Petition gegen die Deutsche Umwelthilfe (DUH)

Mercedes GLC X253

Wer es noch nicht mitbekommen hat - es läuft zurzeit eine Online-Petition gegen die DUH. Man möchte dabei erzielen, dass die Gemeinnützigkeit dieses Abmahnvereins gekippt wird.
Da ist der Bundestag evtl. der falsche Ansprechpartner - die Petition erregt aber sehr wohl Aufmerksamkeit - Aufmerksamkeit, die die Spinner der DUH sicher auch nicht wollen. Wer noch nicht unterzeichnet hat - hier der link:
https://www.openpetition.de/.../...-der-deutschen-umwelt-hilfe-duh?...

Beste Antwort im Thema

Wer es noch nicht mitbekommen hat - es läuft zurzeit eine Online-Petition gegen die DUH. Man möchte dabei erzielen, dass die Gemeinnützigkeit dieses Abmahnvereins gekippt wird.
Da ist der Bundestag evtl. der falsche Ansprechpartner - die Petition erregt aber sehr wohl Aufmerksamkeit - Aufmerksamkeit, die die Spinner der DUH sicher auch nicht wollen. Wer noch nicht unterzeichnet hat - hier der link:
https://www.openpetition.de/.../...-der-deutschen-umwelt-hilfe-duh?...

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Zitat:

@Protectar schrieb am 18. Januar 2019 um 13:31:24 Uhr:


Der DUH Antrag ist eingegangen u. nun heißt es zusammengefasst :
„Die Verkehrskommission der Bundesregierung erwägt für den Klimaschutz nochmals höhere Steuern auf Benzin u. Diesel, ein Tempolimit auf Autobahnen sowie eine verpflichtende Quote für Elektroautos.“

Zusammen mit weiteren Instrumenten könnte damit angeblich der CO2-Ausstoß des Verkehrs bis 2030 fast um die Hälfte gesenkt werden

ist das die Zusammenfassung (d.h. Interpretation) der DUH oder der Regierung?

Zitat:

@Graver800 schrieb am 18. Januar 2019 um 21:52:20 Uhr:



Zitat:

@Protectar schrieb am 18. Januar 2019 um 13:31:24 Uhr:


Der DUH Antrag ist eingegangen u. nun heißt es zusammengefasst :
„Die Verkehrskommission der Bundesregierung erwägt für den Klimaschutz nochmals höhere Steuern auf Benzin u. Diesel, ein Tempolimit auf Autobahnen sowie eine verpflichtende Quote für Elektroautos.“

Zusammen mit weiteren Instrumenten könnte damit angeblich der CO2-Ausstoß des Verkehrs bis 2030 fast um die Hälfte gesenkt werden

ist das die Zusammenfassung (d.h. Interpretation) der DUH oder der Regierung?

Das war das gestrige Statement der Regierungskommission

na bravo :-(

danke für die Klarstellung!

Das Positive, das ich im Statement sehe ist das "Erwägen" noch nicht final festgelegt bedeutet.
Das Negative, das ich im Statement lese ist, das mir alle drei Inhalte nicht gefallen, weder das Tempolimit, noch die erneute Steuererhöhung, noch die E-Auto Quote.

Bei letzterem können die Deutschen Auto Hersteller eh nicht ohne eine selbst erschaffene E-Auto Quote die CO2 Vorgaben der EU bis 2030 erreichen. Selbst mit der Quote, wird es voraussichtlich nicht zu schaffen sein.
Bisher ist in der EU festgelegt, dass Neuwagen im Flottendurchschnitt im Jahr 2021, nicht mehr als 95g CO2/km ausstoßen sollen. Von dieser Basis aus sollen dann im Schnitt nochmals 37,5% weniger CO2/km bis 2030 erlaubt sein.

Trotz wachsendem Angebot an E-Autos in Deutschland (für die vermeidlich bessere Umwelt), vom preiswerten E-UP u. E-Smart oder Nissan Leaf, über E-Golf u. i3 bis rauf zum EQC u. Tesla, stagniert die Nachfrage der Deutschen Kunden bei E-Autos weiterhin bei nur winzigen 2%.
Wozu dann z.B. eine E-Auto Quote erzwingen ?
Andersrum, wenn der hohe Anteil E-Autos in den kommenden Jahren umgesetzt wird, braucht man auch kein Tempolimit zu erzwingen, da dann zumindest der Autoanteil schon werksseitig eine durchschnittliche Höchstgeschwindigkeit von nur 120-140km/h fahren kann.

