Steuern für Spritschlucker?
Sollten die Pläne Wirklichkeit werden, würde die Steuer für sparsame Autos deutlich geringer ausfallen. Hart treffen würde es dafür Fahrzeuge mit hohem Verbrauch - etwa Geländewagen. Wie die Zeitung unter Berufung auf ein internes Arbeitspapier berichtet, bereite das Umweltbundesamt in Berlin eine entsprechende Umstellung vor. Die Neuregelung solle schon im nächsten Jahr in Kraft treten.
Eure Meinung ist gefragt!
179 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von HeinzRausB
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Das geht wohl an mich, also...Wer sagt denn, dass ich das tue. Mein Arbeitsplatz ist 2 Minuten mit dem Fahrrad und 5 Minuten zu Fuß von meinem Wohnhaus entfernt (Ich bin einer der wenigen Glücklichen mit einem so kurzen Arbeitsweg!). Meine Kunden kann ich eigentlich nur mit dem Flugzeug erreichen (wenn ich mal von der Queen Mary absehe). Deshalb auch nur 12.000 Km im Jahr.
Also, nicht vorschnell urteilen!!! Auch andere Menschen haben Beweggründe, können nachdenken und sich ein Urteil bilden.
...
Es ging zum Teil an Deine Adresse, ich wollte aber diesen abolut direkten Kleinkrieg etwas vermeiden. Ich sehe Dich auch definitiv nicht in der Kategorie der Ignoranten. War vielleicht nicht wirklich ersichtlich, mein Posting war z.T. auch etwas scharf formuliert.
Es regt mich einfach auf, wenn dieses meiner Meinung nach sehr wichtige Thema Energie -wie das mit der Steuer läuft, ist eh ne Sache für sich- völlig zerredet wird, indem der schwarze Peter einfach immer weitergegeben wird.
Und speziell für Geländewägen gibt es oft wundersame Notwendigkeiten... Der Wohnwagen, 3 große Postpakete pro Jahr und die Kloschüssel für'n Polterabend müssen schließlich transportiert werden, die Sicherheit (bei meistens starrem Rahmen?), der bessere Überblick, Allrad (wenn man mal die Straße nicht findet) sind gern aufgeführte Argumente.
Definitiv wird ein Geländewagen für mich immer ein unsinniges, klobiges, gefährliches (für andere Verkehrsteilnehmer) und spritfressendes Monstrum bleiben. Okay, Geschmäcker sind verschieden, ich beurteile auch nicht den Verstand oder die Urteilsfähigkeit einer Person nach deren Auto. 12.000 km sind auch wirklich nicht viel, trotzdem könnte man diese ohne nennenswerte Einbußen mit weniger Benzin zurücklegen.
Aber das hatten wir ja schon...
Zitat:
Original geschrieben von KaneTDI
Und genau das ist der Punkt,einer muss anfangen.
Glaubst du aber es ist der Richtige Weg Deutschland in den Ruin zu treiben???
Die Bürger Deutschlands zu verärgern???
Es glaubt doch keiner mehr an die Politik die in Berlin betrieben wird.
Und auch hier sind wir an einem Punkt,den die zusätzlichen einnahmen fliessen nicht etwa in den Umwelt schutz nein sie Fließen in die Staatskassen.
Das ist Pure verarschung am Deutschen volk!
Wie gesagt ich bin absoulut für ein Umweltschutz aber bitte richtig und nicht den Umweltschutz als vorwand nehmen um die Kassen zu füllen.
...
Das ist genau das Problem, daß der Umweltschutz als Deckmäntelchen für ein Abzocker-System herhalten muß. Damit wird er unglaubwürdig gemacht und ignoriert, was sich in vielen Beiträgen hier deutlich zeigt. Es ist leider eine Farce!
Die Opposition hätte den Umweltgedanken so gesehen vielleicht nicht derart pulverisiert, aber dann wäre halt ein anderes Thema das Deckmäntelchen zum Abkassieren gewesen. Da gibt es leider keine großen Unterschiede mehr.
Keine Sorge, ich gehöre nicht zu den blauäugigen Radikal-Ökos, die kein Problem damit hätten, die Wirtschaft und die Lebensqualität gegen Null gehen zu lassen. Ich glaube auch, daß man Umweltschutz pragmatisch, aber nicht in unbedachten Hau-Ruck-Verfahren und nicht im Alleingang durchsetzen sollte.
