Serviceanzeige kurz vor dem Verkauf
Hallo,
habe eine Frage wegen eines Autokaufs. Ich möchte mir nächste Woche ein neues Auto kaufen. Allerdings ist vor kurzem die Intervallanzeige angegangen und zählt runter. Mein Auto möchte ich da Inzahlung geben. Muss ich die Inspektion noch machen oder gibt der Händler mir weniger für mein Auto?
Danke schon mal im Voraus.
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von DerJungeGTI
Das ist kein Betrug?!
Das Programm ist überall erhältlich.
Mit dem Programm kann man nicht KM zurückstellen, zumindest nicht die Standrad Version.An "meinem" Auto kann ich ja schließlich machen, was ich will.
Mit dem Zurückstellen der "Uhr" verschleierst du nicht das du zur Inspektion musst, bzw. Intervallinspektion.
Die ist festgelgt und MUSS von jedem Händler durchgeführt werden..
Das ist definitiv BETRUG !
Da laut Anzeige ein Service fällig ist, ist das Rücksetzen dieser Anzeige ohne den Service durchgeführt zu haben bereits "vortäuschen falscher Tatsachen.
In Verbindung mit einem erhöhten Einkaufspreis des Käufers, den der Käufer sonst mindert, und somit dem Käufer entstehendem Schaden ist das Betrug !
Nebenbei bemerkt, JEDES Diagnosetool sowie sonstige Servicerücksteller hinterlassen "Spuren".
Somit ist es bei Verdacht auf Betrug auch recht einfach, nachzuweisen, mit was für einem Tool da was wann zurückgesetzt wurde.
Nicht wirklich !
Zumal in diesem Fall bereits Verkaufsabsichten gegenüber dem Käufer geäußert wurden !
Bei FÄLLIGKEIT !
Fälligkeit des Service wird durch aufleuchten der Serviceanzeige angezeigt.
Rückgesetzte Serviceanzeige bzw. nicht leuchtende Serviceanzeige bedeutet: KEIN SERVICE FÄLLIG !
In dem Fall wären dann lediglich die Serviearbeiten durchzuführen, die ggf. Laufleistungsabhängig bzw. Zeitabhängig sind !
24 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von DerJungeGTI
Dann würde ich das natürlich nicht machen!!Trotzdem würde ich micht deswegen nicht beim Preis drücken lassen!
Viel Glück!
Im Zweifelsfall kan der Käufer dann den Kauf des Fahrzeuges (hier Inzahlungnahme) verweigern.
=> Nutzt Dir dann i.A. auch nich wirklich was, denn dann hast Du auf einmal zwei Fahrzeuge (das Neue und das Alte).
I.A hat man den Kaufvertrag fürs neue Auto ja bereits unterschrieben und kann NICHT aufgrund solcher Dinge von diesem Kafvertrag für`s neue Auto zurücktreten.
Vielen Dank für eure Antworten. Die Anzeige werde ich auf jeden Fall nicht zurücksetzen, mal sehen was
er bietet laut dat.de ist der Wagen noch 7900€ wert.
Zitat:
Original geschrieben von dimmu666
Vielen Dank für eure Antworten. Die Anzeige werde ich auf jeden Fall nicht zurücksetzen, mal sehen was
er bietet laut dat.de ist der Wagen noch 7900€ wert.
Als HändlerEK. oder als HändlerVK. ?
Das ist der HändlerEK.
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Zitat:
Original geschrieben von dimmu666
Das ist der HändlerEK.
Wenn nur der Service als abzugsfähig dasteht, wird der Abschlag nicht so gravierend ausfallen.
Da Händler aufgrund der Marktsituation heute i.A. recht genau bei Inzahlungnahmen / Einkäufen hinschauen, ist die Frage, was man ggf. sonst noch finden könnte.
Ggf. kannst Du Dir auch den "Bewertungsbogen" als Kopie aushändigen lassen.
I.A. lässt man das "Altfahrzeug" aber vor der Entscheidung für einen Neukauf bereits bewerten bzw. wird das bei vielen Händlern so gehandhabt.
Hi,
also ich sehe es auch als Betrug und nicht wie DerJungeGTI , also so was machen ist eh total link und hoffe nur, Du fällst mal mit einem gekauften Auto nicht so auf die Schnauze wie Du es hier empfohlen hast.
Aber da braucht man keine großen Rechts Kenntnisse, das muss doch jedem normal denkenden klar sein, dass so etwas Betrug ist. Und auch da muss ich dem anderen recht geben, wenn der Wagen einen Schaden bekommt und es kommt raus, dann kann es teurer werden als ein paar Euro weniger zu bekommen, plus dem ganzen Ärger.
Aber ich denke wenn ein Preis ausgemacht ist und das Auto angesehen wurde, wird da auch nichts abgezogen, denn der Preis der Inzahlungnahme ist ja dann vereinbart in der Regel in einem Vertrag.
