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Spähne im Kraftstoffsystem CDI

Themenstarteram 13. Februar 2004 um 10:13

Hallo,

Hatte bei 70.000 km im 320 CDI Metalspähne im Kraftstofffilter woaruf das gesamte Kraftstoffsystem incl. Tank gewechselt wurde. Nach weiteren 20.000 sind wieder Spähne im neuen System aufgetaucht!! Die Systeme scheinen sehr empfindlich zu sein. Hätte ich das nicht bemerkt, wäre ein Schaden vorprogramiert gewesen! Die Pumpe hat wohl ein Problem mit der Schmierung und wirft Spähne raus! Wird mit Diesel geschmiert...vielleicht haben die Konstrukteure nicht bedacht, dass Diesel auch an Markentankstellen nicht immer DIN erfüllt!!!! Jetzt wird auch noch 5% BIO-Diesel zugemischt! Das kann üble Folgen für Mercedes haben!

Achtet auf Metallspähne beim CDI im Kraftstofffilter!! Mercedes muss alles wechseln! Mercedes hat 100% übernommen, das Fahrzeug war aber noch unter 2 Jahren zu dieser Zeit. Nicht abwimmeln lassen! Das Problem ist bekannt!

Mercedes hat versucht, mir einzureden ich hätte Benzin getankt. Dreist! Kraftstoffprobe nehmen lassen im Zweifelsfall.

Wer hatte ähnliche Probleme?

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53 Antworten
am 20. März 2004 um 6:46

Zitat:

Original geschrieben von Dr. TDI

EZ 07/2000, neuer Motor 08/2003, nach 18.000 km wieder Spähne im System, nur Aral, Shell, 95% BAB, immer min. 20 km Warmfahren, Nachlaufen lassen, alle Inspektionen, bestes ÖL! Immer schon Diesel-Fahrer! Nie Benzin getankt!

Ich wundere mich , das DC dieses Problem immer noch nicht in Griff bekommen hat .

Deine Fahrweise ist für Dieselfahrer vorbildlich.

Um so erschreckender ist es wenn immer wieder die gleichen Fehler auftreten.

Ich hatte geplant im Jahresverlauf mir einen 270 oder 320 CDI zuzulegen . ( hängt vom Angebot ab )

Seit heute Nacht , nachdem ich mit meinem Kumpel in Frankreich gesprochen habe , werde ich das wohl erst mal bleiben lassen. Sein 270CDI ist jetzt auch mit defekter Hochdruckpumpe liegengeblieben.( Auch Späne im Filter ) Die Analyse über die Höhe des Schadens wird am Montag oder Dienstag vorgenommen. Das Fahrzeug hat jetzt 191.000 km geschafft. ( er fährt den im Kurierdienst , falls sich jemand über die hohe Kilometerleistung in der kurzen Zeit wundert )

Werden diese Schäden zu 100 % von DC getragen oder werden da je nach Laufleistung Abstriche gemacht ?

Nur zur Info : Lasst Euch nicht über die hohe Kilometerleistung vom meinem OMI täuschen bis 90.000 km ( in 11 Monaten ) hat der auch jede Menge Motorprobleme gehabt . Da hat OPEL alles bezahlt. Danach ist der bis 422.280 Problemlos durchgelaufen . ( Zylinderkopfschaden )

 

mfg

Omega-OPA

Was ich bis jetzt mitbekommen habe, auch aus S- und E-Klasse Forum, überwiegend 100% auf Pumpenschäden wenn Dieselprobe in Ordnung (ohne Benzin)!

Auch bei einem über 4 Jahre alten 220 CDI!

Schade, dass man heute keine guten Diesel mehr bekommt wie z.B. den W 124 300 D Turbo! Klar sind die neuen schneller und sparsamer aber alle 18.000 ne neue Pumpe macht MIR keienen Spaß!!

Beste Grüße

Zitat:

Original geschrieben von Dr. TDI

Klar sind die neuen schneller und sparsamer aber alle 18.000 ne neue Pumpe macht MIR keienen Spaß!!

Würde mir auch keinen Spaß machen .

