Porsche leisten ?

Porsche

Hi,

ich weiß darüber spricht man nicht aber darf ich fragen als was Ihr arbeitet und was man im Jahr verdient, das Ihr euch ein Porsche leisten könnt.

Versteht mich nicht falsch, ich bin vor dem Abi und würde gerne wißen in welche Richtung ich mich bewegen muss um mir auch einen leisten zu können.

Vielen Dank wenn irgentwelche resonanz gibt

Chris

694 Antworten

Zitat:

Original geschrieben von Bayern-Porsche


Jetzt muss ich hier mal eine Lanze für das "ach so verteufelte" Leasing brechen.

Leasing kann durchaus eine lohnende Geschichte sein, denn:

1.) Ich binde kein Kapital, das ich kurzfristig in der Firma brauchen könnte.
2.) Sind die Leasingraten voll steuerlich absetzbar, ich muss das Auto nicht linear über die Jahre abschreiben.
3.) Ich habe die Möglichkeit, sog. Voll-Service-Leasing zu beanspruchen, d.h. keine unberechenbaren Kosten.
4.) Geht es der Firma gut, wird der Wagen "hoch" abgeleast, nach drei Jahren Privat rausgekauft und dann mit Gewinn Privat verkauft. Alles ganz legal.

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass mein Steuerberater geraten hat, zu leasen und nicht zu kaufen 😉

Und ob es glücklich ist, ein Auto bar zu kaufen? Vielleicht ist ja nur der Steuerberater schlecht 😁

Und wie DIG sagt, ohne gute Bonität bekommst Du heute auch kein 100 Teuro Auto geleast. Ist halt wie bei allen Banken/Versicherungen!!

Gruß
Konni

Nunja, verteufelt habe ich das Leasing eigentlich nicht (falls Du Dich darauf bezogen hast!), es war mehr die Kurzform von dem was Du geschrieben hast ohne jegliche Wertung!

Natürlich würde ich es auch so machen, wäre ich z.B. selbstständig o.ä.
Allerdings ist es halt mal wieder so ein kleines Schlupfloch für Besserverdienente. Qausi das berühmte "Sich-arm-rechnen" um möglichst wenig Steuern zu bezahlen.

Hi Konni !

Ad Person Konni:
Habe Deinen Post bloß 'rausgegriffen, weil er so schön
im Listformat 'rüberkam und ich dementsprechend
wenig bearbeiten musste. 😉

Wollte DEINE Bonität, die mich im Übrigen rein GAR
nicht interessiert, nicht anzweifeln. Also, obersten
Hemdknopf wieder zumachen, OK ?

Aber stimmst Du mir nicht zu, daß ein KAUF des PKW
bei entspr. vorhandenem EK durchaus möglich wäre ?

Und wenn ich, um bei Deiner Branche zu bleiben, davon
ausgehe, daß Du von Zeit zu Zeit gezwungen bist, auch
mal das ein oder andere (oder gar mehrere!)
Okkasionsgrundstück für längere Zeit (sprich bis zur
Baureife) vorzuhalten, sind doch Kaufpreise für einen
P allemal "'drin". Wenn Du das nicht WILLST, ist es
natürlich ein "anderer Schuh" und Deine Einstellung.

Ad Kreditprüfung:
Das mit den Auskunfteien kam falsch an: Eben WEIL
man darauf nichts geben kann, habe ich sie angeführt.
Bitte noch einmal lesen.

Ad BP: Wahrscheinlich hast Du da bisher Glück gehabt.
Ich kann Dir versichern, daß gerade die Leasingverträge
bzw. deren Abläufe und nachfolgende Veräusserungen
in letzter Zeit weitaus genauer unter die Lupe genommen
werden, da Gestaltungsmissbrauch sehr nahe liegt.

So, jetzt muss ich noch arbeiten. Irgendwie lenkt MT ab...

Schönen Abend noch allesamt !

Gruss

Da ja nicht jeder einer relative Großfirma hat ist für so kleine
Firmen wie unsere das Leasing die einzige vernünftige
Finanzierung.

