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Rückruf VW 01E4 !

VW
Themenstarteram 11. Januar 2020 um 14:29

Hallo Gemeinde,

Erst Mal an alle ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Ich habe mich gerade angemeldet, da ich gestern von VW einen Brief bekommen habe bezüglich Rückkauf meines Caddys.

Es gab ja schon diverse Rückruf Aktionen (Rückkauf ).

Ich habe mir auch schon einiges durchgelesen bin aber nicht viel schlauer geworden.

Nur das VW Recht wenig bezahlen möchte, wenn man nicht zum Anwalt läuft.

Muss ich das Fahrzeug eigentlich verkaufen, nicht wie geschrieben daß das KBA mir das Fahrzeug stilllegt.

Kann ich nicht verlangen daß ,sie das Fahrzeug in ordnungsgemäßen Zustand bringen.

Ich möchte das Fahrzeug ungern verkaufen.

Da ich mit Sicherheit kein gutes Geschäft damit mache.

Habe einen Caddy Kasten kurz blau metallic 2.0 TDI Bj. 07/2015 mit Schaltung, großem Navi , Sitzheizung und ACC.

Habe das Auto vor 2,5 Jahren gekauft bei einem Trade Port.

Für 19000 und mit 4000 km.

Jetzt habe ich fast 160000 km runter.

Motor kam vor ca 1 Jahr und 4 Monaten neu. VW wollte erst 70% Kulanz geben die 30% wären aber immerhin noch 3800€ Selbstbeteiligung gewesen.

Hab an den Kummerkasten von Auto Motor Sport geschrieben und siehe da es wurden von VW 100% bezahlt .

Vor ca 7 Monaten hat das Getriebe seinen Geist aufgegeben .

Keine Kulanz 2000€ selbst bezahlt.

Woher möchte ich den als Kunde wissen ob mit dem Motor und Getriebe was nicht gestimmt hat .

Bezüglich Vorserie etc???

Kann mir jemand etwas über die Vorgehensweise erzählen.

Oder besser jemand der es schon selbst erlebt hat.

Ich möchte nicht verkaufen, da ich kein Extra Budget für ein Fahrzeug ausgeben möchte und kann.

Mfg Tony

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34 Antworten

Diese Fahrzeuge sind Nullserien/Erprobungsfahrzeuge, die zum Teil erheblich von den danach abgenommen und dokumentierten CoC abweichen.

Das bedeutet, sie hätten niemals eine ABE hier in Deutschland erlangen dürfen.

Das Problem: rein rechtlich haben diese fahrzeuge eigentlich auf Deutschlands Straßen nichts zu suchen.

Das ist dem KBA aufgefallen und hat an VW die Forderung gestellt, diese Fahrzeuge vom Markt zu nehmen, bevor die Stilllegungsbescheinigung amtlicherseits kommt.

Das versucht VW gerade mit dieser Rückkaufaktion mehrerer tausend Fahrzeuge.

Allerdings solltest Du einen Kaufvertrag bekommen haben, der auf die spezielle Eigenarten dieser Fahrzeuge hinweist, denn nicht umsonst waren diese Fahrzeuge sehr sehr preiswert.

Und Du kannst jetzt wählen: Rückkauf durch VW oder Zwangsstillegung. So einfach ist das.

Hallo, habe gestern ebenfalls einen Brief von VW bekommen mit 01E4!

Bei mir handelt es sich um einen Multivan mit EZ01/13 den ich als Zweitbesitzer von einem Privatbesitzer erworben habe.

D.h. ich bin hier bzgl. irgendwelchen Vorserien oder Entwicklungseigenarten nicht vertraglich von VW hingewiesen werden. Das ist m.M. nach unglaublich, dass diese Fahrzeuge eine normale Strassenzulassung bekommen haben, ohne Sondergenehmigung, damit es ggf. auch die Folgebesitzer wissen. Preiswert, da weiss ich nichts von?

Dann liegt doch hier eigentlich ein Versäumnis vom KBA vor, oder seh ich das falsch?

Hallo,

ich habe auch am Freitag den Brief bekommen, mit dem Rückkauf 01E4.

Caddy Maxi Eco Fuel 2,0l 7Si. EZ 11/2008 übernommen in 2010 mit 5100km und jetzt 178tkm.

Mir sagte die freundliche Dame an der Hotline ich solle übers Wochenende schonmal nach Alternativen suchen.

Erdgas und Caddy Maxi stehen auch gerade wie Sand am Meer bei den Händler :( das wird ein Spaß mit den zu verhandeln.

Am Dienstag will Sie mich wieder anrufen, vermutlich wegen 1. Angebot oder ob ich ein neues Auto gefunden habe das mich interessieren könnte.

Zitat:

@catcherberlin schrieb am 11. Januar 2020 um 19:05:43 Uhr:

Diese Fahrzeuge sind Nullserien/Erprobungsfahrzeuge, die zum Teil erheblich von den danach abgenommen und dokumentierten CoC abweichen.

