OT 1.7KY Diesel und andere Fragen

VW T3

Hallo,

nachdem ich jetzt alles wieder zusammengebaut habe nach dem Zylinderkopfdichtungswechsel und nach meiner Meinung auch die ESP laut Handbuch eingestellt bekommen habe und nach mehrmaligen manuellen Durchdrehen es gewagt habe, den Motor mal anzuwerfen habe ich folgende Beobachtungen und bräuchte kurz Hilfe:

- Nachdem der Motor läuft, habe ich das Gefühl, dass er ganz schön nagelt. Allerdings so, dass ich denke, dass es einfach ein kleinen Tick zuviel ist. Frage: Falls ich beim Auflegen des Zahnriemens einen Bock geschossen habe und einfach genau einen Zahn daneben liege (entweder auf zu früh oder zu spät) wäre das eine Erklärung?

- Aus Panik, dass ich genau das geschafft habe, habe ich den OT nochmals kontrolliert. NW mit Lineal sollte ja mit DER Markierung am Getriebe passen. Die Markierung bereitet mir jetzt etwas Sorgen. Als der Zylinderkopf unten war, habe ich durch manuelle Sichtprüfung mal geguckt, was die Markierung sein müsste und mich auf Bild 1 festgelegt. Falls das überhaupt eine Kerbe ist, weil sich das extrem schwer erkennen lässt. Damals ist mir schon der Bolzen im Bild 2 aufgefallen. Frage: Ist der Bolzen jetzt DIE Markierung, auf der man einstellt bzw einstellen sollte?

- Beim Anfassen der Wasserpumpenscheibe ist mir aufgefallen, dass diese handwarm ist. Das ist nicht normal oder? Das würde bedeuten, einer der beiden Keilriemen rutscht durch. Da der LimaRiemen etwas zu lang ist, tippe ich mal auf den...

Buidl 1
Build 2
64 Antworten

Und wenn ich die nochmal aufmache, dann brauch ich aich einen kompletten neuen Satz nochmal. Sonst ist es sinnfrei, nehme ich an..

Gut, ich mach erst das Spiel mit der Ölpumpe und Bohrmaschine. Ölpumpe und Zwischenlager habe ich prophylaktisch bereits bestellt. Wenn das nicht geht, tausch ich erst Ölpumpe und - weil eh gleich offen - auch Zwischenlager. Dann nochmal testen, und erst dann rupf ich den Zylinderkopf nochmal runter, wenn immer noch nix oben ankommt.

Noch eine Frage: Wenn im Zylinderkopf nix ankommt, kommt auch nichts bei den Kurbelwellenlagern an?

Wo das Öl ankommt oder nicht, hängt von der Ursache ab.

Sich bei der ZKD an den Kerben zu orientieren haut nur bedingt hin, weil die je nach Hersteller mal links und mal rechts vom großen Ölkanal angebracht sind. Wenn du aber darauf geachtet hast, wo du die kleine Gummidichtung innerhalb der ZKD plazierst, sollte das eigentlich passen. Deiner Beschreibung nach jedenfalls richtig.

Ich weiß leider nicht, ob die Kerben bei allen Kopfdichtungen an der gleichen Stelle sind. Jedenfalls hat er von Anfang an überhaupt keinen Öldruck aufgebaut - Lampe ging nicht aus. Das war Grund genug, um ihn garnicht lange laufen zu lassen. Beim Nachschauen hatte ich so ein Gefühl dass es anders aussieht als vorher mit den Kerben, weiter hinten oder so. Hab ich halt aufgemacht und nachgeschaut. Hatte die Oberseite nach unten gebaut. Die Kerben sind in beiden Fällen auf der rechten Seite des Kopfes.
Aber wie gesagt: Null Öldruck von Anfang an.
Gruß Jan

Zitat:

Noch eine Frage: Wenn im Zylinderkopf nix ankommt, kommt auch nichts bei den Kurbelwellenlagern an?

Wenn die Zufuhr am Kopf unterbrochen ist, kann die KW normal versorgt werden. Hatten mal ein Golf 4 16 V Motor, kein Öldruck, lt Lampe, und auch Druckmeßgerät. Tackerte nur oben, aber keine Pleuellagergeräusche. War was Undifinierbares, (Metall, Ölkohle?) was sich am Öldruckkanal zwischen gesetzt hatte.

Ähnliche Themen

Okay, vielleicht hab ich dann ja Glück gehabt. Kann ja auch mal passieren. Werde ich alles hoffentlich morgen sehen. Ich werde berichten.

So, wenn ich rechts rum drehe höre ich nach einiger Zeit Ölgeräusche. Offenbar drückt es das Öl in die Nuss, welche die Pumpe dreht. Oben an der Nockenwelle kommt erstmal nichts an. Muss das so sein? Heisst dass, die Pumpe ist noch gut? Oder heisst das, sie macht irgendwas aber halt nur nicht richtig?

