Steuern für Spritschlucker?

Sollten die Pläne Wirklichkeit werden, würde die Steuer für sparsame Autos deutlich geringer ausfallen. Hart treffen würde es dafür Fahrzeuge mit hohem Verbrauch - etwa Geländewagen. Wie die Zeitung unter Berufung auf ein internes Arbeitspapier berichtet, bereite das Umweltbundesamt in Berlin eine entsprechende Umstellung vor. Die Neuregelung solle schon im nächsten Jahr in Kraft treten.

Eure Meinung ist gefragt!

179 Antworten

Zitat:

1. Satzteil: Ist das nichts wert?

Doch, natürlich. Aber ich hab auch nichts gegenteiliges behauptet. (zur Info, ich bin ausser bei Schnee und Eis mit'm Mopped unterwegs und brauch zw. 3 und 7 Liter auf 100 km, je nach Bike und Fahrweise).

Nur scheren sich die Verantwortlichen des Ganzen einen Scheißdreck (sorry) darum. Und das ist der Punkt, der mich so tierisch aufregt.

Gruß Dominik

@sebib2

ja so ungefähr .....nur noch so lahme autos für uns und die reichen denen das eh egal ist haben dann allein ihre ps starken boliden und werden dann gleich als solche erkannt... und um es mal gleich zu sagen ich hasse so nur von a nach b fahrer , für mich muss das auto auch spass machen und das hab ich nich mit einem seat marbella mit 45 ps oder so...

Reaktion des Bundesumweltamtes

Habe heute email vom Bundesumweltamt erhalten, nachdem ich letzte Woche dort hingeschrieben hatte.

Hier deren Antwort:

Sehr geehrter Herr ...,

herzlichen Dank für Ihre Mail. Die Berichterstattung über angebliche Pläne des Bundesumweltministeriums zur Reform der KFZ-Steuer hat viel Reaktion hervorgerufen - Zustimmung aber auch Wut. Den einen gingen diese vermeintlichen Pläne zu weit, anderen nicht weit genug. Wiederum andere plädierten für den radikalen Umbau des Steuersystems - weg von der KFZ - hin zur ausschließlichen Mineralölbesteuerung. In den vergangenen Tagen hat Bundesumweltminister Trittin jedenfalls viele interessante Gedanken zu diesem Themenbereich erreicht. Das ist die positive Seite einer Debatte, die nur aufgrund einer unzutreffenden Berichterstattung der Süddeutschen-Zeitung ausgelöst wurde.
Wegen der Vielzahl der eingegangenen Reaktionen bitte ich um Verständnis, dass ich nicht auf jedes einzelne Argument, das uns erreicht hat und jede individuelle Anfrage, gesondert eingehen kann, sondern auf die Erklärung des Bundesumweltministeriums zu den angeblichen KFZ-Steuerplänen verweise. Dort heißt es:
"Das von der SZ zitierte Arbeitspapier des Umweltbundesamtes entspricht weder inhaltlich noch zeitlich den Vorstellungen des Bundesumweltministers. Die von der SZ errechneten Mehrbelastungen einzelner Fahrzeugtypen stammen nicht aus dem Geschäftsbereich des BMU und sind falsch berechnet.
1. Es ist Ziel der Bundesregierung, die Schadstoffbelastungen durch den Autoverkehr weiter zu verringern, vor allen Dingen beim Dieselruß und bei den Stickoxiden. Daher hat der Bundesumweltminister bereits im März 2003 die Initiative ergriffen, in der Europäischen Union eine steuerliche Begünstigung für Fahrzeuge mit Dieselrußfilter zu erreichen. Die Umweltminister der Länder haben auf ihrer letzten Konferenz in Hamburg dieses Vorhaben ausdrücklich unterstützt und sich für eine rasche steuerliche Förderung des Rußfilters ausgesprochen.
2. In ihrer Koalitionsvereinbarung vom Oktober 2002 haben sich die Regierungsparteien darauf verständigt, dass die Kfz.-Steuer "gemeinsam mit den Ländern aufkommens-neutral ökologisch weiterentwickelt (CO2 als Bemessungsgrundlage)" wird. Die Bemessung der Kfz-Steuer nach dem Treibstoffverbrauch (statt nach dem Hubraum) ist ökologisch vernünftig. Wer sparsamer fährt, soll auch weniger Steuern zahlen. Dies erleichtert der Automobilindustrie die Erfüllung ihres Klimaschutzziels, den Flottenverbrauch ihrer Fahrzeuge bis 2008 auf 5,3 l Diesel pro 100 km bzw. 6 l Benzin pro 100 km zu senken.
Das von der SZ im Übrigen unzutreffend zitierte Arbeitspapier aus dem Umweltbundesamt verfehlt diese Zielsetzung jedoch: Es entspricht nicht dem Erfordernis der Aufkommensneutralität. Der Bundesumweltminister hat daher diese Vorlage nicht gebilligt, sondern sie zur Überarbeitung an das Umweltbundesamt zurückgegeben."
Mit freundlichen Grüßen

