Privatleasing bei Sixt - Erfahrungen?

Yet another Sixt-Privatleasing-Thread - ich traue mich kaum, ihn zu öffnen 😉

Ich beschäftige mich schon seit Tagen mehr oder weniger begeistert mit dem Privatleasing und bin sehr fasziniert bei Sixt hängen geblieben. Selbstverständlich habe ich schon die Forensuche genutzt sowie Google um Rat befragt und so ziemlich alles aufgesaugt, was ich nur finden konnte. Allerdings komme ich nicht drumherum, euch über eure Erfahrungen mit dem Sixt-Privatleasing zu befragen. Hat das schonmal wer gemacht und kann berichten?

Ich habe mir beispielsweise folgendes Angebot im Sixt-Konfigurator zusammengeklickert:

BMW 320i Touring, Preis (+Zubehör) ~35.000€
Kilometerleasing, 36 Monate, 10.000km p. a.
20% Mietsonderzahlung, ~7.000€

... macht eine monatliche Rate von ~220€

Über 36 Monate zahlt man so ca. 15.000€ Miete. In meinen Augen ist das ein gutes Angebot - seht ihr das auch so? Hinzu kommen natürlich noch Versicherung, Steuren, sowie Rücklage für die Nach-Leasing-Zeit. Aber das klammere ich mal milchmädchenhaft aus - mir geht es um den reinen Fahrzeugwert.

Die Nachteile beim Privatleasing sind mir durchaus klar: mögliche Aufbereitungskosten nach Rückgabe, nach Rückgabe kein Auto, neuer Leasingvertrag mit neuer Mietsonderzahlung. Aber dennoch reizt mich das Angebot, da eine klassische Finanzierung oder auch eine 3-Wege-Finanzierung über einen Zeitraum von 36 Monaten hier nicht mithalten kann. Ganz zu schweigen von dem Punkt, dass ich das Auto nach 36 Monaten einfach zurückgeben kann, ohne mich um den Verkauf zu kümmern. Wie denkt ihr darüber?

Beste Antwort im Thema

Zitat:

Original geschrieben von Karl Nickel


...
BMW 320i Touring, Preis (+Zubehör) ~35.000€
Kilometerleasing, 36 Monate, 10.000km p. a.
20% Mietsonderzahlung, ~7.000€

... macht eine monatliche Rate von ~220€

Über 36 Monate zahlt man so ca. 15.000€ Miete. In meinen Augen ist das ein gutes Angebot - seht ihr das auch so?
...

... ganz ehrlich?

Wer freiwillig 15.000 € + ca 7.000 € Sprit/Versicherung/Steuer = 22.000 € bei einer Fahrleistung von lächerlichen 30.000 km, das heißt also 73 Cent/km für einen kleinen 3er BMW bezahlt, hat nach meiner bescheidenen Meinung nicht alle Schrauben fest angezogen.

Wenn ihr zuviel Geld habt, dann sucht euch eine gemeinnützige Institution aus und spendet, anstatt euer Geld ins Klo zu spülen.

Michael

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Öhm, erstmal arbeite ich nicht bei Sixt und mache hier auch keine Werbung. Wobei Sixt ehrlich gesagt mal einer meiner Kunden war - bringt mir aber alles nichts. Da ich hier schon mehrmals geschrieben habe, dass das Angebot von Sixt zu teuer ist, sollte eigentlich gegen einen werbenden Effekt sprechen. Aber nun ja...