Da wir auf Grund der Bilanz kein Problem mit der Bank haben
unser Geld aber in Ware gebunden ist wäre eine andere finanzierungsform außer Leasing nicht möglich.

Ich hab auch kein Problem zuzugeben das ich zwar mit
der Leasingrate kein "Problem" habe aber bei Bar
Finanzierung auf den Porsche verzichten müßte.

Außerdem läßt sich mit einen sehr tiefen Restwert dann
auch privat noch ein "Körbchen Geld" verdienen.

Gruß Trapos

Die ganzen Finanz dinge sind mir zu hoch, können wir bitte zurück zu den Zügen? 😁

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Das Thread heißt Porsche leisten!
Daher ist die Finanzierung sicher ein Thema!

Rick 1

@andyTHL
eigentlich ist es ganz einfach: einen porsche kannst du dir leisten, wenn du deine frau überzeugen kannst, dass die paar euros, die ende monat übrig bleiben, besser in ein porsche leasing, als in gucci-handtaschen investiert sind...

Jo, leider gibts bei uns bis jetzt keine Gucci Taschen.
Aber jetzt weiss ich schonmal wann ich mich auf den Porsche einstellen kann, also immer schön die Frau beobachten,😎

ja am besten hat man eine frau die auch ein wenig auto interessiert ist!
wenn sie "nein" sagt ist nix mit auto egal wieviel knete man hat!!! 🙂
meine mutter steht leider auf diese knutschkugel von new beetle cabriolet! aber für sie hat es was gutes sonst hätte ich ihr schon längst den golf vor die tür gestellt!

Zitat:

Original geschrieben von Bayern-Porsche


Jetzt muss ich hier mal eine Lanze für das "ach so verteufelte" Leasing brechen.

Leasing kann durchaus eine lohnende Geschichte sein, denn:

1.) Ich binde kein Kapital, das ich kurzfristig in der Firma brauchen könnte.
2.) Sind die Leasingraten voll steuerlich absetzbar, ich muss das Auto nicht linear über die Jahre abschreiben.
3.) Ich habe die Möglichkeit, sog. Voll-Service-Leasing zu beanspruchen, d.h. keine unberechenbaren Kosten.
4.) Geht es der Firma gut, wird der Wagen "hoch" abgeleast, nach drei Jahren Privat rausgekauft und dann mit Gewinn Privat verkauft. Alles ganz legal.

Schlussendlich kann ich nur sagen, dass mein Steuerberater geraten hat, zu leasen und nicht zu kaufen 😉

Und ob es glücklich ist, ein Auto bar zu kaufen? Vielleicht ist ja nur der Steuerberater schlecht 😁

Und wie DIG sagt, ohne gute Bonität bekommst Du heute auch kein 100 Teuro Auto geleast. Ist halt wie bei allen Banken/Versicherungen!!

Gruß
Konni

1.) OK, verstehe ich.

2.) Verstehe ich nicht so ganz: Wenn ich lease, dann bedeutet das doch, dass ich GELD AUSGEBE, das heißt, ich VERBRAUCHE den Gewinn! Klar zahle ich dann auch weniger Steuern, aber WEG ist das Geld dennoch! Dass ich dafür einen schönen Wagen fahre, BRINGT ABER DEM UNTERNEHMEN NICHTS.

3.) Verstehe ich, allerdings haben Neuwagen eine Garantie, Abwicklung bei Leasing aber einfacher und daher zeitsparender.

4.) Genau dieses Geld fehlt dann, wenn es der Firma schlecht geht. Dafür ist der Chef dann ein dickes Auto gefahren.

=> Gut, kann man als Teil seines Lohnes betrachten, ist aber nicht da Beste für´s Unternehmen, da es Leasingrate UND Wertverlust tragen muss.

mfg

hee?
und was ist mit leuten die das auto geschäftlich brauchen?
also die verkäufer oder geschäftsführer die mit dem wagen jährlich 70000 km fahren?
das tut der firma eher gut als schlecht! bringt nämlich umsatz! 🙂

#schroederweg

"Aber dafür ist der Chef ein dickes Auto gefahren"!

