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Premium-Radnaben..?

BMW 3er F31
Themenstarteram 22. März 2014 um 19:23

Hallo,

beim Wechsel auf Sommerreifen staunte ich nicht schlecht, was ich da vorgefunden habe. An der Vorderachse war's ja noch OK, aber die Räder der Hinterachse waren derart durch Rost an der Nabe festgefressen (s. Foto), dass ich sie mittels eines Gummihammers lösen musste. Das letzte Mal, dass ich das machen musste, war irgendwann in den frühen 90ern an einem alten Ford...

Das Fahrzeug ist EZ 10/13 und hat 5.000 km gelaufen. Ich habe nun alles mit einer Drahtbürste gereinigt und den Nabenrand nach alter Väter Sitte mit Plastilube (statt Kupferpaste) eingeschmiert. Ich hoffe, dass beim nächsten Mal der Gummihammer im Keller bleiben kann..... Meines Erachtens darf ein BMW so nicht nach 5.000 km aussehen. Das hätte Fiat nicht schlechter machen können...

Radnabe
Beste Antwort im Thema
Themenstarteram 22. März 2014 um 19:23

Hallo,

beim Wechsel auf Sommerreifen staunte ich nicht schlecht, was ich da vorgefunden habe. An der Vorderachse war's ja noch OK, aber die Räder der Hinterachse waren derart durch Rost an der Nabe festgefressen (s. Foto), dass ich sie mittels eines Gummihammers lösen musste. Das letzte Mal, dass ich das machen musste, war irgendwann in den frühen 90ern an einem alten Ford...

Das Fahrzeug ist EZ 10/13 und hat 5.000 km gelaufen. Ich habe nun alles mit einer Drahtbürste gereinigt und den Nabenrand nach alter Väter Sitte mit Plastilube (statt Kupferpaste) eingeschmiert. Ich hoffe, dass beim nächsten Mal der Gummihammer im Keller bleiben kann..... Meines Erachtens darf ein BMW so nicht nach 5.000 km aussehen. Das hätte Fiat nicht schlechter machen können...

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Aus welchem Baujahr ist das Fahrzeug und wie lange hat es auf Halde gestanden?

War bei mir auch nach rund 6 Mon nach EZ!

Der :): Bekannt, aber ist leider so!

Ist schon lange bekannt, leider Rost

Angesichts der Häufigkeit erstaunt mich die relative hohe Akzeptanz dieses Mangels in dieser Fahrzeugklasse. Ist denn die Kompensation in einem für die breite Masse akzeptablen Bereich?

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Angesichts der Häufigkeit erstaunt mich die relative hohe Akzeptanz dieses Mangels in dieser Fahrzeugklasse. Ist denn die Kompensation in einem für die breite Masse akzeptablen Bereich?

Wie meinst Du das?

Ist doch "Stand der Technik", übrigens bei allen Herstellern :p Ich habe mich informiert und Modelle anderer Hersteller begutachtet: Ergebnis ist, dass Mercedes, Audi usw. das gleiche Problem haben. Man kann Glück haben und hat ein Fahrzeug, bei dem dieses Problem nicht besteht, die Wahrscheinlichkeit ist aber nicht so hoch und von vielen äußeren Faktoren abhängig (Waschstraßen, Felgenreiniger, Zulieferer usw.).

Dieses Problem, und für mich persönlich ist es definitiv ein Mangel, besteht über alle Hersteller und Fahrzeugklassen hinweg, nur mal genau hinschauen.

Eine Zunahme dieses Phänomens hat mit Sicherheit auch damit zu tun, dass die Hersteller die Gesamtmengen an korrosionsschützenden Legierungen laut EU-Vorgabe (Recycling) drastisch reduzieren mussten.

Das führt dann zu solch unschönen optischen Mängeln. Ein technischer Mangel liegt hier nicht vor, das ist juristisch eindeutig, leider.