@pfuscher ;-)

Wie so oft: man hat die gleiche Meinung, aber im "Eifer des Gefechts" redet man schnell mal aneinander vorbei ;-)

@HeinzRausB

Damit lichtet sich der Nebel ein wenig. Die Aussage des BMU sieht für mich nicht falsch aus. Förderung des Dieselfilters, aufkommensneutrale Umsetzung und der angestrebte Flottenverbrauch - diese Ziele kann ich nur befürworten.

Bei unverzerrter Skalierung sollte man annehmen können, daß Autos mit Verbräuchen von 5,3 l Diesel bzw. 6 l Benzin keine Steueränderung zu erwarten haben und bis 2008 sollte die technische Umsetzung dieser Flottenverbräuche keine Probleme darstellen - die Regierung hat da sicher auch ein paar "Vorschläge" der Industrie berücksichtigt...
Ich nehme an, daß somit die untere Mittelklasse keine Steuererhöhung erfahren wird, alles was darunter liegt günstiger und was darüber liegt teurer wird. Wenn dann im Lauf der Zeit die "Kleinen" immer mehr werden, wird natürlich nochmal "nachgebessert", aber das kennen wir ja schon...

Zu erwartende Resultate der Umsetzung dürften etwas weniger "dicke" Wägen sein und ein weiteres Anwachsen der kleinen, sparsamen Modelle. Die Modellpolitik der Herstellers geht ja schon seit einiger Zeit in diese Richtung. So denke ich, daß Mercedes die A-Klasse und den Smart nicht ausschließlich zur Erschließung neuer Kundenschichten gebaut hat, sondern auch, um die z.B. in Kalifornien immer strenger werdenden Flottenverbräuche einhalten zu können. Was natürlich nicht heißt, daß man mit dieser Politik die dicken Spritfresser verhindern könnte - leider.

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Spritfresser hin Spritfresser her. Wenn ich z.B. mit meinem Mercedes 600SEL im Jahr 3000 km fahre, habe ich bestimmt weniger Dreck produziert als ein Lupo 3L der 40000 km im Jahr fährt und dann muss ich noch das dreifache an Steuer bezahlen? Ich habe mal nachgefragt wie es bei einem Elektroauto aussieht. 5 Jahre steuerfrei danach Besteuerung nach Gewicht. Was hat den Gewicht mit Abgasen zu tun, welche so ein Auto gar nicht hat. Ich glaube es gibt welch die Langeweile haben oder einfach die Leute ärgern wollen!!!

Ich muss hier mal darauf hinweisen das unsere Öko deppen,Die Grünen und alle die auf kosten der Deutschen, Globale Umwelt Politik machen wollen,
nur uns Deutsche verschaukeln: Mehr Steuern für
mehr Co2 ,das ich nicht lache, hier geht es doch nur um Steuern die unsere Regierung wieder an Ländern
verteilt die mit 2 Takt Lada unsere Umluft verpesten. Schaut doch mal auf unsere Nachbar Länder ! Die ganze Ökosache stinkt doch zum Himmel. Das schlimme ist aber das hier im Lande noch zu viele in einer Traumwelt leben ,siehe die die diese Ökosteuern unterstützen. Sucht doch mal
selber nach einer Alternative z.B. Gas,Strom,Wasserstoff...u.s.w. Solange unsere Regierung diese Co2 Schleuder unterstützt und keine Alternative bietet, finde ich es absolut doof zu glauben es gehe unserer Regierung um die Umwelt.