Jeder sollte sein Möglichstes tun. Leicht gesagt, ich weiß...
DAGEGEN!!!
auch ich bin voll dagegen, weil es mal wieder nicht zuende gedacht wurde....
habe eien polo diesel mit dem ich fast 40000km im jahr fahre bei etwa 4,5liter auf 100km. der würde also schön billig werden. dann ahb ich da aber no eine volvo amazone bj 68 mit 2,2liter motor, so ca.100ps und einem verbrauch von etwa 11litern SP.mit em fahr ich aber nur rund 5000k im jahr - und der würde wohl deutlich teurer werden als jetzt. es sei denn, die oldies wären von der regelung ausgenommen.
wenn schon steuer nach verbrauch, dann auch nah fahrleistung im jahr und steuererstattung für dienstliche fahrten...und wie soll das praktisch umgesetzt werden?????
also ne, gruß nach berlin und lasst das mal bleiben.
gruß arne
ps😛olo diesel für alle politiker und der staat würde milliarden sparen!!!!
@arne73
Zitat:
polo diesel für alle politiker und der staat würde milliarden sparen!!!!
Hier muß ich mal Einspruch erheben. Es kann von mir aus auch ein Corsa sein.😛
Hauptsache keine Klimaanlage. Die ist ja soooo schädlich.
STP
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Also ich halte die Überlegung an sich richtig, "Spritschlucker" höher zu besteuern...Auch, wenn einge Dinge "der Gerechtigkeit willen" sicher nachgebessert werden sollten...
Hier ging es oft um Vielfahrer und Nicht-Vielfahrern...Hmmm, eure Überlegung ist zwar im Grunde richtig, doch seh ich das ein wenig anders: Wer sich z.B. einen 8 Zylinder SUV holt, sollte schon dafür mehr zahlen müssen. Denn auch wenn er weniger damit fährt, verbraucht er in der Zeit, in der er damit fährt, übermässig sinnlose Energie. "bestraft" würde er aber nach jetztigen Regelungen nicht wirklich dafür, das bisschen, was er für den Spirt (mehr) zahlt, würde ihn nicht zum Umdenken zwingen. Erst, wenn es grundsätzlich ein Nachteil ist, sich "Spritfresser" zu holen, würde er es sich nochmal überlegen.
Außerdem wird oft etwas übersehen: Ein Auto, dass zwar gleich viel Hubraum hat, wie ein anderes, aber deutlich weniger verbraucht, sollte doch sicher auch besser besteuert sein. Das wäre dann auch ein Anreiz für die Autoindustrie, sparsamere Motoren zu bauen (oder eben endlich die alternativen Wege zu suchen). Ein Beispiel: Weil der 1.8 Liter Motor besser besteuert wird, werden eben Turbos usw. eingepflanzt, um ihn dann im Sportwagen TT zu verbauen. Der Verbrauch ist aber nicht wirklich kleiner als bei größeren Motoren...Das ist doch eine Fehlentwicklung...
Für Oldtimer-Besitzer und junge Leute, die sich kein anderes Auto leisten können, sollte es vielleicht spezielle Bestimmungen geben, kennt denn jemand die genauen Pläne in der Hinsicht?!...
Das Argument mit der Zugmaschine ist leider völlig daneben, auch ein Passat TDi mit 130 PS kommt problemlos mit einem schweren Anhänger zurecht (bei vernünftiger Fahrweise)...
Und, wegen der Höchstgeschwindikeit: Glaub mir, die meisten überschätzen sich und unterschätzen die Gefahren eines Anhängers. Ich spreche aus eigener Erfahrung, ich "durfte" vielen Anhänger-Unfallopfern Ersatzfahrzeuge bringen, weil sie zu schnell gefahren sind. 80 km/h sollte wirklich ausreichen...
Ich bin selbst jemand, der gerne sportlicher fährt (und somit mehr verbraucht), aber ich bin ehrlich genug, es zuzugeben, dass es eben schlecht ist für die Umwelt und deswegen bin ich auch bereit, mehr fafür zu geben...Klar kann ich auch mit nem sparsameren Motor spritschluckend fahren, doch wer das auf Dauer machen will, muss zu nem stärkenen Auto greifen, und dass sollte eben "bestraft" werden. So sehe ich ein Verbund aus Mineralölsteuer (die bestraft halt genau diejenigen, die bei weniger saufenden Autos Gas geben) und der neuen KFZ-Steuer (für Leute, die sich von vornherein ein spritfressendes Auto holen und bei jedem km mehr verbrauchen als sie müssten...) genau als richtige Lösung, eines alleine würde nicht reichen.
