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Saab 93 Bj.98 Verdeckproblem

Themenstarteram 21. August 2010 um 22:15

Hallo Saabfreunde,

mein Verdeck lässt sich nur noch bei Temperaturen über 25°C öffnen. Hab in der Bedienungsanleitung vergeblich nach der Kontrollmöglichkeit des Ölstandes und der verwendeten Ölsorte für die Hydraulik gesucht. Wer kann mir einen Tip geben? Die Pumpe und den Ölbehälter hinter der Rückenlehne hab ich schon mal inspiziert. Da das Problem nur bei längerer Nichtbetätigung des Verdecks auftritt und ich auch an den bekannten Zylindern keinen Ölverlust feststellen konnte, gehe ich einfach mal davon aus, dass nach 12 Jahren etwas Öl verloren gegangen ist. Vielen dank für eine Antwort!

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7 Antworten

...hinter der Kofferraumverkleidung ist eine Blechbrücke hinüber zum Rücksitz. Diese hat Löcher wo man mit einer guten Stablampe den Hydraulikbehälter anleuchten und den Flüssigkeitsstand begutachten kann. ansonsten ist dieses Thema schon oft vorgekommen. Der Kater u.a. hat es perfekt, paar Seiten weiter hinten, beschrieben.

wwaallddii

Themenstarteram 24. August 2010 um 21:43

Danke erst mal!!!! Ich habe heute mal den Blechdeckel runter gebaut und den Ölbehälter gesehen. Leider konnte ich keine Max oder Min markierung sehen. Habe dann noch mal nach Beiträgen hier geschaut aber noch nichts genaues gefunden. Vielleicht gibt es ja einen Link zu dem Thema.

Zitat:

Original geschrieben von offroad66

Danke erst mal!!!! Ich habe heute mal den Blechdeckel runter gebaut und den Ölbehälter gesehen. Leider konnte ich keine Max oder Min markierung sehen. Habe dann noch mal nach Beiträgen hier geschaut aber noch nichts genaues gefunden. Vielleicht gibt es ja einen Link zu dem Thema.

Dann suche mal nach "Hydraulik Zylinder vom Verdeck 9-3".:)

Da kannst Du viel darüber lesen.:)

Wenn Du lediglich den Ölstand prüfen möchtest, machst Du das am einfachsten vom Kofferraum aus.

Mit ner Taschenlampe auf den Torsionskasten leuchten (ist das Ding wo sich der Kofferraumteppich zur Rückbank hin senkrecht stellt)!

Dort siehst Du dann die Stopfen(falls noch vorhanden) die den Teppich fixieren.

Links ist dann ein größeres Loch in das Du mit der Lampe leuchten kannst!

Dort ist dann der Vorratsbehälter und die Min/Max Markierung zu sehen!

Da das Öl ziemlich hell ist, empfiehlt es sich ein wenig das Fahrzeug zu wippen, um zu schauen auf welchem Niveau der Ölstand schwappt....

 

Themenstarteram 29. August 2010 um 13:43

Zitat:

Original geschrieben von Linear Cycle

Zitat:

Original geschrieben von offroad66

Danke erst mal!!!! Ich habe heute mal den Blechdeckel runter gebaut und den Ölbehälter gesehen. Leider konnte ich keine Max oder Min markierung sehen. Habe dann noch mal nach Beiträgen hier geschaut aber noch nichts genaues gefunden. Vielleicht gibt es ja einen Link zu dem Thema.

Dann suche mal nach "Hydraulik Zylinder vom Verdeck 9-3".:)

Da kannst Du viel darüber lesen.:)

Vielen Dank erst mal für denTip!!!!!

