Sammelthread Kaufberatung Touareg 2 7P (alle Motoren)
Hallo ,
Ich spiele mit dem Gedanken, mir einen Touareg zu kaufen -daher vorerst meine Vorstellungen :
-unter 30.000€
-unter 100.000Km
-fahre 20.0000km/Jahr
Ausstattung : 245 ps,Leder, Panoramadach, Automatik, Navigation (groß ), Baujahr ab 2012-Idealfall noch eine Standheizung+r-line (ist aber kein muss ;-))..
Nun zu meiner Frage :
Gibt es bekannte Probleme bei dem Touareg 2 -in Bezug auf Motor , Getriebe ,Elektronik oder Fahrwerk und Bremsen?
Die Frage ist in die Richtung "Konstruktionsfehler /Kinderkrankheiten " gerichtet.
Ist das Fahrzeug ein "Verschleißteilfresser"?
Ist das Panoramadach zu empfehlen oder gibt's es negative Erfahrungen (Undichtogkeit o.ä)
Sollte man ein Luftfahrwerk kaufen oder ist das anfällig. ?
Wie zuverlässig ist das Getriebe) ?
Was sagt ihr zu dem 204 ps diesel (scheint mir etwas untermotorisiert zu sein, für ein solches Fahrzeug )?
Elektronikprobleme?
Vielen Dank für eure Antworten und Schöne Ostern
Beste Antwort im Thema
Gute E-Klasse? Guter Witz! Alles relativ und im Verhältnis zum Touareg II V8 Diesel...
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Touareg II mit Euro 5 Diesel kaufen oder nicht?' überführt.]
2432 Antworten
Wenn Du vom ML 270 CDI auf den V8 Touareg umsteigst, dann wirst Du in eine neue Welt eintauchen. Probleme sind keine zu erwarten, wenn das Fahrzeug mit Gefühl und gesundem Menschenverstand bewegt wird. Wünsche Dir viele Freude!
Auch Grüße vom Bodensee
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Neues Zugfahrzeug' überführt.]
So ist es, im normal Betrieb langweilt sich der V8...
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Neues Zugfahrzeug' überführt.]
Hallo,
habe selbst einen aus 2014 im Einsatz und habe mit einem Pferdeanhänger unseren gesamten Hausstand über die Alpen umgezogen. Im Normalfall ziehe ich mein Motorrad bei weiteren Anfahrten oder Inpsektion nach Deutschland.
Habe meine "Greta" 2019 mit ca. 85 TKM gekauft und jetzt knapp 170. drauf. Außer Ölwechsel fix alle 15., Reifen, div. Glasbruch und Inspektionen mit Verschleißteilen, war lediglich 1 Lambdasonde bei 160. fällig. Ich bin ein zügiger Langstreckenfahrer und dafür ist der V8 ideal. Ich komme von Audi A6 2x Benziner mit 6+8 Zyl. die waren beide bei ca. 150. hinüber.
Das einzige Problem sind die Werkstätten, die V8 TDI sind halt z.T. völlig unbekannt. Fehlerspeicher lese ich immer erstmal selbst aus und resette, bevor die Werkstatt dran darf, denn sporadische Fehler interessieren mich nicht und die Pauschalen für geführte Fehlersuche zahle ich nicht gerne.
Ich fahre aber immer schön warm bevor... Beim Kurzstreckeneinsatz häte ich arge Bedenken, daß der schöne Motor durch die AGR mit Dieselruß versaut wird. Deshalb kommt mir das letzte Softwareupdate auch nicht drauf, die Abstimmung von Motor und Getriebe ist für mich absolut fein.
Ich halte mir allerdings immer 10. TEUR in Reserve, denn wenn was am Kopf/Steuerketten o.ä. wäre, wird's halt bauartbedingt richtig teuer. Demnächst wird dem Getriebe 'ne Spülung nach Tim Eckart spendiert und damit habe ich wohl alles Relevante getan. Ich habe mich aber auch beim Kauf mehrere Stunden mit der Vorgeschichte befasst und konnte sogar mit dem Vorbesitzer und seiner Werkstatt reden. Eine ausgelutschte Leasing-Karre zum Schnäppchenpreis hätte ich nie riskiert und Greta wurde in einer deutschen Großstadt ein 3/4 Jahr lang angeboten, in der schon 2019 ein V8TDI nicht "grün" genug war.
Zum Erfahrungbericht gehört allerdings auch folgende Warnung: Auf unseren Autobahnen sind immer mehr fahruntüchtige Junge und Alte, die Geschwindigkeitsungerschiede im Rückspiegel nicht einschätzen können und welche, die bösartig große schnelle Autos blockieren wollen unterwegs. Die sind sich ihres selbstmörderisches Verhaltens nicht mal bewusst aber oft gerne mit dem Stinkefinger tätig.