Dass nun immer auf die Politiker geschimpft wird, ist halt die typische Abwehrreaktion, wenn es ums eigene Geld geht. Da suchst man dann halt nach Gründen, warum das nicht gemacht werden sollte, verweist auf andere Schuldige (->irgendwo im Beitrag hat einer auf Industrie usw. geschipft, ist ja z.B. nicht wirklich falsch, aber andere Sündenböcke zu suchen, wird uns irgendwann auch nicht mehr helfen) oder denkt, alles wäre Abzocke. Das es der Regierung vielleicht in erster Linie um ihre leeren Kassen (die wiederrum leer sein, weil z.B. irgendwelche Egoisten bei der Steuererklärung tricksen, wo sie können, oder Schwarzarbeiter einstellen, um billiger davon zu kommen) geht, kann schon sein, aber die Idee ist grundsätzlich richtig, so weh es tut. Bei der Ökosteuer wurde auch kräftig geheult, jetzt lese ich, dass man doch stattdessen die Mineralölsteuer anheben sollte...sorry, irgendwo seid ihr halt auch einfach nur Egoisten und denkt an euren Vorteil.
Wenn ihr so tolle Lösungsvorschläge habt, beteiligt euch halt mehr im politischen Alltag und "heult" net nur so rum...Ich hasse dieses Rumgeheule (soll kein Angriff sein)...dass viele Politiker teilweise auch unfähig sind, stimmt vielleicht schon...doch warum: Wenn sie die richtigen Dinge machen würden, verlieren sie sofort ihre Popularität und werden eben nicht mehr gewählt...
Aber im Grunde zahlen wir alle noch zu wenig fürs Auto, jedenfalls mit der Technik, die heute verwendet wird. Und ich meine nicht die Mobiliät oder das Auto ansich, aber viele Autos haben das Maß der Vernunft schon lang überschritten, sind vollgebpackt mit Luxus, der nicht wirklich gebraucht wird. Und dafür sollte ruhig (viel) stärer zur Kasse gebeten werden.
So, irgendwie laber ich jetzt gegen Ende zu viel Müll, bis dann...
zky
PS: Sorry für die vielen Klammern, ist bissle ein Chaos! :-)
}}Ich glaube auch, daß man Umweltschutz pragmatisch, aber nicht in unbedachten Hau-Ruck-Verfahren und nicht im Alleingang durchsetzen sollte.
Jeder sollte sein Möglichstes tun. Leicht gesagt, ich weiß...}}>
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Dann denkt doch einfach mal über Autogas (Flüssiggas, LPG) nach!
Das ist z. Zt. eine reelle Möglichkeit, Umweltschutz und geringere Kosten miteinander zu verbinden:
auto motor und sport tv
Sendung vom 12.01.2003
Gasantrieb
Gas ist nicht gleich Gas! Als Gasantriebsformen stehen Erdgas und Flüssiggas zur Verfügung. Wer seinen Wagen auf Gasantrieb umrüsten will, muss sich aber, egal für welches Gas er sich entscheidet, einen Umbau an seinem Auto vornehmen lassen.
In Deutschland gibt es 650 Anbieter für Erdgas und davon fördern ca. 125 eine Erdgasanlage im Auto. Das hört sich natürlich toll an, allerdings ist der Einbau einer Erdgasanlage mit ca. 4.000,- EUR auch doppelt so teuer, wie die Umrüstung auf Flüssiggas und lohnt sich daher auch praktisch nur, wenn ein regionaler Anbieter bezuschusst.
Der erhöhte Einbaupreis von Erdgas ergibt sich aus der Eigenschaft des Gases. Flüssiggas und Erdgas sind physikalisch gesehen sehr unterschiedlich zu bewerten: Flüssiggas ähnelt Benzin, ist leicht zu "verpacken" und zu transportieren. Erdgas hingegen verlangt aufwändige Drucktanks, denn es muss bei einem Druck von 200 bar im Auto untergebracht werden. Die spezielle Druckkartusche für Erdgas im Auto ist zudem relativ groß und schwer. In den meisten Autos werden diese Druckkartuschen im Kofferraum eines Autos untergebracht, wodurch man auch kleinere Kofferraumvolumina in Kauf nehmen muss. Des Weiteren muss der Fahrer bei Erdgas mit einem Leistungsverlust seines Autos von zehn bis zwanzig Prozent rechnen.
