Schummelwerkstatt

Mercedes C-Klasse S205

Moin, möchte eure Meinung zu folgendem Sachverhalt, auch wenn gerade keine C Klasse beteiligt ist. Habe den Wagen meiner Frau ( Q 5 von 2016, 93000 km ) zu einer freien Werkstatt gebracht, um die TÜV Überprüfung durchführen zu lassen. Dort wurde mir mitgeteilt, dass Bremsen und Querlenker erneuert werden müssten, um die Plakette zu bekommen. Kostenvoranschlag lag bei ca 2500 €. Ich konnte das so nicht nachvollziehen und brachte das Fahrzeug selber zu einer TÜV Station, wo ich die Plakette ohne Beanstandung erhielt. Der Prüfer schaute sich auf meinen Wunsch die Querlenker ganz genau an, konnte aber nichts feststellen. Auch an den Bremsen hatte er nichts auszusetzen. Mit der frischen Plakette bin in dann zur Werkstatt gefahren. Dort wurde mir mitgeteilt, dass man sich wohl vertan hätte. Jetzt bin ich nicht sicher, was ich bezüglich der Werkstatt unternehmen soll. Meine C Klasse oder den Q 5 werde ich dort natürlich nicht mehr reparieren lassen. Was würdet ihr in einem solchen Fall unternehmen?

11 Antworten

Nix… was willste tun?
Betrug anzeigen, nix passiert, aussichtslos.
Werkstatt wechseln, thats it.

So ist es...

Ist mir vor Jahren in 2 verschiedenen Werkstätten mit einem non MB ähnlich ergangen. Zum Glück bin ich bei HU/AU immer persönlich anwesend. 1. hatte die Werkstatt bei der AU bemängelt, die angezeigten Werte seien überschritten und haben abgebrochen. Sollte Termin machen zur evtl. Beseitigung von Undichtheiten. Anschließend zu einem Prüfingenieur gefahren und alles tadellos bestanden.
Das 2., in einer anderen WS wurden die Bremsen auf dem Prüfstand bemängelt. Mit der Argumentation, auf dem kurzen Anfahrtsweg kaum gebremst zu haben, bin ich dann noch eine kurze Strecke mit Einsatz der Bremse gefahren und nun war alles gut.
Ein Schelm, wer Arges denkt...

Alle reden von Nachhaltigkeit nur die Werkstätten nicht . Solche Sachen höre ich immer wieder.

Deswegen immer erst persönlich zur HU Station fahren und WENN dann ggf. Mängel gefunden werden damit zur Werkstatt gehen

Ein guter Freund von mir war Serviceleiter einer großen Autowerkstatt.
Ich möchte das jetzt mal gelinde ausdrücken:
Nach Besitzerwechsel wurde das Personal sehr massiv dazu angehalten, sogenannte „Mehrwertreparaturen / Vorsichtreparaturen“ anzutragen. Ungenügender Umsatz in diesem Bereich führte zu einem „ernsten Gespräch“ mit der Geschäftsleitung
Er hat mittlerweile nach über 30 Jahren die Firma verlassen.

Ganz normal... Klassiker ist die kostenlose Spurvermessung...wo dann anschliessend allerhand für 70-150€ nachjustiert werden muss... reine Geldmacherei. Gerne gesehen bei älteren Leuten oder Frauen.
Aussage vom Werkstatt-MA..., die Miete der Anlage muss bezahlt werden...und wenn sie gleich was flott über den Bordstein rausfahren...sind die Werte eh wieder anders... :-)

Zitat:

@tomhart26 schrieb am 1. November 2023 um 19:57:08 Uhr:


Moin, möchte eure Meinung zu folgendem Sachverhalt, auch wenn gerade keine C Klasse beteiligt ist. Habe den Wagen meiner Frau ( Q 5 von 2016, 93000 km ) zu einer freien Werkstatt gebracht, um die TÜV Überprüfung durchführen zu lassen. Dort wurde mir mitgeteilt, dass Bremsen und Querlenker erneuert werden müssten, um die Plakette zu bekommen. Kostenvoranschlag lag bei ca 2500 €. Ich konnte das so nicht nachvollziehen und brachte das Fahrzeug selber zu einer TÜV Station, wo ich die Plakette ohne Beanstandung erhielt. Der Prüfer schaute sich auf meinen Wunsch die Querlenker ganz genau an, konnte aber nichts feststellen. Auch an den Bremsen hatte er nichts auszusetzen. Mit der frischen Plakette bin in dann zur Werkstatt gefahren. Dort wurde mir mitgeteilt, dass man sich wohl vertan hätte. Jetzt bin ich nicht sicher, was ich bezüglich der Werkstatt unternehmen soll. Meine C Klasse oder den Q 5 werde ich dort natürlich nicht mehr reparieren lassen. Was würdet ihr in einem solchen Fall unternehmen?

Nun, ich würde auf einschlägigen Bewertungsportalen eine entsprechende Bewertung schreiben

Ich hatte mal einen Fabia bei ATU zum Werkstatttest. Da wurde mir auch mitgeteilt, dass die Bremsschläuche porös sind und erneuert werden müssen. Das ist 8 Jahre her. Bremsschläuche sind heute noch drin und letzte Woche HU erfolgreich bestanden.

Hallo
Hör mir bloß auf mit A(mateure) T(reiben) U(nfug).
Hatte mal ein frisch getüftes Fahrzeug nur zum Ölwechsel dort (Zeitmangel).
Bei der Abholung wurde mir vom "Meister" eröffnet das das Fahrzeug normalerweise so nicht mehr auf die Straße dürfte da die Bremsen "total runter und deshalb verkehrsgefährdend" seien.
Nur das das Fahrzeug 4 Wochen vorher (vor dem TÜV-Termin) von mir persönlich vorn und hinten neue Scheiben und Beläge montiert bekommen hatte.
Nach meiner Frage ob er sich eventuell im Fahrzeug vertan hat (mit Hinweis auf neu) wurde er noch ausfallend und drohte mir "Hausverbot" an. Beschwerde an die Obrigkeit dieser Kette ging raus (inkl. Zeugenaussage des Fahrers der mich zur Abholung gefahren hatte).
Keine Antwort, keine Entschuldigung....einfach keine Reaktion.
Wer sich ohne Wissen in solche Hände begibt ist verloren.

Gruß der Ballu

Umsatz generieren um jeden Preis. Der Scenic von Oma ist mittlerweile 12 Jahre alt mit knapp 60000 km. Mittlerweile fährt sie max. 3000 km im Jahr. Der TÜV merkte an, das die Bremsen bald fällig sein werden. Werkstatt ruft sie an und behauptet alle Bremsen müssen getauscht werden. Scheiben und Beläge an VA und HA. Rund 1300 €. Ich war nicht greifbar und sie hat zugestimmt. Service, Bremsen und Zahnriemen und 2400 € waren futsch.

Beweisen kann man es nicht, da ich die alten Teile nicht ansehen konnte.

Immer nach dem Motto, mit Oma kann man es ja machen.

Scheint wohl gängige Praxis zu sein.

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