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Zitat:

@Protectar schrieb am 18. Januar 2019 um 22:45:00 Uhr:


Trotz wachsendem Angebot an E-Autos in Deutschland (für die vermeidlich bessere Umwelt), vom preiswerten E-UP u. E-Smart oder Nissan Leaf, über E-Golf u. i3 bis rauf zum EQC u. Tesla, stagniert die Nachfrage der Deutschen Kunden bei E-Autos weiterhin bei nur winzigen 2%.

Der Schein trügt.

Nicht die Nachfrage stagniert, sondern die Lieferkapazitäten. Daraus resultieren dann die langen Lieferzeiten.

Über dieses aktuelle Urteil wird sich die DUH vermtl. auch freuen...

"Daimler muss in drei Fällen Schadenersatz an Käufer seiner Dieselautos zahlen. Dazu verurteilte das Landgericht Stuttgart den Autobauer. Der Grund sind Abschalteinrichtungen bei der Abgasreinigung von Dieselmotoren. Die Kläger erhalten zwischen €25.000 u. €40.000. Das könnte Folgen für weitere entsprechende Klagen gegen Daimler haben.
Demnach stecke in der Entscheidung große Brisanz. Denn das Gericht bewertet sogenannte "Thermofenster" (das Abgassystem wird nur bei bestimmten Temperaturen voll aktiviert) der Daimler-Motoren als Abschalteinrichtung – und damit wären sie unzulässig. So deutlich wie die Stuttgarter Richter hat das noch kein Gericht formuliert."

Weiter unten stand dann noch das:

Daimler: Haben keine Gesetze gebrochen

Bereits im Jahr 2018 entschieden zwei Landgerichte ähnlich. Sie sprachen aber nicht so deutlich von unzulässigen Abschalteinrichtungen wie die Stuttgarter Richter. Noch ist keines der fünf Urteile rechtskräftig, und der Autobauer wird dagegen Berufung einlegen. Der Konzern betont, dass er gegen keine Gesetze verstoßen habe. Die "Thermofenster" würden Schäden am Motor verhindern und seien deshalb notwendig.

Wer wird am Ende der A.... sein??????

Das sage ich ja schon lange die Arschkarte hat der Kunde. In erster Linie der "Barzahler". Ich sage nur Wertverlust beim Wiederverkauf eines Diesels und Mehrkosten dank Dieselupdate..

Selbst wenn Berufung einberufen und stattgegeben würde, kann ich mir nicht vorstellen, dass das Update jemals rückgebaut würde. Viel zu teuer für Daimler. Wertverlust Diesel wird leider so und anders bestehen bleiben.

Zitat:

@Protectar schrieb am 18. Januar 2019 um 22:45:00 Uhr:



... vom preiswerten E-UP

Den Up gibt es für knapp 10-13T Euro. Der eUp kostet knapp 27.000 Euro, also mehr als das Doppelte. So hält man die Nachfrage nach Elektroautos auch gering. Und ja, da fehlt eindeutig die Konkurrenz.

Zitat:

@Protectar schrieb am 18. Januar 2019 um 22:45:00 Uhr:



Trotz wachsendem Angebot an E-Autos in Deutschland (für die vermeidlich bessere Umwelt), vom preiswerten E-UP u. E-Smart oder Nissan Leaf, über E-Golf u. i3 bis rauf zum EQC u. Tesla, stagniert die Nachfrage der Deutschen Kunden ...

Fake News!

Da stagniert gar nichts, sondern wuchs so stark wie noch nie in Deutschland.
Fakten:
Die Deutsche Energie-Agentur (Dena) hat die jüngste Entwicklung alternativer Antriebe analysiert. Die Zahl der Neuzulassungen von Elektro-, Hybrid-, Flüssiggas- und Erdgasantrieben erhöhte sich demnach hierzulande in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 60,8 Prozent.
Die Neuzulassungen rein batterieelektrischer Fahrzeuge stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 46 Prozent.
Hybridfahrzeuge verzeichneten ebenfalls ein hohes Wachstum: Die Neuzulassungen bei Vollhybriden erhöhten sich um 74 Prozent.
Der Anteil neu zugelassener Diesel-Pkw sank in den ersten drei Quartalen 2018 um 20,7 Prozent.