Flüssiggas hingegen braucht nur einen Druck von 10 bar. Der Flüssiggas Tank wird zumeist an die Stelle des Reserverads eingesetzt. Das nun fehlende Reserverad wird durch ein Not-Kit ersetzt. Der Leistungsverlust des Autos bewegt sich im Flüssiggas Betrieb nur um die zwei Prozent.
Bei beiden alternativen Antrieben bleibt der ursprüngliche Benzin- oder Dieselantrieb des Fahrzeugs natürlich erhalten, d.h. der Fahrer kann nach dem Einbau immer noch entscheiden, ob er sein Auto mit Gas oder Benzin betreiben will und zwischen diesen beiden Antriebsalternativen wechseln.
Mit Erd- oder Flüssiggas kann man gegenüber Benzin oder Diesel 40 bis 50 Prozent der Kosten sparen! Die heutige Folge ist daher, dass nicht nur die Zahl der Gasfahrzeuge, sondern auch die der Zapfsäulen zunimmt. Mittlerweile gibt es in Deutschland an die 396 Erdgas Tankstellen und 460 Flüssiggas Tankstellen. Allerdings sind im europäischen Raum wesentlich öfter Flüssiggas Tankstellen zu finden. In Holland zum Beispiel ist Flüssiggas schon lange eine gewohnte Antriebsform und auch in Italien werden damit mittlerweile ca. 1,4 Millionen Fahrzeuge betrieben.
Die Vorteile von Gas liegen eindeutig in der saubereren Verbrennung. So erfüllen derartige Autos Anforderungen bis zur Euro 4 Norm. Probleme entstehen nur dann, wenn durch veraltete Gasanlagen neue Euronormen nicht einzuhalten sind. Seriöse Fachbetriebe arbeiten deshalb nur mit adäquaten Systemen und führen abschließend eine AU durch. Der Kunde kann sich absichern, als dass er sich von seinem Nachrüstfachbetrieb schriftlich bestätigen lässt, dass sein Fahrzeug in der Schadstoffnorm nicht zurück gestuft wird.
Zusätzlich werden Fahrzeuge mit Erdgas oder Flüssiggasantrieb bis 2009 steuerlich begünstigt, danach ist allerdings nur noch eine Begünstigung für Erdgas geplant. Einen Grund für die alleinige Förderung von Erdgas konnte uns leider auch das Bundesumweltmininsterium nicht mitteilen.
(Anmerkung von mir: wieder ein Beispiel für die Ignoranz der Politiker gegenüber Argumenten und deren Abhängigkeit von der finanzstarken Lobby; wo die Kohle sitzt, sieht man täglich beim Skisport (Ruhrgas = Erdgas!!!))
Aber wie auch immer, auch nach 2009 wird auch Flüssiggas eine preiswertere und umweltschonendere Alternative zu Benzin oder Diesel sein.
(Anmerkung von mir: z.Zt. laufen zahlreiche Bestrebungen, die Förderung bis 2020 auch für Flüssiggas durchzusetzen!)
auto motor und sport tv
Sendung vom 27.04.2003
Gasantrieb für Luxusautos
Alternative Antriebskonzepte sind im Vormarsch. Immer beliebter wird z.B. Autogas. Bei 50 bis 55 Cent pro Liter fährt man damit fast zum halben Preis von Benzin! Zudem gehört Autogas zu einem der umweltfreundlichsten Kraftstoffe auf dem Markt. Autogas ist im Gegensatz zu Erdgas ein flüssiger Kraftstoff, der bereits bei Normaltemperatur und niedrigem Druck flüssig wird. Somit beansprucht er wenig Platz im Auto und liefert gleichzeitig viel Energie. Bereits relativ kleine Tanks erlauben Reichweiten um die 400 km. Auf Wunsch können aber auch Tanks mit einem Fassungsvermögen bis zu 130 Liter eingebaut werden.
