Thema ROSTSCHUTZ beim 204
Hallo ins Forum!!
Mich würde einmal interessieren, wie es mit dem Rostschutz beim W204 ausschaut.
Die Vorgänger waren diesbezüglich keine Musterknaben und nach meiner negativen Erfahrung mit dem W 202, müßte ich sehr lange übelegen, ob nochmal ein Benz ins Haus kommt.
Habt ihr betreffs Rost den Händler drauf angesprochen und wurden euch irgendwelche GLAUBHAFTEN Infos zum Rostschutz gegeben? Oder wird jetzt mehr auf Verzinkung Augenmerk gelegt?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von raaberklasse
eim 211er gibt es die gleichen Probleme an den Türen wie beim 210.
Das ist Quatsch und stimmt defintiv nicht, denn dann wäre doch in all den Jahren mal so ein Fall im W211-Forum aufgetaucht. Dem ist aber nicht so.
So läuft's irgendwie immer in den Diskussionen: Jemand taucht auf und weiß ganz genau, dass der W211 rostet, nur leider bleibt er den rostenden W211 als Beweis schuldig 🙄
57 Antworten
Der W204 ist vollverzinkt und sollte genau wie die aktuelle E-Klasse keine Probleme mehr in Sachen Rost machen.
Gruß
,,Sollte'' ist gut gesagt. 😉
Bei den Vorgängern wurde bestimmt auch einiges Versprochen.
Mal sehen, wie das Ganze in paar Jahren ausschaut.
Zitat:
Original geschrieben von Cleandevil
,,Sollte'' ist gut gesagt. 😉
Wie ginge es anders? Es gibt nun mal noch keine Lagzeiterfahrungen in Sachen Rost zum W204.
Zitat:
Original geschrieben von Cleandevil
Bei den Vorgängern wurde bestimmt auch einiges Versprochen.
Tja, der W211 hält es 😉 Hier noch mal aus dem DAI-Pressetext:
Langzeitschutz: Voll verzinkte Karosserie mit kratzbeständigerem Lack
Der Langzeit-Korrosionsschutz der Karosserie basiert auf vollverzinkten Blechen, die je nach Einsatzbereich -- zum Beispiel an den Türen sowie an den Längsträgern im Front-, Seiten- und Heckbereich -- zusätzlich eine zweiseitige organische Beschichtung aufweisen. Diese Beschichtung enthält ebenfalls rostabwehrende Zinkpigmente. Zudem werden hoch belastete Strukturbereiche der Karosserie durch Hohlraumkonservierung geschützt -- zum Beispiel die vorderen Längsträger, die obere Längsträgerebene der Vorbaustruktur, die Seitenschweller und die hinteren Radkästen.
Auch die konsequente Abdichtung der Schweißnähte verhindert, dass Korrosion entsteht. Die Nahtabdichtung umfasst nicht nur Motorhaube, Türen, Kofferraumdeckel und hintere Radkästen, sondern auch einen Großteil der Schweißverbindungen an der Bodenstruktur der neuen C-Klasse. Dank der großflächigen Unterbodenverkleidung aus Kunststofflaminat ist der herkömmliche PVC-Unterbodenschutz nicht erforderlich; die Unterbodenverkleidung schützt Karosserie und Motor vor Steinschlag, Nässe und Schmutz. Auch Achsbauteile, die einer starken Steinschlagbelastung ausgesetzt sind, werden durch Kunststoffverkleidungen geschützt.
Mit dem kratzbeständigeren Klarlack auf Basis der Nano-Technologie leistet Mercedes-Benz einen wichtigen Beitrag für vorbildliche Langzeitqualität und Wertbeständigkeit. Das wegweisende Lacksystem, das Ende 2003 bei der Stuttgarter Automobilmarke Weltpremiere feierte, gehört zur Serienausstattung der neuen C-Klasse; es wird sowohl bei Metallic- als auch bei Uni-Lackierungen verarbeitet. Dank der beachtlichen Fortschritte auf dem Gebiet der Nano-Technologie gelang es, die weniger als ein Millionstel Millimeter kleinen Keramikpartikel in die Molekularstruktur des Lackbindemittels zu integrieren. Diese Teilchen verbessern die Kratzbeständigkeit der Lackierung um das Dreifache und sorgen dauerhaft
für einen sichtbar besseren Glanz.
Zeit wird's...
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Zitat:
Original geschrieben von Cleandevil
Zeit wird's...
naj, abwarten... die haben noch nie in Pressemitteilungen verkündet dass ihre Autos rosten 😎
liebe Grüße
Peter
Naja... schaun mer mal, wie das Ganze nach 5/6 Jahren ausschaut.
