theoretische Haltbarkeit von Auto

Folgende Frage treibt mich schon länger um. Mir fehlt leider das nötige technische Wissen, um sie selber beantworten zu können:
Woran geht ein Auto eigentlich zu Grunde?
Um die Frage diskutieren zu können, würde ich vorschlagen, wir nehmen folgende Bedingungen an:

- Auto wird nach Herstellerangaben Scheckheftgepflegt
- Fahrerprofil ist auf die Kilometer bezogen so was wie 70% BAB / 20% Landstraße / 10% Stadt
- Fahrer geht normal mit seinem Auto um.
- Äußere Faktoren lassen wir mal außen vor (Unfälle oder auch Durchrosten)
- Wir fahren ca 50.000 km im Jahr

Wenn nun alle Services eingehalten werden und der Fahrer sorgsam mit seinem Auto umgeht, woran stirbt denn ein Auto dann?

Beste Antwort im Thema

Die meisten sterben aus Langeweile und werden nach Sueden oder Osten verkauft.

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Was haben Zahnbürsten und Drucker mit Autos zu tun .😕
Da gibt es doch bestimmt auch Foren für , hier geht es doch eindeutig bei der Fragestellung um Autos .

Zitat:

Original geschrieben von driver191


Was haben Zahnbürsten und Drucker mit Autos zu tun .😕
Da gibt es doch bestimmt auch Foren für , hier geht es doch eindeutig bei der Fragestellung um Autos .

Ja wenn Du das so klar sagst 😉

Meine Meinung ist das die Autos heute laenger halten und zuverlaessiger sind wie frueher.
Egal wieviele hier was von geplanten Zerfall reden/schreiben.

50'000 km war in den 60ern ein halbes Autoleben und erforderte Arbeit!

Gruss, Pete

Zitat:

Original geschrieben von driver191


Was haben Zahnbürsten und Drucker mit Autos zu tun .😕
Da gibt es doch bestimmt auch Foren für , hier geht es doch eindeutig bei der Fragestellung um Autos.

Es geht und ging um die prinzipielle Haltbarkeit von hochwertigen Konsumgütern, wie beispielsweise Autos.

Da gelten aber eben ähnliche "Gesetzmäßigkeiten", Entwicklungs-. Marketing- und Verkaufsstrategien wie bei anderen Konsumgütern. Die werden ja nicht abgekoppelt im "luftleeren" Raum produziert. Auch wenn sich das bei Manchen so zu lesen scheint. Heile, schöne Welt eben...

Gerne kannst Du Deinen Anteil aber zu dieser Diskussion gezielt lt. Titel einbringen.
Würde mich freuen, diesbezüglich Erhellendes von Dir (oder Anderen) zu lesen... 🙂

Zitat:

Original geschrieben von Taubitz


In einer an Ressourcen nicht unendlichen Welt macht dieses ewige auf-den-Müll-schmeißen letztlich noch intakter Geräte aufgrund bewusst gesetzter Obsoleszenz-Limits (Druckjob-Zähler) oder aus purer Lust auf was neues (siehe Handys: Da liegen unterdessen vermutlich Milliarden Stück weltweit in den Schubladen) einfach keinen Sinn.
Und dann kommst Du mit "100 $"... 😉

das ist der punkt, der auch mir sauer aufstößt. zudem sind die finanziellen ''ressourcen" der meisten heute auch nicht sonderlich üppig. sogesehen ein doppelter betrug.

Zitat:

Original geschrieben von Reachstacker


Meine Meinung ist das die Autos heute laenger halten und zuverlaessiger sind wie frueher.
Egal wieviele hier was von geplanten Zerfall reden/schreiben.
50'000 km war in den 60ern ein halbes Autoleben und erforderte Arbeit!

das mag sein. aber damals (ist ja schon letztes jahrhundert) wurde eher am technisch machbaren gearbeitet. nochmals 60 jahre zurück fuhren überwiegend kutschen.

wenn man dann die heutigen verhältnisse auf damals umrechnet, wäre das pferd nach einem jahr tot umgekippt. ob man damals begeistert gewesen wäre?😛

nur mal als beispiel: bei meinem ältesten, einem corrado sind nach 23 jahren (!) vorn immer noch die ersten traggelenke drin, die gummilager wurden v u.h. je einmal getauscht bisher.
und du kannst mir glauben, ich habe ihn gescheucht.....