Kannst diesen Drehversuch nochmals mit gelösten Ölfilter machen, oder falls er hat, den Öldruckschalter ausbauen. Lappen unterlegen....

Da ich in meinen Wahn den Zahnriemen abgenommen hatte ohne auf OT zu stellen hab ich das mit einer gehörigen Portion Angst im Nacken nachträglich ohne den Zahnriemen gemacht, und KW und NW jeweils getrennt gedreht bis das gepasst hat. Dabei ist mir aufgefallen, dass die Nocken dann - keine Ahnung warum - plötzlich wieder mit einem Ölfilm versehen waren. Und zwar alle. Das heisst doch, das Öl ist bis oben hin gekommen.

Da ich gestern die Pumpe auch mal anders rum hab laufen lassen, ist mein Verdacht im Moment, dass eventuell am Ansaugstutzen der Pumpe was davor hing oder eben das Überdruckventil. Falls das hing hätte ich mit dem Linkslauf das eher wieder zugezogen, was erklären würde, warum ich mit dem Rechtslauf dann Öl pumpen konnte.

Wo genau sitzt das Ventil jetzt? Irgendwo in der Ölpumpe oder kann man das von ausserhalb der Ölwanne tauschen oder sitzt das in der Wanne?

Jetzt bin ich auch zwiegespalten. Neue Pumpe hab ich da. Zwischenlager auch. Öldruckmesser jetzt auch. Da ich zusätzlich noch den KW-Simmering tauschen wollte, weil er immer noch Öl verloren hat hab ich mich gestern an der Schraube für das Zahnriemenrad versucht. Mit Gegenhalter natürlich. Draussen liegt jetzt der gebrochene Adapter von 1/2 auf 3/8 Zoll 19er Nuss. Werde es mit 1/2 Zoll Nuss nochmals versuchen. Weil Öldruck etc. kann ich ja nur messen, wenn alles wieder zusammengebaut ist. Oder lieber gleich alles machen, auch wenn vermutlich nicht notwendig? Was meint ihr?

Zusätzlich drückt jetzt der TÜV massiv. Bin jetzt 3Wochen vor dem superroten Bereich.

Beim Drehen der Zwischwelle, kann nichts passieren. NW/ KW/ESP muß danach wieder richtig einegstellt werden. Beim Rückwärtsdrehen, fördert die Zahnradpumpe nicht. Wenn die Nöckenwelle mit Öl versorgt wird, fördert die Pumpe auch. Öldruck sollte mit Mannömeter bei laufendem Motor im Leerlauf so 0,7, bei 2500 U/min bei 2,5 Bar - 4 Bar sein.

Ja, Zwischenwelle ist entspannt. Die kann ich ja drehen wie ich will.

Weiss jemand, wo das Ventil sitzt und wie ich das auf Funktion teste, wenn machbar? Mein Buch sagt da nur, dass es das gibt, und es zwischen Pumpe und Filter sitzen soll....

Man man man...das artet ja richtig aus bei dir.

Das Überdruckventil sitzt im Schnorchel direkt unterhalb der Pumpe. Um das zu prüfen muss der Schnorchel ab. Habe das Teil aber noch nicht näher betrachtet, insofern kann ich dir dazu nichts weiter sagen. Aber wenn du bereits ne neue Pumpe da hast, kannst du das ja mal direkt miteinander vergleichen. Die Ölwanne muss in jedem Fall runter. Dann kannst du auch gleich nochmal alles kontrollieren...

Die "Killerschraube" mit ner 3/8 Verbindung lösen zu wollen ist schon sehr optimistisch. Bedenke, dass du beim Festziehen ordentlich Kraft übertragen musst. 90Nm + 180° glaube ich.

Zwischenwellenlager würde ich in jedem Fall kontrollieren...

Ich bin wirklich froh, dass ich eigentlich alle Fragen bisher hier im Forum beantwortet bekommen habe. Vielen Dank!

Der Killerschraube gehts ab Montag mit der nächstgrösseren an den Kragen... bei meinem anderen Wagen ging die damals mit genau dem Adapter runter. Aber gut, 45PS Benziner halt nur..muaahh ;-)

Ja gut..mein 6mm Stahlgegwnhalter hats jetzt mal gerissen. Muss ich wohl bisschen verstärken :-)

Kommt mir bekannt vor 😉

Die Schraube ist runter :-) Hatte gestern abend endlich keine Chance mehr.

So, dann vielleicht noch eine kleine Frage, weil wenn ich schon Öl ablassr und die Pumpe tausche, dann mach ich die Zwischemwellenlager auch gleich mit. Dafür muss wohl der Motor abgesenkt werden. Sind das dann nur die Motorlager und dann reicht das schon oder ist das wieder mehr?

Deine Antwort
Ähnliche Themen