Wenn man natürlich das Auto noch Monate fährt, dann klaro, dann muss man auch seine Inspektion machen, wenn sie fällig ist.
GTITyp
Ich habe seit gestern ein "Problem" mit der Service-Anzeige...
Habe meinen Golf letzte Woche in Zahlung gegeben und der neue kommt etwa Ende August.
Gestern ging plötzlich,nach Abstellen des Motors an einer roten Ampel,die Service-Anzeige an und in der MFA stand "Service in 700 Km".
So,dumm ist,dass ich damit überhaupt nicht gerechnet habe und es gestern Abend sogar nur noch 600 km (trotz bis dahin nur 50 gefahrenen km) waren.
Es sind seit dem ersten Service weder 2 Jahre vergangen,noch 30000 km gefahren worden.
Im Gegenteil,gerade mal 1,5 Jahre bzw. ca. 18000 km ist der erste Service her.
Ich weiß,dass die Longlife-Intervalle flexibel sind und 2 Jahre/30000 km jeweils das Maximum sind,aber so früh und so plötzlich (700 km und nach 3 Stunden schon 600 km) hätte ich nicht damit gerechnet.
Der erste Service war damals nach 22 Monaten fällig und ich ging auch diesmal davon aus,dass diese Zeit in etwa hinkommt.
Der bevorstehende zweite Service soll laut Auskunft der Werkstatt ca. 450-480 Euro kosten.
Der Wagen geht im August zu einem VW-Autohaus und wird dort wohl als Gebrauchtwagen mit einem Jahr Garantie verkauft werden.
Der Händler würde sich bestimmt die Hände reiben wenn er sehen würde,dass die große Inspektion frisch erledigt wurde.
Außerdem werden bei einer Inzahlungnahme ja auch stets "Aufbereitungskosten" berücksichtigt,sodass es wirklich fast nicht einzusehen ist knappe 500 Euro zu "verschenken".
Ich bin auch,ehrlich gesagt,nicht bereit diese Summe in ein Auto zu investieren,welches quasi schon verkauft ist.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Kann es Konsequenzen für das Auto haben wenn ich den Service 3 Monate bzw. etwa 4000 km überziehe?
Ich möchte an dieser Stelle noch ausdrücklich betonen,dass ich nichts durch Rückstellen der Anzeige o.ä. vertuschen will.
PS: Der Golf ist ein 1.9 TDI (DPF) mit EZ 01/2007 und hat aktuell 38100 km gelaufen.
Als ich meinen 4er im April in Zahlung gegeben habe, war auch Service fällig (700 km Rest). Der Händler wollte mich um 300 Euro drücken, hab dann diskutiert, bis mir nur das Material (Öl, Bremsflüssigkeit usw) abgezogen wurde.
Das Serviceintervall zurücksetzen und den Wagen dann zu verkaufen ist Betrug. Ich sehe das ähnlich wie beim Tachozurückdrehen, nur weil es technisch möglich ist und es Geräte dafür gibt, macht es das nicht legal. Nur weil man Bolzenschneider kaufen kann, darf man damit nicht automatisch Fahrräder klauen 😉
Gruß
Pete
Zitat:
Original geschrieben von masc103
Was würdet ihr an meiner Stelle tun?
Kann es Konsequenzen für das Auto haben wenn ich den Service 3 Monate bzw. etwa 4000 km überziehe?
Das das Auto Probleme macht, sehe ich eher nicht als das große Problem. Eher:
- Auto nicht "perfekt" Scheckheft gepflegt (evtl schwerer zu verkaufen und der Händler wird versuchen den Preis zu drücken)
- VW wird sich bei Problemen vermutlich weniger kulant zeigen (betrifft dann den nächsten Besitzer)
- keine Mobilitätsgarantie
Also momentan stehen die Händler voll mit Neuwagen, es wird wenig verkauft und die Händler müssen kämpfen. Wenn du dort ein neues Auto kaufst, drückt dich der Händler sowieso beim Ankauf kräftig nach unten. Wenn er anfängt wegen Service etc. würde ich gleich abblocken. Den Service bzw. eine Inspektion macht der Händler sowieso bevor er das Auto weiterverkauft, das heisst es kostet ihm keine 300 EURO (Beispiel) sondern lediglich das Material (Öl, Bremsen, Filter usw.) zu Grosshandel Konditionen.
Einfach handeln und diskutieren. Auch beim Kauf kannst du noch jede Menge herausholen (Satz Winterpneu usw.). Bevor du einen Vertrag unterschreibst solltest du den Händler einfach warten lassen, er ruft dann irgendwann von alleine an und wenn er merkt das du dich nicht entscheiden kannst, dann bietet er dir noch mehr an. So hat das bei mir funktioniert und das Spiel ging über 2 - 3 Wochen.
Beim Privatverkauf halte ich allerdings Service, Tüv usw. für eine Selbstverständlichkeit, aber das nur so nebenbei.