ForumAstra F
  1. Startseite
  2. Forum
  3. Auto
  4. Opel
  5. Astra, Cascada & Kadett
  6. Astra F
  7. Opel Astra F CC Bremstrommel

Opel Astra F CC Bremstrommel

Opel Astra F
Themenstarteram 2. November 2018 um 1:31

Hallo liebe Opelaner...

mich plagen kräftige Bauchschmerzen nach einem Besuch in einer Werkstatt und den damit verbundenen Auswirkungen. Ich wollte meinem Astra F CC KBA 0039-863 W0L000053V5301607 neue Bremsen verpassen lassen.

Dazu habe ich eine günstige Meisterwerkstatt in Düsseldorf gefunden dachte ich.

Ich also Bremsscheiben und Beläge für vorne und für Hinten Bremstrommeln und Beläge geordert die mir nach KBA oder Fahrgestellnummer angezeigt wurde von ATE. Diese wollte ich da ich ein wenig Schiss hatte machen lassen.

Erst waren die Bremsen vorne dran. Ging soweit gut. Scheiben ATE 24.0120-0115.1 sowie Beläge ATE 13.0460-7051.2.

Bremszylinder meinte der Meister müssen vorne nicht???

Welche müsste ich nehmen? von ATE...

Dann musste ich raus da ein anderer Kunde dran war. Ich sollte später wieder kommen. Bremsen ging eigentlich recht gut mit neuen Bremsen vorne.

Für hinten musste ich noch Bremszylinder organisieren. Die waren undicht. Ich also Original Opel Teile beim Opel Händler gekauft weil keine andere Quelle lieferfähig Justin Time.

GM Teilenummer 90498300 für knappe 180 € ca.

Nun Aber das Problem;

Meine bestellten Bremstrommeln von ATE die mir das Bestellformular ausgespuckt hat passt nicht oder die Bremsbeläge sind zu breit?

Trommeln ATE 24.0220-0011.2 Bremsbackensatz 03.0137-0267.2 sowie Bremsbackenzubehörsatz ATE 03.0137-9166.2.

Die Stifte in dem Zubehörsatz seien zu kurz so mein Meister???

Auch die Bremstrommeln würden nicht passen obwohl der erste Ansatz waren sie passend augenscheinlich und nach Bremsbackeneinbau mit Bremszylinder angeblich nicht mehr. Die Gesamthöhe war wohl nicht passend. Somit habe ich jetzt ATE Bremsbacken sowie GM Radbremszylinder neu und Bremstrommel Die vorher drauf war. Und zweimal entlüftet. Meine Bremse bremst nun erst ein wenig weich bei vollen Pedal antritt und die Handbremse kann ich ganz durchziehen ohne grosse Bremswirkung.

Im ganzen hatte ich das Gefühl das der Meister der Werkstatt kaum selbst Ahnung hatte. Mein Opel wurde maltratriert ohne Rücksicht auf Verluste.

Und was nun? Sind die Bremsbacken vielleicht zu breit das die Bremstrommel nicht passt?

Opel ist wohl aus dem Jahr 1997??? 55kw/75 PS Benziner Schaltgetriebe.

Könnt ihr mir helfen? Welche Bremstrommeln sollten passen welche Belege?

Selbst machen traue ich mir eigentlich zu meinen LKW richte ich wenn möglich auch wieder her wenn möglich. Nur ich wollte eigentlich auf Nummer sicher gehen und nun stehe ich mit meinem Latein am Ende.

Textar Backen 91044900 hätte ich noch da die unterscheiden sich etwas. in der Breiteund haben einen kleinen Rand als Führungssteg???

Erstmal danke im Vorraus für euren Einsatz....

Ähnliche Themen
14 Antworten

Die Erwähnung der KBA Nr., der Fahrzeug Identnr. und der Teilenummern ist zunächst mal hochakkurat. Sowas sieht man eher selten.

