Rätsel: Zukunftsmobilität...?
Mit was werden wir in 10 Jahren fahren?
Benzin.....?
Diesel......?
Strom......?
Ich denke Wasserstoff wird sich durchsetzen!
Aus der Sicht vom Schwerverkehr her ist derzeit ein Leben ohne
dieselbetriebene Maschinen nicht vorstellbar!
Bestes Beispiel ist ein 7.5 Tonnen Bagger! Ein Mähdrescher!
Der Bauer mit seinem Trecker! Unzählige Beispiele....
Es gibt bereits wasserstoffbetriebene Schwermaschinen als Prototypen!
Hoffentlich setzen sie sich auch durch!
Wie denkt ihr darüber?
854 Antworten
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 3. März 2021 um 16:16:46 Uhr:
Mein jetziger Dienstwagen geht bei Lieferung des Enyaqs zurück. Mit ca. 150.000 km, mit den ersten Reifen.
Tja, die Wertschätzung für das Leben und die Gesundheit der Mitarbeiter und Kollegen scheint sehr unterschiedlich ausgeprägt zu sein.
Zitat:
@ingo1960 schrieb am 3. März 2021 um 17:17:05 Uhr:
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 3. März 2021 um 16:16:46 Uhr:
Mein jetziger Dienstwagen geht bei Lieferung des Enyaqs zurück. Mit ca. 150.000 km, mit den ersten Reifen.Tja, die Wertschätzung für das Leben und die Gesundheit der Mitarbeiter und Kollegen scheint sehr unterschiedlich ausgeprägt zu sein.
Was sollen Deine wirren Worte sagen?
Profiltiefe muss ich mal messen, sicher noch >5 mm. Sonst würde auch die Werkstatt beim Wechseln / Einlagern den Finger heben. Mein Chef hat das Auto die letzten 3 Jahre nicht gesehen...
Es ist aber schön zu sehen, wie Du es in den Krümeln suchen musst, weil Du hinsichtlich der Kostenrechnung / Wirtschaftlichkeit des BEV keine Argumente findest.
Zitat:
@MotorManiac2020 schrieb am 3. März 2021 um 16:29:17 Uhr:
Das mag sein, aber die Weltwirtschaft wird nie Co2 frei werden, da machen E-Autos/LKW in entlegenen Gegenden nunmal keinen Sinn wenn es größere Baustellen gibt.
Seit den 1980er-Jahren übersteigt die jährliche Ölförderung die Neufunde mit zunehmender Tendenz. Heute werden weltweit etwa 30 Gigabarrel pro Jahr verbraucht, neu gefunden jedoch lediglich ca. 10 Gigabarrel*.
Bereits im Mai 2008 wurden die rasch steigenden Grenzkosten und die Verschlechterung der Ölqualität in einer Anhörung im Rechtsausschuss des amerikanischen Senats als Anfang vom Ende des billigen Öls interpretiert.
Doch sehe ich Peak Oil nicht als Problem, sondern als große Chance. Die Lösung der Krise liegt in erneuerbaren Energieträgern.
Bereits heute stehen erprobte Technologien bereit, um den Energiebedarf umweltschonend zu decken. Aus Biomasse, Windenergie, Sonnenenergie, Geothermie und Wasserkraft können Strom, Wärme und Treibstoffe nachhaltig und kostengünstig erzeugt werden.
Gruß,
SUV-Fahrer
Quelle:
*BP: Statistical Review of World Energy. London 2012
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 3. März 2021 um 17:22:02 Uhr:
Zitat:
@ingo1960 schrieb am 3. März 2021 um 17:17:05 Uhr:
Tja, die Wertschätzung für das Leben und die Gesundheit der Mitarbeiter und Kollegen scheint sehr unterschiedlich ausgeprägt zu sein.
Was sollen Deine wirren Worte sagen?
Nun, ich denke, es gibt prägnante Bezeichnungen für jemanden, der 150.000km (Sommer wie Winter?) mit einem Satz Reifen fährt. Ich werde natürlich keine davon verwenden, um nicht den Zorn der Moderatoren auf mich zu ziehen.
Aber man tut gut daran, seine Zeit nicht mit solchen Diskussionspartnern zu verschwenden, deswegen an dieser Stelle EOD.
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Zitat:
@ingo1960 schrieb am 03. März 2021 um 22:28:25 Uhr:
Nun, ich denke, es gibt prägnante Bezeichnungen für jemanden, der 150.000km (Sommer wie Winter?) mit einem Satz Reifen fährt.