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster


Nujn das glaube ich nicht, nachdem ich mal einige Beiträge vom TE gelesen habe, seltsamerweise muss bei Ihm wohl ein 100% Sinneswandel eingetreten sein lese das mal:

<schnipp> ... mein 9 Monater positiver Beitrag zur Finanzierung über die Renault-Bank ... </schnapp>

Das ist kein Sinneswandel, sondern der Blick über den Tellerrand der "normalen" Finanzierungsmöglichkeiten. Meine persönliche Situation hat sich in den letzten 9 Monaten geändert. Den damals erstellten Beitrag würde ich aus heutiger Sicht so nicht mehr unterschreiben. Meine aktuelle Schmerzgrenze liegt bei maximal 36 Monaten und selbst hier habe ich starke Bauchschmerzen. Diese 36 Monate beziehen sich nicht nur auf die Finanzierungsdauer, sondern auch auf die Haltedauer des Fahrzeugs. Momentan habe ich kein Interesse, ein Fahrzeug über viele Jahre zu halten. Natürlich könnte ich das Fahrzeug auch finanzieren und nach 3 Jahren selbst verkaufen. Aber niemand kann mir garantieren, dass ich es zu meinen Preisvorstellungen verkaufen kann. Die Leasingkosten dagegen stehen von Anfang an fest und lassen sich besser einschätzen, sofern man mit dem Fahrzeug pfleglich umgeht und seine Kilometerlaufleistung gut einschätzen kann.

Ich setze mich also mit dem diversen Angeboten auseinander, unterschreibe aber nichts und frage euch nach euren Erfahrungen mit dem Privatleasing, da mich dieses Thema im Moment einfach brennend interessiert. Allerdings interessieren mich nicht die Vor- und Nachteile des Privatleasing, die sind mir durchaus bekannt. Eine klassische Finanzierung schließe ich wegen der kurzen Haltedauer von 36 Monaten eigentlich aus. Was danach kommt, ob ich wieder lease, steht in den Sternen. Erfolgreich finanziert habe ich ja bereits. Vielleicht mache ich das irgendwann wieder. BTW das alternative Laguna Coupé GT für 25.000€ via Tageszulassung ist eine echte Kampfansage. Das sind ungefähr 29% Rabatt...

Ich sehe auch kein Grund, Privatleasing allgemein zu verteufeln oder Leute, die sowas nutzen, als verschwenderisch und unüberlegt abzustempeln. Auch das Argument, dass sich Leasingnehmer die Fahrzeuge nicht leisten können, kann ich nicht nachvollziehen. So gesehen können sich Kreditnehmer die Fahrzeuge ebenfalls nicht leisten. Etwas engstirnige Einstellung, oder? Und warum soll Privatleasing steuerlich absetzbar sein? Dann müsste als logische Konsequenz auch die Finanzierung steuerlich absetzbar sein. Nur vergessen einige, dass die Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt werden. Und wenn jeder steuerlich begünstigt werden will, steigen im Umkehrschluss die Steuern - wer soll das auch zahlen? Autofahren ist Luxus, außer man pendelt - und das ist steuerlich absetzbar.

Zitat:

Original geschrieben von Hemmi1953


Ergo: Für mich ist Leasing günstiger! (Wo ist mein Denkfehler?)

Es gibt keinen Denkfehler - nur der, dass Leasing nicht pauschal günstiger oder unsinnig ist. Man muss das individuell betrachten, denn es kommt auf die persönlichen Vorlieben und Umstände an. Das vergessen hier aber einige. Leasing zu 1% oder weniger ohne Anzahlung ist möglich. Diese Angebote muss man nur finden und werden von den Fahrzeugherstellern subventioniert. Siehe Beispielsweise BMW mit dem 1er im letzten Jahr oder jetzt aktuell den 3er. Bei anderen Marken gibt es das auch.

Wenn man ein Fahrzeug lange halten möchte, macht eine Finanzierung durchaus Sinn. Doch wer nur eine kurze Haltedauer plant, kann mit Leasing günstiger fahren. Zumindest ist das meine aktuelle Meinung, wenn man mal die Angebote genau vergleicht. Auf lange Sicht ist Nur-Leasing natürlich auch teurer. Dann muss man das aus Überzeugung machen und sich hinter den Argumenten, in kurzen Intervallen neue Fahrzeuge zu fahren und sich nicht um den Verkauf kümmern zu müssen, verschanzen. Nachvollziehbar ist diese Haltung auf alle Fälle schon...

