Regelmäßiger eidgenössischer Verkehrskollaps in Konstanz
Auch auf die Gefahr hin da in ein Wespennest zu stechen. Aber:
Was treibt unsere eidgenössischen Nachbarn eigentlich dazu sich das regelmäßig und in diesen Massen anzutun (ich weiß dass es bei uns "hure billig isch" - aber es gibt Alternativen zum Auto). Für einen Konstanzer ist das mittlerweile ein Bild an dass man leider gewöhnt ist, aber an dass man sich nicht gewöhnen will: Samstag oder Brückentag und schon Morgens Stau auf allen Strassen aus der Schweiz nach Konstanz rein und dann ist auch schon die Stadt selbst dicht. Ab Nachmittags dann das umgekehrte Spiel nebst Rückstau bis ins Industriegebiet (Aldi, Obi, Praktiker).
Am Zoll selbst dann eine "grüne Welle" mit Ausfuhrscheinen, die Personenschlangen wickeln sich mehrfach durch die Unterführung vom Schweizer zum deutschen Zoll.
Selbst der "nicht Einkaufstourist" wird dabei betroffen, da dank Kreiseln etc. auch die Gegenrichtungen recht schnell dicht sind und man Vormittags schon schwer aus KN raus und Nachmittags schier nicht mehr rein kommt...
Mal ganz abgesehen davon, dass die "ganz Schlauen" mittlerweile auf Schleichwegen in die Wohngebiete einfallen und die dort eh schon prekäre Parksituation weiter verschlechtern (oder sich gleich ins absolute Halteverbot stellen).
Das nimmt mittlerweile solche Dimensionen an, dass ich mir als Konstanzer überlege wegzuziehen - Aber was treibt "euch" ? Sind das jedesmal andere oder gibt es tatsächlich Wiederholungstäter ?
An meine deutschen Mitbewohner mal die Frage: Kennt ihr sowas ? Was unternimmt eure Stadt (wenn überhaupt) dagegen ?
Beste Antwort im Thema
Zitat:
Original geschrieben von supra_chef
Was in KN abgeht Samstag oder dennBrückentagen ist nicht mehr normal.
Tja dann frag mal die Anwohner in Tschechien/Polen an der Grenze zu Deutschland, die haben den "Spass" am WE und Brückentagen mit den Fahrzeugen die ein "D" unter den Eurosternen am Nummernschild haben.
Ich denke mal das kann man nicht an Bewohnern eines Landes ausmachen, überall in den Grenzregionen wo man "billiger" einkaufen kann wird dieses Schauspiel zu finden sein.
81 Antworten
Zunächst einmal vielen Dank für den Einstieg in eine sachlichere Diskussion...
Ein paar Sachen waren mir so nicht bekannt und bei ein paar war es gut es mal in Erinnerung gerufen zu bekommen... Ich greif jetzt noch ein paar Kleinigkeitn raus die ich anders gemeint hatte...
Zitat:
Original geschrieben von 78ermike
Und bez. Billig - wir zahlen die gleichen Preise wie ihr in D. Auch hier wieder "ihr Schweizer fördert bei uns Lohndumping" 😉Zitat:
Original geschrieben von BigKid
Übrigens fördern die Leute die nach Deutschland zum Einkaufen kommen genau das was sie den Deutschen Gastarbeitern vorwerfen (Lohndumping, Preisdumping, Billig Billig)
Nein... Ich meinte... Ihr fördert damit das Lohndumping bei euch... In Deutschland einzukaufen killt in der Schweiz den Einzelhandel und die lokale Produkte... Der Druck wird ganz sicher auf den Angestellten weitergegeben, an den Bürger, an jeden einzelnen... Wenn erstmal ein Heer von Arbeitslosen bei Fuss steht wie bei uns dann hat niemand mehr gute Argumente für mehr Lohn...
Unser Lohndumping haben wir ganz gut selbst hinbekommen (bzw. unsere Eliten) und sind grade drann das auf Europa auszurollen... (Gute Nacht Europa...)...
Zitat:
Original geschrieben von 78ermike
Na da gehts KN's aber gleich wie Schaffhausern und Anwohner in anderen Regionen... Weiste wie übel es ist, wenn du in Singen ab der Autobahn kommst und dann erst einmal ne Stunde stehst, weil alle gleich hinterm Zoll tanken gehen? DAS geht umgekehrt genau so, und ist genau so lästig.Zitat:
Original geschrieben von BigKid
Und hier von "nur Verkehr" zu sprechen bagetellisiert das Ganze... Es ist sehr oft ein Verkehrskollaps... Dem man als Innenstadtbewohner gar nicht entkommt... Selbst wenn man einfach nur aus Konstanz weg möchte ist man dann locker ne Stunde unterwegs für 10 km...
