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Riesen Probleme beim Zahnriemenwechsel 1,6 TI

Ford Focus Mk2
Themenstarteram 22. April 2014 um 11:06

Hallo Leute

habe mir Ostern ein wenig beim Zahnriemenwechsel beim 2007er Focus versaut.

Bekannter fragte mich ob ich den wechseln könnte. Zahnriemensatz hatte er schon von SKF. Froh eben dabei. Auf der Innenseite der Verpackung von SKF war auch noch eine Bildliche Beschreibung. Angesehen und noch gedacht, fast wie sonst auch.

Zerlegt und die geänderten Nockenwellenräder an gesehen. 3.5 mm Bohrer zwei raus gesucht, da die je an einer Stelle gut durch gehen und nach Beschreibung von SKF später fixiert Werner müssen. Die Zentralschraube der Riemenscheibe ging trotz Gegenhalter sehr schwer ab. OK. Motorlager ausgebaut und dann wollte ich den Motor auf OT drehen, gemäß Beschreibung SKF. Was dann passiert ist könnt ihr euch denken. Kurbelwelle drehte sich und Riementrieb blieb stehen. Zum Glück schnell gemerkt. Nichts passiert soweit, da der Kolben gerade in abwärts Bewegung war. Habe jetzt die Kurbelwelle nur wenig weiter gedreht, so das alle Kolben die gleiche höhe haben und die Ventile den Kolben nicht berühren. Zahnriemen ist noch gespannt montiert.

Frage: Auf den Nockenwellenrädern sind ja Kerben und die Löcher wo der 3,5 mm Bohrer durch passt. Wie weit muss ich diese drehen, damit ich wieder im OT bin ohne Ventildeckel ab bauen zu müssen. und wie fixiere ich die Kurbelwelle bzw richte diese richtig aus ? Habe KEINE Sonderwerkzeuge und würde sich für mich auch nicht im Ansatz lohnen. MK1 war schöner zu machen ...Habt ihr nen guten Tipp.

Danke schon mal

Beste Antwort im Thema

Mir ist und bleibt schleierhaft warum keiner beim Abbau ALLE Positionen der Räder peinlich exakt markiert (Nagellack) und dann den Alten Riemen ab nimmt und GENAU SO (!) den Neuen wieder auf legt.

PS, EDIT: Selbstverständlich nicht die Marker am Riemen setzen.

Ähem, es sollte auch selbstverständlich sein, IMMER vor dem Runter nehmen deutliche Marker zu setzen, eigentlich... :rolleyes:

Es ist schei*** egal wo sich die Kolben und Ventile dann befinden. So auflegen wie den alten runter genommen. So mache ich alle Riemen und so ist es für einen normal denkenden Schrauber am logischten - und kostet keine Umsummen an Spezialwerkzeugen.

Nach dem Auflegen einmal von Hand durchdrehen und nochmals die Marker prüfen.

Idiotensicher.

Eigentlich.....

Aber es gibt ja genug Schrauber die wissen nicht mal in welche Richtung sie den Riemen, bzw. den Motor drehen dürfen und in welche nicht, da fängt es schon an .....

Wer dabei EXAKT(!) arbeitet, vor allem beim Markern, und NICHT unter Zeitdruck, der geht kein Risiko ein dass er sich um einen Zahn vertut. Das sähe ein Blinder....

Aber wie gesagt, man muss exakt und ruhig arbeiten, wissen was man tut.

Daher haben die meisten "Fachwerkstätten" auch das Spezialwerkzeug damit ihre Schrauber die Riemen ohne Nachzudenken (Denken ist Luxus in den FACHwerkstätten) und in Eile nichts kaputt machen können ....

 

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für die Kurbelwelle brauchst du den Eindrehstift, und beim 115PS TI-VCT brauchst du für die Nockenwellen so eine Art Gabel womit du die Nockenwellenverstellung fixieren kannst ... mit einem Bohrer wird das nicht gemacht!