Wer mit Autogas fahren will, braucht eine Aufrüstung, die neben Benzin die Verbrennung von Gas erlaubt. Grundsätzlich gilt: Je moderner der Motor, je teurer die Gasanlage. In der Regel belaufen sich die Kosten zwischen 2.000 und 3.000,- EUR.
Entscheidend für die Qualität der Aufrüstung ist, dass die Fachwerkstatt die richtige Generation von Gasanlage für das Fahrzeug wählt und es mit der Programmierung der Elektronik genau nimmt.
Sorgen um das Auffinden von Tankstellen die Gas anbieten, muss man sich nicht machen. Mittlerweile gibt es über 460 Tankstellen, die das Tanken von alternativen Treibstoffen anbieten und die Zahl steigt stetig an. Auch auf Urlaubsfahrten wird es keine Probleme geben, denn in den meisten Ländern gehört die "Gasbetankung" schon zum Alltag.
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Also, rafft Euch auf und rüstet um. Euer Geldbeutel und die Umwelt danken es Euch.
Zitat:
Original geschrieben von z-k-y
a)Also ich halte die Überlegung an sich richtig, "Spritschlucker" höher zu besteuern...Auch, wenn einge Dinge "der Gerechtigkeit willen" sicher nachgebessert werden sollten...
b) ...Das ist doch eine Fehlentwicklung...
Für Oldtimer-Besitzer und junge Leute, die sich kein anderes Auto leisten können, sollte es vielleicht spezielle Bestimmungen geben, kennt denn jemand die genauen Pläne in der Hinsicht?!....c) ..Das Argument mit der Zugmaschine ist leider völlig daneben, auch ein Passat TDi mit 130 PS kommt problemlos mit einem schweren Anhänger zurecht (bei vernünftiger Fahrweise)...
d)Und, wegen der Höchstgeschwindikeit: Glaub mir, die meisten überschätzen sich und unterschätzen die Gefahren eines Anhängers. Ich spreche aus eigener Erfahrung, ich "durfte" vielen Anhänger-Unfallopfern Ersatzfahrzeuge bringen, weil sie zu schnell gefahren sind. 80 km/h sollte wirklich ausreichen...
e) Dass nun immer auf die Politiker geschimpft wird, ist halt die typische Abwehrreaktion, wenn es ums eigene Geld geht. ...
... Wenn ihr so tolle Lösungsvorschläge habt, beteiligt euch halt mehr im politischen Alltag und "heult" net nur so rum...:-)
zu
a) Bravo! Dies erfolgt ja auch durch die erhöhte Mineralölsteuer ...
b) Ohh, suuuper - da wir ja sowieso das Land mit der höchsten Regelungsdichte sind, könnten wir unseren Vorsprung in dieser Hinsicht natürlich noch ausbauen - Die Verwaltungen sind gerade jetzt darum bemüht, endlich handhabbare Regelungen zu finden, der Vorschlag ist da kontraproduktiv - aber später meckern, weil die Erhebungskosten noch höher sind - von der KFZ Steuer bleibt dem Staat heute schon fast nix!
c /d) Da hast Du wohl noch nicht die neuen Anhängertechniken studiert. Sorry, aber bei guter Gewichtsverteilung sind die 100 kmh vollkommen problemlos. Tests haben bewiesen, dass gerade der VW Geländewagen sogar bis weit über 130 km/h im Gespannbetrieb vollkommen problemlos ist. (Mir wär`s aber trotzdem zu viel) Mit "Altwohnwagen" könne natürlich 90 km/h schon viel zu viel sein.
e) bin politisch engagiert. Glaube aber schon, dass die Bürger nun endlich verstehen, dass sie bei der nächsten Wahl "aufstehen" müssen, um Ihren Unmut zu äussern.
Die Klatsche werden die "Roten" ebenso abbekommen wie die "Grünen" und "Schwarzen"(haben schließlich den bisherigen Halbheiten mit zugestimmt). Ich persönlich würde es bedauern, wenn die Zahl der NIchtwähler aufgrund mangeldner Perspektiven steigt. (Nichtwähler stärken immer der Fraktion den Rücken, die Sie am wenigsten präferieren)
So long, schönes WE
Bommel
Leute shet es doch mal ein,
es geht hier nicht um Umwelt und die NATUR.
Es geht ums Geld welches man denn leuten aus den Taschen holen will.