der audi eines nachbarn kam nach drei jahren wegen ausgenudeltem fahrwerks nicht mehr durch den tüv......
heut wird eben mehr wert auf led-blingbling und softtouch-haptik gelegt.
muß nicht wertig sein-nur so aussehen😁

ps. - OT: @ taubitz...onkyo habe ich auch noch. verstärker/receiver-kombi. seit 1985. bisher keine reparaturen, und das, obwohl ich den manchmal ziemlich aufdrehe- da läßt höchstens mal metallica den überlastungsschutz für 10sec rausfliegen.....beim 3.mal drehe ich halt etwas leiser😁

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Hallo Taubitz, Du hast eine wirklich schöne Anlage. Gefällt mir sehr gut. Ich habe von meiner Mutter noch ein sehr schönes sogenanntes Röhrenradio, ein Telefunken...Modell Jubilate, noch mit so richtig schönem Holzgehäuse. Habe damit immer sehr gerne Radio gehört. Ist Baujahr 1954. Leider geht es jetzt nicht mehr, Sender kommen nur noch mit starkem Rauschen. Leider habe ich bis jetzt keinen gefunden der sowas noch reparieren kann. Wegwerfen werde ich es aber deswegen garantiert nicht.
lg Tom

Zitat:

Original geschrieben von HalloSchweiz


Wenn nun alle Services eingehalten werden und der Fahrer sorgsam mit seinem Auto umgeht, woran stirbt denn ein Auto dann?

Am Service des Vertragshändlers. Irgendwannmal gehen so viele Sachen im Eimer, daß es wirtschaftlich ein Totalschaden wird.

Daß meiste fältt zwischen 100Tkm und 140tkm an. Dann wiederholt sich das wieder. All das wird aber nicht gemacht. Beim Service werden keine "in Schuss gehalten". Die wollen dir lieber verreckte Sachen ersetzen. Das bringt mehr Kohle.

Erster Indiz ist wieviel plötzlich am Auto gefunden wird, sobald es aus der "echten" Werksgarantie ist 😉

Wenn du einen Schrauber hast der bisschen Ehrgeiz hat und sich mit der Marke auskennt, sind ~400Tkm wirtschaftlich hinzubekommen. Damit sind Sachen wie Zündkerzen, ggbf. Zahnriemen oder Stoßdämpfer oder Radlager oder Getriebeöl, el. Fenster werden langsamer, Gurt schlapper usw. usw. einfach eine Instandsetzung 😉 und kein riesiges Loch in der Kasse.

Bei eurem Profil such dir einen Schrauber UND DANN ein Auto was zu ihm passt. Nicht umgekehrt. Und bau schon garnicht auf den "Service". Der ist nirgendwo mehr sinnvoll.
Auch wenn Audi nicht besser ist, aber grad bei einem BMW sehe ich das sogar wie mit den Tintendruckern und den Patronen...

Das zauberwort heisst heute eben Wirtschaftlicher Totalschaden indem Ersatzteile -sofern lieferbar- so teuer sind das der Restwert des Wagens überschritten wird und zack landet er beim Verwerter.
Daher ist geplante obsoleszenz beim Motor garnicht notwendig, die Technik drumrum schafft das schon das der kunde sich ein neues Auto kauft.

Wenn es der Industrie um Umweltschutz und Kundenfreundlichkeit gehen würde dann hätten alle Drucker heute Einheitspatronen. Das ist ja technisch ein triviales Problem. Ist aber nicht gewollt. Der Kunde soll zahlen, kaufen, konsumieren. Alles andere ist unwichtig.

@Pete: 1000$ für Kaffee im Jahr? Ich hoffe du meinst bei Starbucks & co. wo du 2$ für eine Tasse zahlst und nicht den Filterkaffee für Zuhause? Sonst hättest du ja pures Coffein in deinen Venen 😁

Zitat:

Original geschrieben von John-Mac-Dee


Das zauberwort heisst heute eben Wirtschaftlicher Totalschaden indem Ersatzteile -sofern lieferbar- so teuer sind das der Restwert des Wagens überschritten wird und zack landet er beim Verwerter.
Daher ist geplante obsoleszenz beim Motor garnicht notwendig, die Technik drumrum schafft das schon das der kunde sich ein neues Auto kauft.

Wenn es der Industrie um Umweltschutz und Kundenfreundlichkeit gehen würde dann hätten alle Drucker heute Einheitspatronen. Das ist ja technisch ein triviales Problem. Ist aber nicht gewollt. Der Kunde soll zahlen, kaufen, konsumieren. Alles andere ist unwichtig.