Wie gesagt - ich habe NIE gesagt die Deutschen wären besser oder würden das nicht machen... Auch da würde ich fragen ob es das wirklich wert ist und was mann tun kann...
Zitat:
Original geschrieben von 78ermike
Ähm doch, weil wir Schweizer uns nicht über "euch Deutsche" aufregen dürfen; ich will bsp. hier nicht gesperrt werden, also mach ich keinen Thread auf... Titel hätte ich genug "und jährlich grüsst das Murmeltier: wieder 15km Stau am Gotthard, warum fahren die deut. immer mit eigenem Auto in Urlaub" etc...Zitat:
Original geschrieben von BigKid
Es hindert dich niemand daran einen Thread aufzumachen und über die Situation dort zu diskutieren...Darfste nicht; entweder war's das für dich mit dem Forum (auch schon erlebt, aber nicht hier), oder es hagelt Beiträge wie "das muss man akzeptieren", "das ist bei uns genau so", etc... Mitunter noch mit "deine Fremdenfeindlichkeit musste abstellen" und ähnlichem (alles schon erlebt)...
Oha... Soviel zur freien Meinungsäusserung... Solange man nicht unflätig wird sollte man doch eigentlich über sowas reden können...
Zitat:
Original geschrieben von 78ermike
ob es das Wert ist? Rechne mal nach - komm rüber, kauf bei Migros od. Coop ein, dann geh rüber, kauf die gleiche Menge Produkte (so du kannst: die GLEICHEN Produkte), und vergleiche. Musst noch nichtmal die MWSt berücksichtigen um festzustellen, das es für den handelsüblichen Stadtzürcher lohnt, nach Konstanz zu fahren...Zitat:
Original geschrieben von BigKid
Mir geht es wie gesagt in erster Linie um diesen Verkehrskollaps unter dem "ihr" genauso leidet (glaube ich zumindest). Mich interessiert ob es das wirklich Wert ist - ob es Menschen gibt die sich das Wiederholt antuen und was man dagegen tun könnte...Was man dagegen tun kann?
So hart es klingt: jedem deutschen Grenzgänger, der in der CH arbeiten will, das Lohn/Preisgefüge in der CH erklären. Erklären warum die Löhne in der CH hoch sind. Und warum 90% der Lohnvorstellungen von Grenzgängern guten Gewissens als Lohndumping bezeichnet werden können...
War mir nicht so bewusst... Wenn ich immer höre was ich z.B. als Informatiker in der Schweiz verdienen könnte wird mir schwindlig... Faktor 2-4 ist da oft locker drinn... zT kratzen da ungelernte Kräfte in Lohnregionen wo ich schon schlucken muss... Von daher war mir schon klar, dass wir Deutsche da als Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt stehen - aber nicht dass wir da so "unterbezahlt" sind.. Und wie gesagt - ich dachte immernoch da gäbe es Kontrollen weil man ja eine Arbeitserlaubnis braucht...
Zitat:
Problem: wir Schweizer können nicht mehr alles in der CH kaufen, auch wenn das bequemer ist...
Ursache: 2000Fr-Jobber; als Schweizer hast du bei Lohnverhandlungen keinen Stich mehr, es gibt genug Grenzgänger, die den gleichen Job - 42h/Woche - für 2000Fr machen, in D lässt sich damit gut leben...
Mein Einwand ist ja, dass ihr damit das Problem aber leider verschärft - siehe oben...
Ist aber leider OT...
Zitat:
Ich mein - ja, auf das Thema wolltest du nicht hinaus, aber nur das hilft im Endeffekt gegen den Einkaufstourismus... Und damit direkt gegen das Verkehrschaos...
Weil: die Verkehrsplanun ist "angerichtet"; da müsste man rückgängig machen, neu planen (aber Zukunftssicher, bitteschön - vgl. Berlin-Brandenburg 😉 und gscheidt umsetzen... Aber nicht Eigenbrötlerisch, sondern in Kooperation mit der Nachbarstadt... (Bedenke: was in KN rumfleucht, ist durch Kreuzlingen gekommen... Aber Kooperation zw. D und CH-Gemeinden? Momentan ein Ding der Unmöglichkeit - leider...)