Normalerweise wird der Motor auf OT gestellt, dann wird der Anlasser ausgebaut und der Motor über das Schwungrad (mit einem weiteren Spezialwerkzeug) blockiert, dann kann man (fast) problemlos die große Kurbelwellenschraube lösen ... dann wird der Zahnriemen und die Spannrolle getauscht ... und dann alles wieder zusammenbauen

eine Bastelvariante (ohne Spezialwerkzeug) gibt es nicht, wenn du das Werkzeug nicht kaufen möchtest wirst du es wohl ausleihen müssen

das Werkzeug würde so aussehen (Stift und Gabel) http://www.ebay.de/.../400527904502?... ... das blockier Werkzeug ist nicht dabei

Mir ist und bleibt schleierhaft warum keiner beim Abbau ALLE Positionen der Räder peinlich exakt markiert (Nagellack) und dann den Alten Riemen ab nimmt und GENAU SO (!) den Neuen wieder auf legt.

PS, EDIT: Selbstverständlich nicht die Marker am Riemen setzen.

Ähem, es sollte auch selbstverständlich sein, IMMER vor dem Runter nehmen deutliche Marker zu setzen, eigentlich... :rolleyes:

Es ist schei*** egal wo sich die Kolben und Ventile dann befinden. So auflegen wie den alten runter genommen. So mache ich alle Riemen und so ist es für einen normal denkenden Schrauber am logischten - und kostet keine Umsummen an Spezialwerkzeugen.

Nach dem Auflegen einmal von Hand durchdrehen und nochmals die Marker prüfen.

Idiotensicher.

Eigentlich.....

Aber es gibt ja genug Schrauber die wissen nicht mal in welche Richtung sie den Riemen, bzw. den Motor drehen dürfen und in welche nicht, da fängt es schon an .....

Wer dabei EXAKT(!) arbeitet, vor allem beim Markern, und NICHT unter Zeitdruck, der geht kein Risiko ein dass er sich um einen Zahn vertut. Das sähe ein Blinder....

Aber wie gesagt, man muss exakt und ruhig arbeiten, wissen was man tut.

Daher haben die meisten "Fachwerkstätten" auch das Spezialwerkzeug damit ihre Schrauber die Riemen ohne Nachzudenken (Denken ist Luxus in den FACHwerkstätten) und in Eile nichts kaputt machen können ....

 

Zitat:

Mir ist und bleibt schleierhaft warum keiner beim Abbau ALLE Positionen der Räder peinlich exakt markiert

das ist bei dem Motor leider nicht möglich, das Kurbelwellenrad sitzt lose auf der Kurbelwelle ... sobald man die Schraube löst sind die Steuerzeiten verstellt, da hilft dann die Beste Markierung nichts und bei dem Ti-VCT-Motor muss man auch die Nockenwellen fixieren

deshalb gibt es bei dem Motortyp auch soviele Motorschäden nach dem Zahnriemenwechsel, die Foren sind ja leider voll mit entsprechenden postings

@ KW Rad

Sicher auf einem Konus oder mit Keil, dass das Rad es einem von alleine entgegen fällt wenn man die Multiriemenscheibe ab hat kann ich mir kaum vorstellen. Das habe ich noch nie erlebt.

@ Nockenwellen

Marker anbringen und exakt so wieder montieren. Ob ich sie nun hinten fest setze dass sie sich nicht bewegen können oder ich lege den Riemen genau so auf wie die Räder beim alten Riemen standen und ggf. die Nockenwellen entsprechend den Markern korrigiere, wenn sie etwas "weg gefluppt" sein sollten ist doch egal. Lass sie doch ne "Daumenbreite" weg fluppen beim Riemen abnehmen, dann stellt man sie eben wieder korrekt beim Auflegen.

Zustand alt = Zustand neu = passt .

war schon beim mk1 so, dass das kurbelwellenrad lose auf der welle sitzt

wusste ich beim ersten mal auch nicht, mit dem spezialwerkzeug gings dann aber doch noch

Themenstarteram 12. Mai 2014 um 19:46

Habe schon sehr viele Riemen gewechselt.

nach der alten Art GEHT ES NICHT !!!!!!!

