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Sierra OHC Turboumbau

Themenstarteram 31. Juli 2005 um 19:47

Hallo , ich bin neu hier

ich habe meinen Sierra auf turbo umgerüstet und dachte das müsste ich mal publik machen um gegebenenfalls Erfahrungen auszutauschen.

Zum Auto :

85er Sierra 2.0 iS

iS steht für Sportversion mit folgenden Eigenschaften:

3 Türer , Karosse wie beim Cossie

Fahrwerk vom XR4

Lankrad vom Cossie

falcher schwarzer Heckspoiler

Lackierung 2 farbig an meinem oben silber untenrum schwarz

Kilometerleistung: ca 450tkm

zum Motor:

2.0 OHC 85 kW = 115 PS L-Jetronic

Kilometerleistung: ca. 150tkm von ebay 60 euro (ersten Motor hab ich verblasen bei 420 tkm)

zum Turbo:

Garrett T3 aus Saab 9000 Turbo ; glaube ich, da ohne internem Wastegate und nur Ölkühlung

Kilometerleistung: unbekannt von ebay 40 euro

Status Quo:

Turbo ist drin mit selbst umgeschweißtem Krümmer

Ladeluftkühler zur Zeit draußen da undicht ( vom Mini Cooper S)

Verdichtung noch nicht zurückgenommen ( ich glaub 9,5:1 )

Lamda-sonde mit Anzeige zur Gemischüberprüfung

Ladedrückanzeige, Ladelufttemperaturfühler , Turboöltemperaturfühler

Der Schub setzt je nach Gang unterschiedlich früh ein ( Turboloch)

1. Gang erst bei 4000

2. Gang bei 3000-3500

3. Gang bei ca 3000

4. Gang bei 2500

5. Gang bei ca 2300

Bis zu einem Ladedruck von ca 0,5 bar kann man gut fahren

0,6 geht meistens auch noch aber darüber magert das Gemisch ab.

Da ich kein Wastegate habe heißt das also vorsichtig Gas geben (ich hatte auch schon ca 1,0 bar, ups )

Beschleunigung hat sich wenig verbessert ca 8 sek da Turboloch im ersten Gang ( und da ich immer nur Halb bis 3/4 Gas gebe)

Leistung schätze ich auf min 160 PS bis etwa 180 oder gar 200

Verbrauch stieg natürlich auch von 10 auf 15 liter

Bin so jetzt 250 km gefahren mal sehen wie weit ich noch komm :-)

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17 Antworten

Da hättest Du dir besser den N4B-Motor vom OHC besorgt , der hat ne Verdichtung von glaube 8,6:1 !

lambda

der iS mit lambda?

Themenstarteram 31. Juli 2005 um 23:40

Ups natürlich lambda (peinlich)

Nee standard-mäßig hat der keine Lambdasonde, da ich mir aber ein Downpipe (ich weiß immer noch kein passendes deutsches Wort, ein Hosenrohr ist es ja nicht mehr ) schweißen musste mit Flansch und so, hab ich auch gleich einen Lambdasondengewindeeinsatz angeschweißt und eine alte Sonde rein gemacht . Die Motorelektronik bekommt davon nichts mit , nur zur Kontrolle für mich .

Zum Beispiel sehe ich dass bei etwa 0,6 bar Ladedruck die Spannung sinkt => für mich das Zeichen Fuß vom Gas.

Aber auch die Schubabschaltung kann man jetzt beobachten wie bzw. ob sie arbeitet.

PS. wegen Verdichtung hab ich nochmal nachgeschaut der N4B hat 8,5:1 und meiner 9,2:1

Themenstarteram 3. August 2005 um 20:00

Hallo

ich hab vor um die Verdichtung zu verringern

mehrere Zylinderkopfdichtungen rein zu machen.

Ich hab auch schon die resultierenden Verdichtungsverhältnisse ausgerechnet

mit der Annahme dass die Dichtungen 1,1 mm dick sind.

(ich meine das mal gemessen zu haben ? )

2 Dichtungen 8,34:1

3 Dichtungen 7,64:1

Kann mir das irgendjemand bestätigen oder wiederlegen.

Hat jemand Erfahrung mit mehreren Kopfdichtungen aufeinander.

Ach da fällt mir ein nächstes Problem:

Um einen höheren Ladedruck als 0,6 bar zu fahren

muss ich ja auch noch das Gemischaufbereitungssystem ändern.(also fetter)

Hat da jemand eine Idee.

Ich dachte an andere Einspritzdüsen, mit dem Nachteil im Teillastbereich.