Die ganze Sache ist für meine Begriffe ziemlich doof gelaufen, um´s mal vorsichtig auszudrücken. Eine Bremsenrevision sollte in einem Kfz Meisterbetrieb nicht zu solchen Operetten ausarten. Namentlich in einer freien Werkstatt sollte auch die Beschaffung der Ersatzteile, der passenden natürlich, möglich sein.

180 Teuro für 2 Radbremszylinder, so habe ich es verstanden, sind schon echt heftig.

Die vordere Bremse ist ja wohl jetzt ok, und das ist im Fahrbetrieb erst mal wichtig. Die hintere Bremse stellt sich selbst nach, also Bremspedal treten und gefühlte 180 mal die Handbremse ziehen und wieder lösen, ist zumindest mein Kenntnisstand. Generell gilt hier aber, daß, vorausgesetzt die Richtigkeit der Teile, die neuen Beläge und die neuen Trommeln zusammen passen sollten. Hatte ähnliche Situation, die neuen Trommeln liegen noch in der Garage. Ein Ex Opel Mechaniker hat mir gesagt, das Handbremsseil müßte vollständig gelöst bzw. die Einstellung gelockert werden, irgendwo gibt´s da auch einen Punkt in der Mechanik der Bremse, wo man sehen kann, ob diese ganz zurückgestellt ist. Werde das nochmal im klugen Buch eruieren.

Zu den vorderen Bremsen ist grundsätzlich zu sagen, daß ein Austausch der Bremszylinder bzw. Bremszangen eher selten vorgenommen werden muß. Die Gängigkeit des Schwimmsattels hängt von den Gleitbolzen ab, wobei hier im Zweifelsfall mit handwerklichem Geschick und ATE Bremsenpaste viel zu machen ist. Sollte der eigentliche Bremskolben mal fest gehen, ist immer noch mit ner liebevollen Überholung was zu retten. Generell gilt, daß regelmäßiger Wechsel der Bremsflüssigkeit, mindestens alle 2 Jahre, angewandte Pflege des Bremssystems ist.

Man kann es nicht oft genug predigen: Bremsflüssigkeit ist hygrostatisch, d.h.: zieht Wasser aus der Luftfeuchtigkeit an. Wenn man dann 14 Jahre mit der ersten Bremsflüssigkeit unterwegs ist und einen Paß z.B. in den rumänischen Karpaten hoch fährt, ist alles gut. Bei der Abfahrt auf der anderen Seite fängt durch die Hitze der ständigen Bremserei der Wasseranteil im Bremsfluid zum Sieden an. Während man Flüssigkeiten nicht komprimieren kann, geht das mit gasförmigen Substanzen schon, daher das sog. Fading beim Bremsen, also die Notwendigkeit zum Pumpen am Pedal. Als Lkw Fachmann kennst Du gewiß auch genug Chaoten, die die Druckluftkessel 70% voll Wasser haben und sich wundern, warum auf der Talfahrt die Breme nicht so will.

Aus der Erfahrung von über 30 Jahren Schrauberei namentlich auch im Bereich der Osteuropahilfe ist es meine feste Überzeugung, daß durch regelmäßigen Wechsel der Bremsflüssigkeit die Probleme mit festgegammelten und undichten Radbremszylindern sowie festgehenden Bremskolben der Scheibenbremse auf ein minimales Maß reduziert werden können. MERKEN

Ansonsten gilt: An der Bremse hängt Dein Leben, das Deiner Mitfahrer und das der Leute um Dich rum im Straßenverkehr. Wenn Du selber nicht dran gehst, sei gewissenhaft in der Auswahl derer, die Du damit betraust.

Kfz Meisterbetriebe gibt´s jede Menge, welche, die nix taugen...., naja, das muß halt jeder für sich selbst rausfinden.

