachen wie Reifenwechsel immer noch machen aber es wird immer komplizierter und für das meiste braucht man Spezialwerkzeug bzw. man versteht als normalsterblicher nicht mehr wie alles zusammenhängt da alles über Steuergeräte läuft.

Heute ist alles einfach nur kompliziert. Batterie muss angelernt werden, hydraulische Fahrwerke mit ansteuerung, Getriebe mit elektronik, überall Sensoren, alles verwinkelt und unnötig kompliziert.

Den Keil- und Zahnriemen am Golf 2 kann man in ner guten Stunde ohne viel Aufwand wechseln. Genauso Lichtmaschine, Batterie, Zündanlage, Wasserkreislauf usw. Alles extrem Wartungsfreundlich und man braucht so gut wie kein Spezialwerkzeug. Und dann mal das ganze beim Golf 7, gerne mit höherer Ausstattung. Alleine der Motorraum im 7er GTI lässt mich einfach nur mit den Schultern zucken während ich den vom 1er und 2er fast auswendig kenn und genau nachvollziehen kann was die einzelnen Bauteile machen.

Aber das ist nicht nur beim Auto so, selbst beim Fahrrad. Tausch mal bei einem Bike der 70er/80er ein Tretlager und bei einem neuen. Früher gab es praktisch nur 2-3 Standardsysteme die alle ähnlich waren, heute gibts nen dutzend zueinander inkompatibler systeme die alle anderes spezialwerkzeug brauchen. Damals reichte ein Knarrenkasten, ein Hammer und ein Maulschlüssel, alternativ auch eine WaPu Zange.

Genau das ist dann auch der Knackpunkt der viele das Auto verschrotten lässt statt es selbst wieder hinzukriegen. Die Werkstatt zieht die Preise an, sie müssen ja die ganzen Werkzeuge kaufen, Privat lohnt sich das meiste für die wenigsten. Die ganzen neuen Autos will in den Ländern wo unsere alten Schätze rumfahren niemand haben da sie keiner instandsetzen kann. Also bleibt nur Verschrotten.

Da muss man sich nur fragen: Was will man haben:
80er Jahre Technik, an der jeder noch selbst schrauben kann, oder die Technik des 21. Jahrhunderts, bei der man akzeptieren muss, dass da zumindest sehr spezialisiertes Fachwissen vonnöten ist, so lange das überhaupt noch ausreicht!

Einen Experten erkenne ich z.B. auch daran, dass der erkennen kann, wo er lieber die Finger davon lässt...
An einem Smartphone würde kaum noch jemand auf die Idee kommen, den grün-Anteil der grafischen Darstellung per Lötkolben zu ändern...
Das ginge sicherlich. Doch zu welchem Aufwand!!

Sogenannte "diskrete Bauteile" werden heute immer teurer, weil sie kaum einer mehr braucht!
Bevor man die umlötet sollte man sicherlich über einen Baugruppen-Tausch nachdenken:
Der ist heute tatsächlich in der Regel eher günstiger!

So Long...

Deine Antwort
Ähnliche Themen