Oder an eine zweite Einspritzbrücke und die dann ab 0,5-0,6 bar zuschaltet.

Ich hab noch ne Einspritzbrücke hab ja noch den alten Motor mit kaputtem Kopf.

Gruß und Danke für Ratschläge

Besorg Dir den N4B und alles wird "gut" , alles andere ist totaler Käse ! Du kannst da nicht einfach mehrere Dichtungen drunter klatschen , das soll doch hinterher auch funktionieren , von den veränderten Steuerzeiten mal ganz abgesehen !

Themenstarteram 3. August 2005 um 21:46

Ich hab aber gehört dass man das machen kann.

Zumindest beim VR6 Motor sollen das schon einige gemacht haben.

Reicht es dann nur den Zylinderkopf vom N4B zu nehmen,

hab jetzt kein Bock mehr den Motor zu wechseln.

Was soll ich denn an den Steuerzeiten ändern da ich den Motor auflade ist das doch egal, oder .

Ich will eh keine 10000 km mehr damit fahren,

kauf mir jetzt ein neues Auto das dann schon serienmäßig Power hat.

Von "ich hab gehört" kann man sich nich mal nen Lutscher kaufen , bei nem Turboumbau erst recht nicht , dummes Blabla von Leuten die nicht mal wissen wie ein Turbolader überhaupt richtig aussieht , somit wird wohl keiner so dumm sein und das machen mit den Dichtungen , nicht mal im VR6 ! Wenn , dann überhaupt mit zwei Kopfdichtungen und einer Zwischenplatte ! Du scheinst nich so den Plan zu haben , sonst wüßtest du das wenn man die höhe des Zylinderkopfes ändert , das sich dann auch die Steuerzeiten logischerweise ändern , wenn du dir die ganze Arbeit machen willst um Leistung zu verschenken , nur zu und wegen 10000 km schonmal zweimal nicht ! Dir das zu erklären was beim N4B alles anders ist , ist mir zu anstrengend , da du ja eh nicht den Motor wechseln willst , schenk ich mir das !

Themenstarteram 4. August 2005 um 10:35

Ich wusste ich würde es bereuen das mit dem Turboumbau hier zu posten.

Ich kann "dummes Blabla von Leuten die nicht mal wissen wie ein Turbolader überhaupt richtig aussieht" langsam nicht mehr hören. Dauernd höre ich "das geht so nicht , dass kann man nicht machen " ,

langsam lass ich mir garnichts mehr sagen denn bis jetzt hatten diese Leute selten Recht.

Die erhofften Ratschläge scheint man hier nicht bekommen zu können ,

zumindest nicht in der Umgangsart wie ich es erwartete . Bin wohl von meinem anderen Forum etwas verweichlicht.

Trotzdem kehr ich da wieder zurück , ciao.

Ich weiß zwar nicht warum Du dich wegen meiner Bemerkung angesprochen fühlst , aber du wirst schon deine Gründe dafür haben , also machs gut und Tschüß !

Themenstarteram 4. August 2005 um 18:13

Falls du es nicht gemerkt hast, ich hab mich nicht

angesprochen gefühlt ich meinte eigentlich dich, sorry.

Hab wohl etwas überreagiert.

Ich meinte nur Leute die mir sagen dass ich das so falsch mache und mir keine Alternativen zeigen können bringen mir nichts, davon hab ich schon genug. ( ebenfalls bitte nicht angesprochen fühlen )

Komischerweise kam mir derjenige der das mit den 3 Kopfdichtungen

aufeinander gesagt hat irgendwie sympathischer vor.

Und bei sojemanden glaub ich das dann auch eher.

Meistens leigt die Schwierigkeit mich zu überzeugen darin

mir einleuchtende Argumente zu liefern. ( sollte ein Ansporn sein )

OHC Turbo

 

Also erst mal Hochachtung vor der Arbeit und Mühe, die in dem Projekt steckt.

Und dann soll das ja wohl ein Spaßobjekt für kleines Geld sein, das nicht unbedingt lange zu halten braucht, so hab ich das bisher verstanden. Deshalb probier das ruhig mal aus mit den Kopfdichtungen, ich bin aber skeptisch, ob das lange hält bzw. überhaupt funktioniert. Normalerweise reduziert man nämlich die Verdichtung über eine geringere Kolbenhöhe, mehrere Kopfdichtungen übereinander brennen für gewöhnlich schnell durch.