Das mit dem nicht zusammenarbeiten können/wollen ist echt traurig... Vielleicht war "damals" noch nicht absehbar dass der Euro so abschmiert, denn IMHO war es die ersten Jahre noch ok... Erst so seit c.a. 2 Jahren geht es so ab... Aber so langsam sollte man ja mal reagieren...
Zitat:
Original geschrieben von 78ermike
Eher die gesetzlichen Regelungen, vgl. Freimenge etc... Und was die Bahn machen kann: zuverlässiger werden - mag sein das bei euch in D eine Verspätung von 10Min nichts ausmacht, in der CH wartest du dann aber zuweilen schon ne Stunde auf den nächsten Anschluss; viel Spass wenn dein Fahrweg gerade 30min gewesen wär, und dir die Gefrierwaren in der Tasche auftauen...
Das ist in Deutschland auch nicht anders - mit der Ausnahme dass man der Deutschen Bahn eh keine Pünktlichkeit mehr zutraut und im Zweifel lieber einen Tag früher anreist wenn man Termine hat...
Um eure Bahn (oder besser den ganzen ÖV) beneide ich euch...
Zitat:
Was allenfalls für die Innenstadt was bringen könnte: mehr (bezahlbare) Parkhäuser - je teurer die Dinger, desto zentraler will man stehen (ist hüben wie drüben so) und vernünftige Zufahrten (vgl. 3 Zufahrtsstrassen auf eine gelegt)...
Aber eben...
Naja das Lago vergrößert ja jetzt - wohl auch das Parkhaus... An den Zufahrten müsste was passieren und vor allem müsste der Einkaufsverkehr irgendwie von restlichen Verkehr besser abgekoppelt werden damit die Rückstaus nicht immer gleich alles lahmlegen...
Bei den Freimengen müssten die Schweizer was ändern...Nur - denkst du eher an rauf oder eher an runter :-) ? Ich denke auch gerade bei den Rückstaus würde es helfen tatsächlich einen Mindestbetrag/Bagatellmenge für die Ausfuhrscheine einzuführen...
Aber ich denke auch ein umdenken bei manchen "Shoppern" wäre hilfreich... Denn von den Wocheneinkäufen mal abgesehen: 1-2 Stationen mit der Bahn (die dazu noch direkt beim Lago hält) würden auch niemanden umbringen... Hmm... Kann es sein, dass hier auch die grünen Zettel wieder ein Grund sind warum die Bahn dann doch nicht genutzt wird?
OK aber auch das ist überall so.
Was meint Ihr wie die Österreicher stöhnen.
Da kommen die Pendler aus Györ, Sopron und Bratislava nach Wien!!!
Aber hallo und deren Lohngefüge ist noch deutlich geringer.
Das ist kein Schweizer/Deutsches Problem.
Das haben wir fast überall so.
Der Salzburger fährt auch nach Freilassing zum einkaufen(weil um einiges billiger) und der Bayer im Umkreis nach Österreich zum tanken
Zitat:
Original geschrieben von 78ermike
Es hat schon beim ein- oder anderen "Scheiss Schweizer"-Schreier zu einem Um-, resp. Nachdenken geführt...
Im Ernst? Ich habe da so meine Zweifel, ob dein Gegenüber nicht eher gleich das Interesse verliert, wenn du solche argumentatorische Keulen schwingst. Mir kommt im Übrigen deine Sicht sehr einseitig vor. Alles schlecht in D. Verkehrsinfrastruktur, Pünklichkeit der Bahn, Lohndumping, ganz zu schweigen vom bösen Steinbrück, der euch euer Auskommen durch die Steuerflucht wegnimmt (wegnahm).
BigKid hätte mal Elektronikkaufläden in Basel vor 7 Jahren erleben sollen, als der € noch 1.65 Franken wert war....
Ich find's zum Schreien...
BITTE IMPORTIERT NICHT SO VIEL! 😁
Zitat:
Original geschrieben von BigKid
War mir nicht so bewusst... Wenn ich immer höre was ich z.B. als Informatiker in der Schweiz verdienen könnte wird mir schwindlig... Faktor 2-4 ist da oft locker drinn... zT kratzen da ungelernte Kräfte in Lohnregionen wo ich schon schlucken muss... Von daher war mir schon klar, dass wir Deutsche da als Konkurrenten auf dem Arbeitsmarkt stehen - aber nicht dass wir da so "unterbezahlt" sind.. Und wie gesagt - ich dachte immernoch da gäbe es Kontrollen weil man ja eine Arbeitserlaubnis braucht...
