Suzuki-SUV vs. Rentner-BMW ... Help! (I need somebody)

BMW 2er F45 (Active Tourer)

... und wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis.

Hallo Arbeitskreis!

Ich versuche, mich kurz zu fassen. Derzeitig fahre ich einen
Suzuki SX4 S-Cross in der "Comfort"-Ausstattung von Bj. Mitte 2019, jetzt 28.000 Km auf dem Tacho.
Sieht gut aus, hat viele Annehmlichkeiten an Bord: Regen+Lichtsensoren, Rückfahrkamera, Touchscreen-Bedienung, usw. Mit 111 PS ein bisschen schwach auf der Benzinerbrust, aber das wusste ich ja vorher. Ich hab den SX4 Mitte 20 als Jahreswagen einem renommierten Händler abgekauft und bin mit dem Wagen zufrieden, zumal ich pandemiebedingt (Homeoffice) auch erst 10.000 Kilometer mit der Kiste gefahren bin.

Nun bin ich aber leider jemand, der immer schon "irgendwann mal" BMW fahren wollte. Nur dieses irgendwann kam nie, die Bayern passten nie in mein Budget und ich bin niemand, der gerne zehn Jahre alte oder noch ältere Autos kauft.

Durch Zufall sah ich jetzt "ihn", und komme echt ins Überlegen.
Ein 218i Active Tourer von Anfang 2016 mit 34.000 Kilometern (Rentner/Garagenfahrzeug) mit Sonderausstattung "Sport", ebenfalls Benziner. Scheckheftgepflegt, alle Belege und Rechnungen anbei. War ihn mir ansehen, bis auf ein Manko sieht er fast aus wie neu. Vor allem innen, da riecht er sogar noch neu. Der "Vorteil" Rentnerauto mit Garage zahlt sich zwar bei den Kilometern aus, bringt aber ein anderes Manko. Der alter Herr und schon ein paar Mal die Garagenwand geküsst. Fünf sechs Schrammen und eine Beule auf der Beifahrerseite wären noch zu machen, auch die original Alufelge vorn rechts hat ordentliche Kratzer. Es ist jetzt nichts weltbewegendes, aber ich hätte es gerne gemacht.

Ich könnte den BMW, der bei einem kleineren Händler steht, evtl. gegen meinen SX4 tauschen. Sicher würde da noch ein Aufpreis fällig, der aber in meinen Augen aufgrund der Schäden nicht hoch werden dürfte. Am Montag bekomme ich ein Angebot. Ich denke mal, dass die Beseitigung der Kratzer und der einen Beule vielleicht 700-1000 Euro kosten könnten. Sagen wir mal so: Für 1700 Aufpreis hätte ich gerne die Schäden vor dem Tausch beseitigt, für 1000 Aufpreis nähme ich ihn wie er ist.

Was spricht für, was gegen so ein Geschäft?
Sollte ich mein drei Jahre jüngeres Auto überhaupt für einen BMW weggeben, wär das finanziell gesehen nicht irgendwie ziemlich dämlich?
Hach, ich weiß doch auch nicht.

Bedenkenträger und Fürsprecher - her mit euch!

96 Antworten

Was ist heute eigentlich ein richtiger BMW? Heckantrieb, wo gerade die leistungsstärksten Modelle mittlerweile Allrad haben, agil und dynamisch, wo selbst ein M3 fast 1800kg wiegt? Solche Allgemeinheiten sind völliger Blödsinn, ich habe den 2er AT und seine Derivate als sehr agil und bei Bedarf dynamisch kennengelernt, hatte ja selber einen 220d 1,5 Jahre. BMW bedient heute fast jeden Fahrzeug-Wunsch, die Zeiten eines 2002tii oder 323i sind lange vorbei, heute muss ein international aufgestellter Hersteller weite Bereiche mit seinen Fahrzeugen abdecken, immer aber auch den Markenkern im Blickfeld behalten, und das ist ihm beim 2er gelungen und der neue hat ja sogar schon Anleihen vom iX.

Hallo,
ich kann den Threadsteller gut verstehen, dass er den Wunsch nach einen BMW hat.
Ich hatte 2012 mit einen BMW 1er E87, 18d, 143PS angefangen........war Heckantrieb und schönes sportliches Fahren (Freude am Fahren) war möglich. Nur dann wurde mir der 1er zu tief und ich wollte besser einsteigen usw..
Es wurde ein BMW X1, E84, sDrive 18d.......Heckantrieb, wieder Freude am Fahren.......BMW halt.
Beide BMW´s habe ich jeweils ca. 300000km gefahren, mit vollster Zufriedenheit.
Nun sollte der X1 abgelöst werden und ich hatte mich ca 1,5 Jahre mit dem Thema beschäftigt und diverse Probefahrten mit anderen Marken gemacht. Jeder hat etwas Für und Wider........aber keiner konnte die Verarbeitung, das Gefühl usw. von BMW vermitteln.
Es ist dann ein 216d ActiveTourer geworden, 14 Monate alt, 7440km gelaufen. Zum Preis eines neuen Hyundai Kona mit 120PS..........und da liegen von der Verarbeitung, Fahrgefühl usw. Welten dazwischen.
Der neuere X1 war/ist uns zu groß geworden, der AT ist nur 10cm kürzer wie der "alte X1", aber etwas höher und breiter. Und dank quer eingebauten Motor, ist innen erheblich mehr Platz.
Wir haben das 7Gng Doppelkupplungsgetriebe (ich wollte unbedingt Automatik) und sind jetzt nach 14Tagen und ca. 1500km sehr zufrieden. Auch das "BMW-Fahrgefühl" ist vorhanden.......BMW ist halt BMW.
Zum unserem Vergleich, haben wir noch einen Mini, mit dem gleichen Motor (3Zylinder, Diesel, 116PS).
Und auch in der "Kleinwagenklasse" setzt der Mini (was ja auch BMW ist) Maßstäbe, die von anderen Herstellern
eher nicht erreicht werden.
Daher mein Fazit zur gestellten Frage: Suzuki weg....BMW her, auch wenn es ein AT mit 3Zylindern, Frontantrieb, Familien-Van usw. ist......es ist und bleibt ein BMW.
Gruß Bonko