Das bedeutet, sie hätten niemals eine ABE hier in Deutschland erlangen dürfen.

Das Problem: rein rechtlich haben diese fahrzeuge eigentlich auf Deutschlands Straßen nichts zu suchen.

Das ist dem KBA aufgefallen und hat an VW die Forderung gestellt, diese Fahrzeuge vom Markt zu nehmen, bevor die Stilllegungsbescheinigung amtlicherseits kommt.

Das versucht VW gerade mit dieser Rückkaufaktion mehrerer tausend Fahrzeuge.

Allerdings solltest Du einen Kaufvertrag bekommen haben, der auf die spezielle Eigenarten dieser Fahrzeuge hinweist, denn nicht umsonst waren diese Fahrzeuge sehr sehr preiswert.

Und Du kannst jetzt wählen: Rückkauf durch VW oder Zwangsstillegung. So einfach ist das.

Hi, dann kann ich ja den Unterzeichner des CoC noch Zivilrechtlich dranbekommen, oder?

Ich fasse mal zusammen:

Es fahren also seit vielen Jahren tickende Zeitbomben auf Deutschlands Straßen herum. In meinem Fall 6 Jahre mit einem Multivan, der nie hätte in den freien Markt gelangen dürfen.

Das ist ja hochprofessionell, wenn man seine Versuchsfahrzeuge nicht von seinen Serienfahrzeugen unterscheiden kann!

Was für ein vertrauenswürdiger Konzern ist das? Es wird also nicht nur bei der SW betrogen, sondern auch unsichere Fahrzeuge auf den Markt gebracht.

Sicherheitskritische Bauteile oder Komponenten, das hört sich doch nach Produkthaftung an.

Da bin ich aber mal gespannt was die freundliche Dame zu sagen hat? Ansonsten freuen sich bestimmt die Rechtsanwälte.

@Fritzchen_01: Deine Sichtweise ist nicht 100 %ig korrekt, wenn die Änderungen an den Fahrzeugen korrekt dokumentiert wären, spricht überhaupt nichts dagegen, dass diese frei herumfahren. Möglicherweise entspricht dein Fahrzeug auch 100 % dem Serienstand, es gibt nur keinen Beweis dafür.

Hallo. ich auch ein betroffener und fahre eine Caddy Eco Fuel 2,0l. EZ 06/2015. Als genau das Modell was 2016 auf dem Markt kam.

Ich habe das Fahrzeug bei einem VW Händler gekauft. Mir wurde damals gesagt, es Handel sich um ein Werksfahrzeug mit dem nur Firmenangestellte unterwegs waren.

Das Fahrzeug hat alles an Ausstattung was es gibt bis auf die Rückfahrkamera und hatte damals unter 2400km

 

Habe heute bei VW angerufen und musste zur Besichtigung des Fahrzeuges einen Händler nennen. Man will sich spätestens in 4 Wochen bei mir melden.

 

Ich bin mal gespannt wie das weitergeht. auf Jedenfalls werde ich mich nicht so einfach geschlagen geben.

Gut, dann noch einmal: Auch wir (nach VW Tradeport 1. Halter) sind vom Rückruf betroffen - wir haben unseren Crafter gehegt und gepflegt und sind nur wenige km gefahren ... Das ist jetzt das "Dankeschön" von VW! Entschädigt soll nach Schwacke-Liste werden - das bedeutet für uns, die das Fahrzeug eigentlich auf keinen Fall hergeben wollen, einen immensen finanziellen Verlust. Aber die Chancen, die Fahrzeuge zu behalten, gehen gegen 0. Leider arbeitet auch "unser" Verkehrsrechts-Anwalt für VW - so dass wir jetzt richtig blöd dastehen ... Hat jemand eine Idee, was zu tun noch möglich wäre? Sind für alle Tipps dankbar!

Themenstarteram 13. Januar 2020 um 19:59

Update.

Freitag Brief bekommen und gleich angerufen.

Sehr freundlicher Mitarbeiter von der Hotline.

Heute Angebot bekommen.

Wie gesagt Fahrzeug 05/17 gekauft für 19400€

Mit 3600 km

Jetzt fast 160000 km runter.

Angebot von VW 12900€

Ich heute gleich wieder angerufen und gesagt ich lehne das Angebot ab.

Da mir das mein Anwalt geraten hat.

Ich möchte mindestens noch die 2500 € Euro drauf die mich das Getriebe mit Mietwagen gekostet hat.

Dann kommen wir in eine Gegend die zu überlegen wäre.

Hallo,

bin auch von der neuen Welle betroffen und ich empfehle dringend sich zum ähnlich gelagerten Rückruf 1C05 einzulesen.

Grundsätzlich Erfahrung dort, dass dass erste Angebot ist ein Witz und absolut unverschämt ist, quasi Rückkauf zum Gebrauchtwert, gehts noch?