Und es nunmal leichter es dem DUmmen Volk aus der Tasche zu holen als der Mächtigen industrie.
Warum bestraft man nicht die Industrie das sie solche AUTOS baut???
WArum fördert man nicht die Bürger darin das sie auf ERDGAS oder Flüssiggas umsteigen??
Warum macht man keine Staatliche Werbung und klärt die leute auf???
Warum gibt es keine SUBVentionierung für ein solches Vorhaben??
Ich sags euch es ist eben leichter das Geld aus den TAschen des dummen Volkes zu holen als sich mit der Mächtigen Industire anzulegen!
Es ist nur Geldmacherei und sonst nichts.
Dann sollten sie wenigstens ehrlich sein und den Leuten nichts vorlügen vonwegen Umweltschutz und so nen scheiss.
Es gibt Alternative antriebs techniken nur die Industrie will sie noch garnicht vermarkten.
Die Auto und Öl industrie stecken unter einer decke und es gibt noch genügend öl auf der Welt was man verbrauchen kann demzufolge gibt es auch noch viel Geld welches die Öl und Auto industrie machen können.
Zitat:
Original geschrieben von z-k-y
...
Das Argument mit der Zugmaschine ist leider völlig daneben, auch ein Passat TDi mit 130 PS kommt problemlos mit einem schweren Anhänger zurecht (bei vernünftiger Fahrweise)...
Und, wegen der Höchstgeschwindikeit: Glaub mir, die meisten überschätzen sich und unterschätzen die Gefahren eines Anhängers. Ich spreche aus eigener Erfahrung, ich "durfte" vielen Anhänger-Unfallopfern Ersatzfahrzeuge bringen, weil sie zu schnell gefahren sind. 80 km/h sollte wirklich ausreichen...
...
Also, ich fahre seit vielen Jahren Gespanne mit unterschiedlichen Zugwagen und habe auch schon mehrere Wohnwagen und Sicherheitsausstattungen geniessen dürfen. Hier gibt es sehr große Unterschiede. Ohne eine gute Antischlingerkupplung und mit dem falschen Auto kann manchmal 80 Km/h zu viel sein (z.B. wenn ein Bus mit 100 Km/h vorbeizieht und die Sogwirkung in einer leicht abfallenden Rechtskurve zuschlägt !).
In den letzten Jahren hatte ich einen Audi A8 quattro mit Niveauregulierung, Eigengewicht ca.1750 Kg. In Verbindung mit einem Wohnwagen mit 1,7t, AKS2000 Antischlingerkupplung und richtiger Beladung konnte ich problemlos 100 Km/h fahren und bin NIE (!) in eine gefährliche Situation gekommen.
Tempo 100 fahren zu dürfen, heißt übrigens noch lange nicht, dass man dass auch immer macht. Der Situation angepasst kann man aber besser im Verkehrsfluss mitschwimmen (Man zeige mir den LKW, der exakt 80 Km/h fährt!) und kommt nicht in die Gefahr geblitzt zu werden. (Was mir zweimal passiert ist).
Was den Passat TDI mit 130 PS angeht. So einen haben wir hier bei uns sogar in der Firma, als Langstrecken Poolfahrzeug. Aber für sicheres Gespannfahren ist mir ein Vierrad Antrieb mit Niveauregulierung schon lieber. Und etwas mehr gewicht schadet sicher auch nicht. Ich persönlich bin übrigens kein Dieselfan (hat man ja vieleicht schon gemerkt). Für Vielfahrer ist das ökonomisch sinnvoll. Für Wenigfahrer (zu denen ich mich mit ca. 12.000 Km/jahr zähle) macht ein Diesel einfach keinen Sinn. Die ökologischen Aspekte eines Diesel (mit Ausnahme von CO2-Ausstoss) wurden ja schon hinreichend diskutiert.
gruß
Heinz
@KaneTDI
Zitat:
Warum bestraft man nicht die Industrie das sie solche AUTOS baut???
Interessanter Gedanke, aber leider nicht zu Ende gedacht. Die damit für die Industrie entstehenden Kosten würden natürlich über den Fahrzeugpreis (+) auf die Käufer sowie über die Löhne (-) der Arbeiter umgelegt.