Zitat:

Original geschrieben von michael60


Mensch Karl... kann es sein, dass du von deiner Meinung nicht abweichen willst? Die schlechteste Variante beim Autokauf ist es, 3 Jahre lang insgesamt 15.000 € in ein Auto zu versenken, ohne anschließend etwas davon zu haben. Wenn der Leasingvertrag ausgelaufen ist, hängst du doch am Fliegenfänger. Dann darfst du Bus oder Bahn fahren oder wieder tief in Tasche greifen.

Ich will nicht vom Threadthema abweichen - mir geht es in erster Linie über eure Erfahrungen mit Privatleasing. Nicht eure Gegenargumente. Über den Sinn und Unsinn und der Vor- und Nachteile bin ich mir wie gesagt durchaus bewusst. Auch wenn's lieb von euch gemeint ist und ich die Beiträge gerne lese und beantworte 😉

Und warum habe ich nach den 3 Jahren nichts davon? Ich hatte drei Jahre lang ein Auto - das ist doch was. Danach hole ich mir ein anderes. Je nach Angebot und persönlicher Lage wird's eine andere Finanzierungsmöglichkeit. Mal ein etwas doofer Vergleich zum Leasing: Wer sein Leben lang (50 Jahre) für rund 600€ im Monat zur Miete wohnt, hat am Ende 360.000€ bezahlt. Und was hat man davon gehabt? Richtig, ein Dach über den Kopf. Klar, für ein Eigenheim hätte es auch gereicht. Aber will man immer ein Eigenheim? Vielleicht will man flexibel bleiben, nicht ortsgebunden sein. Ein Eigenheim macht unter diesen Gesichtspunkten keinen Sinn. Sicher, für die vielen Umzüge zahlt man am Ende drauf, wohnt dafür aber relativ modern (um mal was zum Thema 18 Jahre alte Einbauküche beizusteuern). Man muss halt selbst wissen, was man als wichtiger erachtet.

Zitat:

Original geschrieben von Cl25


Mit der richtigen Frau ist eine Küche ein modisches Accessoir und wird alle 4-5 Jahre komplett ausgetauscht. 🙁

Das wäre glatt nen Trennungsrund😉

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster



Zitat:

Original geschrieben von Cl25


Mit der richtigen Frau ist eine Küche ein modisches Accessoir und wird alle 4-5 Jahre komplett ausgetauscht. 🙁
Das wäre glatt nen Trennungsrund😉

HEHE, Komplett. Küche inkl. Frau........

Zitat:

Original geschrieben von Hemmi1953


So langsam ärgere ich mich hier ...
....

Ergo: Für mich ist Leasing günstiger! (Wo ist mein Denkfehler?)

Natürlich weiß ich, dass ich monatlich weniger Geld für ein Auto ausgeben müsste, wenn ich mir einen Gebrauchtwagen kaufe und ihn möglichst lange fahre, aber das will ich nicht! Ich gönne mir den Luxus eines Neuwagens alle drei Jahre.

Gruß Christof

Hallo Christof,

wenn du dir alle 3 Jahre ein neues Auto kaufst, bist du bereit, für deine Mobilität sehr viel Geld auszugeben. Das ist deine Einstellung und die ist akzeptiert. Wenn du ständig neue Autos fährst, dann ist es bis auf paar Tausend € auch egal, ob du least, finanzierst oder bar kaufst.

Unabhängig von irgendwelchen Zahlenspielen kann Leasing aber insgesamt nicht günstiger als ein Barkauf sein. Du nimmst eine Dienstleistung in Anspruch und die muss bezahlt werden. Und die bezahlst du als Leasingnehmer!!

Die Gefahr beim Leasing ist aber nicht, dass man nach 3 Jahren eventuell feststellt: "Barkauf wäre doch 2.000€ günstiger gewesen", sondern dass sich Leute wegen der winzig aussehenden Monatsraten einfach übernommen haben und nach Vertragsende plötzlich Klimmzüge machen müssen, um mobil zu bleiben. (bzw. sich zum Peter Zwegat auf die Couch setzen 😉)

Das, was der Threadersteller gemacht hat, alle Raten + Anzahlung mal zusammenzuzählen und das ins Verhältnis zum Nutzen eines Neuwagens zu setzen, machen nach meiner Erfahrung nur wenige Autokäufer.

