Qual der Wahl - F31 318d
Hallo zusammen,
ich steh vor der Wahl für einen neuen Firmenwagen. Mein Budget liegt bei ca. 52k brutto. Ich weiß nicht genau, was ich nehmen soll und hab auch noch 3 Monate Zeit mir Gedanken zu machen, bis wir dann endlich bestellen und bis dahin hab ich sicherlich noch die ein oder andere Konfiguration, aber hier mal die beiden Optionen mit der Bitte um euer Feedback:
318d Touring
Farbe: Alpinweiß
Automatik
Leder: Dakota schwarz
Pakete
M-Sportpaket
Sichtpaket
Fahrkomfortpaket
Business Paket (inkl. Navigation Professional, PDC und Handyvorbereitung)
Ausstattung
Alarmanlage (Pflicht laut FW Policy)
Dachrelling schwarz
Sonnenschutzverglasung
Sitzheizung
BMW Head-Up Display
Speed Limit Info
Instrumentenkombination mit erweit. Umfängen
Spurwechsel-Assistent
Als Alternative würde ich auf das M-Paket verzichten, dafür die Luxury Line mit dem Sattelbraunen Leder nehmen und entsprechend die außenfarbe auf Mineralgrau ändern. Dazu dann die Dachrelling in Alu und die Zierleisten draußen auch. Bei den Felgen würde ich eigentlich gern die 18er aus dem Sport-Paket nehmen, geht aber wohl ab Werk nicht und weiß daher nicht, was es kostet. Ggf. noch das Adaptive Fahrwerk?
Komme preislich bei beiden +/- 500 EUR raus. Gibt es bei der Ausstattung was, was man tauschen sollte bzw. weglassen sollte oder umbedingt rein sollte? Brauch kein super-duper Audio System und daher hab ich nur die Standard-Boxen genommen.
Klar ich könnte auch den 320er nehmen und bissl weniger Ausstattung, aber ich bin vorher 1er mit 116 PS gefahren und bin daher auch mi dem 318er zufrieden, der leistungsmäßig auch ausreichen sollte oder?
Als Alternative schaue ich mir noch den C200 / C220 CDI T-Modell an, aber bei Mercedes braucht man glaub ich den 220er, um mit dem 318er mizuhalten im unteren Drehzahlbereich oder?
Feedback ist sehr willkommen 🙂
10 Antworten
Fahr beide Modelle zur Probe. Gerade die guten Automaten von BMW und MB zaubern evtl. vorhandene Turbolöcher beim Anfahren weg.
MB hat den Vorteil er ist kleiner und wendiger ohne im Innenraum entscheidend weniger Platz zu haben. Die Fahrleistungen liegen so nah beisammen, dass der Eine dem Anderen auf der Straße nicht davon fahren kann. Das sollte kein Kriterium sein, gerade bei diesen durchaus vernünftigen Motorisierungen.
Günstig fahren beide Modelle. Optisch unterscheiden sie sich, ist eine persönliche Wahl, die man da treffen muss. Auch was einem wichtig ist. Vom Fahrverhalten schenken sie sich im realen Leben auch wenig, man kommt entspannt an.
Sportsitze sind im BMW wohl besser, im MB dafür die Komfortsitze eine echte Empfehlung und die Sportsitze nur im AMG der Rede wert.
Was sie für Dich kosten solltest Du vorher mit dem Fuhrparkmanagement diskutieren, manchmal gibt es Aktionen der beiden Hersteller die eine Entscheidung vereinfachen.
Nebenbei, mir würde Xenon fehlen, falls das nicht bei einem der Pakete schon dabei ist.
@mattberlin: Danke für dein Feedback. Xenon ist beim BMW Sichtpaket dabei. Das sehe ich auch als sinnvoll an. Hast du Erfahrung mit dem C200 vs. C220 vs 318d? Werde auf jeden Fall beide Probefahren. Find den BMW halt sportlicher als den C, zumindest in der Grundausstattung. AMG Paket dran und dann sind sie auf gleichem Niveau.
Bzgl. Größe... So wirklich kleiner ist die C-Klasse nicht oder? Dachte, die sind beide um die 4,60m lang.
Gern geschehen.
Leider keine direkten Erfahrungen mit dem 318d. Einige wenige mit dem 320d mehr mit dem 520d.
Ich selbst fahre ja den 250CDI wobei in 99% der Fälle der 180CDI ausreichend wäre und genausoviel Spaß machen würde.
Die Außenmaße sind recht ähnlich liegen glaube ich alle im Bereich von max. 5cm Unterschied.
Der BMW kommt mir trotzdem fülliger außen vor, ohne Innen mehr an Platz zu bieten, aber besser als beim 5er der außen fett und innen zierlich vom Platz ist. Und die Klimatisierung im BMW ist für den Fahrer ok, für Beifahrer vorne schon grenzwertig und hinten ein Graus. Hier braucht BMW die große Klima für ein Wohlfühlgefühl nach meiner Meinung nach.
Der MB hat einen extrem kleinen Wendekreis, knapp 1m weniger als der 3er. Da ich täglich in ein enges Parkhaus fahre ist das einfach ein Traum. Nach vorn fand ich den 3er nicht so übersichtlich aber da eh meist ein Parkpiepser drin ist dürfte das nicht so dramatisch sein. So oft fährt man ja keine Rennen wo man auf den cm genau zirkeln muss 😁
Sportlich, sorry, das sind für mich beide Modelle nicht wirklich. Kommt auf die Definition an. Doch um sportlich zu sein, sind sie zu schwer, zu komfortabel etc.