@LPG
Für mich wäre Erd- oder Autogas es erst dann überhaupt ein Nachdenken wert, wenn es Fahrzeuge mit AUSSCHLIESSLICH dieser Antriebsart gäbe. Ich sehe nicht ein, warum ich noch zusätzliche Tanks mitschleppen und auch noch auf Reserverad und Kofferraum verzichten soll. Eigentlich kann dann die staatl. Förderung auch noch höher ausfallen, da ich ja nicht mehr die Möglichkeit habe, mit einem "normalen" Antriebskonzept die Luft zu verpesten.
@z-k-y
Zitat:
Das es der Regierung vielleicht in erster Linie um ihre leeren Kassen (die wiederrum leer sein, weil z.B. irgendwelche Egoisten bei der Steuererklärung tricksen,
Es geht der Regierung eindeutig nur um leere Kassen. Da diese Mißstände ausschließlich auf die Regierung zurückzuführen sind (diese haben ja unsere Gelder vergeutet), bin ich in keinster Weise bereit, dies' durch persönliche Einschränkungen auszugleichen. Überall außer in der Regierung wird man für Mißmanagement bestraft.
Und noch ein Hinweis zur Steuererklärung. Ich zahle dem Staat schon genug und habe ein Recht darauf, zuviel gezahltes zurückzubekommen. Mir schenkt auch keiner was. Dazu kommt, das jährlich eine halbe Milliarde Euro den Staat zugute kommen, weil sich die Bürger nicht alles mittels Steuererklärung zurückholen, was ihnen zusteht. Also komm' mir nicht mit so faulen Ausreden. In welchem Stadt-, Land- oder Bundestag arbeitest Du eigentlich? 😉
STP
}}Für mich wäre Erd- oder Autogas es erst dann überhaupt ein Nachdenken wert, wenn es Fahrzeuge mit AUSSCHLIESSLICH dieser Antriebsart gäbe. Ich sehe nicht ein, warum ich noch zusätzliche Tanks mitschleppen und auch noch auf Reserverad und Kofferraum verzichten soll. Eigentlich kann dann die staatl. Förderung auch noch höher ausfallen, da ich ja nicht mehr die Möglichkeit habe, mit einem "normalen" Antriebskonzept die Luft zu verpesten.}}}>
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Die ersten Ansätze dazu gibt es doch schon:
Volvo BiFuel: S60, V70 und S80 mit Flüssiggas
Quelle: auto-motor-und-sport.de
Volvo weitet das Angebot an Fahrzeugen mit Gasantrieb aus. Wie Volvo am Montag (19.1.04) mitteilte, soll es die BiFuel-Modelle für den kombinierten Betrieb mit Gas und Benzin in den Baureihen S60, V70 und S80 künftig nicht nur für Erdgas, sondern auch für Flüssiggas geben.
Der Aufpreis gegenüber dem konventionellen Benziner liegt nach Werksangaben bei etwa 3.200 Euro. Gleichzeitig hat der Hersteller nach eigenen Angaben die Elektronik und Druckversorgung für den eingesetzten Zweiliter-Motor überarbeitet, so dass künftig sowohl im Benzin- als auch im Gas-Modus die identische Leistung von 140 PS zur Verfügung steht.
Mit der Kombination eines im Wagenboden untergebrachten Gastanks und eines verkleinerten Benzintanks liegt die Reichweite der BiFuel-Volvos auf dem Niveau der normalen Benzin-Varianten.
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Details richtig gestellt
Die VOLVO 60/70/80 er Serie verfügt nicht über den 2.0 ltr. Motor sondern es ist der 2,4 B5344SG
Im Aufpreis von 3.200,-- EUR ist auch bereits die Niveauregulierung für die Hinterachse eingeschlossen.
Die Fahrzeuge laufen im Gasbetrieb etwas ruhiger als die vergleichbaren Benzin-Varianten. Der Gastank fasst 70 ltr. mit einer Nachfüllmenge von 50 ltr. Somit kostet eine Tankfüllung rd. 25,-- EUR und reicht für ca. 400 Km. Der Benzintank wurde auf 29 ltr. reduziert und ermöglicht eine Recihweite von ca. 300 km.
Die Fahrzeuge sind schadstoffarm EURO 4 , und reduzieren die Schadstoffe des Grenzwertes EURO4 noch einmal um mindestens die Häfte, im Gasbetrieb sogar um bis zu 80% Damit dürfte diese Ausführung das schadstoffärmste Serienfahrzeug in dieser Klasse am Markt sein.