Lesekompetenz: mangelhaft. Selbstverständlich je ein Satz Sommer- und Winterreifen.
Zitat:
@ingo1960 schrieb am 03. März 2021 um 22:28:25 Uhr:
Aber man tut gut daran, seine Zeit nicht mit solchen Diskussionspartnern zu verschwenden, deswegen an dieser Stelle EOD.
🙂 🙂 🙂
Schon blöd, wenn man keine Argumente hat und den fehlenden Anstand, das einzuräumen. Auf die Wirtschaftlichkeit bist Du ja nach wie vor mit keinem Wort eingegangen. Warum wohl...
Zur Wirtschaftlichkeit müsste man noch wissen, was für ein Fahrerprofil Du hast, ob und wie Du produktiv unterwegs sein musst, und inwiefern die 150.000 aus privater Nutzung einschl. Wohnung-Arbeit bestehen.
Mit BEV geh‘ mal davon aus, dass Du es nicht schaffst, den Wagen bis Leasingende mit den ersten Sätzen (Sommer/Winter😉) zu bewegen.
Zitat:
@Moewenmann schrieb am 4. März 2021 um 10:01:57 Uhr:
Zur Wirtschaftlichkeit müsste man noch wissen, was für ein Fahrerprofil Du hast, ob und wie Du produktiv unterwegs sein musst, und inwiefern die 150.000 aus privater Nutzung einschl. Wohnung-Arbeit bestehen.
Mit BEV geh‘ mal davon aus, dass Du es nicht schaffst, den Wagen bis Leasingende mit den ersten Sätzen (Sommer/Winter😉) zu bewegen.
Ca. 1/3 Privatkilometer, 2/3 dienstlich. Überwiegend dienstlich Tagestouren bis max. 200 km einfache Strecke.
Mit den Winterreifen (Bild) wurde der Sharan im Januar 2018 übernomnen, ich hoffe die haben ihre letzte Saison bei mir erlebt.
Dass das BEV eiben höheren Reifenverschleiß haben wird, sehe ich noch nicht. Zwar ist es schwerer, hat aber auch breitere Reifen (255er hinten, 235er vorne).
Bei den beiden Vorgängern des Sharan (Audi A4 Quattro, abgegeben mit 270.000 km und Ford Mondeo, abgegeben mit 160.000 km) war jeweils auch nur 1 verschleißbedingter Reifenwechsel notwendig.
Zitat:
@Hannes1971 schrieb am 4. März 2021 um 10:13:00 Uhr:
Ca. 1/3 Privatkilometer, 2/3 dienstlich. Überwiegend dienstlich Tagestouren bis max. 200 km einfache Strecke.
Na dann hast Du ja alles richtig gemacht. Muss Dein Chef nur hoffen, dass die Tagestouren nicht eher Richtung 400 km einfache Strecke gehen. Es wäre jetzt aber meinerseits unredlich Vermutungen darüber anzustellen, ob/wie Du auf Deinen Touren laden könntest.
Selbst war ich auch im Aussendienst unterwegs mit 400-800+ Tageskilometern, unser Aussendienstler in der Familie 600-800 km am Tag („nur“ dank ArbZG 😉). Jeweils immer noch keine oder schlicht keine Lademöglichkeiten am Zielort vorhanden.
IMHO geht Dein Chef durch die BEV-Umstellung ein operatives Risiko ein (z .B. wg. Mietwagenkosten wenn irgendwann Touren nicht elektrisch darstellbar sein sollten. Oder Du, wenn Du übernachten musst, wo Du mit dem Verbrenner einfach noch nachhause gefahren wärst.
Freund ist vor ein paar Jahren auf Tesla umgestiegen. Sehr zufrieden, bis auf die Standzeit der Reifen. Er verortet das Problem klar beim Gasfuß 😉
Zitat:
@Moewenmann schrieb am 04. März 2021 um 10:35:32 Uhr:
Na dann hast Du ja alles richtig gemacht. Muss Dein Chef nur hoffen, dass die Tagestouren nicht eher Richtung 400 km einfache Strecke gehen. Es wäre jetzt aber meinerseits unredlich Vermutungen darüber anzustellen, ob/wie Du auf Deinen Touren laden könntest.