Gruß
Schos

Wie kann man nur so engstirnig und naiv sein?! Da soll noch mal einer behaupten, es sei falsch, dass mind 80% der Menschen nicht wirklich intelligent sind oder besser gesagt ihr Hirn nicht richtig einschalten können...Oder eben einfach Mitläufer sind(, die das dumme Gequatsche von irgendwelchen Populisten nachlabern...)
Ich will hier niemanden persönlich angreifen, aber die Argumente, die hier manche anbringen, sind einfach nur dumme Ausreden oder naives Nachgerede...

@landcruiser707: Sorry, wenn du so ein Statussymbol* brauchst (bzw. brauchen solltest, hast sicher gar keinen), das jemdem zeigt, wie toll du doch bist (und komm mir nicht mir: "ich hab/brauch den nur wegen dem Luxus usw."😉, dann solltest sogar mehr als das Dreifache dafür zahlen im Vergleich zu einem 3l Polo...Warum?! Auch, wenn du nur 3000 km fährst, verbrauchst du in dieser Zeit so unverhältnismäßig viel Energie (schon mal was von proportionalem Anstieg gehört?!), dass du dafür auch ruhig "bestraft" werden solltest...Der Fahrer des 3l Polo fährt sicher nicht zum Spass seine 40000 km (die du sicher zusätzlich mit nem anderen Auto fährst), wobei Polo fahren eh nicht so spaßig ist (aber das nur am Rande) und verbraucht dank 3l Polo trotzdem verhältnismäßig extrem wenig...Ist das so schwer zu verstehen?! Nur eine sinnvolle Kombination aus KFZ- und Mineralölsteuer ist wirklich fair...

*:Ich habe schon mal gesagt, dass selbst ich gerne sportlicher (und spritfressender) fahre, aber ich bin bereit, für diesen "Spaß" auch einen angemessenen Preis zu zahlen. Und ich behaupte, dass solche Bestimmungen sogar meine eigene "Dummheit" und meinen Egoismus (die jeder in sich trägt *g*) ein bisschen in Zaum hält...

Das mit dem Gewicht von e-Autos ist ja auch ziemlich klar: Auch wenn ich 5 Jahre Befreiung für viiiiiiiel zu kurz halte, solltest du in der Bild Zeitung (sorry, ich unterstelle dir das jetzt einfach mal) gelesen haben, dass von nix nix kommt. Und Strom ist eben auch nicht umweltfreundllich, solange es nicht aus einer regenerativer Quelle kommt...Das heisst, ein Elektroauto, das unnötig schwer ist, verbraucht eben auch kostbare Energie und sollte -analog zum Verbrennungsmotor - mehr Abgaben zahlen!

@BayernProber: Also sorry, aber da kann ich echt jetzt nur noch drüber lachen - wenn es nicht so traurig wäre...
Irgendwo war dieses "dumme" Lada Argument schon mal...Sorry, aber das ist einfach nur egoistisch...Was gab uns in D das Recht, stinkende und qualmende Karren zu fahren und gibt uns jetzt das Recht, große V8 und V12 Monster zu fahren?! Du wirst denken, das hat eben zum technischen Fortschritt gehört...Na toll, und warum dürfen irgendwelche Lada Fahrer, die nicht das Glück hatten, in einem Land des technischen Fortschritts und einer ziemlichen Freiheit zu leben, sich nicht genau so entwickeln, was uns in Europa später sogar helfen wird?! Glaubst du, die fahren freiwillig Lada und nicht nen 3l Polo?! Ich finde es zwar auch nicht gut, dass sie mit solchen Dreckschleudern fahren, doch entweder lässt du ihnen auch die Zeit, oder wir hier verzichten eben auch auf jeden Wohlstand...Kannst ja einem "da drüben" sauberes Auto schenken...Ich glaube nicht, dass du bereit wärst, Geld dafür zu zahlen, dass sich irgendwelche Rumänen anstatt eines Ladas ein sparsames, neues Auto kaufen können?! Oder doch?!
Drehen wirs doch einfach um: Warum überhaupt noch Strom und Energie sparen, wenn die Amis oder sonst wer doch auch so viel verbrauchten! Kann man halt nix machen, wenn die die Umwelt zerstören, dann sollten wir das auch - sonst könnten wir ja ökonomische Nachteile haben! Ohhhhhhhh gott!

