Seat Leon Cupra 290 ST Getriebeschaden?

Seat Leon 3 (5F)

Guten Abend Zusammen,

Betroffenes Fahrzeug: Seat Leon Cupra 290 ST, Baujahr 2016, 6 Gang DSG Getriebe, Vorschriftsmäßig gewartet (das letzte mal im Februar 2021 mit DSG Getriebeöl Service). Aktueller Kilometerstand: 127.000 km. Letzter Werkstattaufenthalt: August 2021 (Reifenwechsel Vorne & Hinten).

Mein Fall: Ich war letztes Wochenende auf der A3 unterwegs und habe meinem Cupra mal für vll 5 Kilometer "Dampf" gegegeben (Circa bis 250 km/h). Nach dem ich von der Autobahn runter gefahren bin, konnte ich ein metallisches tickern wahrnehmen. Das tickern kommt von vorne und ist vor allem zwischen 50-70 km/h wahrnehmbar. Es bleibt nicht gleich sondern wird mit der Beschleunigung / Last auch schneller bzw. eben auch wieder langsamer. Tickticktickticktickticktickticktick.... ich weiß, das ist jetzt blöd aber anders kann ich dieses Geräusch nicht beschreiben. Ab 100 km/h hört man es eigentlich gar nicht mehr weil es dann zu schnell und hochfrequent wird.

Ich bin direkt zu meiner Werkstatt des Vertrauens gefahren in meinem Heimatort. Erst meinte der Meister "Antriebswelle". Dann ist er aber zusammen mit mir gefahren und das Geräusch war auch auf gerader Strecke da. Vor allem in den oberen Gängen unter Last wurde das tickern deutlicher. Also 5-6 Gang bei 60-70 km/h. Der Meister meinte "Oh, das klingt nach Getriebe". Das war es dann auch schon. Kein Auto auf die Bühne und nichts. Einfach nur "das kommt vom Getriebe". Ich habe während der Fahrt mit ihm noch mein Ohr auf den DSG Schaltknauf gehalten und konnte auch darüber das tickern hören.

Ich habe keinerlei Probleme beim Schalten. Es leuchtet auch nichts auf. Kein Ruckeln beim Anfahren oder Rückwärtsfahren. Unter 50 km/h höre ich dieses tickern auch gar nicht! Erst bei -> 50 km/h kann ich es wahrnehmen.

Meine Garantie ist im Mai 2021 abgelaufen. Dummerweise nicht verlängert! Ich habe nun mit meinem Seat Händler gesprochen und die schauen sich das Auto jetzt am Donnerstag nächste Woche auch noch mal an, ob es wirklich vom Getriebe kommt. Wenn das Getriebe kaputt ist, dann wäre das der finanzielle Supergau. Der Cupra ist finanziert und erst 1 Jahr bei mir. Ich habe noch 3 Jahre vor mir bis ich den Cupra wieder abgeben kann. Und so ein Getriebe kostet halt gern mal 4.000-5.000 €. Geld, das ich gerade nicht auf der hohen Kante liegen habe. Das Auto war schon 2 mal in der Werkstatt. Zündspule kaputt , Zündkerze abgeraucht und jetzt das. Und das innerhalb von 1 Jahr. Hinzu kommt der massive Ölverbrauch! 3 Monate nach Ölwechsel ging die Ölkontrollleuchte an. Wie viel Öl frisst dieses Auto denn? Der Ölstand vor etwas über Min. Also habe ich ihn wieder aufgefüllt. Und vor einigen Wochen schon wieder das gleiche Spiel. Ist das normal bei dem Motor? Ich trete das Auto echt nicht oft. Ich fahre viel Landstraße. Arbeitsweg 15 km einfach.

Ich habe so viele Fragen und weiß nicht wo ich anfangen soll? Was könnte dieses tickern denn noch sein? Ist das DQ250 DSG Getriebe anfällig? Sind viele Schäden hier im Forum bekannt? Wie erkennt man noch, ob man ein Getriebeschaden hat (ohne das Getriebe auseinanderzubauen)? Gibt es da noch weitere Methoden?

Vielen Dank

LG

40 Antworten

Moin,

Traurige Sache wenn man ein "montagsauto" erwischt.

Würde aber auch erstmal abwarten.

Da Lob ich mir meinen cupra von 2011, schnurrt wie ein Kätzchen....

Grüße

Und was sagt der Spezialist was das ganze grob kosten soll?
Jetzt mal ohne Kulanz oder sonstige Beteiligungen.
Was ist mit dem Ölverbrauch? Wurde da schon geschaut oder ist das jetzt zweitrangig?
Jetzt wo du den Schaden kennst könntest du auch selbst mal nach nem Spezialisten suchen und dir Angebote einholen und dann die Preise vergleichen. Google ist da dein Freund.

