Technik/Fahrhilfen und Autos

VW Golf 5 (1K1/2/3)

Hallo zusammen,

da in die Autos von heute immer mehr Technik kommt und der Mensch als Fahrer immer mehr in den Hintergrund rückt, möchte ich diesen Thread aufmachen. Er passt vielleicht nicht ganz hierher, aber ausschlaggebend für mich war die neue Werbung von VW für die Golf V: " der neue golf. fährt jetzt auch geradeaus".

Nun stellt sich für mich die Frage:
Was wird jetzt wieder kommen? Werde ich wieder ein Stück „entmündigt“?

Wie viel Technik ist heute in einem Auto nötig?
Was ist wirklich sinnvoll?
Wie viel Fahrhilfen braucht man wirklich?

Da haben wir z.B.:

-Bremsassistenten
-ESP
-ASR
-ABS
-Servolenkung

Manchmal frage ich mich, zu wie viel Prozent eigentlich ich das Auto fahre. Kommt man in eine gefährliche Situation frage ich mich oft: War das fahrerisches Können, Zufall oder durch die Technik im Auto, die einen da gerettet oder einen Schaden verhindert hat?

Lernt heutzutage ein Fahranfänger durch die ganzen Fahrhilfen überhaupt noch richtig Autofahren? In der Fahrschule fährt man meist moderne Autos, leisten kann man sich danach meist nur ältere. Das kann doch zur Gefahr werden, wenn man sich an die Technik des Fahrschulautos gewöhnt hat.


MEIN FAZIT: Vom Fahrer wird immer weniger fahrerisches Können verlangt. Da kann man sich vorstellen was in der Zukunft passieren wird. Die Technik nimmt immer mehr zu, der Fahrer braucht immer weniger machen. In ein paar Jahrzehnten setzen wir uns nur noch ins Auto (oder wie das Ding dann auch immer heißen mag) sagen unser Ziel und werden ohne unser zutun zum Ziel gefahren. Aber wer will das schon? Leider sind die Automobilhersteller der Meinung uns immer mehr abzunehmen.

Mal sehen wann der Wechsel kommt zwischen „Ich fahre ein Auto“ und „Das Auto fährt mich“.

Was haltet Ihr davon? Haben wir einen Stand der Technik erreicht mit dem man leben kann oder brauchen wir noch mehr?

21 Antworten

Tomato - du hast recht.

Aber Elektronik hatten die nicht - die wurde erst bei Apollo 13 eingeführt - glaube ich 😁

Re: Technik/Fahrhilfen und Autos

Zitat:

Original geschrieben von Bleman


Hallo zusammen,

da in die Autos von heute immer mehr Technik kommt und der Mensch als Fahrer immer mehr in den Hintergrund rückt, möchte ich diesen Thread aufmachen. Er passt vielleicht nicht ganz hierher, aber ausschlaggebend für mich war die neue Werbung von VW für die Golf V: " der neue golf. fährt jetzt auch geradeaus".

Nun stellt sich für mich die Frage:
Was wird jetzt wieder kommen? Werde ich wieder ein Stück „entmündigt“?

Wie viel Technik ist heute in einem Auto nötig?
Was ist wirklich sinnvoll?
Wie viel Fahrhilfen braucht man wirklich?

Da haben wir z.B.:

-Bremsassistenten
-ESP
-ASR
-ABS
-Servolenkung

Manchmal frage ich mich, zu wie viel Prozent eigentlich ich das Auto fahre. Kommt man in eine gefährliche Situation frage ich mich oft: War das fahrerisches Können, Zufall oder durch die Technik im Auto, die einen da gerettet oder einen Schaden verhindert hat?

Lernt heutzutage ein Fahranfänger durch die ganzen Fahrhilfen überhaupt noch richtig Autofahren? In der Fahrschule fährt man meist moderne Autos, leisten kann man sich danach meist nur ältere. Das kann doch zur Gefahr werden, wenn man sich an die Technik des Fahrschulautos gewöhnt hat.


MEIN FAZIT: Vom Fahrer wird immer weniger fahrerisches Können verlangt. Da kann man sich vorstellen was in der Zukunft passieren wird. Die Technik nimmt immer mehr zu, der Fahrer braucht immer weniger machen. In ein paar Jahrzehnten setzen wir uns nur noch ins Auto (oder wie das Ding dann auch immer heißen mag) sagen unser Ziel und werden ohne unser zutun zum Ziel gefahren. Aber wer will das schon? Leider sind die Automobilhersteller der Meinung uns immer mehr abzunehmen.

Mal sehen wann der Wechsel kommt zwischen „Ich fahre ein Auto“ und „Das Auto fährt mich“.

Was haltet Ihr davon? Haben wir einen Stand der Technik erreicht mit dem man leben kann oder brauchen wir noch mehr?