Und das Steuerzeiten-Problem ist hier nicht ganz so dramatisch, beim OHC riskierst Du nicht viel. Hast Du kein einstellbares Nockenwellenrad, kannst Du auch ruhig mal einen Zahn vor oder zurück setzen, musst halt (wie auch mit dem Zündzeitpunkt) experimentieren. Schlimmstenfalls ist der Zahnriemen mit mehreren Dichtungen auch einfach zu kurz.

Die Gemischanreicherung bekommst Du hier wohl am Ehesten mit einem einstellbaren Kraftstoffdruckregler hin, ist aber auch ne empirische Sache mit Beobachtung des Lambdawertes. Dann mal viel Erfolg weiter...

Themenstarteram 4. August 2005 um 19:49

Ja danke für die Antwort

Ich bin grad am zweifeln ob ich die 2. Turbophase überhaupt

angehen soll also über 0,6 bar .

Ich hab mir nur gedacht mit 2 Kopfdichtungen hält der Motor länger als mit einer, wenn der Druck so hoch wird.

Wegen den Steuerzeiten mach ich mir eigentlich keine Sorgen denn eine Dichtung ist ja nur knapp 1 mm dick und verstellt das Nockenrad ja dann auch nur um soviel.

Ich bin mit meinem alten Motor schon ein Zahn versetzt gefahren, sowohl vor als auch zurück versetzt, und das war ja

dann schon im Zentimeterbereich.

Am Zündzeitpunkt hab ich auch nichts verändert ( 8° vor OT )

ich tanke aber 100 oder 98 Oktan.

Dass das mit dem Kraftstoffdruckregler ausreicht kann ich mir

nicht vorstellen, ich hab damit zwar keine Erfahrung ,

aber bei der Menge die ich an mehr Sprit brauch, muss ich denk ich was mit den Düsen machen.

Danke für die Hochachtung und du hast es richtig erkannt,

das Auto wird in balder Zukunft höchstens noch als Hobby-Rennwagen fahren ,

wo es um Belastungszeiten von wenigen Minuten geht,

oder verschrottet. Mal sehn.

Da ist Er ja wieder , das ging aber schnell !

Jetzt will ich dir mal ne Geschichte erzählen !

Der OHC ist für mich ein offenes Buch , auch was tuning an dem Motor angeht , auch wenn ich nur auf klassisches Saugertuning stehe , so weiß ich doch das eine oder andere zum Thema Turbo !

Wenn ich dir rate den N4B zu holen und du die Verdichtung von dem Motor kennst , dann kann man doch nachvollziehen warum das der geeignetste Motor für Turbo ist , hätte man von anfang an schon berücksichtigen können ! Ist in meinen Augen schon der 1. fehler gewesen , denn den hätte ich mit der Verdichtung ohne Änderungen genommen , da könnte man sich die gewagten Experimente mit mehreren Kopfdichtungen schonmal schenken !

Bevor ich meinen Motor gemacht habe , hab ich mir genau Gedanken gemacht wie ich das umsetze , weil , sowas macht man normal nur einmal , dann aber gleich richtig , im Rahmen der Möglichkeiten(Ahnung und Geld) !

Mein Kopf wurde 0,6mm geplant , für mich war klar , da muß ein einstellbares Nockenwellenrad her , am anfang bin ich mit original Einstellung gefahren , nachdem ich mich an die Feineinstellung gemacht habe , hab ich verschiedene Stellungen getestet und siehe da , nachdem ich auf dem richtigen Weg war , bekam der Motor deutlich spürbar mehr Leistung , war also ne richtige Entscheidung sowas schon wegen 0,6mm zu kaufen !

Genauso war es bei meinem Benzindruckregler , der war Pflicht , ohne hätte ich den Motor garnicht zum laufen bekommen , da Kopfbearbeitung und andere Nocke ! Dieses Teil kann den Druck bis 5 bar erhöhen , da hauen selbst die Seriendüsen dir anständig Benzin in den Motor und ich hab den Vorteil das ich die Spritmenge einstellen kann , geht bei größeren Düsen nicht , kann man ja immer noch machen wenn es nicht reicht !

Das sind alles Sachen die ich kenne weil ich es selber gemacht habe , drum weiß ich wovon ich rede !

Das war trotzdem ne heiden Einstellarbeit und viel dazu gelernt bis der Motor richtig lief und er hat bis zum Schuß gehalten !

Was andere Leute erzählen ist mir Wurst , hier geht es um den OHC , was bitte wollen dir Leute erzählen , die diesen Motor noch nie getunt haben ? Garnix !!!

Ich mach das auch nur als Hobby , aber wenn ich kann , dann von Anfang an richtig !

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