Wer quasi Erstbesitzer ist, sollte auf Rückwandlung (Erstattung ohne Nutzungsabzug) plus Anbauten, plus größere Reparaturen bestehen. Was VW gemacht hat ist einfach illegal und sollte den auch weh tun, besonders wenn man noch so dreist versucht weiter zu betrügen.

https://www.motor-talk.de/.../...-der-wichtigsten-fakten-t6505192.html

Zitat:

Hallo,

bin auch von der neuen Welle betroffen und ich empfehle dringend sich zum ähnlich gelagerten Rückruf 1C05 einzulesen.

Grundsätzlich Erfahrung dort, dass dass erste Angebot ist ein Witz und absolut unverschämt ist, quasi Rückkauf zum Gebrauchtwert, gehts noch?

Wer quasi Erstbesitzer ist, sollte auf Rückwandlung (Erstattung ohne Nutzungsabzug) plus Anbauten, plus größere Reparaturen bestehen. Was VW gemacht hat ist einfach illegal und sollte den auch weh tun, besonders wenn man noch so dreist versucht weiter zu betrügen.

https://www.motor-talk.de/.../...-der-wichtigsten-fakten-t6505192.html

Erstbesitzer war immr VW, auch wenn das vielfach verschleiert wird...

Zitat:

@catcherberlin schrieb am 13. Januar 2020 um 23:05:42 Uhr:

Zitat:

Hallo,

bin auch von der neuen Welle betroffen und ich empfehle dringend sich zum ähnlich gelagerten Rückruf 1C05 einzulesen.

Grundsätzlich Erfahrung dort, dass dass erste Angebot ist ein Witz und absolut unverschämt ist, quasi Rückkauf zum Gebrauchtwert, gehts noch?

Wer quasi Erstbesitzer ist, sollte auf Rückwandlung (Erstattung ohne Nutzungsabzug) plus Anbauten, plus größere Reparaturen bestehen. Was VW gemacht hat ist einfach illegal und sollte den auch weh tun, besonders wenn man noch so dreist versucht weiter zu betrügen.

https://www.motor-talk.de/.../...-der-wichtigsten-fakten-t6505192.html

Erstbesitzer war immr VW, auch wenn das vielfach verschleiert wird...

Ich meine natürlich Erstbesitzer nach VW.

Verschleiert wurde das bei mir nicht. Das Fahrzeug wurde ganz offiziell als Messefahrzeug mir angeboten.

Das VW aber an solchen Umbauten gemacht hat, die nicht dokumentiert und damit nicht zulassungsfähig sind, kann man als Käufer kaum erwarten.

Angeblich hat VW ein Qualitätsmanagementsystem nach den strengeren Anforderungen der Automobilindustrie. Wahrscheinlich ist aber alles nur Druckmittel gegen die Zulieferer und nichts an das man sich selber halten muss.

Ich werde mal den Zertifizierer ausfindig machen und mal nachhaken wieviele Major-Abweichungen VW sich leisten darf, eh sie beim Audit durchfallen?

Ich bin gespannt TüV Nord so zusagen hat.

https://www.qz-online.de/.../...ifizierung-bei-volkswagen-1034953.html

Versteigere Dich nicht in einen solchen Unsinn mit Zertifizierer und Qualitätsmanagement!

Das hat mit DIESEN Fahrzeugen NICHTS, aber auch garnichts zu tun.

Man hat dort Teile eingebaut, die man später in Serie produzieren und einbauen wollte.

Aus irgendwelchen Gründen warf aber das Ergnis nicht so, wie man es sich für einen Serieneinsatz erhofft hatte. Und anstatt das Auto nach 3-10 Tkm zu verschrotten, hat man es eben billigst verkauft.

Und jetzt ein riesengroßes Geschrei zu machen, weil man dachte, es ist ein Schnäppchen...da sollte man sich mal an den eigenen Kopf fassen...so ein Humbug...

Sorry, aber genau sowas widerspricht den einfachsten Anforderungen eines QMs.

VW schreibt heute, sie wissen nicht was sie in dem Auto verbaut haben. Entweder lügen sie oder ihr QM entspricht nicht den minimalsten Anforderungen an die Automobilindustrie.

Und Entwicklungsware zu verkaufen geht eigentlich gar nicht. Die könnten theoretisch in einem aufwendigen Prozess mit extra Dokuaufwand freigegeben werden, wo die Abweichungen zur Serienproduktion genau dokumentiert werden müssten.

Das sind 2 massive Abweichungen an die ISO 9001. TÜV Nord zertifizierte, das VW die ISO 9001 einhält. Als Betroffener frage ich da schon mal nach, was die in den 2 Monaten Audit so getrieben haben?

Ich habe das Auto nicht von einem Hinterhofschrauber, sondern von einem VW-Vertragshändler. Mir jetzt zu sagen, dass weil 20-30% unter Listenneupreis verkauft wurde, ich mit sowas rechnen muss finde ich absurd.

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