Rätsel: Zukunftsmobilität...?

BMW X5

Mit was werden wir in 10 Jahren fahren?
Benzin.....?
Diesel......?
Strom......?

Ich denke Wasserstoff wird sich durchsetzen!

Aus der Sicht vom Schwerverkehr her ist derzeit ein Leben ohne
dieselbetriebene Maschinen nicht vorstellbar!
Bestes Beispiel ist ein 7.5 Tonnen Bagger! Ein Mähdrescher!
Der Bauer mit seinem Trecker! Unzählige Beispiele....

Es gibt bereits wasserstoffbetriebene Schwermaschinen als Prototypen!
Hoffentlich setzen sie sich auch durch!

Wie denkt ihr darüber?

854 Antworten

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 2. März 2021 um 20:59:01 Uhr:


Wobei ich mich hier dann aber doch frage, ob das nicht zur Zukunftsmobilität dazu gehört. Denn wenn wir schon einen Wechsel auf Elektro wollen, muss die Frage erlaubt sein, ob man nicht vom Regen in die Traufe kommt und egal welche Form der Fortbewegung es geben wird, alles letztendlich die Umwelt zerstört.

Der Aspekt bei allem ist, Kreisläufe zu erkennen, zu analysieren und kreislaufeinhaltend zu wirtschaften.

Zitat:

@Gurkengraeber schrieb am 2. März 2021 um 20:59:01 Uhr:



Somit bleibt dann nämlich nur dieses ewige Gejammer der grünen Fraktion, dass doch bitte auch an Hauptverkehrsachsen endlich reine Luft Marke Kurort geatmet werden muss.

Was an und für sich ein nobles Ziel ist.
Das Blöde aus Sicht dieser Fraktion ist halt: Es wurde erreicht. Und jeder, der z.B. schon mal in Indien in einer Großstadt war, oder einfach noch von früher her den "Winterduft" einer Stadt in der DDR kennt mit ihrem unnachahmlichen Gemisch aus Braunkohlerauch aus den Öfen, vor sich hin schwelenden Müllcontainern (in die alles, von Plastik über Speisereste bis hin zu noch glühender Asche gekippt wurde) und Zweitaktabgasen, der weiß, wovon ich rede.

Deshalb müssen jetzt, nachdem eine lange Kette von (durchaus berechtigten!) Beschwerden: Blei im Kraftstoff, Schwefel im Kraftstoff, aromatische Kohlenwasserstoffe, Ruß/Feinstaub, Stickoxide usw. abgearbeitet und erfolgreich erledigt wurden, neue Beschwerden her. Samt neuen Steuern, versteht sich.

Zitat:

@63er-joerg schrieb am 1. März 2021 um 14:06:37 Uhr:


Aber man hat es als Verbraucher auch nicht leicht, zB Wertstoffe, E-Artikel und Co. anständig, bzw RICHTIG zu entsorgen.

Das ist wahr, hier bei uns konnte man im Rahmen der Sperrmüllanmeldung jahrzehntelang auch Elektroschrott mit anmelden und irgendjemand in der Straße hat immer mal zwischendurch angemeldet, da konnte man seinen Kram dann dazu stellen. Das haben sie letztes Jahr gestrichen und darauf verwiesen das Elektrogeräte auf dem Wertstoffhof zu entsorgen sind. Kein Mensch fährt wegen einem kaputten Föhn zum Wertstoffhof... 🙁

Zitat:

@Wauhoo schrieb am 1. März 2021 um 18:32:35 Uhr:


Es könnte künftig Aufgabe der UNO sein, derartiges stärker in der Öffentlichkeit zu kommunizieren, aber nicht nur in Englisch, sondern in allen Sprachen jener Länder, die UN-Mitglied sind.

Solange die die UNO am Tropf der UN Stiftung hängt, die maßgeblich durch Mitglieder des Weltwirtschaftsforums (eine Großkonzernlobby) finanziert wird, wird sich leider wohl nichts ändern... 😠

Um bei der Zukunftsmobilität zu bleiben: In absehbarer Zeit gibt es nichts zu entsorgen oder zu recyceln. Alt-Akkus fallen, wenn der projektierte Zubau der eFlotte vorankommt, nicht an. Auch keine Motoren aus der Obsoleszenz, geht man davon aus, dass ein eNeuwagen mindestens 20 Jahre auf der Straße ist.

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spannend wird halt auch, wie sich der Markt für gebrauchte BEV entwickelt:

wenn es für ein gebrauchtes BEV, 3 jahre alt; keine Prämien gibt, kann man sich auch gleich ein neues BEV mit Prämie kaufen oder die Gebrauchtpreise der BEV fallen entsprechend stärker, sind also nicht um die Prämien bereinigt ;

das freut dann die Gebrauchtwagenkäufer - weniger die Neuwagenkäufer und Leasinggeber....

ein Grund mehr, noch etwas abzuwarten.....

Wir warten das Thema H2-Fahrzeuge ab. Es tut sich was und die Technologieförderung kommt in Gang.
Ob das aber bis 2030 a) erschwinglich und b) ausgereift ist...? Mit 60 wollte ich wg. kurz bevorstehendem Ruhestand nicht noch ein Vermögen für sowas ausgeben. Lohnt sich nicht mehr. Leben ist zu kurz. 😉

Zitat:

@Hellhound1979 schrieb am 3. März 2021 um 07:38:26 Uhr:


Solange die die UNO am Tropf der UN Stiftung hängt, die maßgeblich durch Mitglieder des Weltwirtschaftsforums (eine Großkonzernlobby) finanziert wird, wird sich leider wohl nichts ändern... 😠

Zwar ist richtig, dass die Globalisierung oftmals als Bedrohung empfunden wird. Doch birgt sie erhebliche Chancen für das Wachstum der Weltwirtschaft und mehr Wohlstand für alle.