Themenstarteram 2. November 2018 um 2:43

Also erstmal Danke für deinen Optimismus...baut ungemein auf. Der Vorbesitzer hat regelmässig Flüssigkeiten austauschen lassen. Zum KFZ Meisterbetrieb bin ich eigentlich nur gekommen nach einer Empfehlung als meine Ablassschraube beim Ölwechsel nicht angepackt wurde da jemand von ATU die Plattgmacht hat.

Diese Werkstatt hat mit dann unorthodox einen Dichtungsring von einem Citroen draufgehauen die passte.

Und das liess mich dazu verleiten anzunehmen das der Herr weiss was er da tut. Bis zu meinen BNremstrommeln halt. Entweder der Herr ist Schlagzeuger bei ACDC oder er mag keine Opels...

Sowas habe ich echt noch nie gesehen.

So hätte ich das garantiert auch hingekriegt wenn nicht besser.

Und ich bin mit all den schlauen Opel Büchern auch schon eng Freund geworden.

Nur anscheinend hat der gute Herr keine Ahnung welche Teile dort wirklich dranpassen. Und nach meinem Check ist die Auswahl ja recht unübersichtlich bei den Anbietern.

Achja...das mit dem Bremseneintreten kenne ich und hab ich auch schon gemacht. Aber mir scheint die Mechanik der Bremsbacken ist nicht richtig montiert. Sprich die Federn aus dem Zubehörset??? Die Stifte wären zu kurz??? Würden nicht passen und er nahm die alten wieder her...

Sehr unzufrieden stellend.

Wenn du aufgrund der Teilenr. mal schauen könntest welche denn nun wirklich richtig wären? Anscheinen ist das Problem die Bremsbackenbreite oder Die Bremstrommelhöhe???

Ich werde das Fahrzeug jetzt auch erstmal selbst auf die Bühne bringen und Teile gegebenfalls austauschen.

Entlüften krieg ich auch hin...kenn ne Mietwerkstatt die nen Kompressor dafür haben.

und hinten rechts usw kenn ich auch.

Mir gehts jetzt nur darum welche Teile nun die Richtigen für mich wären...

mfg

Meine freie Werkstatt spart sich das Nachsehen für die nötigen Teile einfach indem er alle Varianten von Teilen liefern lässt und die Teile dann einfach wieder zurück gibt, die nicht benötigt werden. Damit ist morgens Bestellt und Abends der Auftrag auf jeden Fall erledigt. Ist sein Standard Ablauf.

Themenstarteram 2. November 2018 um 8:25

Wenn ich genug Geld hätte wäre das kein Problem. Als Brummifahrer hab ich dieses aber nur beschränkt und mweine Mutti hat ja auch Ansprüche (:

Die freie Werke berechnet auch nur die benötigten Teile. Wenn man es selber machen will, kann man ihn nur Aufbocken und Nachsehen was verbaut ist.

Bei unserem Astra sind auch zwei verschiedene Bremsentypen bzw. Durchmesser vorne lieferbar, die angeblich beide passen nach HSN/TSN. Wenn es mal wieder soweit ist, heißt es nachsehen was verbaut ist. Bei der Wartung wird das demnächst auch bei unserm hinten fällig.

Themenstarteram 2. November 2018 um 8:49

Gerade rief mich mein Werkstattmeister an nachdem ich ihm heute nacht eine Nachricht hab zukommen liess, und meinte müssen wir wohl nochmal dran? Sagte ich aber sicher das...Dann versuchten wir beide zu rätzeln woran es liegen könnte. Wir kamen dann auf den Lastabhängigen Brems.....? Wo beim entlüften oder nachstellen die Achsen belastet sein müssen? Hab ich hier auch schon gelesen...

Kann das das Problem lösen?

Und meine Bremstrommel müsste etwas Höher oder Tiefer sein? Da fand ich nur eine Variante von ATE mit Aussenhöhe 67mm????

Das Ventil für die Bremslast hinten an der Achse kann er auf der Bühne direkt beeinflussen oder die Achse umständlicher selbst z.B. per Getriebeheber belasten. Das sollte für die Werkstatt eigentlich kein Problem sein. Seine Unwissenheit wird er ja wohl nicht in Rechnung stellen für den zeitlichen Aufwand.