Die Bank wird einem Vergleich vmtl nicht zustimmen.
Wenn die ganze Kiste aber zu groß für dich ist könntest die Karre abstoßen.
Restwert ermitteln mit und ohne Schaden.
Restschuld - Restwert = noch zu zahlende Summe.
Die zu zahlende Summe wird mit Sicherheit keine 10.000€ sein sondern eher so 5 - 6.000€ denke ich.
Dann kaufst du dir ne Möhre damit du mobil bist und legst die Kredite zusammen, zahlst die 4 Jahre ab und hast im Endeffekt schon mal an Unterhaltskosten gespart.
Das ganze dann als Lehrgeld verbuchen und ne Runde in der Ecke heulen und dann aber wieder aufrecht da stehen und weiter leben.

Das ganze natürlich nur wenn dich die rep etc in den Ruin treibt und das sollte auch nur die letzte Möglichkeit sein um wieder klar zu kommen weil den kredit hast du so oder so an der backe mit Cupra oder mit nem 3 Jahren alten Corsa mit 90 PS.

Zitat:

@sharock22 schrieb am 21. August 2021 um 08:48:13 Uhr:


Und was sagt der Spezialist was das ganze grob kosten soll?
Jetzt mal ohne Kulanz oder sonstige Beteiligungen.
Was ist mit dem Ölverbrauch? Wurde da schon geschaut oder ist das jetzt zweitrangig?
Jetzt wo du den Schaden kennst könntest du auch selbst mal nach nem Spezialisten suchen und dir Angebote einholen und dann die Preise vergleichen. Google ist da dein Freund.

Die Bank wird einem Vergleich vmtl nicht zustimmen.
Wenn die ganze Kiste aber zu groß für dich ist könntest die Karre abstoßen.
Restwert ermitteln mit und ohne Schaden.
Restschuld - Restwert = noch zu zahlende Summe.
Die zu zahlende Summe wird mit Sicherheit keine 10.000€ sein sondern eher so 5 - 6.000€ denke ich.
Dann kaufst du dir ne Möhre damit du mobil bist und legst die Kredite zusammen, zahlst die 4 Jahre ab und hast im Endeffekt schon mal an Unterhaltskosten gespart.
Das ganze dann als Lehrgeld verbuchen und ne Runde in der Ecke heulen und dann aber wieder aufrecht da stehen und weiter leben.

Das ganze natürlich nur wenn dich die rep etc in den Ruin treibt und das sollte auch nur die letzte Möglichkeit sein um wieder klar zu kommen weil den kredit hast du so oder so an der backe mit Cupra oder mit nem 3 Jahren alten Corsa mit 90 PS.

Perfekt beschrieben, nur viele wollen oder können aus eigenem Stolz nicht diesem Weg gehen, bevor er unvermeidbar wird. Es ist schwer "freiwillig" seinen Lebensstandart zu ändern und zu reduzieren um in absehbarer Zeit wieder gut da zu stehen, manche tun das erst wenn das Kind bereits im Brunnen liegt und nicht mehr schwimmen kann. Wenn die Karre zu teuer wird, stoß sie mit geringstmöglichem Verlust ab, aber zögere nicht zu lange. Genau die Kosten für diesen "Getriebeschaden" beziffern lassen und dann abwägen ob es Sinn macht ihn vorher oder danach zu verkaufen.

Zitat:

@itasuomessa schrieb am 20. August 2021 um 10:02:26 Uhr:


Wenn die Karre erst ein Jahr bei dir ist.... wer hat dir die verkauft?
Da sollte ja noch Gewaehrleistung drauf sein, interessant ist halt die Frage ob du gerade noch unter oder schon ueber 12 Monaten bist.

Die Herstellergarantie kann hier auch abgelaufen sein, da muss der Haendler mit Gewaehrleistung selbst einspringen.

Ansonsten musst du das - leider - als Lehrgeld verbuchen, aber schau erstmal was die ueberhaupt finden, kann ja auch nur eine Kleinigkeit sein.
Persoenlich hab ich's immer so gehalten dass ich mir kein Fahrzeug kaufe wo ich nicht wenn ich's am naechsten Tag in den Graben lenke und komplett abschreibe (ohne VK) ohne finanzielle Probleme dieselbe Kiste nochmal in die Einfahrt stellen kann. Aber das ist jetzt etwas OT.

Das ist leider ein weit verbreiteter Irrglaube.

Bei einem Privatkauf vom Händler (B2C) hat der Kunde generell einen 24 monatigen Gewährleistungsanspruch. Diesen kann der Händler auf 12 Monate kürzen, was üblich ist.

Aber: nach 6 Monaten greift die Beweislastumkehr und der Kunde muss beweisen, daß der Defekt bereits beim Kauf vorhanden war.

Daher kann man sagen, daß die gesetzliche Gewährleistung effektiv oder real nur 6 Monate beträgt.

Alles andere muss über Sachverständige und Gutachten laufen, etc. pp..

Ohne Kulanz wird hier nichts zu machen sein.

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Mir ist schon klar dass nach 6M die Beweislastumkehr greift, allerdings sind die offizielle Händler da in der Regel kooperationsbereit.

Ich drücke auf jedenfalls die Daumen das der TE da halbwegs glimpflich raus kommt!!!!!