@Pete: 1000$ für Kaffee im Jahr? Ich hoffe du meinst bei Starbucks & co. wo du 2$ für eine Tasse zahlst und nicht den Filterkaffee für Zuhause? Sonst hättest du ja pures Coffein in deinen Venen 😁

Wer nicht ganz blöd ist kann heute mit Hilfe des Internets schnell gute Gebrauchtteile für sein altes Fahrzeug finden, mein TDI hatte mit 280000km einen Getriebeschaden , ein Gebrauchtgetriebe über E-bay für 120Euro versieht seitdem zuverlässig seinen Dienst, der Wagen hat jetzt 442000km .

Zitat:

Original geschrieben von driver191


Wer nicht ganz blöd ist kann heute mit Hilfe des Internets schnell gute Gebrauchtteile für sein altes Fahrzeug finden

Eine sehr unpassende Formulierung 😉

Der Durchschnittsfahrer hat doch keine Ahnung von solchen Sachen...

Zitat:

Wer nicht ganz blöd ist kann heute mit Hilfe des Internets schnell gute Gebrauchtteile für sein altes Fahrzeug finden, mein TDI hatte mit 280000km einen Getriebeschaden , ein Gebrauchtgetriebe über E-bay für 120Euro versieht seitdem zuverlässig seinen Dienst, der Wagen hat jetzt 442000km .

sehr richtig.

und was ich beinahe wie der hier

Zitat:

ceterum censeo carthaginem esse delendam

ewig herunterbete: sich kundig machen, was sehr wahrscheinlich ableben wird und ohne not versuchen ein schnäppchen zu machen. etwas lagerplatz vorausgesetzt.

da gibts dann schon mal eine komplette tür wie neu für 3€ oder einen frisch überholten anlasser fürn 10er.😉

Die Teile kosten im Vergleich garnichts. Es gibt schon paar Vertragshändler (!) die über Netz "genuine" Teile zu fairen konditionen verkaufen. Also, wesentlich preiswerter als beim "Stadthänlder" an der Theke.

Gehe aber mal z.B. zu BMw und frag die was DICH eine Arbeitsstunde kostet. Wahnwitzig.

Bei BMW möchte halt jeder auch mal gerne einen MB fahren 😁

Zitat:

Original geschrieben von Sachte


Gehe aber mal z.B. zu BMw und frag die was DICH eine Arbeitsstunde kostet. Wahnwitzig.

Normal, und wenn man mal hinter die Kulissen guckt oftmals sogar günstig.

Für jedes neue Modell darf der Monteur auf Schulungen, neue Spezialwerkzeuge, Software etc.. Alles Posten die bezahlt werden wollen und die eine freie Werkstatt nicht hat. Guck mal alleine was im Bereich Karosseriearbeiten läuft, da ist BMW das beste Beispiel. Materialmix aus Alu, einfachem Stahl, hochfestem Stahl - kaum ein freier Karosseriebetrieb ist in der Lage da wirklich vergleichbare Arbeit zu leisten. Das Problem ist nur der Kunde sieht die Unterschiede nicht. Ob der hochfeste Träger bei einer Instandsetzung eingeschweisst wird und damit die Wärmebehandlung im Eimer ist oder ob der korrekt vernietet und geklebt wurde - egal. Ob bei der Inspektion interne Serviceaktionen oder Softwareupdates gemacht wurden - egal, hauptsache Öl gewechselt.

Letztlich ist Teiletausch für den Kunden sogar günstiger und stressfreier. Da lohnen einfach keine 2 teuren Arbeitsstunden Instandsetzung wenn das Teil nur 150€ kostet. Bei Gebrauchtteilen wird es für die Werkstatt schon wieder schwierig, sie haftet ja für ihre Arbeit. Was ist dann bei einem gebrauchten Teil? Oder einem vom Kunden mitgebrachtem Ersatzteil?

Heutige Autos sind derartig umfangreich, da haben selbst Leute vom Fach kaum noch die Chance alles zu überblicken. Für den Kunden ist es oft hoffnungslos noch zu überprüfen ob die Werkstatt was kann und ob die Arbeiten ordnungsgemäß waren.

@Moers75
Du hoffst jetzt wohl nicht, daß jemand den Propagandaaufsatz für voll nimmt?

Junge... 😁

Zitat:

Original geschrieben von Sachte


@Moers75
Du hoffst jetzt wohl nicht, daß jemand den Propagandaaufsatz für voll nimmt?

Junge... 😁

Dich kann man schon lange nicht mehr für voll nehmen(nur bescheuerte Beiträge) Moers75 hat doch vollkommen recht,da gibts kein wenn und aber!

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