OT-Stellung Zahnriemen wieder drauf machen !! Wie??HILFE
Hallo liebe User,
an meinem alten Golf IV 1999 1.4 16V ist Wasserpumpe kaputt gegangen. Da ich allerdings dank Studium kein Geld für ne aufwendige Reperatur habe wollte ich das selber machen (Hab das schonmal gemacht und hat gut geklappt).
Ich bin jetzt soweit, dass ich das Kühlwasser abgelassen und die Wasserpumpe neu eingebaut habe. Nun muss ich die neuen Zahnriemen wieder an ihre ursprüngliche Stelle kriegen. Nun habe ich allerdings etwas angst wegen der Arretierung, dass ich es falsch mache und die Kolben die Ventile fritte machen.
Eigentlich dürfte ja nichts passieren, wenn die Stirnräder auf OT stehen und unten die Kerbe auch auf der entsprechenden 4v oder so steht, oder?
Jetzt mein Problem. Ein Bekannter hatte an den Stirnrädern gedreht (mehr als 360°). Ich hatte dort zwei Bohrer drinne, damit sich die nockenwelle nicht weiter dreht und in OT bleibt.
Was mache ich nun? Kann ich die Stirnräder einfach wieder so drehen, dass die Bohrer durch die entsprehcenden löcher fluchtne oder muss ich en Zylinderkopf abbauen?
Weil ein Bekannter meinte, dass es womöglich zwei OT stellungen geben könne für einlass oder auslass hab nicht genau verstanden was er meinte. Und dann wäre bei der "falschen OT-Stellung" mein Motor hin.
Finde auch nix zu diesem Thema..
Achja und wenn ich die Stirnräder (Wo die beiden Kurbelwellen dran sind) in OT stellung bringe müssen die bohrer dann einfach so fluchten oder dürfen die fluchten und dabei "eingeklemmt sein" also muss ich die ohne mühe rausziehen können?
Beste Antwort im Thema
Was ?...Ich sollte wohl besser aufhören zu saufen, ähmmm.....😉
59 Antworten
Zitat:
Original geschrieben von Goldbaer
Das der "nubbel" abbricht ist nahezu unmöglich. Eher wahscheinlich ist das die Zentralschraube der Kurbelwelle nicht richtig befestigt wurde und somit den "nubbel" beschädigt hat. Die verbindung Riemenscheibe an Zahnrad/Kurbelwelle würde selbst bei fehlenden "nubbel" und korrekt befestigter verschraubung uneingeschränkt halten. also : entweder falsch festgezogen oder "alte" schraube benutzt.
Und ich würde dir auchnicht unbedingt raten weiteres Geld in einer kopfinstandsetzung zu verbrennen da du anscheinend nicht genügend informationen bzw. fachwissen hast. und selbst wenn ... leider sind block und kopf der 16v motoren leider nicht sooo massiv das es nur reicht beschädigte ventile zu erneuern. in den meisten fällen zumindest.
Doch es lag an dem "Nubbel". Ausserdem habe ich jetzt insgesamt etwa 300euro ausgegeben (Billiger als in der Werkstatt)
Der erste Kolben hat zwei Auslassventile beschädigt und krumm geschlagen. Der Kolben hatte aber keinerlei beschädigungen. Ich habe die Ventilschaftdichtungen und die kaputten Ventile erneuert und alle eingeschliffen und was alles dazu gehört.
Das hat zwar alles was länger gedauert, da ich das alleine machen musste und kein Spezialwerkzeug hatte. Vor allem diese kleinen keile wieder auf den Ventilschaft zu kriegen und dabei die federn runterzudrücken man das war was.
Ich habe hier ein Motometer Kompressionsdruckschreiber weiß jemand auch wie man damit die Kompression misst oder ne Anleitung dafür? Ahja und welcher wert der auf diese kärtchen geschrieben wird ist gut?
Auf diesen Karten ist eine Art kartesisches Koordinaten System. Auf der Ordinate sind die Zylinder 1-8 und auf der abszisse Kompression von 10-60Bar. Wieviel Bar sind für den Wagen "okay"?