Das ist doch eine etwas zu einfache betrachtung der Dinge.
Es ist klar das jeder Unternehmer selbst Entscheiden muß
ob er sich einen Porsche leisten kann oder nicht.

Weil andersrum wäre es ja für so Kleinfirmen (sage mal bis zu
15 Mitarbeitern) am bestern der Chef fährt Polo geht Mittag zum Chinesen um 5,50 Essen und einmal im Jahr auf
nach Tunesien über Restplatzbörse zu 500 Euro.

Und läßt das maximum am Gewinn in Unternehmen.
Obwohl es dann schon irgendwie komisch Aussieht wenn am Chef Parkplatz der Polo steht und der Filialleiter mit A4
antanzt.

Außerdem ist es zuminderst in Österreich so das über 40.000
Euro oder anteilige Leasingrate alles sowieso eine Privatentnahme ist und nicht als Geschäftsausgabe gilt.
Auch die Vorsteuer gilt nicht in Österreich bei PKW Kosten.

Daher wäre es Wahnsinn in Österreich bei einer Einzelfirma
einen Porsche zu Leasen wenn man nicht mindestens
20.000,- Euro Gewinn macht im Jahr.

Weil negatives Eigenkapital Basel2 sehen die Banken nicht gerne.

Gruß Trapos

Hier kann man ja noch wirklich was lernen 😁

Nur weiter so... 😉

Gruß Tuscan

um dem fred hier mal eine andere richtung zu geben...

bei manchen beiträgen liest es sich das der kauf eines P`s
dem einer 3 mio villa gleichkommt. fakt ist - sofern man
nicht unbedingt die P super modelle haben will herrschen
preise vor die zum teil durchaus auf dem gleichen niveau
eines gängigen mittelklassewagens liegen wie zum bsp
eines gut ausgetatteten 5ers, E`s, ML`s, X5, A6 etc. etc.

und wenn da noch 10K differenz sein sollten sind diese
sicherlich auch irgendwie abzudecken. also, sooo eklusiv
ist P fahren schon lange nicht mehr - wenn man sich im
strassenbild umsieht gibt es eine MENGE leute die mit P´s
herumfahren könnten, es auf grund von sachzwängen oder
der persönlichen einstellung nicht tuen. es gibt da also nix
zu vergöttern da P fahren/kaufen mehr einstellungs- wie
geldfrage ist. das obige gilt für neue, bzw. relativ neue P´s,
bei gebrauchten trifft es erst recht zu nach dem motto audi tt
oder 996 carrera...

Dig555 :

Grundsätzlich hast du recht, allerdings : Wenn ich einen Porsche fahren will, muß ich unbedingt noch einen alltagstauglichen Wagen haben, und das soll dann ja meistens auch nicht gerade ein Opel Astra Kombi sein. Nimmt man also einen jungen gebrauchten 997 her, zahlt man 70k für den Porsche und nochmal 40k für das Alltagsauto nur für die Anschaffung, das widerum ist für mich zumindest eine ganze Menge Holz nur zum Autofahren.

Dass man auch dafür kein Multimillionär sein muß, ist klar, aber es hängt immer sehr stark von den eigenen Prioritäten ab. Für die meisten Menschen dürften auch 110k EUR schon eine Summe sein, die weit ausserhalb ihrer finanziellen Möglichkeiten liegen. Auf dem Papier dürften wir wohl mehrfache Vermögensmillionäre sein, wenn man die paar Immobilien und Rücklagen für das Alter zusammenzählt (sind ja nun auch nicht mehr die Jüngsten). Und was wird auf dem Dorf doch immer getuschelt, wie unermesslich reich wir doch angeblich sein sollen. Aber einfach mal so 100.000 EUR für ein Auto ausgeben ohne dass es schmerzt ? Davon sind wir nach wie vor meilenweit entfernt, und da kommt dann eben die Frage der Prioritäten ins Spiel, die jeder für sich selbst entscheiden muß.

