Reifendimension: 255/45/17 statt 255/40/17 möglich/ ok?
An die Reifenexperten unter euch...
ich habe die möglichkeit mir hinten statt der originalen 255/40/17 günstig auf conti sport contact 3 in 255/45/17 zu wechseln. aus meiner sicht spricht nichts dagegen, bin mir aber auch nicht sicher...
also wenn es aus technischer sicht kein problem ist, würde ich es auf jeden fall machen! ob die 45er hinten original zulässig sind oder eingetragen werden müssten weiss ich nicht... würde sie auch nicht eintragen lassen, da es bei originalfelgen sowieso keinem auffällt denke ich...
ne kurze info wäre super 🙂
Beste Antwort im Thema
Die Größe selbst geht sehr wohl und auch (noch) ohne Tachoangleichung, man braucht allerdings eine Einzelabnahme (ca. 50€).
Siehe hier.
Im konkreten Fall, wenn man nur hinten ändert, wird aber der Unterschied zwischen vorne und hinten zu groß für das DSC. Du bräuchtest also vorne auch größere Abrollumfänge, das hat dann diverse Vorteile.
22 Antworten
irgendwie steh ich grad auf dem schlauch... ich dürfte offiziel hinten 225/45/17 fahren...(meine winterreifen) aber nicht 255/45/17... querschnitt und felgengröße wären doch gleich im durchmesser. es würde sich nur die breite ändern... kann mir das mal einer erklären, warum sich der umfang wegen der reifenbreite ändert???
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Ganz einfach - die zweite Zahl gibt das Verhältnis Flankenhöhe zu Reifenbreite in Prozent an. 40% von 255 sind weniger als 45% von 255. Wesentlich weniger. Damit ist dann die Reifenflanke höher und letztlich der Umfang des Rades größer. Dagegen sind 45% von 225 wieder ungefähr genauso viel wie bei den 255ern.
Weil sich der Querschnitt (also die 40 oder 45) immer auf die Breite bezieht.
Das heisst, dass man bei einem 45er Querschnitt einen "höheren" Reifen hat, als bei gleicher Reifenbreite und einem 40er Querschnitt.
Damit ist bei einem 45er Querschnitt der Abrollumfang (Durchmesser des Reifen x Pi) größer, als bei einem 40er Querschnitt, was wiederum bedeutet, dass dir nicht mehr die richtige Geschwindigkeit im Tacho angezeigt wird.
Edit: Zu langsam 🙁
greift er sich dich die geschw. an der hinterachse ab?? dachte, er rechnet es sich über aktuellen gang und die jeweilige drehzahl aus... in welcher form würden sich dsc probleme äußern?
Fakt ist das BMW die Kombination so nicht erlaubt - könntest mal beim TÜV nachfragen was die davon halten
Vielleicht geht ja was mit Einzelabnahme - aber das kostet auch 🙁
Gruß
odi
Zitat:
Original geschrieben von weizenbier84
greift er sich dich die geschw. an der hinterachse ab?? dachte, er rechnet es sich über aktuellen gang und die jeweilige drehzahl aus... in welcher form würden sich dsc probleme äußern?
in der form, dass ständig das DSC regeln würde, weil der abrollumfang nicht mehr stimmt und da system irritiert ist. muss nicht, kann aber.
Es ist so auf KEINEN Fall erlaubt.
Nur mit einer Tachoangleichung.
Grund ist der, dass der Tacho bei 100km/h nur 96km/h anzeigen würde, man also ständig zu schnell fahren würde ohne es zu merken.
Wenn er zu viel anzeigen würde, wäre es nicht so dramatisch.
http://www.reifensuchmaschine.de/reifen_rechner/reifenrechner.htm
Die Größe selbst geht sehr wohl und auch (noch) ohne Tachoangleichung, man braucht allerdings eine Einzelabnahme (ca. 50€).
Siehe hier.
Im konkreten Fall, wenn man nur hinten ändert, wird aber der Unterschied zwischen vorne und hinten zu groß für das DSC. Du bräuchtest also vorne auch größere Abrollumfänge, das hat dann diverse Vorteile.
Das Problem ist folgendes: Das DSC erkennt, dass die Raddrehzahlen vorne und hinten recht deutlich voneinander abweichen und geht dann davon aus, dass etwas nicht stimmt. Und dann kann es unsinnige Bremseingriffe geben. Beim E46 war das teilweise schon so, wenn man vorne noch alte Reifen und hinten nagelneue hatte.
Dass die Reifengröße mit dem Abrollumfang für sich gesehen abgenommen werden könnte, mag schon richtig sein. Nur dann muss wie gesagt der Umfang überall gleich sein.