So jetzt ist alles wieder fachgerecht zusammengebaut und jede schraube mit entsprechenden Drehmoment nach serviceheft festgezogen.
Und voila... der Motor läuft und hört sich besser an als vorher. Und trotz wenig Ahnung hab ich es geschafft. Hätte ichs in die Werkstatt bebracht wäre ich nun pleite.
Noch ne Frage:
Ich habe nun G12 (das rote) Kühlzeug geholt. Weiß jemand wieviel Liter ins Kühlsystem ich füllen muss und worauf ich achten muss? Habe da was gelesen von motorstarten und warten bis der Lüfter angeht und so. .
Danke nochmal an alle die mir geholfen haben !!!! (Vor allem an die die mir mal ne pm geschrieben haben)
Wenn Du Autodata hast da steht doch drin wie die Wellen stehen müssen beim Zahnriemeneinbau, und da ist es egal ob jemand dran gedreht hat. Alle Wellen auf die Markierungen stellen Zahnriemen drauf und passt. Aber das Thema ist ja gegessen.
Kompressionsdruck sollte auf allen Zylindern einigermaßen gleich sein, dann passt das schon. Wenn der wo die Ventile kaputt waren aus der Reihe fällt ist nochwas nicht in Ordnung. Ich kenne einen Kompressionsprüfer vom Kumpel aber die sind wohl alle ähnlich. Alle Kerzen rausdrehen den Prüfer mit eingelegtem Kärtchen ins Kerzenloch des ersten Zylinders drücken und mit dem Anlasser den Motor drehen bis die Kurve auf dem Kärtchen nicht mehr steigt. Dann den Prüfer zurückstellen dadurch wird das Kärtchen eine Stufe weitergeschoben auf Zylinder 2, ins Kerzenloch des nächsten Zylinders drücken und Motor drehen usw. So bekommt man 4 Kurven die einigermaßen parallel verlaufen sollen dann ist das gut.
Aus Deinem Nickname schließe ich Du bist ein Mädel Frau wenn das so ist alle Achtung dass Du Dich an sowas rantraust und es geschafft hast gefällt mir gut.
Danke, ich werd das mit der Kompressionsprüfung mal schauen. Und ich denke wenn man was machen WILL, dann kreigt man das auch hin. Nur hier schreiben dann meist erst mal die neunmal klugen man würde das eh nicht schaffen und alles. Aber schwer wars in dem sinne überhaupt nicht. Es war nur viel Arbeit. Aber wenn ich das nochmal machen sollte würde das in nur einem Bruchteil der Zeit gehen, weil ich jetzt weiß worauf ich achten müsste-
Weiß denn noch jemand worauf ich beim auffüllen von Kühlwasser und Frostschutz achten muss? Ich musste das ja alles ablassen hatte ja die Wasserpumpe gewechselt.
Also bislang habe ich folgende Dinge gedtausch:
-Zündkerzen
-Wasserpumpe
-16 Ventilschafftdichtungen
-Kurbelwellenschraube
-Spannschrauben
-Zylinderkopfdichtung
-Abgaskrümmerdichtung
-Dichtung für den den Flansch an der Abgasrückführung
-Zahnriemen, Keilriemen
-2 Krumme auslassVentile
-Frostschutz(Noch nicht eingefüllt abergekauft)
-Dichtmasse zwischen nockenwellengehäuse & zylinderkopf
-Ölfilter
Das hat mich etwa 250-300Euro gekostet und meiner Meinung nach Billger als die vllt 2000Euro oder wieviel das in der Werkstatt gekostet hätte, wozu mir ja die meisten geraten haben, da ich ja sonst angeblich alles kaputt machen würde.
Jetzt fehlen noch 5Liter Öl (Habe ich noch hier rumstehen), da ich einen Ölwechsel machen möchte, da die Ölwanne stark schwitzt und es auch mal wieder nötig ist. Dabei kann ich dann gleich noch die Ölwanne abdichten. Das mache ich dann aber auf einer Hebebühne von einem Bekannten. Und den Luftfilter habe ich auch noch geschenkt bekommen, den baue ich auch noch ein sind ja nur 3 Schrauben am Luftfilterkasten.