Also dass wir an der Einstellung mancher Menschen (v.A. auf der anderen Seite des Ozeans) arbeiten sollten und wenigstens versuchen, sie über kurz oder lang zu überzeugen, ist sicher richtig...doch kannst du das ja wohl schlecht, wenn du ihre Schei** (sorry für den Ausdruck) nachmachst...
Außerdem: Wie sparsamer Autos aus D werden, umso höher ist die Nachfrage und wird sie sein. Jedenfalls dann, wenn der Rest stimmt. Dabei ist es egal, ob wir und die Autoindustrie mehr oder weniger dazu gedrängt werden oder nicht. Damit hast du sogar ökonmische Aspekte, die dafür sprechen...

Grüße Kay

PS: Die Amis sind zwar tatsächlich die größten Umweltverschmutzer, aber soooo groß ist der Abstand zu Europa (D eingeschlossen) gar nicht...wir verbrauchen immernoch unglaublich viel Energie...Stell dir mal vor, die Chinesen und Inder hätten (schon) den gleichen Verbrauch - wozu sie doch eigentlich das gleiche Recht haben - dann kannste bald nicht mehr rausgehen und die Flut kommt immer häufiger...
Es ist ein globales Problem: Doch erst sollte man seine Stube sauber machen, bevor man sich über die dreckige Stube des Nachbarn aufregt...
Ich behaupte sogar, dass durch Energiespargesetze und ähnlichem, die hier in D wirken, es global gesehen positive Entwicklungen gibt und geben wird...

@z-k-y

Danke für den Beitrag, auch wenn zu befürchten ist, daß er hier wenig bewirkt. Und immer dran denken, die schußsichere Weste anzulegen, bevor Du sowas in der Öffentlichkeit sagst...

@BayernProber

Du solltest echt mal bei Lada anrufen und die Leute informieren, daß sie Zweitakter bauen, ich glaube die wissen das noch gar nicht...

Keine Sorge, die Weste ist dran...;-) Hoffentlich ist sie auch zu gebrauchen! 😁

Nee, geb ja zu, dass es zum Teil schon arg provokant klingt, aber es ist ein wichtiges Thema und wird doch immer wieder "runtergemacht", indem alles nur als Vorwand beschrieben wird, dem armen, armen Autofahrer, der in D eh schon unter jedem Niveau leben muss, an den Geldbeutel zu gehen, damit sich die fiesen, fiesen und unfähigen Politiker weiter an uns bereichern können. Ich will nicht irgendwann meine Kinder und Enkel nur noch mit Gasmaske auf den Spielplatz schicken können, nur weil manche die schlimme Realität ignorieren...
Ich sage nochmal: Ich bestreite nicht, dass in der Politik oft mit Vorwänden gearbeitet wird. Wohl auch in diesem Fall. Und klar wird diese kleine Änderung nicht bewirken, dass die Umwelt noch mehr leidet, aber es ist insgesamt der richtige Weg, wenn auch noch stark verbesserungsfähig...

Ist für mich halt alles Gejammere auf höchsten Niveau...Wenn ich mir überlege, dass bei uns selbst die, die nichts zu arbeiten finden und nur rumsitzen können, nicht verhungern...Von denen, die ne S-Klasse, Cayenne oder Toureag fahren, mal ganz zu schweigen...

Zitat:

Original geschrieben von z-k-y


Keine Sorge, die Weste ist dran...;-) Hoffentlich ist sie auch zu gebrauchen! 😁
Ist für mich halt alles Gejammere auf höchsten können, nicht verhungern...Von denen, die ne S-Klasse, Cayenne oder Toureag fahren, mal ganz zu schweigen...

Hey Leute wie gehts?

Was ist denn da dran, wir möchten doch alle zo 'nen wagen fahren, je schneller desto lieber.
Als man sich das leisten kann.
Ich frage mich allein ab, als man diese grossen Fahrzeuge als Unternehmer nicht mehr abschreiben könnte, würden wahrscheinlich viele von diesen grossverdienern sich nen kleinen Simca kaufen, oder so was ähnliches.
Es ist ja unverschämt dass diese Leute alle 4 Jahre nen neuen kaufen müssen, wo der normale mann schon 8 - 10 jahre fahren muss bis er sich nen neuen anschaffen kann und der kriegt keine steuerermässigung.