Zitat:

Original geschrieben von Focus-CC

@ KW Rad

Sicher auf einem Konus oder mit Keil, dass das Rad es einem von alleine entgegen fällt wenn man die Multiriemenscheibe ab hat kann ich mir kaum vorstellen. Das habe ich noch nie erlebt.

@ Nockenwellen

Marker anbringen und exakt so wieder montieren. Ob ich sie nun hinten fest setze dass sie sich nicht bewegen können oder ich lege den Riemen genau so auf wie die Räder beim alten Riemen standen und ggf. die Nockenwellen entsprechend den Markern korrigiere, wenn sie etwas "weg gefluppt" sein sollten ist doch egal. Lass sie doch ne "Daumenbreite" weg fluppen beim Riemen abnehmen, dann stellt man sie eben wieder korrekt beim Auflegen.

Zustand alt = Zustand neu = passt .

Themenstarteram 12. Mai 2014 um 19:48

der andere versteht nicht, warum es nach seiner Nagellack Methode nicht geht. Danke für die Antwort.

Zitat:

Original geschrieben von FocusGT

Zitat:

Mir ist und bleibt schleierhaft warum keiner beim Abbau ALLE Positionen der Räder peinlich exakt markiert

das ist bei dem Motor leider nicht möglich, das Kurbelwellenrad sitzt lose auf der Kurbelwelle ... sobald man die Schraube löst sind die Steuerzeiten verstellt, da hilft dann die Beste Markierung nichts und bei dem Ti-VCT-Motor muss man auch die Nockenwellen fixieren

deshalb gibt es bei dem Motortyp auch soviele Motorschäden nach dem Zahnriemenwechsel, die Foren sind ja leider voll mit entsprechenden postings

Zitat:

@Focus-CC schrieb am 23. April 2014 um 13:06:01 Uhr:

@ KW Rad

Sicher auf einem Konus oder mit Keil, dass das Rad es einem von alleine entgegen fällt wenn man die Multiriemenscheibe ab hat kann ich mir kaum vorstellen. Das habe ich noch nie erlebt.

@ Nockenwellen

Marker anbringen und exakt so wieder montieren. Ob ich sie nun hinten fest setze dass sie sich nicht bewegen können oder ich lege den Riemen genau so auf wie die Räder beim alten Riemen standen und ggf. die Nockenwellen entsprechend den Markern korrigiere, wenn sie etwas "weg gefluppt" sein sollten ist doch egal. Lass sie doch ne "Daumenbreite" weg fluppen beim Riemen abnehmen, dann stellt man sie eben wieder korrekt beim Auflegen.

Zustand alt = Zustand neu = passt .

Hallo , wechsel mal von so einem Ford - Modell den Zahnriemen , dann weißt du von was hir die Rede ist . Es geht ohne Spez.-Werkzeug und neuer Zentrahlschraube nicht !!!!!!

Zitat:

@Focus-CC schrieb am 23. April 2014 um 13:06:01 Uhr:

@ KW Rad

Sicher auf einem Konus oder mit Keil, dass das Rad es einem von alleine entgegen fällt wenn man die Multiriemenscheibe ab hat kann ich mir kaum vorstellen. Das habe ich noch nie erlebt.

@ Nockenwellen

Marker anbringen und exakt so wieder montieren. Ob ich sie nun hinten fest setze dass sie sich nicht bewegen können oder ich lege den Riemen genau so auf wie die Räder beim alten Riemen standen und ggf. die Nockenwellen entsprechend den Markern korrigiere, wenn sie etwas "weg gefluppt" sein sollten ist doch egal. Lass sie doch ne "Daumenbreite" weg fluppen beim Riemen abnehmen, dann stellt man sie eben wieder korrekt beim Auflegen.

Zustand alt = Zustand neu = passt .

So sieht´s aus...;-)

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