Für mich ist ein 911 ein Luxus. Genauso wie es ein gut sortierter Weinkeller oder eine Patek ist. Auch wenn ich gerne guten Wein trinke, fülle ich meinen Keller auch nur dann mit einer Vielzahl an wertvollen Weinen, wenn ich das Geld über habe. Und ähnlich sieht es bei mir mit dem Porsche aus.

Trapos :

Zitat:

Weil andersrum wäre es ja für so Kleinfirmen (sage mal bis zu
15 Mitarbeitern) am bestern der Chef fährt Polo geht Mittag zum Chinesen um 5,50 Essen und einmal im Jahr auf
nach Tunesien über Restplatzbörse zu 500 Euro.

Das hat ja nun gar nichts mit der Firmengröße zu tun. Nimm als ein Extrembeispiel Berkshire Hathaway, ziemlich genau 16 Mitarbeiter und ein Unternehmenswert von mehr als 100 Mrd. €. Auf der anderen Seite kenne ich Leute, die 200 Mann beschäftigen und rätseln, wovon sie sich ihr schon recht mageres Geschäftsführergehalt zahlen sollen.

Davon aber abgesehen : Wenn es der Firma finanziell nicht gut geht, dann muß der Chef nunmal Polo fahren, ob er jetzt Chef ist oder nicht. Die Erkenntnis, dass Geld erstmal verdient werden muß, bevor es ausgegeben werden kann, hat sich nur bei vielen kleineren Unternehmern leider nicht ganz durchgesetzt. Extrembeispiel : Einer unserer Mieter hat sich gerade einen neuen A6 als Dienstwagen vor die Tür gestellt und kann seine Miete nie pünktlich bezahlen. Andere Mieter haben wir gerade loswerden müssen, weil sie sehr unregelmäßig die Miete gezahlt haben, aber trotzdem nie selbst im Geschäft standen, sondern sich dafür eben ein paar Angestellte geleistet haben. Die Frau des Hauses mußte sich schließlich um ihr Pferd kümmern, da kann sie doch nicht auch noch arbeiten, das geht nun wirklich nicht.

Das von dir beschriebene Szenario erinnert mich so ein bißchen an unsere Anfänge, mit ein paar Abweichungen in den ersten fünf Jahren, auch wenn wir deutlich mehr als 15 Angestellte hatten :
- Es gab noch keinen Polo, wir fuhren Käfer.
- Chinesisches Essen war noch nicht in.
- Wir konnten es uns beileibe nicht leisten, jeden Tag 5,50 für ein Mittagessen auszugeben.
- Urlaub ?

Zitat:

Obwohl es dann schon irgendwie komisch Aussieht wenn am Chef Parkplatz der Polo steht und der Filialleiter mit A4
antanzt.

Haben einen ähnlichen Fall in der Familie, wenn auch nicht ganz so extrem. Der Chef und Firmengründer fährt einen etwa 15 Jahre alten gammeligen Mercedes, seine Geschäftsführer den neuen A6 oder E-Klasse. Wenn man alle in einem Raum sitzen hat, merkt man aber trotzdem sehr schnell, wer das Sagen hat. 🙂

Hallo nerdbitch!

Bei meinen Beispiel gehe ich natürlich von einer gut gehenden
Einzelfirma aus die auch einen entsprechenden Gewinn
erwirtschaftet.
Meinte damit nur das es zu einfach ist sollte die Firma irgendwann doch Verluste machen zu sagen wäre der Chef nicht Jahrelang Porsche gefahren hätte er jezt mehr Reserven auf der Kante.
Meistens ist es halt so bei diesen Kleinfirmen das man als Chef voll"drinnen hängt" und von drei Wochen Urlaub (in einen) nur Träumen kann. Daher leistet man sich wenn Autofan den Luxus eines Gefährtes wie Porsche da ja das
auch bei weniger Freizeit genossen werden kann.
Wenn man natürlich nicht mal die Miete zahlen kann hat man auch in Audi oder Porsche nichts verloren.

Und wenn ein Auto für einen eigentlich nur den Zweck erfüllt
von A nach B zu kommen, macht es auch ein 15 Jahre altes Auto. Je nach Prioritäten. (Vielleicht sind dafür die Perserteppich im Haus)

Gruß Trapos

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