Voila, das ist meine Meinung.
Grüsse aus Belgien,
Manni

Hallo,

wie wäre es denn damit:

Alle deutchen Autohersteller, die bis Ende 2004 nicht in der Lage sind, ihren Dieselserienmodellen einen leistungsfähigen Rußpartikelfilter einzubauen, zahlen eine Rußpartikelfiltersteuer.
Wen Firmen nicht ausbilden, sollen sie ja nach neuesten Überlegungen ebenfalls eine entsprechende Abgabe zahlen.
Ich selbst fahre Diesel und bin durchaus bereit für die beste umwelttechnische Ausstattung meines Fahrzeugs zu bezahlen. Aber ich übernehme nicht den Strafzoll für etwas, was schon längstens Standard sein könnte.
Was Spritfresser oder - sparer anbelangt, so wäre ich für eine Umlegung der KFZ-Steuer auf den Sprit. Nur so wäre eine gerechte Verteilung der Kosten für den Energieverbrauch gewährleistet.
Jegliche Diskussion über SUV, Sportwagen, obere bis untere Mittelkalsse wäre unnötig.
Man würde zwar immer noch sehen, dass sich der eine oder andere etwas mehr automobile Freiheit leisten könnte - aber so ists halt in der Welt. Auf alle Fälle würde sich auch der mit dem dicksten Auto entsprechend am Steueraufkommen beteiligen müssen und den Raubbau an den Energiereserven anteilsmäßig bezahlen.

Grüße

bkpaul

Zitat:

Original geschrieben von bkpaul


Hallo,

wie wäre es denn damit:

Alle deutchen Autohersteller, die bis Ende 2004 nicht in der Lage sind, ihren Dieselserienmodellen einen leistungsfähigen Rußpartikelfilter einzubauen, zahlen eine Rußpartikelfiltersteuer.
...

Was Spritfresser oder - sparer anbelangt, so wäre ich für eine Umlegung der KFZ-Steuer auf den Sprit. Nur so wäre eine gerechte Verteilung der Kosten für den Energieverbrauch gewährleistet.
Jegliche Diskussion über SUV, Sportwagen, obere bis untere Mittelkalsse wäre unnötig.

Guter Beitrag, ... aber was ist nun mit den Ausländern, die sich auf unseren Strassen austoben ? Der Luxemburger tankt seinen Diesel billig in Luxemburg und fährt dann ohne zu tanken durch Deutschland nach Österreich. Dort tankt er vor der Rückreise und fährt dann wieder durch Deutschland - natürlich ohne zu tanken - nach Hause. Muss man dies als "Reibungsverlust" abschreiben ?

Gruss

...

Zitat:

Original geschrieben von z-k-y



*:Ich habe schon mal gesagt, dass selbst ich gerne sportlicher (und spritfressender) fahre, aber ich bin bereit, für diesen "Spaß" auch einen angemessenen Preis zu zahlen. Und ich behaupte, dass solche Bestimmungen sogar meine eigene "Dummheit" und meinen Egoismus (die jeder in sich trägt *g*) ein bisschen in Zaum hält...

Wenn du selbst gern so fährst und bereit bist auch dafür zu bezahlen ist dein ganzes Gerede ja ziemlich scheinheilig. Du gehörst dann halt zu den Besserverdienenden die sich diesen Spleen auch leisten können. Wenn du wirklich dafür bist, dann fahr auch selbst spritsparender.