Ich habe gestern den Ölstand auf das richtige Niveau gebracht. Dann konnte ich das Verdeck auch Problemlos öffnen und schließen. Auch mehrmals hintereinander. Dann noch eine kurze Probefahrt über schlechte, holprige Strassen. Meine Freude wurde noch größer als ich vergeblich nach Ölaustrittstellen an den Zylinder suchte und nur den Staub von 12 Jahren an den Fingern hatte. Alles schön. Heute Morgen dann das gleiche Spiel wie zu vor. Verdeckverriegelung auf, man hört wie die Verriegelungen des hinteren Verdeckteils öffnen, Heckscheibenteil des Verdecks öffnet ca.15 cm dann die Meldung im SID "Verdeckstörung". Dann Verdeck wieder schließen, der nächste Versuch geht dann problemlos. Die weiteren 8x auch. Beim Hydraulickölkauf beim Freundlichen, sagte der nur zu diesem Problem "das ist die Hydraulickeinheit. Kann ich nur nicht ganz verstehen, da es wenn einmal geöffnet und geschlossen keine zicken macht.

Folgender Beitrag stammt aus dem 900-II, 9-3-Forum, Seite 98, da gab's dieses Problem gleich öfter.

...Gedanken über Undichtigkeiten habe ich mir auch gemacht, wegen ziemlich lauter Verdeck-Pumpengeräusche. Die 4 großen Zylinder mit ihren Abdichtungen zu den Kolbenstangen und auch die Schlauchanschlüsse habe ich, soweit möglich, kontrolliert und nix gefunden. Alles war strohtrocken. Die Hydraulikflüssigkeit war knapp unter dem MIN-Level (ziemlich blöd aus dem Kofferraum durch diese Löcher im Blech hineinzuleuchten und nachzugucken) aber vielleicht verdunstet in 8 Jahren schon etwas davon. Dies hat mir keine Ruhe gelassen und dann wollte ich auch die Anschlüsse an der Pumpe überprüfen.

Die Vorgehensweise war dann so:

01.- Alle Fenster ganz runter und Stoffdach ganz öffnen. Verdeckhaube hochstellen.

02.- Hintere Sitzfläche raus, geht ganz einfach: an der Vorderkante nach oben ziehen.

03.- Vordersitze ganz nach vorne schieben und kippen, damit die Rückenlehne mit den Nackenstützen nach vorne Platz hat.

04.- Rückenlehne entsperren, auf die Gurtführungen aufpassen, die können abbrechen. Mit etwas Glück springen sie bloß aus ihren Halterungen. Vielleicht bleiben sie auch wo sie hingehören.

05.- Die Durchreiche zum Kofferraum ist mit einem Plastik-U ausgekleidet, dessen Befestigungen nicht alle freiwillig rauskommen. Mit einer kleinen Spitzzange geht es aber. Diese Abdeckung herausnehmen.

06.- Jetzt befindet man sich über einer U-förmigen Blechbrücke, die mit vielen Schrauben sowohl von hinten im Kofferraum, als auch von vorne und noch einige von oben, befestigt ist . Auf der Oberseite ist ein Loch mit einem Plastikstopfen und darunter das Absperrventil.

07.- All diese Schrauben lösen, dann kann man das U-Blech vorne anheben und wenn man es mit einem geeignet langem Holzstück am Boden abstützt, dann sieht man auf der Unterseite die Hydraulikpumpe, die Anschlüsse der Druckleitungen und den Behälter für die Hydraulikflüssigkeit.

Bei mir war auch hier alles trocken aber im Becher war Dreck, also Abrieb. Habe den Dreck mit einer langen Injektionspitze so lange aufgewirbelt und abgesogen, bis der Behälter leer war. Wäre vielleicht nicht nötig gewesen, da ein sehr feines Sieb den Behälter von der Pumpe trennt (habe mit einem Zahnarztspiegel hineingeschaut).

08.- Jetzt zeigt ein Schraubverschluss senkrecht nach oben. Da kann jetzt nachgefüllt werden. Wieviel? Ich habe es zunächst mit einer Injektionsspritze zu 20 ml versucht, hat nicht gereicht. Aber durch Herunterlassen des Halterbleches kann man aus dem Kofferraum den Level betrachten UND NUR VON DORT! Da das Dach im Sack gefaltet ist, sollte er zw. MIN und MAX. sein. Ich bin näher an MAX herangegangen. Habe mir paar Schluck von der Flüssigkeit beim SAAB ausgeborgt, obzwar es von Liqui Moly auch was Passendes geben soll. Aber lieber nicht experimentieren.