Michael

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Also unabhängig von der Finanzierungsart: Peter Zwegat droht nur dann, wenn man das Geld, was man im Monat zur freien Verfügung hat, komplett ins Auto steckt. Und wer das macht, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Hier wäre Leasing wirklich die falsche Finanzierungsart und man steht nach drei Jahren mit leeren Händen da. Leer in dem Sinne, dass man nicht nur kein Auto hat, sondern auch, dass man keinen finanziellen Handlungsraum mehr hat...

Hallo,

mal an alle Leasinggegner. Die Beispiele die Ihr gegen Leasing bringt beziehen sich immer auf lange Haltedauern mit wenigen Kilometern. Da mag das hinhauen.

Aber bei mir ist es so, dass ich 30 TKM im Jahr fahre. Da werde ich bestimmt kein Auto 10 Jahre lang fahren. Die Kosten für die Instandhaltung würden einen irgendwann auffressen.

Die letzten Autos waren alle gekauft und bei den Restwerten zu denen ich das Auto weggegeben habe, hätte man heulen können. Verkauf mal ein Auto nach 3 Jahren mit 90 TKM auf dem Tacho, dann sehen wir weiter.

Wie einige meiner Vorredner sehe ich das so:

1) Nach drei Jahren neues Auto ohne Ärger (auto ist bei mir Top gepflegt)
2) Wartungskosten bis auf Inspektionen annähernd gleich Null. Dabei reicht bei mir sogar ein Reifensatz (Sommer)
3) Und immer getreu dem Motto "Kaufen, was an Wert gewinnt. Mieten, was an Wert verliert"

Und bitte auch beachten: Für mich ist das Auto auch ein Stück weit Hobby. Ihr habt sicher auch Hobbies, bei denen Ihr nicht immer nur rational entscheidet und vielleicht hier und da ein bischen mehr Geld ausgebt.

Also ich kann für mich sagen, dass sich das Leasing für mich lohnt.

Das Argument, nach drei Jahren ohne ein Auto dazustehen, ist meiner Meinung nach total abgedroschen, denn wenn ich ein Auto frei Jahre fahre und dann verkaufe, habe ich auch einen Wertverlust, der dabei gern außer Acht gelassen wird.

Da aber leider die Restwerte total im Eimer sind, ist Leasing im Moment für mich eher grenzwertig. Den letzten Vertrag habe ich kurz vor Beginn der Krise gemacht und habe somit noch mehr als ein Jahr Zeit und hoffe, dass sich die Restwerte wieder erholen und Leasing auch wieder günstiger wird.

Aber genau diese Situation gilt auch für den Privatmarkt. Im Moment ist ja noch nicht so direkt absehbar, wo der Automarkt hinsteuert....

Und es ist nicht immer so, dass man sich ein geleastes Auto nicht leisten kann. Ich bin in der Lage die Kosten für mein Auto zu kalkulieren. Die liegen übrigens für mein geleastes Auto (Ford Mondeo) bei 0,30 EUR pro 100km (incl Leasing, Wartung, Treibstoff).

In dem Sinne

Jörg

Zitat:

Original geschrieben von foc_joe


Hallo,

mal an alle Leasinggegner. Die Beispiele die Ihr gegen Leasing bringt beziehen sich immer auf lange Haltedauern mit wenigen Kilometern. Da mag das hinhauen.

Aber bei mir ist es so, dass ich 30 TKM im Jahr fahre. Da werde ich bestimmt kein Auto 10 Jahre lang fahren. Die Kosten für die Instandhaltung würden einen irgendwann auffressen.

Die letzten Autos waren alle gekauft und bei den Restwerten zu denen ich das Auto weggegeben habe, hätte man heulen können. Verkauf mal ein Auto nach 3 Jahren mit 90 TKM auf dem Tacho, dann sehen wir weiter.