Vergiss bitte mal die Prozentangaben... Beispiel: wenn du in Deutschland bisher nur 2 E-Autos hast u. jetzt ein 3. dazukommt, hast du wahnsinnige 50% Wachstum...ja aber das ist angesichts der E-Auto Diskussion auf dem Niveau weiterhin lächerlich wenig.
Wenn man sich die Zulassungszahlen für 2018 ansieht, haben bezogen auf die Wachstums-Prozentangaben, die Hybride (53%) u. Erdgasantriebe (190%) eine noch höhere Nachfrage als E-Autos.

Warum lächerlich wenig ? Weil ich mich dabei auf die tatsächlichen KBA Zahlen für 2018 beziehe u. die sagen:
Elektro-Pkw (36.062/+43,9 %) konnten einen Anteil von 1,0% ausweisen. Das Bedeutet, ja da ist in der Tat Wachstum, aber auf extrem geringem Niveau, da knapp 44% Wachstum gegenüber dem Vorjahr nur 1% bedeuten.

Und die KBA Zahlen sind keineswegs Fake News, sondern allenfalls deren Interpretation durch verschiedene Presseartikel. Denn alle beziehen sich auf die KBA Zahlen u. geben sogar falsche Zahlen an, wie z.B. die Dena in deinem Artikel einfach mal dem tatsächlichen E-Auto Wachstum, zusätzlich ein paar % addiert.

E-Autos

Das war ja nicht Deine Aussage. Du hast gesagt, dass die Nachfrage der deutschen Kunden stagniert und das ist nicht wahr, sondern falsch.

In Wirklichkeit ist die Nachfrage enorm gewachsen und sie wäre sogar noch weiter gewachsen, wenn die Autos auch lieferbar gewesen wären, was bei vielen nicht der Fall war.
Mein Nachbar musste 10 Monate auf einen E-Golf warten, ein Kollege hätte 1 Jahr auf einen Kona warten müssen und der GLC e war gar nicht lieferbar. Von neuen Modellen wie Tesla M3 oder EQ-C mal ganz abgesehen.

Daher ist es irreführend und falsch zu behaupten, dass es eine stagnierende Nachfrage gegeben hätte.

Zitat:

@holgor2000 schrieb am 19. Januar 2019 um 10:50:56 Uhr:


In Wirklichkeit ist die Nachfrage enorm gewachsen und sie wäre sogar noch weiter gewachsen, wenn die Autos auch lieferbar gewesen wären, was bei vielen nicht der Fall war.

Ok
Dann korrigiere ich Nachfrage in Absatz, das ist vrmtl. zutreffender. (trotz dessen dass mir verschiedene BMW, VW, Audi u. Volvo Autohäuser berichten, dass auch die tatsächliche E-Auto Nachfrage, dennoch unter den Erwartungen ist, speziell angesichts der öffentlichen Diskussion)

Was nutzt Erwartungshaltung wenn dann nicht geliefert werden kann. Konfigurier ein "e" mal individuell und nimm nicht was der Händler im Showroom hat. Ergebnis entweder nicht lieferbar oder monatelange Wartezeiten. Kona eUp i3 was auch immer. Keiner kann liefern.

Die Lieferfähigkeit der Fahrzeuge ist eine Sache,
die Bereitstellung des Energieträgers Strom nochmals eine andere.
Solange es nur ein paar Fahrzeuge gibt, alles kein Problem.
Wenn es aber eine so große Masse werden soll wird es schon schwieriger.
AKWs werden abgeschaltet, Kohlekraftwerke sollen verschwinden.
Die Infrastruktur der Leitungen ist nicht auf die Strommengen in Wohngegenden ausgelegt usw.

Auch der Präsident unserer lieben Nachbarn in Frankreich träumt, bis 2030 nur Elektroautos zuzulassen.
Dabei haben die heute schon Probleme die Stromversorgung aufrecht zu erhalten.

siehe Artikel
https://www.heise.de/.../...sen-Blackout-vorbeigeschrammt-4273544.html

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