Dieser Faktor ist fiktiv und wird zur Zeit durch die massive Kursdifferenzen verursacht (Nachfrage nach CHF, niedriger Wert des € etc.). Sobald diese sich ändern (oder eher, seit dem diese sich geändert haben) tut sich da sehr viel.
Das hat viele Ursachen und du kannst die "Unterbezahlung" nicht aus Deutscher Perspektive beurteilen.
Unser ehemaliger polnischer Handwerker war aus Deutscher Perspektive unterbezahlt, konnte sich aber in Polen damit ein Haus leisten. Verstehst du was ich meine?
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Es gibt es überall genügend Schnäppchenjäger, die im Angebotsfall die Straßen verstopfen.
Beim hier ansässigen Reifenhändler habe ich erst kürzlich einen Schweizer erlebt, der sich seinen schönen A7 neu besohlen hat lassen. Beim Bezahlen hat er sich dann echauffiert, dass er nicht mit Kreditkarte bezahlen konnte. Klar, Deutschland ist hinsichtlich Kreditkartenakzeptanz immer noch Entwicklungsland. Aber die Zahlungsmöglichkeiten kann man ja vorher klären.
Mit den Schweizern über Deutsch-Schweizerische Themen zu diskutieren ist immer schwierig. Die kleinste Kritik und es hagelt (siehe dieser Thread) seitenweise Schweizer Empörung. Fast wie ein Stich ins Wespennest. Und der erste Nazi-Vergleich hat ja auch nicht lange auf sich warten lassen.
Und apropos Deutsche Lohndumper, wisst ihr wie viele Deutsche ich kenne die in der Schweiz arbeiten? 2000,- CHF? von wegen, die verdienen exakt das gleiche wie ein Schweizer, arbeiten als Ingenieure, Aerzte, etc. Und mit den Kollegen gibt es eigentlich auch keine Probleme, den entsprechenden Horizont vorausgesetzt. Die wissen nämlich auch dass es ohne gute Zusammenarbeit und freie Grenzen nur viel schlimmer wäre.
Zitat:
Original geschrieben von dieselschwabe
Mit den Schweizern über Deutsch-Schweizerische Themen zu diskutieren ist immer schwierig. Die kleinste Kritik und es hagelt (siehe dieser Thread) seitenweise Schweizer Empörung. Fast wie ein Stich ins Wespennest. Und der erste Nazi-Vergleich hat ja auch nicht lange auf sich warten lassen.
Naja, du hast gerade das Beweis geliefert, dass das allenfalls auf Gegenseitigkeit beruht... 🙄
Und ich fühle mich durch diesen Vorwurf schon fast beleidigt.
Q.E.D.
Öha die Umfahrung im Westen von Konstanz gibt es ja schon.
Habe gerade auf Google maps nachgeguckt.
Solange war ich schon nicht mehr in Konstanz.
Wow
Zitat:
Original geschrieben von Felyxorez
Naja, du hast gerade das Beweis geliefert, dass das allenfalls auf Gegenseitigkeit beruht... 🙄
Und ich fühle mich durch diesen Vorwurf schon fast beleidigt.
Q.E.D.
Ach ja? Dann zeige mir doch bitte auf wo ich unsachlich oder falsch argumentiert habe.
Öhh das wird schwierig.... die direkte undifferenzierte Diffamierung und die generelle Absprache von sachlicher Auseinandersetzung?
Ach nein, das war keine Argumentation, sondern eine rein plakative "Feststellung"... 😁
Wenn generell was kritisiert wird, dann darf gegen die Kritik an sich natürlich nicht argumentiert werden?
Ein Userchor der Gebetsmühlenartig "Stimmt, ist sch*** du hast recht" wäre natürlich viel sinnvoller.
Oder wie soll ich das verstehen?
Sollen die angesprochen Schweizer lieber nichts zu sagen?
Und nur mal so...
Wir wissen ebenso sehr wohl wie es hier ohne offene Grenzen aussehen würde.
Die Schweiz hatte 2012 zirka 23% (runde 1 Million) Einwohner ohne Schweizer Pass und rund 60 Einbürgerungen auf 1000 Einwohner pro Jahr.
(Zum Vergleich Deutschland: Zirka 8% Einwohner ohne Deutschen Pass, zirka 20 Einbürgerungen auf 1000 Einwohner.)
Wieviel Prozente der Schweizer Wirtschaft dadurch umgesetzt werden kannst du dir ja vorstellen.
Daher ist das auch so und prinzipiell gut.
