Opel Astra G 1.8 16v 125 PS Automatik 10/2000 gekauft
Ich habe heute einen Opel als Zweitwagen ( oben genannt ) gekauft. Ich bin aus Österreich und wollte euch wissen lasen, daß es doch ab und zu ( hoffentlich ) noch Prunkstücke gibt. Die Zukunft wird es zeigen.
BJ 10/2000 60T km, rostfrei, Fließheck, neue Bremsen hinten und vorne und neuer Auspuff, neues Service Öl, Ölfilter, Benzinfilter,. hatte ja nur die Probefahrt in Wien und ein Stück auf der Autobahn, alles o.k.
Ich hoffe, ich habe Glück, wie gesagt ist als Zweitwagen gedacht für einkaufen ect.
Ich wünsche euch eine gute Fahrt!
35 Antworten
Mir ist da nicht wirklich was aufgefallen als ich mir mit der Endoskopkammera die Schweller angeschaut habe, vielleicht eine dünne Wachsschicht, die stoppt aber den Rost nicht.
Ich hatte bei mir eh die Stoßstangen Kotflügel und Schwellerverkleidungen zur Rostbehandlung ab.
Müsste aber auch so gehen.
Ich habe überall gesprüht, da gibt es genügend Löcher oder Stopfen wo du die Sonde reinstecken kannst auch bei den Verstärkungen am Unterboden oder innen an den Radläufen.
Bei den Türen usw. habe ich noch keine Probleme, habe ich aber auch mitgemacht.
Die Kiste wiegt jetzt zwar 3kg mehr, von innen Rostet da aber in nächster Zeit nichts mehr.
Zitat:
@Mufasa09 schrieb am 22. Oktober 2020 um 22:43:11 Uhr:
Zitat:
@Gerd_7 schrieb am 19. Oktober 2020 um 22:20:40 Uhr:
4 Jahre / 60Tkm stimmen.
Das wurde bei den 16V nachträglich halbiert, somit kann es sein, dass im Serviceheft noch der doppelte Wert steht.Der Riemen ist doch aber schnell gewechselt, da würde ich mir jetzt keine Gedanken machen.
Wichtiger wäre, vor dem Winter alle Hohlräume mit Schutzfett zu fluten.
Sind die G's nicht ab Werk genug konserviert worden?In welche Räume sollte man da am besten nachträglich noch und wo findet man da Zugang?
Schweller? Achsträger?
Das hängt vom Baujahr ab. Die ersten Jahre wurden sie aus vollverzinkten Blechen gefertigt. Leider wurde die Karosserie erst danach zusammengeschweißt. Üblicherweise sind das erste was rostet die Radläufe hinten, was sich in die Endspitzen und Schwellerenden fortsetzen kann, wenn man zu lange wartet.
Das zweite, was gerne gammelt, ist der Motorträger vorne. Der ist nicht verzinkt und auch beim Zafira problematisch. Auch die karosserieseitigen Befestigungen des Motorträgers(Aggregatträger) rosten gerne.
Die Träger im Bereich der Hinterachsaufnahme und unter den hinteren Federn wären weitere Schwachpunkte.
Die Bremsleitung rostet auch gerne.
..... für ein zwanzig Jahre altes Auto ist das wenig. Bei mir ist das alles mit MS konserviert.
Ja ich muss meinen am Samstag eh auf die Bühne packen für ne Inspektion, da mach ich das auch grad mit..wo krieg ich mike sanders auf die schnelle her?
Mike Sanders Fett ist nicht einfach zu verarbeiten und man brauch das passende Equipment.
Eine vernünftige Druckbecherpistole ist auf jeden Fall zu empfehlen.
Ich habe dann bei meinem H für den Schwellerbereich KSD Kaltfett genommen, mein G hatte ein halbes Jahr nach Fluid Film gestunken. Wenn du damit leben kannst, nimm das. für alles. Zu KSD Kaltfett gibt es leider noch nicht viele Berichte.
https://www.vaupel-gmbh.de/deutsch/produktübersicht/druckbecherpistolen/
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also ich habe vorgestern meinen Astra geholt samt Servicebuch. Im Serviceheft steht unter " Zahnriemenwechsel ", alles 90.000 km oder 6 Jahre,.......wohlgemerkt, nicht auf irgendeiner Webseite oder so,...sondern in dem Serviceheft zu diesem Astra mit diesem Baujahr.