Fakt ist das diese neue Art der Besteuerung, sollte sie sich denn wirklich durchsetzen, völliger Unsinn ist, jemand der ein grosses Auto fährt, wird es eh nicht interessieren, weil er ja genug verdient , es trifft wieder nur die schlechter Verdienenden, die dann mit ihren Rostlauben noch mehr zur Kasse gebeten werden... aber natürlich steht es dir frei deine Stimme den Grünen zu schenken die sicherlich in ihrem Bestreben nicht in allem Unrecht haben, aber in einem hochverschuldetem Staat und wirtschaftlicher Krise einfach zu schnell ihre Forderungen durchsetzen wollen. Eine Umweltpolitik so löblich sie auch sein mag, ist in dieser Konsequenz einfach fehl am Platz weil sie zum einen völlig falsch agiert und zum anderen als Voraussetzung einen Staat braucht in dem die Grundprobleme, die eben Deutschland aufweist, nicht exisitieren. Die Regierung kümmert sich nur um Sachen die die Leute noch missmutiger werden lassen und wenn der kleine Mann sich immer mehr in seiner Lebenqualität eingeschränkt fühlt, reagiert er logischerweise auf solche Gesetze mit einer egoistischen Denkweise. Also wenns mir gut geht, ja zu Umweltbesteuerungen welcher Art auch immer, sie dürfen mich eben nicht einschränken, und nein wenn dies eben nicht der Fall ist. Da meine Wenigkeit eher zu der letzteren Sorte gehört bin ich auch nicht einverstanden mich weiter kröpfen zu lassen. Vor allem wenn man die Regierung mit einem Chef vergleichen kann der mehr verlangt als er selbst dafür bereit ist zu geben.

Das ganze Problem ist aber mehr ein allgemeines, als eins was sich nur auf die Frage dieses Themas hier bezieht und kann daher eigentlich nicht ohne die eigentlichem Hintergründe abgehandelt werden.

Und da ich kein Politiker bin (von dem ich sowieso der Meinung bin das er es nur sein dürfte wenn er geldlich nicht auf sein Gehalt angewiesen ist) werde ich auch nie etwas ändern oder bewirken können, wie keiner von uns hier , soviel wir auch reden und uns gegenseitig zanken.

Mfg
Morkhero

Hallo,

habt Ihr Euch schon einmal Gedanken darüber gemacht welche Steuern wir Autofahrer so abdrücken?

Ihr kauft Euch ein Auto: 16% Mehrwertsteuer.
Ihr habt Euren Wagen in der Werkstatt: Dito.
Ihr geht für 50€ tanken: 35-40€ Benzinsteuer (???)
Ihr bezahlt brav Eure Kfz-Steuer
Ihr bezahlt brav Eure Kfz-Versicherung: 16% Versicherungssteuer

Und was machen wir nicht noch alles:

Ihr habt einen G-Kat einbauen lassen oder war's gleich ein neues Auto mit G-Kat.
Ihr habt einen Kaltlaufregler einbauen lassen um Steuern zu sparen.

Für all dies habt Ihr Geld ausgegeben.

Und was kommt dann?
Ätsch-Bätsch Steuerreform!

Und der Clou ist der, dass Ihr das ganze Geld ja schonmal versteuert habt, nämlich über die Einkommenssteuer.

Wenn wir diese Ausgaben mit der Anzahl der bei uns zugelassenen Fahrzeuge multiplizieren, müssen wir uns doch ersthaft fragen, was passiert mit dem ganzen Geld?

Und gleichzeitig hat jeder von uns nochmal läppische 16.218€ Schulden (Stattsverschuldung).

Mitte der 80-er wurden Dieselfahrzeuge steuerlich begünstigt. Kauft alle Diesel, kauft, kauft, kauft..., damit wir euch dann kräftig eins mit dem Steuerhammer eins drüber ziehen können. Und genau so ist es dann auch gekommen.

Später war's dann das gleiche mit dem G-Kat.

Ich habe jetzt gerade knapp 350€ Steuer für meinen Benz mit G-Kat bezahlt. Eigendlich wollte ich ja einen Kaltlaufregler (Euro2-Norm) einbauen lassen. Aber soll ich jetzt 300-350€ dafür berappen, wenn ich gar nicht weiß, ob diese Regelung in ein paar Monaten überhaupt noch greift und ich somit vielleicht gerade mal rd. 100€ an Steuern spare und die Hälfte davon auch noch für die MwSt für den Einbau drauf geht (an den Staatgeht)?

Ich will auch gar nicht wissen, was z. B. die Automobilindustrie an Maßnahmen in Ihren Schubladen liegen hat, durch welche eine ECHTE Umweltentlastung zu realisieren wäre.
Aber da würden sich diese Herrschaften ja selbst den Wind aus den Segeln nehmen..., siehe oben.