Ein schönes Wochenende

wünscht der Omega-OPA

am 4. April 2004 um 16:12

Gibt es Vorbeugung??

 

Offensichtlich ist das ein echtes Problem bei den CDIs, habe oft davon gehört. Ich habe einen CDI Sprinter 313 4x4 BJ Jan 2000, fast 0km, da noch im Aufbau als Expeditionsfahrzeug. Möchte damit in "alle Länder" fahren, vor allem Sahara und so. Werde sicher weiß-ich-was-für-Diesel-aus-dem-Faß tanken, der sicher auch nicht nach DIN ist! Möchte nicht mitten in der Wüste wegen Spänen steckenbleiben. Hat jemand eine Ahnung, ob es hier Vorsorgemaßnahmen gibt, Teiletausch, Zusatzfilter, Treibstoffzusätze etc. und wie stelle ich fest, ob mein Sprinter eine Pumpe aus einer kritischen Serie hat oder ich gar vor einem Schaden Kulanz erhalte.

am 6. April 2004 um 10:56

Zitat:

Möchte damit in "alle Länder" fahren, vor allem Sahara und so. Werde sicher weiß-ich-was-für-Diesel-aus-dem-Faß tanken, der sicher auch nicht nach DIN ist!

Das dürfte schwierig werden. Schon US-amerikanischer Diesel ist für alle modernen Hochdruckdiesel untauglich. Da wird es schwierig werden passenden Sprit irgendwo auf der Welt zu bekommen. Gegen Verschmutzung kommt man mit Filtern an, aber gegen mangelnde Schmierfähigkeit oder zu niedrigen Flammpunkt kann man so einfach nichts machen. Zur Schmierung wäre es als Notlösung vielleicht noch möglich einen geringen Anteil Öl in den Tank zu geben, wenn man das Gefühl hat, der Diesel ist besonders schlecht. Das läßt sich in Extremfällen durch reiben des Diesels zwischen den Fingern feststellen.

am 14. April 2004 um 17:57

Hi,

habe mit Interesse Deinen Beitrag gelesen. Ist mir auch passiert (und vielen anderen auch!!!) Mein Beitrag hierzu findest Du hier im Forum unter dem Betreff "Electronic Power Control". Bei mir war es ein C220 CDI Sportcoupe, 9 Monate alt mit 18.ooo KM

Die MB-Werkstatt hat alles vorbildlich ausgetauscht und hat dafür hinterher mit DC Ärger bekommen!!!

Ich selbst habe mich an das CAC in Maastricht gewandt und nach Monaten eine abschließenden Brief erhalten. Der war so unverschämt, dass ich die kompletten Unterlagen an AutoBild geschickt habe. Die haben sich der Sache angenommen und um eine Stellungnahme von DC gebeten - bislang keine Antwort :-)))

Man hat es nicht mehr nötig! Ich allerdings auch nicht - mein nächstes Auto wird garantiert kein MB.

Zitat:

Original geschrieben von ThinkPink

.... Die haben sich der Sache angenommen und um eine Stellungnahme von DC gebeten - bislang keine Antwort :-)))

Man hat es nicht mehr nötig! Ich allerdings auch nicht - mein nächstes Auto wird garantiert kein MB.

... und so wird es auch ganz bestimmt bleiben - habe meine Probleme auch an AutoBild geschickt, per Faxanfrage wollten sie sogar alle Papiere (Aufträge und Briefverkehr), aber bis heute keine Antwort - von beiden - und das ist jetzt schon 3/4 Jahr her ...

am 20. April 2004 um 17:52

Mir ist der Dieselkreislauf nicht ganz klar. Wenn Späne im Filter sind, kommen die von der Einspritzpumpe? Die Einspritzpumpen, die ich kenne, transportieren den Dieselkraftstoff zu den Düsen, nachdem sie ihn vorher vom Filtrer (gefiltert) bekommen haben.

lygumer

Zitat:

Original geschrieben von lygumer

Mir ist der Dieselkreislauf nicht ganz klar. Wenn Späne im Filter sind, kommen die von der Einspritzpumpe? Die Einspritzpumpen, die ich kenne, transportieren den Dieselkraftstoff zu den Düsen, nachdem sie ihn vorher vom Filtrer (gefiltert) bekommen haben.

lygumer

Bilder sagen mehr als tausend Worte : http://www.kfztech.de/images/kfztechnik/diesel/commonrail.gif

mfg

Omega-OPA

OPAs Grafik ist doch klar und übersichtlich!