Wenig Aufwand und Kosten würde eine kurze Behandlung mit Zink- oder Aluminiumspray machen, aber dies ist den "Premiumherstellern" wohl zu teuer :mad: Und der Massenanteil der Fahrzeuge befindet sich wohl im Leasing, dort interessiert so etwas leider niemanden denke ich ;)

Zitat:

Original geschrieben von kaso78

Zitat:

Original geschrieben von Drahkke

Angesichts der Häufigkeit erstaunt mich die relative hohe Akzeptanz dieses Mangels in dieser Fahrzeugklasse. Ist denn die Kompensation in einem für die breite Masse akzeptablen Bereich?

Wie meinst Du das?

Bieten die Teile andere Vorzüge, die sie gegenüber den gleich schnell rostenden Teilen von Nicht-Premium-Herstellern hervorheben?

Die Bremsscheibentöpfe sind aus Stahl und der rostet halt. Scheibe und Nabe sind aus Kostengründen eine Einheit und aus dem gleichen Material, einem Premiumfahrzeug angemessen wären zwei verschiedene Materialien gewesen, was natürlich auch etwas teuer gewesen wäre.

Sieht natürlich ganz toll aus, besonders bei etwas filigraneren Felgen. Mein Freundlicher hat jetzt beim Räderwechsel kostenlos Zinkspray draufgemacht, sieht im Moment wieder ganz gut aus und hält mit etwas Glück bis zum nächsten Räderwechsel zum Winter.

Zitat:

Original geschrieben von Hessi-James

Hallo,

beim Wechsel auf Sommerreifen staunte ich nicht schlecht, was ich da vorgefunden habe. An der Vorderachse war's ja noch OK, aber die Räder der Hinterachse waren derart durch Rost an der Nabe festgefressen (s. Foto), dass ich sie mittels eines Gummihammers lösen musste. Das letzte Mal, dass ich das machen musste, war irgendwann in den frühen 90ern an einem alten Ford...

Das Fahrzeug ist EZ 10/13 und hat 5.000 km gelaufen. Ich habe nun alles mit einer Drahtbürste gereinigt und den Nabenrand nach alter Väter Sitte mit Plastilube (statt Kupferpaste) eingeschmiert. Ich hoffe, dass beim nächsten Mal der Gummihammer im Keller bleiben kann..... Meines Erachtens darf ein BMW so nicht nach 5.000 km aussehen. Das hätte Fiat nicht schlechter machen können...

Das ist ein vieldiskutiertes Thema. Dies ist i.d.R. Flugrost, der von außen kommt. D.h. es sind Metallpartikel, die sich wohl beim bremsen lösen, auf die Radnabe setzen und rosten, zumal bei dir ja wirklich nur die Stellen betroffen sind, wo die Partikel nicht mehr "weg" konnten. Bei anderen ist die gesamte Fläche betroffen. Die gängige Behandlung ist Zinkspray, nicht Kupferpaste.

Ich kann das Wort, die Ausrede "Flugrost" nicht mehr hören!

Für mich ist das ganz stinknormaler, schnöder, ekeliger Rost !

Bremspartikel fliegen doch durch die Fliehkraft eher nach außen weg und kommen z.B. nie zur Achsmitte ...

Kommt wahrscheinlich daher, weil die Stahlsorte/Reibfläche der Bremsscheibe so eine leicht rostende Legierung sein muß.

Und man sich eine bessere/weitergehende Behandlung (verchromen ?) spart.

Ich frage mich nur, ob es was bringt, wenn ich da bei meinem nagelneuen Auto mal mit einer hitzefesten Farbe (800°) draufsprühe (natürlich nicht auf die Reibfläche) :confused:

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Ich frage mich nur, ob es was bringt, wenn ich da bei meinem nagelneuen Auto mal mit einer hitzefesten Farbe (800°) draufsprühe (natürlich nicht auf die Reibfläche) :confused:

Ne, nimm echt besser Zink-Spray oder besser noch Zink-Alu-Spray. Das brems sich von der Scheibe schnell runter und man hat alles versiegelt bis auf die Reibfläche, das hält ca. 1 Jahr, also locker bis zum nächsten Räderwechsel - siehe Bild.