Wie einige meiner Vorredner sehe ich das so:

1) Nach drei Jahren neues Auto ohne Ärger (auto ist bei mir Top gepflegt)
2) Wartungskosten bis auf Inspektionen annähernd gleich Null. Dabei reicht bei mir sogar ein Reifensatz (Sommer)
3) Und immer getreu dem Motto "Kaufen, was an Wert gewinnt. Mieten, was an Wert verliert"

Und bitte auch beachten: Für mich ist das Auto auch ein Stück weit Hobby. Ihr habt sicher auch Hobbies, bei denen Ihr nicht immer nur rational entscheidet und vielleicht hier und da ein bischen mehr Geld ausgebt.

Also ich kann für mich sagen, dass sich das Leasing für mich lohnt.

Das Argument, nach drei Jahren ohne ein Auto dazustehen, ist meiner Meinung nach total abgedroschen, denn wenn ich ein Auto frei Jahre fahre und dann verkaufe, habe ich auch einen Wertverlust, der dabei gern außer Acht gelassen wird.

Da aber leider die Restwerte total im Eimer sind, ist Leasing im Moment für mich eher grenzwertig. Den letzten Vertrag habe ich kurz vor Beginn der Krise gemacht und habe somit noch mehr als ein Jahr Zeit und hoffe, dass sich die Restwerte wieder erholen und Leasing auch wieder günstiger wird.

Aber genau diese Situation gilt auch für den Privatmarkt. Im Moment ist ja noch nicht so direkt absehbar, wo der Automarkt hinsteuert....

Und es ist nicht immer so, dass man sich ein geleastes Auto nicht leisten kann. Ich bin in der Lage die Kosten für mein Auto zu kalkulieren. Die liegen übrigens für mein geleastes Auto (Ford Mondeo) bei 0,30 EUR pro 100km (incl Leasing, Wartung, Treibstoff).

In dem Sinne

Jörg

Wieso soll ein Auto keine 300.000km fahren? Die Kosten für einen Zahnriemenwechsel, falls vorhanden sind nicht imens. 10 Jahre und 300.000 km ist ein guter Wert das Auto dann abzugeben.

Natürlich hast du recht wenn man ein gekauftes Aut nach 3 Jahren  und verkauft dann einen hohen Verlust hat, der Unterschied zum Leasing ist du musst es nicht verkaufen.

Aber deine Kalkultation von 30 cent auf 100 km incl. Kraftstoff  hätte ich auch gerne, ich bezahle für  einen sparsamen Diesel bei einem Verbrauch von 5,5 ltr /100 km schon alleine 6.05 € auf 100 km

Aufgrund deiner Kalkulation kann man sich aber vorstellen das Leasing für  dich günstiger ist

Zitat:

Original geschrieben von Pepperduster


Aufgrund deiner Kalkulation kann man sich aber vorstellen das Leasing für  dich günstiger ist

Diesen Satz wollte ich von "Pepperduster" einmal lesen! 😎

Gruß Christof

Sorry,

hab mich verschrieben, die 30 Cent sind natürlich pro km. Anders geht es ja gar nicht. Aber meiner Meinung nach ist das für so ein großes Auto mehr als OK. Mit dem Vorgänger (Ford Focus) lag ich sogar bei 26 Cent pro km.

Aber die Wartung wird bei rd. 300 TKM wohl mehr als nur einen Zahnriemenwechsel benötigen. Ich denke da auch mal an Bremsen, Reifen etc. Wartungkosten, die bei mir über die Laufzeit nicht anfallen.

Ich habe noch kein Auto so lange gefahren, aber ich bin mir sicher, dass bei so einer hohen Laufleistung der nachlassende Wertverlust durch die höheren Reparaturkosten teilweise egalisiert werden.

Wie gesagt, ich sehe beim Autofahren nicht nur das Geld, weil dann sollte man Autofahren ganz lassen. Aber wenn man einen güntigen Leasingvertrag bekommt, kann das auch eine gute Alternative sein.