Zitat:

@antibioticss schrieb am 22. August 2021 um 12:11:37 Uhr:



Zitat:

@Cupra_Fahrer schrieb am 19. August 2021 um 22:41:59 Uhr:


Guten Abend Zusammen,

Aktueller Kilometerstand: 127.000 km. ------ meinem Cupra mal für vll 5 Kilometer "Dampf" gegegeben (Circa bis 250 km/h).

Vielen Dank

LG

Da sind schon die Antworten drin. Das Getriebe hast du breit gemacht. Hat ziemlich lang gehalten...für diese Art von Behandlung.
Dabei ist das mit Sicherheit nicht deine Schuld. Der Vorgänger hat das Auto getreten und dann abgestoßen. Echt blöd gelaufen.

Mal eine Regel: Autos besser nicht gebraucht kaufen ( maximal vom lieben Opa den man kennt und weiß das er souverän gefahren ist )denn...die Autos werden getreten auf der Autobahn...man kann beim Kauf einfach nicht hineinsehen. Bei dem Kilometerstand wird es leider auch keine Kulanz geben.

[/quote

So schnell gehen die Autos auch nicht kaputt, hab auch nen cupra mit 160000 km und der wird nicht schonend bewegt und hat sogar die erste kupplung noch. Da müssen andere schon mit 50000 km zum wechseln aber die sollten lieber den Führerschein abgeben.

Jeder Gebrauchtwagenkauf ist risikobehaftet. Nachdem wir auch viel Ärger mit einem Gebrauchten hatten, werden wir keinen mehr kaufen. Bei Fahrzeugen wie den spottgünstigen Cupras ist meiner Meinung nach Risiko nochmals höher, da sich niemand einen Cupra kauft, um den dann schonend mit 120 über die AB zu rollen. Das Fahrzeug spricht zudem nicht die kaufkräftigste Käuferschicht an und meist sieht ein Cupra nach Ablauf der ersten zwei Jahre keine Vertragswerkstatt mehr und das große Sparen beginnt. Was jetzt hier nicht der Fall war.
Auch ich versuche den Wagen warm zu fahren, aber das gelingt mir nicht immer, da z.B. der Weg zur AB Auffahrt kurz ist und ich im Winter mit unter 70Grad Motoröltemperatur auffahren muss.
Egal wie: man kann die Fahrweise des Vorbesitzers nicht ablesen oder den Einsatz einer Tuningbox erkennen, wenn die vorm Verkauf ausgebaut wurde. Daher bleibt ein gebrauchter Cupra IMHO ein heißes Eisen.
Das ist für uns der Hauptgrund so ein Fahrzeug zu leasen: 24 Monate zu einer fixen Rate, man bleibt immer innerhalb der Herstellergarantie und mit Service- und Verschleißpaket kommen auch keine unkalkulierbaren Kosten auf einen zu.
Und egal wie die Kiste u.U. nervt (Montagsauto etc. pp): nach 24 Monaten gebe ich den Schlüssel ab und nehme einen neuen mit.

Zitat:

@Thilo T. schrieb am 22. August 2021 um 15:31:03 Uhr:



Auch ich versuche den Wagen warm zu fahren, aber das gelingt mir nicht immer, da z.B. der Weg zur AB Auffahrt kurz ist und ich im Winter mit unter 70Grad Motoröltemperatur auffahren muss.

Was hat die Temp von 70 Grad mit der AB zu tun? Verstehe ich gerade nicht heißt Autobahn für dich gleichzeitig voll kette geben? Die 80 Grad minimum ÖL Temp zum Gas geben, sind eben auch nur Minimum wirklich schön auf Betriebstemperatur ist der dann auch noch nicht wirklich.

Der Mechaniker meines Vertrauens sagte mir das ein Wagen gut und gern 20-25 km mit ansteigender Belastung benötigt um auf ausreichende Betriebstemperatur zu kommen.

Zitat:

@Thilo T. schrieb am 22. August 2021 um 15:31:03 Uhr:



Egal wie: man kann die Fahrweise des Vorbesitzers nicht ablesen oder den Einsatz einer Tuningbox erkennen, wenn die vorm Verkauf ausgebaut wurde.

Naja spätestens Seat/Cupra kann auch die Nutzung solcher Boxen auslesen, das können sie übrigens schon länger *zwinker*, aber ja eine "norm" Werkstatt und vor allem Laien können es nicht.

Ich bin mit meinen Gebrauchten vom Händler bisher immer gut gefahren, aber die Privaten waren sehr durchwachsen, wobei bei einigen der privaten bereits im Vorfeld klar war das sie wirklich über "zugerichtet" wurden und ich hab's genauso weiter gemacht, aber die wurden auch mit ganz offenen Karten weiter verkauft.

Gibts den TE noch? Hmmm

Zitat:

@sharock22 schrieb am 23. August 2021 um 13:15:23 Uhr:


Gibts den TE noch? Hmmm

Er schrieb doch dass er am Donnerstag einen Termin bei Seat hat und dann ein Update postet.

Das hab ich wohl überlesen

Wie sieht nu die Diagnose aus?

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