2013-10-14-bmw-328i-limousine-einbau-designhaltefedern-bremsen-4

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Ich kann das Wort, die Ausrede "Flugrost" nicht mehr hören!

Für mich ist das ganz stinknormaler, schnöder, ekeliger Rost !

Bremspartikel fliegen doch durch die Fliehkraft eher nach außen weg und kommen z.B. nie zur Achsmitte ...

Glaub halt einfach mal was, Rambello! Das einzige, was Du kennst, sind immer nur die Bilder, wenn das Zeug da ist. Aber ich kann Dir versichern, dass ich die Radnaben schon einige Fahrzeuge lang beobachte und es ist definitiv nicht so, dass die Radnabe langsam vor sich hinrostet, sondern sie ist monatelang in besten Zustand und dann ist das Zeug quasi "über Nacht" da. Das kann ja nicht der Fall sein, wenn die Radnabe selbst rostet. Und ich finde in dem Bild sieht man es doch auch sehr gut: warum sollte sich der Rost der Radnabe genau auf den Bereich beschränken, der hier zu sehen ist?

Für mich sieht es in dem Bild so aus, dass der Teil mit Flugrost übersäht ist, wo die Partikel nicht "weg" konnten.

Zitat:

Ich frage mich nur, ob es was bringt, wenn ich da bei meinem nagelneuen Auto mal mit einer hitzefesten Farbe (800°) draufsprühe (natürlich nicht auf die Reibfläche) :confused:

Und damit man mit der Maßnahme nicht im blinden rumstochert, ist es wichtig zu wissen, was genau passiert. Meiner festen Überzeugung nach musst Du nicht mit Farbe dafür sorgen, dass die Nabe nicht rostet, sondern Du brauchst eine Schutzschicht, wo sich Partikel möglichst nicht festsetzen können.

Themenstarteram 23. März 2014 um 9:54

Zitat:

Original geschrieben von kaso78

Ist schon lange bekannt, leider Rost

Danke für den Hinweis auf Deinen Thread, den ich mit Interesse gelesen habe. Die Behandlung mit Zink-Spray finde ich gut und ich überlege, das auch zu machen. Hast du schon Erfahrungen, wie lange es hält? Wirklich nur - wie weiter unten geschrieben - eine Saison? D. h., man müsste diese Prozedur jedes Frühjahr wiederholen...

Das Ganze lässt mich doch am Premium-Anspruch etwas zweifeln... Aber wie ich nun im 5er Forum gelesen habe, ist es wohl ein baureihenübergreifendes Problem bei BMW.

Also es hält vielleicht auch 2 Saisons. Kommt immer darauf an, wie viel Felgenreiniger und äußere Umwelteinflüsse (z.B. viel Salz im Winter) man hat.

Ich sprühe beim Radwechsel einmal ganz kurz und vor allem relativ dünn ein (max. 2 Schichten - über Kreuz) und montiere die Räder 10 Minuten später drauf. Klappt prima. Mach ich bei meinem E36 Bj92 schon seit 5-6 Jahren so.

Die Fläche wo die Felge aufliegt sollte man natürlich immer beim Radwechsel vor dem erneuten Beschichten mit der Drahtbürste oder besser noch mit einem Schmirgelflies reinigen, damit die Lackschicht nicht unerwünscht dick wird und man somit ne Unwucht am Rad im ungünstigsten Fall bekommt.

Zitat:

Original geschrieben von Rambello

Kommt wahrscheinlich daher, weil die Stahlsorte/Reibfläche der Bremsscheibe so eine leicht rostende Legierung sein muß.

Das stimmt so nicht, es gibt auch Rostfreie siehe Motorrad, selbst Biligmodelle haben da Rostfreie, ich schätze aber das ist ein Kosten/Nutzen Problem;)

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