Ein bisschen Populismus und "politisch Kollateralschäden" gibt es nunmal überall.
Das alles halt aber nichts mit dem Thema zu tun, dass aus Devisengründen und einer anderen Subventionspolitik der Konsum gewisser Güter in Deutschland für viele Schweizer attraktiver ist.
Das ist aber ein grenzenüberschreitendes Phänomen, das aktuell so aussieht, manchmal andersrum.
Zitat:
Original geschrieben von Felyxorez
Sollen die angesprochen Schweizer lieber nichts zu sagen?
Ja, anstelle von sowas:
Zitat:
Original geschrieben von 78ermike
was bei euch an Beschimpfungen und Schuldzuweisungen verbreitet wird, nimmt langsam Züge einer dunkleren Episode deut. Geschichte an; und hat einen ähnlichen Wahrheitsgehalt wie damals...
ist es tatsächlich manchmal besser nichts zu sagen.
Zitat:
Original geschrieben von BigKid
Fakt ist, dass am Samstag "gefühlte" 75% der Autos auf Konstanz Strassen ein CH drauf haben damit sind sie zumindest mal eine der Ursachen für den Kollapps...
Siehe oben:
Ursache sind nicht die Benutzer, sondern die unzureichende Infrastruktur, die im übrigen in Deutschland seit Jahrzehnten zu den Kritikpunkten gehört.
Zitat:
Auf den Edeka bin ich nur Eingegangen weil genau das Argument ganz gerne kommt "seid doch froh"... Nein - Ich glaube eine steigende Mehrheit der Konstanzer ist NICHT froh... Weil nur ganz ganz wenige tatsächlich direkt spürbar davon provitieren aber die Lebensqualität für alle sinkt...
Auch hier liegt die Schuld an den Leuten, die sich ausnehmen lassen. Aber nicht an denjenigen, die das Kapital ranschaffen.
Sollte man etwa Entwicklungshilfe leisten und Fairtrade in Deutschland fördern, weil die Leute sich sowieso nie wehren?
Zitat:
Übrigens fördern die Leute die nach Deutschland zum Einkaufen kommen genau das was sie den Deutschen Gastarbeitern vorwerfen (Lohndumping, Preisdumping, Billig Billig)
Ich habe oben dargelegt, warum ich nach Deutschland zum Einkaufen komme - am Preis liegts in erster Linie nicht. Gewisse Güter sind leider hier schwer beschaffbar.
Zitat:
Original geschrieben von dieselschwabe
Ja, anstelle von sowas:
[...]
ist es tatsächlich manchmal besser nichts zu sagen.
Es ist absolut irrelevant was Mike geschrieben hat.
Mike ist Mike, er hat seine Meinung, ich habe meine abweichende Meinung.
Trotzdem sind wir beide Schweizer, so funktioniert ein Diskurs halt. Hüben wie drüben, in der Schweiz wie auch (eigentlich) in Deutschland.
Ich finde es trotzdem unglaublich unfair einfach von einem Schweizer User auf die gesamte Schweiz zu deduzieren.
Und das trotz weiterer User, die einen anderen Standpunkt in die Diskussion eingebracht haben.
Das mach ich auch nicht wenn ein Deutscher User mir irgendwo "unangenehm" auffällt, denn das ist völlig unsachlich, fehl am Platz und auf eine billige Art und Weise beleidigend und diffamierend.
Ich habe 10 Jahre in Deutschland gelebt und weiss z.B. das nicht alle Deutschen so eine polemische, plakative Einstellung gegenüber Schweizern haben.
@BigKid
Siehst du? (kleiner Seitenhieb in Richtung Twindance' Post - Kritik an der CH (auch bez. Bussgelder) unkritisch. Kommen Kritikpunkte gegen Deutschland - naja zugegeben, dann wirds auch emotional)
Das Problem bez. Bahn, noch zum konkretisieren:
das liegt auf der Seite der DB!! Deutsche Züge in der CH sind genau so "Temparaturempflindlich" wie in Deutschland; und 10Min "Vorverspätung" bewirkt hald, das die Anschlusszüge schon weg sind...