Nur noch zusätzlich, die Späne kommen von einer mechanischen Beschädigung der Hochdruckeinspritzpumpe, werden also in dieser "produziert" bzw entstehen dort, danach ist kein Filter mehr, und wird auch keiner kommen, da dieser den enormen Eispritzdruch standhalten müsste.

Habe mir erlaubt Opas Grafik etwas zu beschriften, das hilft dann auch dem letzten.

Zitat:

Original geschrieben von beerbottle

Habe mir erlaubt Opas Grafik etwas zu beschriften, das hilft dann auch dem letzten.

Danke für die Ergänzung !

Ich Vergesse immer wieder , das nicht alle mit den Piktogrammen etwas Anfangen können wenn nichts dran steht .

 

mfg

Omega-OPA

am 21. April 2004 um 10:49

Änderungen bei DC

 

Ich habe ein bischen in der EPC von DC rumgesucht, (das ist eine CD, die man vom Mercedeshändler offiziell bekommen kann, auf der alle Ersatzteile mit Nummer und Zeichnungen und alles drauf ist, aber nur für einen Sprintertyp, da sind aber alle Baujahre und alle Motoren drauf). Wenn man da die "Filter" ausschaltet, erhält man eine Liste, was für Bauteile insgesamt jemals verbaut wurden. Hier stelle ich mit erschrecken fest, daß unzählige verschiedene Komponenten in der ganzen Dieselanlage verbaut wurden und ständig geändert wurde. Man sieht leider nicht, was da jeweils geändert wurde und warum. Aber offensichtilch gabs da ganz viel Änderungsbedarf! Hat jemand eine Ahnung, was alles Qualitätsbedingt geändert wurde (Dieselkühlung, Filter oder so sachen), die man vorsorglich zu vernünftigem Preis tauschen kann, um zumindest einem Teil der Risiken dieses bekannten Fehlers zu entgehen????

Nicht doch...

Diese ständigen Änderungen sind keine Flickschusterei, sondern gezielte permanente Weiterentwicklung der Produkte. Diese Produktvielfalt lliegt aber auch daran, dass Du ohne Filter diese Komponenten für alle Motor- bzw Ausstattungsvarianten angezeigt bekommst. Der Filter grenzt die angezeigten Bauteile auf die eingegebene FIN ein. Nun denk 'mal nach, wie viele verschiedene CDI-Motorvarianten umherfahren.

Dass die CDI-Technik noch nicht auf dem Stadium der Vollendung ist, wissen wir alle. Nicht nur bei Mercedes. Deshalb wird es auch in Zukunft immer neue Bauteile für "alte" Autos geben.

Das ist auch gut so, sonst würden bei allen Neuentwicklungen die Kinderkrankheiten ewig nerven.

Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen.

Regelmäßig ein bißchen 2T-Öl in den Tank (wenigstens ein viertel Liter auf ca. 60L Diesel) reduziert die Gefahr eines Schadens, sowohl an Pumpe wie auch Injektoren sehr!

Grüße

am 2. Mai 2004 um 22:11

Hallo ,

bestes Mittel um die Hersteller zu fordern :

Bei jeder Inspektion die alten Filter ins Fahrzeug legen lassen ( zur Schadensdokumentation aufbewahren)

Jede Tankrechnung mit Kilometerangae aufbewahren.

Bei Störungen am Motor sofort Kraftstoffprobe ziehen lassen ( am besten 2- eine an Werkstatt / Hersteller /// die andere aufbewahren )

Dem hersteller ganz klipp und klar schriftlich mitteilen,das dies ein Schwerpunktschaden ist. Kosten müssten dann auch im 2.und 3. Jahr kulant übernommen werden.

Viel Glück und hoffentlich Störungsfreie fahrt

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