09.- Da ich nun wissen wollte ob auch die beiden kleinen Zylinder der Verdeckhaube in Ordnung sind, habe ich auch noch die beiden hinteren Seitenverkleidungen entfernt, dann kommt man so richtig an alles ran. Auch hier war es trocken. Dabei gibt es paar Stolpersteine, die mit Behutsamkeit übersprungen werden müssen: Das Lösen der unteren Befestigung der vorderen Gurte (aufpassen bei der Rückmontage um keinen Dreher hineinzubringen!), die Befetsigungen an der Karosserie, Feinpositionierungen der Lautsprecheraussparungen, etc.

10.- Wenn man sich nun hier befindet, kann man überprüfen ob die beiden Seilzüge für die Verriegelung der Verdeckhaube nicht schlabbern, sonst wie bei der Fahhradbremse etwas nachspannen.

11.- Bei dieser Gelegenheit habe ich dann auch alle zugänglichen Schrauben leicht nachgezogen, besonders jene die das Dachgestänge an die Karosserie fixieren.

12.- An der Innenseite der Verdeckhaube habe ich die Plastikabdeckung losgemacht und die darunter befindlichen Zahnstangen, die von einem E-Motor zur Veriegelung des letzten Spriegels angetrieben werden, mit MoS2-Paste gefettet.

Solltest mal diese symmetrisch angeordneten Mikroschalter besichtigen, vielleicht liegt bei denen das Problem. Die werden nämlich mit der Zeit schmutzig und weil die Betätigungslamellen einen ziemlich großen Hub haben entkalibrieren sie sich. Ich habe das Stoffdach paarmal nur mit der Hand bewegt, habe gesehen welche Stangenteile wo auf die Mikroschalter gehen, habe die kleinen Schräubchen etwas gelockert und die Schalterchen mit den Lammellenenden etwa 1-2mm in Richtung "action" gedreht und wieder angezogen. Es gab nach dieser Geschichte keine einzige Fehlermeldung, aber es gab auch vorher keine; habe so zu sagen Prävention betrieben. Wo ich nicht dran war: vorne oben am Scheibenrahmen. Ich weiss auch gar nicht wie diese Schalterchen funktionieren, glaube aber dass es Näherungssensoren sein müssen. Also, da kann sich sich auch so allerhand Dreck und Staub ansammeln.

wwaallddii

Zitat:

Original geschrieben von offroad66

Zitat:

Original geschrieben von Linear Cycle

 

Dann suche mal nach "Hydraulik Zylinder vom Verdeck 9-3".:)

Da kannst Du viel darüber lesen.:)

Vielen Dank erst mal für denTip!!!!!

Ich habe gestern den Ölstand auf das richtige Niveau gebracht. Dann konnte ich das Verdeck auch Problemlos öffnen und schließen. Auch mehrmals hintereinander. Dann noch eine kurze Probefahrt über schlechte, holprige Strassen. Meine Freude wurde noch größer als ich vergeblich nach Ölaustrittstellen an den Zylinder suchte und nur den Staub von 12 Jahren an den Fingern hatte. Alles schön. Heute Morgen dann das gleiche Spiel wie zu vor. Verdeckverriegelung auf, man hört wie die Verriegelungen des hinteren Verdeckteils öffnen, Heckscheibenteil des Verdecks öffnet ca.15 cm dann die Meldung im SID "Verdeckstörung". Dann Verdeck wieder schließen, der nächste Versuch geht dann problemlos. Die weiteren 8x auch. Beim Hydraulickölkauf beim Freundlichen, sagte der nur zu diesem Problem "das ist die Hydraulickeinheit. Kann ich nur nicht ganz verstehen, da es wenn einmal geöffnet und geschlossen keine zicken macht.

Vielleicht war einfach noch Luft in der Leitung...wenn tatsächlich zuwenig Öl im System war, durchaus möglich.;)

Wenn das Verdeck öffter hintereinander betätigt wird, erhitzt sich die Pumpe enorm!!!

Also nicht unbedingt einen Dauerbetrieb veranstalten.:)

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