Hallo,

alle die hier aufgeführten elektronischen Hilfen helfen dem Fahrer im Fahrbetrieb nicht! Sie kommen erst zum Einsatz,wenn der ach so perfekte Fahrer bereits die Kontrolle über das Fahrzeug verloren hat und dann in den nächsten Sekunden auf sein Schicksal wartet,das er ja nun nicht mehr beeinflussen kann.Jetzt greift die schnellere und emotionslose Technik ein,weil VW (und andere) den Kunden der Zukunft nicht verlieren möchte😁 Die Technik gleicht also nur unsere menschlichen Schwächen und Fahrfehler aus,und das ist gut so,weil wir wohl alle keine Schumis sind.Bei meinem Vater z.Bsp. kommen alle diese Hilfen garnicht zum Einsatz😎 ,weil er vernünftig und vorrausschauend fährt:
ESP: braucht er nicht,weil er nie zu schnell in Kurven fährt
ABS: braucht er nicht,weil er viel Abstand hält
Bremsassistent: braucht er nicht,weil er durch seine umsichtige
Fahrweise keine Notbremsungen nötig hat
Airbag: braucht er nicht,da seit 60 Jahren unfallfrei
ASR: braucht er nicht,da kein Kavallierstart an der Ampel
Computerüberwachtes Stromnetz: er macht das Licht immer selbst aus,und vergisst es nie
MFA: er kontrolliert Öl und Wasser selbst
usw....usw...usw....
Es ist also nicht so,daß das Auto uns fährt,sondern die Elektronik hilft uns Fahrern,weil wir teilweise unfähig sind,ein Auto richtig zu fahren (mit Servolenkung in die engste Parklücke,Automatik für Opas und Hausfrauen etc.) Und hierfür sollten wir uns bei den Konstrukteuren b e d a n k e n 😁

-

@Josi2,

Hallo,
Deinen Argumenten kann ich leider nicht ganz folgen.
Mag sein, dass Dein Vater ein umsichtiger Autofahrer ist/war.
Allerdings gehören zu Unfällen meistens in der Regel
ein Schuldiger/Verursacher und ein Nichtschuldiger.
Es soll tatsächlich schon vor gekommen sein, dass Beteiligte
zu Schaden gekommen sind, obwohl sie den Unfall
nicht verursacht hatten, und stets umsichtig unterwegs waren.

🙄

Gruss

Wobei man ganz klar sagen muss, das Josi2 dahingehend recht hat, als das die meisten elektronischen Helfer erst im Grenzbereich der Fahrphysik eingreifen. Und da liegt eben der Hase im Pfeffer...

Mfg

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Diese Hilfen sind aber trotzdem nicht unsinnig - wie jedoch bereits gesagt wurde, sollte die Fahrweise so gewählt sein, dass ein eingreifen dieser Hilfen nie notwendig wird.

Allerdings kann man auch ohne eigenes Verschulden sehr schnell in eine Situation geraten, wo einem solche Hilfsmittel den Wagen oder gar das Leben retten können.

Ich erinnere mich z.B. an folgende Situation:
Mein Auto damals: Renault Megane - kein ABS, kein ESP.
Langgezogene Linkskurve - vollständig einsehbar - kurve nicht geschnitten, Tempo: ca. 100km/h... da kam so ein bekloppter im tiefergelegten 3er BMW mit locker 150 Sachen rumgeflogen und wurde auf meine Seite der Fahrbahn rausgetragen - ich latsch natürlich voll in die Eisen, flieg dabei selber beinahe aus der Kurve - bremse kurz gelöst um wieder lenken zu können, wagen schaukelte sich auf und nach ein paar Lenkmanövern bin ich letztendlich im Graben gelandet und der BMW-Fahrer hat sich aus dem Staub gemacht.

Ich kenne ESP und ABS inzwischen aus diversen Fahrzeugen und bin mir sicher, dass mich diese Helfer damals auf der Straße gehalten hätten.

Für mich machen diese Sachen Sinn - auch wenn ich mir wünschen würde, dass ich sie nie mehr zu spüren bekomme.

Zitat:

Original geschrieben von Quetschi


...

Für mich machen diese Sachen Sinn - auch wenn ich mir wünschen würde, dass ich sie nie mehr zu spüren bekomme.

Sehe ich genauso! Auch wenn man die Helferlein nicht jeden Tag braucht ist es einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass sie mit an Bord sind😉

MFG

Zitat:

Original geschrieben von GolVer


Sehe ich genauso! Auch wenn man die Helferlein nicht jeden Tag braucht ist es einfach ein gutes Gefühl zu wissen, dass sie mit an Bord sind😉

MFG

Sehe ich übrigens genau so😁

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