WENN unsere Politiker versuchen würden hier mal richtig Druck auszuüben, so würde im stillen Kämmerchen und unter Ausschluß der Öffentlichkeit erst einmal wieder klar gemacht wer hier eigentlich das sagen hat, nämlich nicht unsere Politiker!
"Tja, dann werden wir hier wohl erstmal ein paar tausend Arbeitsplätze ins Ausland verlegen - und das wollen Sie doch nicht wirklich"
Und das gilt nicht nur für die o.g. Branche.

Fazit:
Es trifft immer die gleichen. Uns Autofahrer sowieso, aber vor allem jene, die es sich einfach nicht leisten können alle paar Jahre ein neues Auto zu kaufen.

Wir kriegen euch alle, wenn nicht über die Mehrwertsteuer, dann halt über eine neue/zusätzliche Abgabenlast !!!

rd. 1.338.599.000.000 € Stattsschulden, das sind die Steuern von morgen !!!
Und jede SEKUNDE kommen ca. 2.186 € dazu !!!
Und wer läßt sich wohl besser schröpfen als ... ?

Zieht euch alle warm an !!!

Grüsse Claus

Hier ist ja inzwischen schon als Unverschämtheit bezeichnet worden, dass Unternehmer "dicke" Autos fahren und der kleine Mann sich das nicht leisten kann.

Da geht mir ja jetzt wirklich der Gaul durch. Sind wir jetzt endgültig im Sozialismus oder was, alle Trabbi und gut!

Vieleicht ist es auch eine Unverschämtheit, dass ein Unternehmer überhaupt noch Arbeitsplätze anbietet. Warum tut er sich das eigentlich noch an. Warscheinlich ist es auch eine Unverschämtheit, dass ein Unternehmer 12 Stunden am Tag und mind. 6 Tage die Woche arbeiten muss. 30 Tage Urlaub, einfach lächerlich. Krank bzw. Krankschreiben lassen (auch so eine deutsch Unart, entweder ich bin krank oder nicht, aber in Deutschland ist man krank geschrieben), geht nicht.

Als Unternehmer bezahle ich dermassen viel Steuern, dass euch die Tränen kommen würden. Erst mal im Unternehmen, von meinen Privaten Steuern spreche ich noch gar nicht. Und von den Abschreibungsnachteilen, die ich als Unternehmer habe. Ganz zu schweigen von den Aasgeiern der Sozialversicherung und Ihren Forderungen.

Und wenn ich meinen Mitarbeitern mal was gutes will und eine Firmenfeier mit Musik und allem drum und dran sponsore, wird das als "Befriedung privater Bedürfnisse des Vorstandes" abgetan und ich kann es aus der Privatschattule bezahlen.

Denkt nicht immer an Schrempp, Ackermann, Esser und Co. Es gibt alleine gut 50.000 Kapitalgesellschaften (GmbHs, Klein AGs) in Deutschland mit unter 100 Mitarbeitern. Dies sind mit den Grossen in keinster Weise vergleichbar.

In diesem Land ist soviel schief und dann muss ich noch so einen Unsinn hören. Ich kann inzwischen jeden verstehen, der ins Ausland geht. Dieses Land hat es nicht mehr besser verdient.

Jetzt diskutieren Politiker und alle möglichen Leute über die Änderung der KFZ-Steuer zum Wohle der Umwelt. Haha. Warum wird eigentlich nicht mal darauf hingewiesen, dass 12 Milliarden Liter (!!!) im Jahr durch Staus unnütz in Deutschland in die Luft geblasen werden. Macht gut 7 Millarden Einnahmen für den Staat. Hier wäre ein Ansatzpunkt. Mehr Strassen, weniger Staus. Das wäre auch umweltfreundlich. Aber nein, in Deutschland will jeder sein kleingariertes Denken allen Anderen aufzwängen. Momentan ist es der "Sprifresser", morgen das Kopftuch, übermorgen finden wir wieder was anderes. Das kotzt mich einfach an. Vieleicht sollte jeder mal wieder an sich selbst denken und nicht immer für alle alles regulieren wollen.

So das musste ich jetzt mal los werden, weil spätestens mit dem Hinweis, Firmenfahrzeuge nicht mehr als Firmenkosten zu akzeptieren (NEIDFAKTOR im QUADRAT oder was ???), ist mir die Hutschnur hochgegangen. Schon mal was von 1% Regel gehört? Wenn nein, dann ganz schnell Maul halten !!!

gruß
Heinz

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