Das ist gut planbar, da wir Regionalbüros mit regionaler Zuständigkeit haben. Nur wenn meine speziellen Fachkenntnisse gefragt sind, fahre ich 5 oder 6x pro Jahr weitere Strecken oder ins Ausland, dann gerne mit Bahn oder Flugzeug. Für solche Fälle hat das BEV aber die Schnellladeoption mit 125 kW.
Die Zeiten der Ochsentouren mit einem Zuständigkeitsgebiet von ganz Europa südlich des Mains, im Vertretungsfall auch nördlich, sind dank Arbeitgeberwechsel vorbei.
Also für das Rätsel Mobilität in der Zukunft erst einmal eine Lösung für Dich.
Es wäre in der Tat ein interessanter Aspekt der BEV, wenn Ochsentouren im Bereich Aussendienst der Vergangenheit angehören könnten.
Wer die Infrastruktur sich bereitstellen kann, für den ist es eine gute Alternative.
Noch ist es nicht Massentauglich und somit ein großflächiger Umstieg nicht möglich.
Das gilt eben auch für Außendienstler, die keine eigene Garage mit Steckdose haben.
Zitat:
@Moewenmann schrieb am 04. März 2021 um 11:54:26 Uhr:
Also für das Rätsel Mobilität in der Zukunft erst einmal eine Lösung für Dich.
So ist es. Für die nahe Zukunft (3 Jahre) ist das Rätsel, zumindest für mich, gelöst.
Zitat:
@SUV-Fahrer schrieb am 3. März 2021 um 19:23:10 Uhr:
Seit den 1980er-Jahren übersteigt die jährliche Ölförderung die Neufunde mit zunehmender Tendenz. Heute werden weltweit etwa 30 Gigabarrel pro Jahr verbraucht, neu gefunden jedoch lediglich ca. 10 Gigabarrel*.
die weltweit bekannten Ölreserven sind seit 1999 um 35% angestiegen. Deine Zahlen berücksichtigen die unkonventionell abbaubaren Ölvorräte (Fracking) nicht. Die Theorie von Peak Oil ist durchaus umstritten. Heute gehen die meisten Experten davon aus, dass auf Grund des Ausbaus erneuerbarer Energien der Zeitpunkt einer Erschöpfung der wirtschaftlich auschöpfbaren Ölvorräte niemals erreicht wird.
Zitat:
*BP: Statistical Review of World Energy. London 2012
Nimm besser die Ausgabe von 2020:
https://www.bp.com/.../bp-stats-review-2020-full-report.pdf.Seite 15.
Zitat:
@Kai R. schrieb am 4. März 2021 um 18:31:10 Uhr:
die unkonventionell abbaubaren Ölvorräte (Fracking)
Es darf und sollte hinterfragt werden, ob man alles nutzen sollte, wenn das Grundwasser beeinträchtigt werden könnte, aus dem bekanntermaßen auch das Trinkwasser gewonnen wird.
Ohne Erdöl geht vieles, ohne Trinkwasser geht nichts.
Zitat:
@Wauhoo schrieb am 4. März 2021 um 18:56:26 Uhr:
Es darf und sollte hinterfragt werden, ob man alles nutzen sollte, wenn das Grundwasser beeinträchtigt werden könnte, aus dem bekanntermaßen auch das Trinkwasser gewonnen wird.Zitat:
@Kai R. schrieb am 4. März 2021 um 18:31:10 Uhr:
die unkonventionell abbaubaren Ölvorräte (Fracking)Ohne Erdöl geht vieles, ohne Trinkwasser geht nichts.
Völlig richtig.
Dabei gibt es nur ein Problem.
Gier und Macht. Solange mit irgendwas Geld verdient wird, Firmen, Staatsmänner und Staat sich damit die Taschen vollstecken können, ist es völlig egal wer oder was dabei auf der Strecke bleibt. Das gilt genauso für den Regenwald, für seltene Materialien und Co.
Es spielt noch nicht mal eine große Rolle ob Kinderarbeit, oder ob Menschen dabei drauf gehen. Die Empörung ist dann zwar Riesengroß, aber solange anständig die Kohle fließt, kehrt schnell wieder ein Lächeln in ein empörtes Gesicht zurück.
Das ist leider einer der Gründe, warum ich dieser ganzen Sache sehr skeptisch gegenüberstehe. Ich weiß, keiner will das in seiner Verblendung hören, und ich bin damit schon oft angeeckt, doch es kehrt jeden Tag aufs neue ein...
Gruß Jörg.