Anders als bei CNG-Fahrzeugen laufen diese Fahrzeuge ohne jegliche Probleme. Wir vertreiben diese Fahrzeuge seit 3 Jahren in Deutschland und haben nur zufriedene Kunden.
Tach auch
UFrank
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Durch Radmuldentanks hat man auch bei nachgerüsteten Fahrzeugen keinen Kofferraumverlust mehr.
Das Problem ist doch: da so Wenige sich über Flüssiggas informieren und auch durch die staatliche Desinformationspolitik die Nachfrage künstlich niedrig gehalten wird, sehen sich die Fahrzeughersteller nicht genötigt, Flüssiggasfahrzeuge ab Werk anzubieten. In anderen Ländern ist das z.B. anders: so bietet Opel als Vauxhall in England fast seine komplette Fahrzeugflotte ab Werk mit Flüssiggas an. Dort hat der Markt gewirkt; denn diese Fahrzeuge dürfen z.B. ohne Maut nach London rein.
So lange sich hier niemand danach erkundigt und ihr alle lieber Diesel oder Benziner fahrt, so lange wird sich auch nichts Gravierendes ändern.
Ähnliches hat mir Renault auf meine Anfrage, warum es Autogas-Renault ab Werk nur in Frankreich gibt (dort gibt es auch fast die komplette Flotte), mitgeteilt:
"Hier gibt es doch keine Nachfrage! Und deshalb gibt es so wenig Tankstellen! Und so lange sich das nicht ändert, werden wir die nicht auf den deutschen Markt bringen!"
Die Gasversorger sagen:" Da es so wenig Hersteller gibt, die die Fahrzeuge ab Werk anbieten, rechnet sich der Aufbau von Tankstellen nicht.
Da beisst sich die Katze dann in den Schwanz.
Und wer kann das ändern?
Nur wir!!! Und zwar nicht durch Lamentieren, sondern durch Handeln. Zwingt die Hersteller durch Nachfrage. Das ist Eure Macht.
Die Autobahn Tank&Rast GmbH hat jedenfalls schon reagiert; sie wird noch in diesem Jahr insgesamt 51 Autogastankstellen an Autobahnen bauen.
[Edit by Jürgen2: Bitte keine Werbung posten!]
Gebt Gas
LPG
Wenn mir jetzt mal den Aspekt aussen vor lassen, das Flüssig-/Erdgas umweltfreundlicher ist - was ist dann wenn zu viele Autofahrer darauf umstellen - dann wird eben da die Steuer erhöht.
Zitat:
Original geschrieben von LPG
...
Ähnliches hat mir Renault auf meine Anfrage, warum es Autogas-Renault ab Werk nur in Frankreich gibt (dort gibt es auch fast die komplette Flotte), mitgeteilt:
"Hier gibt es doch keine Nachfrage! Und deshalb gibt es so wenig Tankstellen! Und so lange sich das nicht ändert, werden wir die nicht auf den deutschen Markt bringen!"
Die Gasversorger sagen:" Da es so wenig Hersteller gibt, die die Fahrzeuge ab Werk anbieten, rechnet sich der Aufbau von Tankstellen nicht.Da beisst sich die Katze dann in den Schwanz.
Und wer kann das ändern?
Nur wir!!! Und zwar nicht durch Lamentieren, sondern durch Handeln. Zwingt die Hersteller durch Nachfrage. Das ist Eure Macht.
...
Das ist der springende Punkt und das gilt natürlich auch für andere innovative Technologien!
Zitat:
Original geschrieben von pfuscher ;-)
Wenn mir jetzt mal den Aspekt aussen vor lassen, das Flüssig-/Erdgas umweltfreundlicher ist - was ist dann wenn zu viele Autofahrer darauf umstellen - dann wird eben da die Steuer erhöht.
1. Satzteil: Ist das nichts wert?
2. Satzteil: Normal halt!
->Schenkt ihm einen Lolli, dann wird auch er umweltfreundlich...
Hi,
also wieso wird immer so was in Deutschland gemacht??? In anderen Länder fahren Autos auf der Straße die sich jeder Leisten kann auch wenn diese 20 Liter schlucken, weil das Benzin dort billiger ist!!!
Sollen in Deutschland nur noch untermotoresierte Autos fahren????
Gruß
Basti