Kühlwasser am besten 1:1 mischen. Den Wasseranteil davon 1:1 Leitungswasser mit destiliertem Wasser, wenn Wasserqualität unbekannt.
Mit der Dichtpaste am Nockenwellengehäuse nicht übertreiben, soll nicht nach innen und aussen überall hinquellen.
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Den Wagen habe ich schon längst angelassen läuft super ohne Probleme !! Besser als vorher hört der sich an. hab schon gasgegeben alles. Nur noch nicht lange laufen lassen, da das Kühlmittel ja noch nicht drinne ist. Ausserdem bin ich den von unten am Heizen damit der nicht friert(Frostproblem beim 1.4er).
Also Dichtmittel habe ich ganz fein aufgetragen, damit nichts in die Ölbohrungen kommt.
Wäre extrem nett wenn du die Geschichte "2 Krumme AuslassVentile" mal irgendwann erläuterst,
also wie man die wechselt.
Gruß
Zitat:
an meinem alten Golf IV 1999 1.4 16V ist Wasserpumpe kaputt gegangen
Zitat:
Hätte ichs in die Werkstatt bebracht wäre ich nun pleite.
sorry aber den kann ich mir nicht verkneifen: Wärst du direkt zur Werkstatt gefahren hättest du dir den ganzen ärger sparen können 🙂
Aber dennoch gratulation das er wieder läuft 🙂
Zitat:
Original geschrieben von Goldbaer
Zitat:
an meinem alten Golf IV 1999 1.4 16V ist Wasserpumpe kaputt gegangen
Zitat:
Original geschrieben von Goldbaer
sorry aber den kann ich mir nicht verkneifen: Wärst du direkt zur Werkstatt gefahren hättest du dir den ganzen ärger sparen können 🙂Zitat:
Hätte ichs in die Werkstatt bebracht wäre ich nun pleite.
Aber dennoch gratulation das er wieder läuft 🙂
Es ging mir nicht um den Ärger. Freizeit kann ich mir am Wochenende nehmen. Geld hingegen nicht. Deshalb hatte ich leider keine andere Wahl. Natürlich hätte ich den Wagen lieber in die FachWerkstatt gebracht, dann hätte ich mir natürlich mehr als nur Ärger erspart.
Aber ich sehe es so. Erstens habe ich wieder mal gemerkt, dass wenn man eien Sache vernünftig anpackt, dass es jeder schaffen kann. Und das man nicht aufgeben sollte. Ausserdem habe ich mir viel Geld gespart und ich habe viel über Autos gelernt und das ist doch etwas, was man nicht kaufen kann.
Mal davon abgesehen studiere ich im 5ten Semester Maschinenbau und da hat so ein wenig Praxis mal echt was gebracht. Man konnte sich beim Schrauben Gedanken über Konstruktion, Fertigung, Passungen, Werkstoffe, Elektrotechnik etc. machen.
@ Froke was meinst Du denn genau mit "Wechseln" von der ersten Schraube bis zur letzten oder wenn man den Kopf vor sich liegen hat und dann die Ventile rausbekommt?
Denn den ganzen Ablauf kann ich Dir leider nicht erklären. Aber wenn ich kann, dann versuch ich Dir natürlich weiterzuhelfen.
Achja, ich habe noch einen Fehler bemerkt. Der Wagen roch schon vorher immer nach Benzin (was Wagen ja so ansich haben). Aber jetzt habe ich bemerkt, dass oben am Ansaugkrümmer ich glaube man nennt das Einspritzventile (vier Stück), die in den Ansaugkrümmer reingehen. Dort sind so art kleine metall schienen, die dafür sorgen, dass diese dinger nicht hochgehen und eine is abgegangen iwie. Nun kommt da beim anlassen leicht benzin raus. Weißt jemand von euch ob man das einfach reindrücken kann oder ob da vllt ne ringdichtung kaputt ist oder wie man das prüfen kann.