Durch die Globalisierung werden vor allem den Entwicklungs- und Schwellenländern Möglichkeiten zum wirtschaftlichen Aufstieg geboten, ein gutes Beispiel hierfür ist China:

Im Jahr 1950, kurz nachdem Mao Zedong an die Macht kam, zählte China zu den ärmsten Ländern der Welt. Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen betrug 54 US$ und etwa 90 % der Bevölkerung waren im primären Sektor (Landwirtschaft) als besitzlose Tagelöhner und Wanderarbeiter beschäftigt.

Durch die von Deng Xiaoping eingeleitete Öffnungspolitik wuchs die Wirtschaft von 1978 bis 2013 um jährlich ca. 9,5 %, er schuf mit seinen marktwirtschaftlichen Reformen die Basis für ein Wirtschaftswunder, das bis heute weit über eine halbe Milliarde Chinesen aus bitterster Armut befreit hat - das ist in Ausmaß und Tempo in der Menschheitsgeschichte ohne Beispiel.

Gruß,
SUV-Fahrer

PS: Bzgl. Großkonzerne: Nach meiner Beobachtung verzeichneten in der Vergangenheit primär ehemalige Startup-Unternehmen, wie Apple, Amazon, Uber oder Tesla enormes Wachstum. Die Aktien-Performance von seit 100 Jahren etablierten Großkonzernen lag tendenziell darunter 😉 …

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Zitat:

Ob die Kunden den Wandel in dieser Form mittragen wird sich zeigen. Aktuell überwiegen jedenfalls die Zweifel und mit einem Anteil von 1,5 Prozent am Gesamtmarkt, ist die Elektromobilität noch nicht der Gamechanger, der sie gerne wäre.

Wenn sich andere Kfz nicht mehr oder nicht gewinnbringend verkaufen lassen, innerhalb der gegebenen regulatorischen Rahmenbedingungen, gilt für die Kunden: Friß, stirb oder schau ob ein Gebrauchter noch bezahlbar ist.

Allein aus den Produkteigenschaften heraus wird kein eKonzept zum Gamechanger (gerade auch nicht bei den Strompreisen in D).

Zitat:

@Hannes1971 schrieb am 3. März 2021 um 11:49:44 Uhr:


Wurde dieser Artikel schon mal verlinkt?

Dieser Schritt ist nachvollziehbar, da mittelfristig in allen für Volvo relevanten Märkten die Neuzulassung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor verboten sein wird.

Gruß,
SUV-Fahrer

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 3. März 2021 um 12:05:11 Uhr:


Allein aus den Produkteigenschaften heraus wird kein eKonzept zum Gamechanger (gerade auch nicht bei den Strompreisen in D).

Grob gerechnet spart mein Arbeitgeber bei den Strompreisen in Deutschland 150 Euro Kraftstoffkosten im Monat, wenn ich vom Sharan auf den Enyaq umsteige.

Auch die Nachfrage scheint vorhanden zu sein. Der Enyaq 80 wurde Mitte Februar bestellt, Lieferung unverbindlich September. Laut dem Händler soll ich mir für 2021 aber keine Hoffnungen mehr machen...

Ich freue mich auf die ersten Backouts...
Oder ich freue mich, wenn die dezentrale Stromversorgung Wirklichkeit wird...
Bin gespannt, was zu treffen wird.

Vom Game-Changer sind die 150 € aber noch recht weit entfernt 😉

Zitat:

@Moewenmann schrieb am 3. März 2021 um 12:59:27 Uhr:


Vom Game-Changer sind die 150 € aber noch recht weit entfernt 😉

150 Euro x 12 = 1.800 Euro pro Jahr x 80 Firmenwagen = 144.000 Euro gesparte Kraftstoffkosten pro Jahr für den Arbeitgeber. Dazu kommen noch die Einsparungen bei Wartungskosten und den KFZ-Steuern. Und natürlich die Zufriedenheit bei den Arbeitnehmern, deren zu versteuernder geldwerter Vorteil um 75 % reduziert wird.

Bei meinem AG habe ich mit dem Wunsch nach einem BEV jedenfalls offene Türen eingerannt. Ein weiteres für einen Kollegen (Polestar II) ist ebenfalls bestellt...

Meine Meinung:

Im Frachtverkehr Wasserstoff oder man bleibt beim Diesel, das wird auch regional verschieden sein. In Australien oder Südamerika (viel Wald) wird die Schadstoffbelastung keine Rolle spielen. In Metropolen wie Tokio machen vll. aber auch Batterietransporter Sinn. Strom ist nicht C02 neutral und wird es global auch nie werden.

Im PKW wird der Diesel verschwinden, reine E-Autos und Hybride aller Art werden nebeneinander bestehen, Wasserstoff bin ich skeptisch, aber dort wo man Hybride verbietet zumindest ab der Mittelklasse aufwärts als Alternative zum Batterie-Auto, einige Länder werden denke ich ewig beim Benziner bleiben oder eben auf alternative Kraftstoffe setzen, z.B. Ethanol in Brasilien. Das Batterie-Fahrzeug wird in der Breite nicht die Zukunft darstellen, nicht mit den Batterien von heute. Habe es schon mal geschrieben, in dem Science Fiction Film "Demolition Man", der viele Parallen zur heutigen Zeit aufweist fahren die Autos mit "Powergel", nicht mit Batterien und nicht mit Benzin, so ein "Powergel" auf Wasserstoffbasis ist demletzt erst entwickelt worden, sicherlich noch nicht massentauglich, aber sowas wird die Zukunft sein, keine zentnerschwere Batterien mit erbärmlichen Reichweiten wie in der Anfangszeit des Automobils.

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