Gruß
Jörg

Zitat:

Original geschrieben von foc_joe

Zitat:

Sorry,hab mich verschrieben, die 30 Cent sind natürlich pro km. Anders geht es ja gar nicht. Aber meiner Meinung nach ist das für so ein großes Auto mehr als OK. Mit dem Vorgänger (Ford Focus) lag ich sogar bei 26 Cent pro km.

Zitat:

Aber die Wartung wird bei rd. 300 TKM wohl mehr als nur einen Zahnriemenwechsel benötigen. Ich denke da auch mal an Bremsen, Reifen etc. Wartungkosten, die bei mir über die Laufzeit nicht anfallen.

Reifenkosten hast du auch bei Leasingautos welche du 3 Jahre a 30.000 km fährst, mit pech auch einen Satz Bremscheiben und Bremsklötze. Eventuell fällt dann nochmal eine Kupplungsscheibenwechsel an mein, letzter Wagen hat mit einer Kupplung 250.000 geschafft.

So, ich schließe hiermit mal das eigentliche Thema ab: Es ist jetzt ein BMW 318d geworden, den ich direkt über die BMW-Bank für 24/36 Monate (kann ich mir aussuchen, ändert nicht die Rate) zu 10.000km p. a. lease. Nähere Details zum Fahrzeug gibt's HIER. Listenpreis des Fahrzeugs beträgt 40.500€ + geschenkte Winterreifen (kann ich nach dem Leasing behalten). Leasingrate beträgt 299€. Mit Vollkasko und Steuer kostet mich das Fahrzeug im Monat ca. 380€, macht im Jahr 4560€. Pro Kilometer sind das Kosten von 45 Cent ohne Sprit. Je nach Fahrleistung kommen zu diesen 45 Cent 4-8 Cent Spritkosten hinzu, sodass ich Kilometerkosten von 49-53 Cent haben werde. Finde ich für ein Neufahrzeug absolut akzeptabel und vor allem viel viel günstiger als bei Sixt. Als etwas autoverrückt zahle ich das gerne und wenn ich wollte, könnte ich mir das Auto auch 2x in die Garage stellen (wäre dann am Monatsende aber nicht mehr flüssig). Man gönnt sich ja sonst nix 😉

Was die Reperaturkosten von einem Fahrzeug mit einer Fahrleistung von 300.000km anbelangt. Naja, ich kann ein Lied von singen, weil mein aktuelles Fahrzeug 200.000km auf der Uhr hat. Bei 300.000km wären das 2x Zahnriemen (+ Wasserpumpe), 3x Sommer+ Winterreifen, 2-3x Bremsen, Stoßdämpfer, ausgeschlagene Teile an den Achsen, ein paar Radlager, wahrscheinlich 1x Auspuff + 1x Kupplung, 1-3 Batterien (je nachdem ob Lang- oder Kurzstrecke) und haufenweise Kleinkram wie Birnen für die Scheinwerfer, Wischblätter, etc. pp. - das kostet einiges 🙄

Egal wie man es dreht und wendet - Autofahren ist teuer und ein Luxus...

Mahlzeit,

Reifenkosten habe ich, ja. Aber nur einmalig die Anschaffung von Winterreifen. Und bei keinem meiner Autos musste ich bislang die Bremsen wechseln.

Und wenn Du mit so wenig Reparaturen auskommst scheinst Du Glück zu haben. Alle Autos in meiner Familie und von Bekannten verursachen erheblich mehr Kosten als Du schreibst. Das fängt bei Batterien an und hört bei KAT oder dem Partikelfilter bei Dieseln (bei Ford ist der wohl bei 120 TKM fällig) auf.

Ich kann sagen, dass ich bis ein Auto drei Jahre alt ist keine Verschleissreparaturen habe. Jedenfalls nicht bei Ford. Die Teile dort scheinen sowiso langlebiger ausgelegt zu sein als bei anderen Herstellern.

Aber mann kann sich die eine oder die andere Seite schön rechnen!