Doch man kann beide sehr dynamisch fahren. Der MB neigt etwas früher zum Untersteuern, abhängig von der Reifenwahl, mit 16" sehr früh, mit 17" absolut ok, mit 18" kaum noch. Bei BMW hab ich diesen Verglich weniger, doch sie neigen gefühlt etwas weniger zum untersteuern. Schneller ist der BMW aber dadurch für mich nicht, denn die Lenkung gibt in der Kurve Stöße so weiter, dass man unrunder fährt und viel viel konzentrierter sein muss als im MB der einfach gelassen seine Bahn zieht. BMW suggeriert Sportlichkeit fährt aber für mich als Otto-Normalfahrer auf dem identischen erreichbaren Geschwindigkeitsniveau wie MB wobei ich bei MB weniger Schweiß an den Handflächen hab auf dem Handlingskurs. Ich bin auch ein Fahrer der immer mit ESP fährt, ich brauche ein stabiles Fahrzeug.
Schweiß an den Handflächen?
Hast du nicht was von einem Verbrauch um 5l erzählt, wie kommt man da zu Angstschweiß?
Ich fahre ja sehr gerne zügig aber mit den Pampersbombern bewege ich mich eigentlich nie an der ESP Regelgrenze im öffentlichen Straßenverkehr.
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Zitat:
aber bei Mercedes braucht man glaub ich den 220er, um mit dem 318er mizuhalten im unteren Drehzahlbereich oder?
Ich dachte eher im Gegenteil, dank Hubraum kommt doch der 200d eher dem 320d nah Drehmomentmässig.
Jeder fährt seinen Stil und jeder hat Strecken, auf denen kann man recht genau bestimmte Fahrsituationen testen und Autos vergleichen kann, durchaus ohne dabei in Bereiche der ESP Regelung zu kommen und weit weg von Geschwindigkeitsübertretungen.
Ich fahre Verbräuche zwischen 4,5 und 11,5 Liter je nach Profil 🙂 und Laune.
Und auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums Linthe konnte ich Dinge testen, die man im Straßenverkehr hoffentlich nicht erlebt oder auslebt.
Ich möchte hier kein Kredo für oder gegen BMW geben, ich schildere meine persönlichen Eindrücke aus meinen eigenen Fahrerfahrungen.
Dabei hat Jeder Fahrer seinen eigenen Stil und mag mehr das eine oder andere Verhalten der Fahrzeuge.
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass fahrtechnisch die modernen Autos der meisten Marken seit vielen Jahren für mich als Normalfahrer praktisch sehr nah beisammen liegen. Ich könnte, bei gleicher Leistung und Reifenwahl mit keinem Auto, ob BMW, MB, Audi, VW, Opel, Ford etc. einem der anderen davon fahren. Sie würden sich aber anders anfühlen.
Umgekehrt würde ein erfahrener Profi in einer alten A-Klasse vermutlich Kreise um mich drehen können auf einem Handlingskurs.
🙂
Handschweiß nicht Angstschweiß 🙂
Man muss mehr arbeiten und das Lenkrad bewusster greifen. Der BMW ist unruhiger, nervöser, wie ein zappelnder Hund an der Leine, der MB ist hier gelassener man muss weniger arbeiten am Volant.
Es gibt hier eine z.B. Kurve in Berlin, man fährt links ab und in der Kurve ist die typische Rille, in der ein Rad sich hart absenkt. Fährt man mit dem MB spürt man den Schlag im Auto, Lenkrad bleibt ruhig, leichter Versatz des Vorderwagens, Tempo so etwa zwischen 30 und 40, fahre ich hier mit dem BMW zappelt das Lenkrad in der Hand und ich muss fest zugreifen, Auto versetzt ähnlich und kommt auch um die Kurve aber ich kann es nicht so entspannt dirigieren. Auf der AB ähnlich, ich brauche beim MB einfach weniger Korrekturen und er reagiert auf Bodenschläge entspannter. Bodenwellen meistern Beide erste Sahne, als ob man eim 5er oder der E-Klasse mit großem Radstand fährt. Keines der Autos macht mit unsicher, aber der BMW will aufmerksamer gelenkt werden und lässt mir zu wenig Ruhe.
Zitat:
Original geschrieben von shart
Als Alternative schaue ich mir noch den C200 / C220 CDI T-Modell an, aber bei Mercedes braucht man glaub ich den 220er, um mit dem 318er mizuhalten im unteren Drehzahlbereich oder?
Der C200 CDI hat ein maximales Drehmoment von 360 Nm zwischen 1.600 und 2.600 U/Min, der 318d hat 320 Nm maximales Drehmoment zwischen 1.750 und 2.500 U/min.
Wenn man beide Motoren kennt, erfährt man das, was das Datenblatt andeutet.
Der Mercedes ist bei niedrigen und mittleren Drehzahlen stämmiger als der BMW, ohne, dass himmelweite Unterschiede erfahrbar sind.
Dafür macht der Mercedes im oberen Drehzahlbereich etwas früher "zu", wirkt weniger drehfreudig und spritzig als der BMW, der linearer in Richtung Drehzahlbegrenzer dreht und dabei lebendiger wirkt. Aber auch hier gilt, dass wirklich eklatante Unterschiede nicht feststellbar sind.
Der C220 CDI fährt, wie der 320d auch, in einer anderen Liga als der C200 CDI und der 318d.