Zitat:
Original geschrieben von MartinaW
Zitat:
Weißt jemand von euch ob man das einfach reindrücken kann oder ob da vllt ne ringdichtung kaputt ist oder wie man das prüfen kann.
An jeder Einspritzdüse sind 2 O-Ringe (035906149A) vorhanden die Düse wird mit einer Halteklammer (036133047) am Kraftstoffverteiler gehalten.
Zitat:
Aber ich sehe es so. Erstens habe ich wieder mal gemerkt, dass wenn man eien Sache vernünftig anpackt, dass es jeder schaffen kann. Und das man nicht aufgeben sollte. Ausserdem habe ich mir viel Geld gespart und ich habe viel über Autos gelernt und das ist doch etwas, was man nicht kaufen kann.
Das ist die richtige Einstellung. Nen Auto ist kein Hexenwerk und KFZ Mechaniker kochen auch nur mit Wasser. Das dir der Zahnriemen abgeflogen ist kannst in der Kategorie Lehrgeld abheften. Denke der Vorfall wird dir beim nächsten Zahnriemenwechsel helfen etwas umsichtiger zu seim.
Das ist gefährlich ! Hab das vor zwei Monaten erst gemacht.
Die Einspritzdüsen werden komplett mit oberer Halterung herausgezogen.
Diese Halteklammern am besten ersetzen. Sie müssen 100 % genau sitzen
sonst wird die Sache undicht (vermute bei dir sitzt eine schief)
An den Halteklammern trennt sich Gut und Böse, die Dichtgummis sind es bestimmt nicht.
Achtung: Als ich oben den Stecker vom Einspritzventil abziehen wollte ist der
Plaste-Steckeinsatz vom Ventil einfach abgerissen. Dort also auch aufpassen !
Neues Ventil schlägt mit 110 Euro zu Buche.
Dort an den Halteklammern rumfummeln ohne die Düsen herauszuziehen, wird dich ins
Irrenhaus bringen, komplett alles raus, neue Klammern anbringen, wieder einsetzen.
Und nochmal Achtung: Nicht die Tür aufmachen, dann wird Krafstoff nachgefördert,
macht sich nicht gut wenn das Ventil draußen ist !
(Bzw Sicherungen vorher entfernen)
Ich glaube Ihr meint etwas anderes.
Also ich habe jetzt mal hier ein Bild in den Anhang gestellt. Dort sieht man dieses Einspritzding und hinten sieht man auch, dass es feucht ist, da dort beim Anlassen immer Benzin austritt.
Nun möchte ich wissen, wie ich das Ding rausbekomme. Oben an dieser "brücke" wo auch die Kabel in diesem Art Kabeltunnel befestigt sind, drückt ja die dinger sozusagen in den Ansaugkrümmer-
Die Düsen sind sowohl oben als unten nur gesteckt.
Oben mit der Klammer gesichert.
Vorsichtig ziehen ist angesagt, dann kommen sie unten raus.
Hol dir am besten vorher vier neue Klammern. Mach die Düsen auch oben raus und steck vier neue Klammern EXAKT drauf.
Oben und unten an jeder Düse ist ein Dichtungsgummi. Siehst du nach dem
Abziehen keinen an den Düsen so stecken sie in der Aufnahme. Raus fummeln
und wieder draufmachen. Viel Spass!
Die zwei Schrauben oben vom Querverteiler logischerweise vorher abschrauben.
Also links sitzt die Klammer exakt auf deinem Bild, rechte Seite kann ich nicht erkennen.
Ah super. Die zwei schrauben hatte ich gelöst nur angst jetzt einfach daran zu ziehen, habe jetzt unten die düsen mit einem kleinen schraubenzieher vorsichtigi rausgehebelt. Und ein Dichtring ist kaputt. Nur schließt VW in genau einer Minute den Teileverkauf also muss ich Morgen dort hin so ein Mist- Danke für die antwort !!