Gruß
Jörg

Zitat:

Original geschrieben von Karl Nickel


Als etwas autoverrückt zahle ich das gerne und wenn ich wollte, könnte ich mir das Auto auch 2x in die Garage stellen (wäre dann am Monatsende aber nicht mehr flüssig). Man gönnt sich ja sonst nix 😉

Jedem das Seine, aber mir persönlich wären 300€ mtl. Überschuss viel zu wenig. Oder sind da schon Lebensmittel/Essen/Ausgehen/Freizeit drin? Wird auch schon was angelegt und fürs Alter vorgesorgt? Wenn nein, dann sind 300€ verdammt wenig.

Zitat:

Original geschrieben von foc_joe


Mahlzeit,

Reifenkosten habe ich, ja. Aber nur einmalig die Anschaffung von Winterreifen. Und bei keinem meiner Autos musste ich bislang die Bremsen wechseln.

Und wenn Du mit so wenig Reparaturen auskommst scheinst Du Glück zu haben. Alle Autos in meiner Familie und von Bekannten verursachen erheblich mehr Kosten als Du schreibst. Das fängt bei Batterien an und hört bei KAT oder dem Partikelfilter bei Dieseln (bei Ford ist der wohl bei 120 TKM fällig) auf.

Ich kann sagen, dass ich bis ein Auto drei Jahre alt ist keine Verschleissreparaturen habe. Jedenfalls nicht bei Ford. Die Teile dort scheinen sowiso langlebiger ausgelegt zu sein als bei anderen Herstellern.

Aber mann kann sich die eine oder die andere Seite schön rechnen!

Gruß
Jörg

Eine Batterie nach 8 Jahren für 50 € hatte ich glatt vergessen....

Was man aber nicht unbedingt außer acht lassen sollte, ist die Elektronik moderner Autos. Die wird nämlich immer aufwendiger und später ist die Fehlersuche nur schwierig und kaum möglich.
Das war für mich einer der Hauptgründe auf einen Neuwagen zu wechseln, klar da passiert das auch, aber dort greift dann die Garantie. Ich habe bei meinem alten Gebrauchten 1900€ insgesamt ausgegeben (1200€ allein für die Fehlersuchzeit) und letztlich konnte der Elektrikfehler nicht behoben werden und als die in der Werkstatt auch noch auf die Idee kamen die komplette Motoransteuerung auszutauschen, blaste ich alles ab und entschied mich den alten A4 abzuwracken.
Wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass der grad irgendwo in Afrika weiter fährt 😉

Da die Hersteller das Ganze dann noch so angehen, dass die Elektronik neuer Fzge nur von Vertragswerkstätten repariert werden kann, wird es richtig teuer. Und aus eigener Erfahrung als Ingenieur kann ich sagen, dass Fehler in der Elektronik die unglaublichsten Auswirkungen haben können, so dass man aus dem Effekt gar nicht direkt auf die Ursache stoßen kann.
Bei meinem Audi hatte zb. das ABS den Fehler der Zündaussetzer drin, obwohl laut MSTG keine Fehler anlagen 😰. Das wurde dann immer witziger, denn zunächst gingen wir von einer Tempabhängigkeit ab (trat bei Kälte auf), das stimmte dann aber nicht. Letztlich kam bei vielen Probefahrten heraus, dass es gewissen Verzögerungen bzw. Neigungen des Fzgs auftrat (schnelles Anfahren/starkes Bremsen/zügige Kurvenfahrt) -> ergo ein Kontaktproblem, doch die Frage ist wo? Einfach mal auf gut Glück wollte ich die auch ned das Motorsteuerkabel durchpiepsen lassen. Ein neues wäre bei dem Auto unbezahlbar, da handgefertigt.
-> der größte Mist war aber, dass immer dann wenn die Werkstatt die Fehlersuche intensiv betreiben wollte, der Fehler weg war 🙄

Solche Fälle wird es in Zukunft sicher vermehrt geben, manche Autos haben solche Fehler teilweise schon im Neuzustand.

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