Smart 453 ForTwo 0.9 90PS Turbo für Kurzstrecken?

Smart Fortwo 453

Hallo,

ich suche gerade nach einem Smart ForTwo 453.
Das Auto soll mein Hauptwagen werden. Momentan fahre ich noch Avensis Kombi, den brauche ich aber nicht mehr. Fahre meistens alleine mit leerem Auto. Gepäck oder Einkäufe auf dem Beifahrersitz.
Ich wohne mitten in der Großstadt und finde einfach keine Parkplätze, darum der Umstieg auf den Smart.
Da ich bis jetzt immer nur Sauger aus Japan gefahren bin, ist der Kauf vom Smart eine ziemliche Umstellung.
Probefahrt steht noch aus, aber von dem was ich gelesen habe, soll es ein 0.9 Turbo mit 90PS und Automatik werden, da der 71PS Sauger sehr lahm sein soll.

Dazu hab ich ein paar Fragen an die Kenner:

Ich fahre viel Kurzstrecke (z.B. 4km in eine Richtung).
Im Jahr bis jetzt so 10-12.000km, denke das wird nicht mehr werden, eher weniger.
Sind solche Kurzstrecken ein Turbomotor killer?
Man liest oft, dass der Wagen kalt ruckelt und schlecht schaltet, ist es vielleicht einfach der falsche Wagen für Kurzstrecke und ich sollte die 1.0 Sauger nehmen?
Den Turbo hätte ich gerne, weil es wie oben beschrieben mein einziges Auto ist und ich auch mal 500km oder sogar 1000km one way damit machen möchte oder auf die Landstraße wo es ein bisschen auf und ab geht.

Irgendwo im Smart 453 Forum hab ich gelesen, dass bis 2017 Teile des Turbos (Wastegate?) schlecht gewählt waren von Daimler und deshalb die Jahrgänge gemieden werden sollten. Ist das korrekt?
Ich schaue nach Wagen mit Scheckheft, sind da Modelle von 2017 oder früher auch tabu? Sowas müsste doch aufgefallen und behoben sein mittlerweile? Ebenso wie das ruckeln bei kalten Wagen, oder?
Grundsätzlich schreckt mich ein Auto nicht ab, weil es (fast) 10 Jahre auf dem Buckel hat. Weiß aber nicht ob smarts (oder turbos allgemein) bei guter Pflege auch so halten wie z.B. die alten Japaner.

Welche Ausstattung ratet ihr an? Aktuell hab ich die Klimaautomatik, richtiges Handschuhfach und den höhenverstellbaren Sitz, neben Motor/Getriebe, auf der Muss-Haben-Liste.
Mittelkonsole und Radio kann man nachrüsten, sonst weiß ich nicht.

Sind Modelle mit großen 16“ oder sogar 17“ Felgen und dem Sportpaket härter zu fahren? Ich bin noch traumatisiert von dem Gerumpel im 451.

Sind Modelle mit Panoramadach lauter auf der Autobahn?

Danke vielmals für die Hilfe!

19 Antworten

Meine im 451er hat jetzt knapp 10 Jahre auf dem Buckel, fahre auch nur wenig und hauptsächlich Kurzstrecken, die Batterie wird auch 2-3/Jahr ans Ladegerät gehangen. Welches die Batterie überprüft und auch einen Pflege/Sulfatierung Modus hat.

Mein Smart 451, Baujahr 2011, hat noch die erste Batterie drin (13 Jahre) und die war noch nie am Ladegerät dran.

Zitat:

@Roman1971 schrieb am 10. August 2024 um 21:41:35 Uhr:


Mein Smart 451, Baujahr 2011, hat noch die erste Batterie drin (13 Jahre) und die war noch nie am Ladegerät dran.

Ist bei mir auch nur weil mein Smart auch mal 4-6 Wochen steht, und bei hauptsächlich Kurzstrecken ist die Batterie eigentlich auch nie voll geladen, und da war die Batterie auch schon mal relativ schwach (hat man beim Starten schon gemerkt), daher 2-3x/Jahr ans Ladegerät und ganz voll laden, schaden tut das jedenfalls nicht.

Hier geht es aber nicht um einen 451, sondern um 453. Das sind recht unterschiedliche Fahrzeuge.

@Crossbow77 kann ich in vielen Punkten bestätigen (ich hatte bis jetzt drei 453er, zwei 90 PS und einen ed, von denen einer der Benziner für die Elektrokarre verkauft wurde).

Die Starterbatterie habe ich in allen drei Fahrzeugen bereits ausgewechselt. Ein Benziner hat eine neue Lambda-Sonde erhalten und einen Endschalldämpfer. Beide Benziner hatten (bzw. der eine hat sie gerade) Probleme mit den Querlenkerbuchsen. Die verschleißen scheinbar recht zügig und müssen aktuell bei meinem 100.000 km-smart ausgewechselt werden. Das war auch bei dem verkauften Gefährt bei etwa 65.000 km nötig.

Start/Stopp funktionierte bei meinen Autos einwandfrei, ich verstehe nicht, welche Probleme andere damit haben. Möglicherweise sind es die Automatikfahrer. Bei meinen Schaltern wie gesagt unproblematisch und nützlich. (Ich schalte nur beim Elektroauto sofort auf ECO und das absolut nervtötende Fahrgeräusch ab. Aber das betrifft ja die Verbrenner nicht.)

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Zitat:

@NOMON schrieb am 11. August 2024 um 12:28:19 Uhr:


Hier geht es aber nicht um einen 451, sondern um 453. Das sind recht unterschiedliche Fahrzeuge.

Das sollte einer Batterie aber ziemlich egal sein ob sie nun in einem 451 oder 453 Verbrenner verbaut ist, OK, meiner hat kein Start/Stop, welches die Batterie sicherlich zusätzlich belasten wird.

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