Wenn man mit 2,5 Tonnen und 250 km/h unterwegs wäre und so jemand hinter dem 90 fahrenden LKW ohne "Rücksicht" ausscherte, würde es sehr schnell sehr eng und im Zweifelsfall wärst immer du der schuldige verantwortungslose Raser. Bitte den Konditional zu beachten!
Es gibt viele Autos, die 250 fahren können aber 2,5 to sind diszipliniert zu bändigen. Eine Dashcam schadet auch nicht...
Viel Erfolg bei der Suche
tomrey
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Neues Zugfahrzeug' überführt.]
… das „update“ auf 420ps und 1000nm ist dann gleich nochmals ein spassfaktor mehr 😉 ich hatte bis anhin keine grossen reparaturen, alles im üblichen rahmen. details sind im spritmonitor profil ersichtlich.
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Neues Zugfahrzeug' überführt.]
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Zitat:
@Zugfahrzeug schrieb am 10. Februar 2022 um 08:58:08 Uhr:
Hallo, spiele mit dem Gedanken mir einen Touareg V8 TDI zu kaufen. Aktuell fahre ich einen Ml 270cdi w163.
Das Fahrzeug wird für den Hängerbetrieb benötigt, sprich 3t werden immer gezogen. Gibt es Erfahrungsberichte, Probleme bei den Motoren etc.Vielen Dank im Voraus
Gruß vom Bodensee
[Von Motor-Talk aus dem Thema 'Neues Zugfahrzeug' überführt.]
Wenn Du vom W163 auf den Touareg umsteigest, ist es wie im Himmel…. Und dann noch der V8.
Ich hatte auch mal einen W163….
Der Touareg ist ein super Fahrzeug!
Zitat:
@Zugfahrzeug schrieb am 10. Februar 2022 um 08:58:08 Uhr:
Das Fahrzeug wird für den Hängerbetrieb benötigt, sprich 3t werden immer gezogen.
kommt drauf an wie oft du was dran hast, schon der V6 zieht recht souverän auch an Steigungen, wenn es aber öfter als 2-3x im Monat ne längere Strecke ist würde ich auch zum V8 tendieren. Spritverbrauch ist nicht höher & die Belastung der Maschine nochmals geringer.
am besten noch ne ordentliche Software drauf dann ist es wirklich erste Sahne 😉
Da sich der Motor schon bei 340 PS auf der Landstraße langweilt, auf der BAB ohnehin nur sehr selten ausgefahren werden kann, macht ein Update auf 420 PS und 1.000 Nm m.E. wenig Sinn.
Zitat:
@PeterBH schrieb am 10. Februar 2022 um 17:45:08 Uhr:
Da sich der Motor schon bei 340 PS auf der Landstraße langweilt, auf der BAB ohnehin nur sehr selten ausgefahren werden kann, macht ein Update auf 420 PS und 1.000 Nm m.E. wenig Sinn.
klar macht es wenig sinn. muss denn alles immer sinn ergeben? wie geschrieben, einfach ein spassfaktor. der unterschied beim beschleunigen ist sehr wohl spürbar - auch wenn ich es nur selten ausleben kann. man könnte sogar noch mehr rauskitzeln, ist aber nicht empfehlenswert. getriebe sei anscheinend auch nur bis max. 1000nm zugelassen.
Stimme ich dir prinzipiell (s. unten) zu, aber bei überwiegend Hängerbetrieb ist das Getriebe schon stark belastet, dazu dann 1.000 Nm Drehmoment?
da wiederum stimme ich dir zu - bei mir ist der anhänger nur selten dran, und wenn, dann nur ein kleiner.
Ich hatte an meinem V8 von 2013 mal einen 3,5 Tonnen Anhänger, der war schon deutlich zu spüren. Auch beim jetzigen V8 von 2020 hing mal so ein 3,5 Tonner, war auch zu spüren. Weniger beim Beschleunigen, das ließ sich durch etwas mehr Gas regeln. Dafür aber beim konstanten Fahren, ruckelte.
an der Stelle vielleicht ganz Interessant , der ein oder andere kennt Tilman von der RS Klinik bestimmt auch:
Touareg V8 Teil 1:
https://www.youtube.com/watch?v=gSNvPM0KM7s
Zitat:
kommt drauf an wie oft du was dran hast, schon der V6 zieht recht souverän auch an Steigungen, wenn es aber öfter als 2-3x im Monat ne längere Strecke ist würde ich auch zum V8 tendieren.
Zum Anhänger ziehen braucht man den V8 TDI nicht, der kann nichts mehr als der V6 TDI. Ich habe oft einen 3,5t-Anhänger am Haken, es gab bis dato noch keine Steigung auf der Autobahn bei dem der Wagen von Tempomat 90 auch nur 1km/h runter ging. Man fährt mit einem schweren Anhänger ja auch nicht schnell!
MfG
Hannes
Na ja, ein bisschen leichter tut sich der V8 mit 800 Nm schon, aber mehr auch nicht.
Von meinem T2 hab ich noch das Netz für die Heckscheibe. Falls jemand Interesse hat, bitte PN.