Was für ein Blödsinn …. natürlich ist das ein echter BMW vor allem als 230ex mit 326 PS …. wann ist der lieferbar??? Grüsslis Peter

Das solche Threads immer wieder solche Ausmaße annehmen. Der einzige "richtige BMW" ist der den man selber haben will. So einfach ist das. Mir ist es mittlerweile egal welches Rad an meinem Auto angetrieben wird oder wieviele Zylinder ihren Dienst tun. Mit meinem Fronttriebler jetzt habe ich auch alle BMW Antriebe durch.
Autokauf wird auch im Bauch entschieden und ist nicht immer nur rational und ich kann dem Threadersteller nur empfehlen seinen eigenen Bauch entscheiden zu lassen, dann hat man am längsten Freude

Ähnliche Themen

ich habe jetzt meinen 218i AT von 03.2016 gegen einen Jahreswagen des gleichen Typs "ausgetauscht".
In der Auswahl standen verschiedene Hersteller auch aus Fernost.
Ich kann es nicht wirklich begründen, aber wenn ich mich in einen BMW setze, fühle ich mich sofort "heimisch", was sich bei der Probefahrt lückenlos fortsetzt.

@tribaleye
Wie ging die Sache weiter? Der Händler wollte doch schon längst ein Angebot unterbreiten.

Nach jetzt 3 Wochen Erfahrung mit einem "Renter BMW" und Frontantrieb kann ich diese ganze Aufregung um das Antriebkonzept noch weniger verstehen als vorher

Zitat:

@Pit 32 schrieb am 6. März 2022 um 08:21:17 Uhr:


Nach jetzt 3 Wochen Erfahrung mit einem "Renter BMW" und Frontantrieb kann ich diese ganze Aufregung um das Antriebkonzept noch weniger verstehen als vorher

-

Das ist auch normal, da dieser Thraed ja nun im BMW-Forum liegt. 😉

In der Allg. Kaufberatung waren die Meinungen differenzierter.

So geht natürlich die Meinungsbildung einseitig weiter.

Hoffentlich hat der TE mittlerweile den Ratschlag einer ausgiebigen Probefahrt befolgt und lässt uns mal den Status wissen.

Das mag daran liegen, dass die Leute hier dieses Modell fahren und besser Bescheid wissen, als Leute die das nicht tun. Aber vielleicht haben die ja auch alle keine Ahnung…?

Ist ja auch klar.
Wir alle haben unsere Gründe, warum wir uns für den AT/GT und uns damit genau so gegen eine ganze Menge andere Familien Vans entschieden haben.
Wer weit über 30tsd euro für so ein Auto ausgibt und dann hinterher nur zu mäkeln hat, der hat VOR dem Kauf alles fasch gemacht, was falsch zu machen geht. Da man das aber niemals zugeben kann, wird es dann eben auf den Hersteller, Händler, oder das Auto abgewälzt.
Hat hier schon mal einer geschrieben: "ich finde am AT/GT U, V, W unmöglich, mir gefällt X, Y, Z nicht, aber ich habe ihn dann trotzdem gekauft? 😉

Und sind wir doch mal ehrlich:
Wirklich schlechte Autos gibt es heute doch gar nicht mehr und noch nie war die Auswahl in den jeweiligen Segmenten Markenübergreifend so riesig wie heute. Hinzu kommen dann auch noch ellenlange Listen mit Sonderausstattungen, von denen angeblich eine wichtiger und unverzichtbarer als die andere ist.
Man muss sich nur genug Zeit nehmen und die rosarote Markenbrille absetzen. Dann findet man auch das für seine Zwecke am besten passende Auto.

Ja, die Markenbrille. Das mag jetzt die "echten" BMW Fanboys schocken, aber genau wegen des AT sind wir 2015 überhaupt erst auf BMW aufmerksam geworden.
Die "konkret Krassen" 3er, 5er und X Modelle jucken uns sonst nicht die Bohne. 😛

Hallo, Du solltest auf jeden Fall das Auto zur Probe fahren damit Du eigene Erfahrungen sammelst. Auf die Meinungen in den Antworten, die vielfach sehr emotional sind, würde ich nicht hören.
Ich fahre seit 2015 einen 218d AT und bin sehr zufrieden.

Auf andere Meinungen soll er nicht hören aber auf deine oder warum schreibst du dann extra das du zufrieden bist??😉🙂

Etwas widersprüchlich oder meinst nicht?🙂

Warum?

Es ist alles eine Frage der Bubble.

Da das Thema nicht mehr in der allg. Kaufberatung ist, sind die Meinungen nur noch einseitig.

Wäre der Thread im Suzuki Vitara Forum würde jeder vom Tausch abraten.

Ist aber eh wurscht, da der TE nicht mehr anwesend ist.

Das bringt es auf den Punkt. Ohne weitere Beteiligung des TE ist dieser Thread sinnfrei.

Ich mache hier zu. Sollte der TE sich nochmal an der Diskussion beteiligen wollen: kurze PN an mich, ich mache dann nochmal auf.

Gruß
Zimpalazumpala, MT-Moderator

Deine Antwort
Ähnliche Themen