@LeiderHeiser
Nein, im Ernst! Es führte zu Umdenken - ich sag nur "Bild dir deine Meinung" schlägt öfters und unbewusster zu als man denkt, die meisten lesen das Blatt noch nicht einmal
Bez. Rest: Ich lebe in der Region, und KN/Kreuzlingen ist nicht nur geografisch Wichtig und hat darum Auswirkungen bez. Verkehr und allem anderen... Was bei euch "drüben" passiert, hat direkte Auswirkung bei uns (und vice-versa)
Und ich mache jetzt bei dir etwas, wie bei allen anderen auch:
SR 952.0 Art. 47 - zeig mir die Passage, die Steuerflucht schützt... (der Artikel ist das, was ihr als Bankgeheimnis kennt; kannst du ergooglen, das Gesetz heisst "Bundesgesetz für Banken und Sparkassen"😉
... wir können deine Funde per PN diskutieren - sprengt den Rahmen wenn du magst... (bei diesem Punkt ging es mir um Wahrheitsgehalte von Aussagen über die CH, und warum man darum einen offenen Dialog suchen sollte, statt Schuldzuweisungen rumschieben)
Ich könnte dir ja aufplfücken WARUM (fundierte und nachprüfbare Begründungen, in all den von dir genannten Punkten) meine Meinung so ist... Aber vermutlich würde es wieder falsch verstanden (nicht nur von dir; ich sag nur: 1,5Mio für Vorträge als für "nicht Steuerrelevant", aber nun gut)
Was ich schreibe ist meine Ansicht. Und durch Beobachtung (vgl. Reden und Erfahrungen) entstanden. Ich schrieb über KN, und die Probleme die wir in der CH seitens KN haben (vgl. Bahn: KN/Kreuzlingen)... Und wie die Politik Einfluss auf diese Probleme nimmt... Siehe deine Reaktion auf eine rein regional (sogar: rein Stadtbezogene) Problemerfahrung meinerseits (von 3 auf einen Zoll, aber der Kollaps werde durch CHer verursacht)...
Und ich schreibe nicht ohne Grund, das diese die Probleme nicht lösen werden...
Wenn du dich angepisst fühlst - sorry, ich schreib nur meine Meinung und über meine Erfahrungen...
@dieselschwabe
das mit der Empörung - siehe meine Posts: als Schweizer etwas gegen Deutsche sagen? Vergiss es. Kommen aber Vorwürfe, gibts eben Antworten; die können einem passen, oder nicht... Vor allem wenn das Thema war "Was kann gegen den Einkaufstourismus getan werden, der Schuld am Verkehrskollaps ist"... Nochmal: von 3 auf eine Zollstation... Die CH hat keinen Einfluss auf Verkehrspolitik in D... (ich führte sogar ein Beispiel aus der CH an, das genau aus dem gleichen Grund entstanden ist)
Und - ev. kam's nicht durch: ich kenn die Gegend und Konstanz... Glaub mir, ich schreib nichts ohne Grund hier...
Bez. Nazi-Vergleich - im gleichen Post steht etwas bez. pol. Umgangston in den Reden ggü der CH - mach's mal, ist ein riesen Erlebnis... (und es steht auch drin wie lange es dauerte, bis ich mich nicht mehr gegen diese Feststellung wehrte - Währet den Anfängen, ein guter Ratschlag; nur muss es auch erlaubt sein auf sowas hinzuweisen... Vergleich eine Steinbrückrede gegen die Steueroase CH; 5 Minuten reichen... Es ist traurig; aber die Hoffnung das, je mehr erkennen was abgeht, sich etwas bessern kann, besteht weiterhin... Siehe meine Kommentare bez. KN: man muss über die Grenze hinweg kommunizieren... Alles andere nützt nichts...
@Krebsandi
Die Umfahrung ist in KN aber zeitgleich das Problem; kaum eröffnet, wurden die anderen zwei Zollstationen für PKW-Verkehr faktisch "zugemacht" - und das ist ja das, was ich hier auch beschrieben habe(was mir hier als Kritik an Deutschland ausgelegt wird): 3 Stationen auf eine Zufahrt, und sich dann am Verkehrskollaps hochziehen... :-/
Nochmal zum konkretisieren:
Wenn erlaubt, werde ich meine Punkte gerne an konkreten Beispielen belegen. (für Interessierte auch per PN...) Allerdings kann ich einiges nur als persönliche Erfahrung wiedergeben... Und das gerade in KN bez. Verkehrspolitik vieles falsch gemacht wurde... Hey ich hatte nichts damit zu tun!? Ich kann nur zeigen wo/was/warum passiert - der Verkehrskollaps kommt nicht von ungefähr, hat aber mit dem Einkaufstourismus so viel zu tun wie meine Posts an "Anti Deutsch-Polemik"
Sry das die Diskussion nen Verlauf genommen hat, der den meisten nicht passt...