Ob richtig oder falsch,....werde mich bei Gelegenheit in einer renomierten Opelfachwerkstätte in Graz erkundigen und dann danach handeln. Wie schon beschrieben, das Material kostet nicht die Welt und ich habe einen Bekannten der in einer freien Werkstätte arbeitet, der es dann reparieren wird.
Ja, wegen dem Rost, habe das Auto gewaschen und mit der Hand überall " abgeledert ", kein Rost zu sehen. Automatiköl wurde schon gewechselt, Bremsleitungen neu, die Bremsen ( Scheiben und Backen) neu, Endschalldämpfer neu, alle Filter neu, ...fährt sich gut,...und ja,..das Auto ist Erstbesitz und wurde so wenig gefahren.
Daher bleibe ich bei meinem als erstes Eingangsstatement,....."
Es ist klar, das es die Zukunft weisen wird, aber ich fahre ja auch nur max. 3Tkm pro Jahr mit diesem Auto, steht sonst in der Garage. Zweitauto ist ein BMW X3 35i mir Vollausstattung, im Sommer fahre ich wann es nur geht mit meinem Roller, Piaggio Beverly 350ST 33,3 PS und ganz kurze Strecken mit dem Fahrrad.
Vielen Dank für eure Meinungen und allseits gute Fahrt
Zitat:
@steiermark1 schrieb am 23. Oktober 2020 um 07:56:53 Uhr:
Im Serviceheft steht unter " Zahnriemenwechsel ", alles 90.000 km oder 6 Jahre,.......wohlgemerkt, nicht auf irgendeiner Webseite oder so,...sondern in dem Serviceheft zu diesem Astra mit diesem Baujahr.
Ob richtig oder falsch,....werde mich bei Gelegenheit in einer renomierten Opelfachwerkstätte in Graz erkundigen und dann danach handeln. Wie schon beschrieben, das Material kostet nicht die Welt und ich habe einen Bekannten der in einer freien Werkstätte arbeitet, der es dann reparieren wird.
Wobei manche Webseiten aktueller sind als das Serviceheft das vor über 20 Jahren aufgelegt- gedruckt wurde.
Aktuell Insignia B Facelift, da stehen auch dinge drin die angekündigt wurden, aber es nie in die Serie geschafft haben nicht mal da wurde, zum Facelift das Buch geändert.
Aber zu deiner Vorgehensweise, die ist vollkommen in Ordnung.
Check den Riemen bei Zweifel raus damit und dann brauchst für den Rest keinen Gedanken mehr machen.
Zitat:
@Mufasa09 schrieb am 23. Oktober 2020 um 07:04:02 Uhr:
Ja ich muss meinen am Samstag eh auf die Bühne packen für ne Inspektion, da mach ich das auch grad mit..wo krieg ich mike sanders auf die schnelle her?
Nimm Seilfett, das lässt sich sehr viel einfacher verarbeiten.
Wichtig! Wachs und Unterbodenschutz lassen das Auto sehr viel schneller rosten. Finger weg davon!
Zitat:
@Laderl2 schrieb am 23. Oktober 2020 um 08:46:19 Uhr:
Zitat:
@steiermark1 schrieb am 23. Oktober 2020 um 07:56:53 Uhr:
Im Serviceheft steht unter " Zahnriemenwechsel ", alles 90.000 km oder 6 Jahre,.......wohlgemerkt, nicht auf irgendeiner Webseite oder so,...sondern in dem Serviceheft zu diesem Astra mit diesem Baujahr.
Ob richtig oder falsch,....werde mich bei Gelegenheit in einer renomierten Opelfachwerkstätte in Graz erkundigen und dann danach handeln. Wie schon beschrieben, das Material kostet nicht die Welt und ich habe einen Bekannten der in einer freien Werkstätte arbeitet, der es dann reparieren wird.Wobei manche Webseiten aktueller sind als das Serviceheft das vor über 20 Jahren aufgelegt- gedruckt wurde.
Aktuell Insignia B Facelift, da stehen auch dinge drin die angekündigt wurden, aber es nie in die Serie geschafft haben nicht mal da wurde, zum Facelift das Buch geändert.Aber zu deiner Vorgehensweise, die ist vollkommen in Ordnung.