Da ging es bei meinem 202 los. Ergebnis: Neue Heckklappe.
Weiß nicht was ich von diesen Abdeckungen halten soll, mir wär da die herkömmliche Variante direkt lieber...jeder der mal von nen älteren Auto, Kotflügelverbreiterungen, Rammleisten, Schwellerblenden etc angenommen hat, denkt evtl. ähnlich. 😉
Bei meinem Swift Gti waren dazumal unter der Schwellerverbreiterung überhaupt keine Schweller mehr. 😁
Derartige Pressetexte gab es schon beim W202 und W210. Darauf kann man nichts geben. Das z.B. keine Hohlraumversiegelungen mehr durchgeführt werden steht da nicht drin und eine Vollverzinkung schützt auch nicht unbedingt vor Rost. Das Gesamtpaket muß passen. Der Nanolack befindet sich auch nur im Sichtbereich. Ich gehe jede Wette ein, der Unterboden besitzt unter den Kunststoffverkleidungen nur eine genauso karge Grundierungsschicht, wie schon bei den Vorgängern. Auf Wachs hat man garantiert auch verzichtet, was ich völlig unverständlich finde.
Ein guter Überzug mit transparentem Sprühwachs verhindert die Korrosion lange und zuverlässig.
Wie wirksam das Ganze ist werden die Jahre zeigen. Den W204 Erstbesitzer wird das nicht groß interessieren. Wer aber vor hat seinen neuen Stern richtig lange zu fahren, der sollte sich überlegen, ob er ihn nocheinmal professionell zusätzlich gegen Rost schützen läßt.
Klar, wie jedes Auto wenn man nur lange genug wartet 😁
Vernünftig den hirnrissigen Unterbodenschutz wegzulassen. Wie viele Autos sahen äusserlich top aus weil der ach so tolle Schutz noch super aussieht - nur darunter ist teilweise gar kein Blech mehr 😰
Problem an diesen ganzen tollen Beschichtungen ist dass die über die Jahre meist aushärten und sich Feuchtigkeit zwischen Schutzschicht und Blech sammeln kann und das Auto damit schneller gammelt als ohne. So sieht man die Roststellen halt frühzeitig und kann auch frühzeitig was dagegen tun. Aber viele stehen wohl mehr auf die Augenwischerei - ich seh nix Rost also nix Rost am Auto.
Die 203 und 211 waren schon erheblich unproblematischer als ihre Vorgänger, sieht so aus als wenn MB doch gelernt hat. Genaueres sehen wir aber nunmal erst in ein paar Jahren.
Abwarten und Tee trinken ... 😉
Gruß Meik
Da muß ich jetzt als Karosseriebauer nochmal widersprechen. 😉
Ein richtiger Unterbodenschutz ist absolut notwendig. Und wenn RICHTIG gemacht, dann härtet da auch nach Jahren nix aus. Brauche da nur mein Audi Cabrio nach nun 12 Jahren anschauen. Das war noch Qualität.
Aber scheinbar sind die Hersteller überhaupt nicht mehr an Langlebigkeit, was die Karosse betrifft, interessiert.
Den Erstbesitzer juckt's wahrscheinlich wenig, aber der 2/3. Besitzer ärgert sich dann über den Rostbefall.
Und dem Image von MB bringt es bestimmt keine Vorteile. Würde mich nicht wundern, wenn doch einige Leute der MB Kundschaft, durch die Rostanfälligkeit die Marke (vorerst) gewechselt haben.
Aber egal - preislich kommt der W204 für mich zur Zeit eh nicht in Frage, weil es im Leben auch wichtigere Dinge wie ,,Auto'' gibt. 😉 Und dann bräucht ich sowieso das T Modell.
Heißt - ich bin dann einer dieser Gebrauchtwagenkäufer die auf die Kulanz von MB vertrauen. 😁
Schaun mer mal...
Zitat:
Original geschrieben von Cleandevil
Würde mich nicht wundern, wenn doch einige Leute der MB Kundschaft, durch die Rostanfälligkeit die Marke (vorerst) gewechselt haben.
Ist schon passiert, und nicht nur wegen Rost.
Zitat:
Original geschrieben von Schwindel
Ist schon passiert, und nicht nur wegen Rost.Zitat:
Original geschrieben von Cleandevil
Würde mich nicht wundern, wenn doch einige Leute der MB Kundschaft, durch die Rostanfälligkeit die Marke (vorerst) gewechselt haben.
Genau - nach zehn Stücke MB's bin ich schon vier Jahren BMW gefahren. Mängel und Rost waren die Ursachen die Marke zu wechseln.
Schöne Grüsse aus Finnland