Check den Riemen bei Zweifel raus damit und dann brauchst für den Rest keinen Gedanken mehr machen.
Ich frage mich, wie es eben der Fall bei mir ist,...Bj. 2000,...o.k. da war die Qualität des Zahnriemens vielleicht noch nicht so gut, wird porös ect,...aber nach 2 Zahnriemenwechsel, der letzte im Jahre 2017 müsste doch die Qualität viel besser sein, als nur 4 Jahre und 60T km haltbar? was sagt ihr dazu, bzw. nach welchen Kriterien geht das ? Ich habe vor 2 Monate meine VW Polo verkauft Bj. 09/2016 und da war der erste Zahnriemenwechsel bei 210T km !! also schon ganz eine andere Qualität als sie noch im Jahre 2000 wahr ;...vielleicht hat jemand eine Antwort.
Ab Modelljahr 2003 wurde wohl die Umlenkung/Spannungsmechanik verbessert, womit dann 90.000 km/6 Jahre Intervall statt 60.000 km/4 Jahre möglich war.
Zitat:
@tomate67 schrieb am 23. Oktober 2020 um 10:11:49 Uhr:
Zitat:
@Mufasa09 schrieb am 23. Oktober 2020 um 07:04:02 Uhr:
Ja ich muss meinen am Samstag eh auf die Bühne packen für ne Inspektion, da mach ich das auch grad mit..wo krieg ich mike sanders auf die schnelle her?Nimm Seilfett, das lässt sich sehr viel einfacher verarbeiten.
Wichtig! Wachs und Unterbodenschutz lassen das Auto sehr viel schneller rosten. Finger weg davon!
Seilfett hat einen hohen Lösungsmittel und Wachsanteil und verläuft im Sommer nicht, somit würde ich das nicht für schlecht zugängliche/einsehbare Hohlräume nehmen. Im Spritzwasserbereich / Unterboden sicher eine gute Wahl.
Ich kann FluidFilm empfehlen. Es kann ohne es zu Erwärmen in die Hohlräume gesprüht werden. Gibt es in einer Spraydose mit einer langen Sonde.
Effektiver ist es mit einem Kompressor in die Hohlräume zu drücken.
Es stimmt, das das Kriechöl die erste Zeit streng riecht. Das Öl wird aus Schafswolle gewonnen.
Da es elastisch bleibt, nicht verharzt und austrocknet wird es sich bei Wärme weiterhin in alle Ritzen zwischen den Blechen verteilen.
Unterwandert Feuchtigkeit und löst Rost.
Zitat:
@Hutchison123 schrieb am 23. Oktober 2020 um 14:57:32 Uhr:
Ab Modelljahr 2003 wurde wohl die Umlenkung/Spannungsmechanik verbessert, womit dann 90.000 km/6 Jahre Intervall statt 60.000 km/4 Jahre möglich war.
danke für deine Antwort, finde es aber " verunsichernd ", daß man >Serviceheft mit falschen Angaben ausgibt. Meine Vorbesitzerin hat sich an die 6 Jahre Zahnriemenwechsel-Regelung gehalten, also für 60Tkm 3 mal den Zahnriemen gewechselt ist ja Bj. 2000 ( Kostenpunkt in der Opel Fachwerkstätte jedes mal mit Kleinkram ca. 900 Euro. )
Wenn Du Dir nicht sicher bist solltest Du lieber den Zahnriemen tauschen oder beim Opelhändler genau nachfragen.
Die Wechselintervalle wurden geändert, ob es für den 1.8-Motor so ist, solltest Du in einer Fachwerkstatt erfahren können.
Wo hast du die 900 her, ich vermute da ist ein kompletter Service mit dabei.
https://www.opel.de/service/angebote/osko.html
Wenn in deinem Heft die Angaben nicht korrigiert wurden, wurde bei der Wartung dieser Kiste sehr geschlampt oder von jemand gemacht, der von Opel keine Ahnung hat.
Die Zahnriemenhersteller geben die richtigen verkürzten Intervalle an.
Ich sehe das mit den Wechselintervallen nicht so eng, wenn der reißt kommt eben ein neuer Motor rein.