Im Link sind jeweils die Varianten bei ecat24 zu sehen. An der Trommel sieht man eigentlich schon, ob es die breiten oder schmalen Beläge sind mit dem entsprechenden Zubehör.

Deine VIN scheint noch nicht zur Ersatzteil suche geeignet zu sein. Da kam leider nichts.

 

http://ecat24.com/opel/catalog/part/1/7/378/4310/24641,24624/

http://ecat24.com/opel/catalog/part/1/7/378/4310/24628,24644/

http://ecat24.com/opel/catalog/part/1/7/378/4310/24626/

Themenstarteram 2. November 2018 um 13:05

Die links bringen mir garnichts weil original Zubehör von opel mit Opel Preisen....Fin abfrage funktioniert bei mir allerdings...?

Nur die Auswahl an ATE ist so difus weil anscheinend die Höhe entscheidend ist. Mein Meistermechaniker meint das sei nicht notwendig. Ich als Kunde will aber neue Bremstrommel drauf weil die alten echt nicht mehr schön aussehen...

Ich bin halt perfektionist...und es muss auch schön aussehen. (:

von der alten Trommel kann ich leider nichts mehr an Daten ablesen der Rost sitzt zu dick drauf.

Und Bremsen reinigen kennt der Typ auch nicht. Hab ihm extra einen Karton voll hochwertigen Bremsenreiniger mitgebracht für lau. Hat der nicht benutzt

Die Teilenummern werden auch von Zulieferern für Vergleichszwecke genutzt. Das hat nichts damit zu tun, nur Original Opelteile zu verwenden.

Auch wenn man auf den alt Teilen keine Nr. mehr lesen kann, so kann man immer noch die Masse abnehmen.

Wenn es anscheint nur zwei Varianten gibt, dürfte es kein wirkliches Problem sein. Allein die Breite schon optisch zu unterscheiden, denke ich, ist kein Problem wenn ich mir die Teile dort in den Listen ansehe.

Themenstarteram 2. November 2018 um 20:35

So nochmal bei der Werkstatt gewesen...und Handbremse nachgestellt und siehe da...es bremst! neue Bremstrommel hab ich leider immer noch keine.

Wenn ihr mir diesbezüglich helfen könnt? Am liebsten ATE Trommeln

Also, ich hab mal geguckt bei Mr. Auto. Unter Angabe Deiner KBA Nr. ergibt sich, daß es 2 verschiedene Bremsbelagbreiten gibt, bist Du wohl schon selbst drauf gekommen. 37,4mm und 53,5mm. Die Trommeln, deren Teilenummer Du eingangs erwähnt hast, sind für die Belagbreite 37,4mm. Da mußt Du wohl oder übel mal den Zollstock dranhalten, um weiteres Chaos zu vermeiden.

Bei Mr. Auto kann man sehr schön vergleichen, da dieser Anbieter von fast jedem Teil verschiedene Hersteller sowie seine Low Budget Hausmarke anbietet. Außerdem kann man ermitteln, welche verschiedenen Ausführungen es gibt. Natürlich kann man da auch Teile kaufen. Hab zuletzt ne Austausch Lichtmaschine da erstanden, weil meine, gekauft bei nem führenden Anbieter von Billigteilen, nach knapp 1,5 Jahren ne krasse Geräuschkulisse entwickelt hat.

Gibt halt einige Anbieter im WWW, wo Du günstig Markenteile kaufen kannst. Lott, Bandel, Brands4Cars, Apollo Autoteile, KfzTeile24, PremiumParts, ReNet Autoteile, um nur mal einige zu nennen. Bei genaueren Hinsehen mußt Du gerade bei den Bremsen aber schon mal Maßband und Meßschieber zur Hand haben, wenn Du zielsicher an den richtigen Kram kommen willst.

In diesem Sinne viel Erfolg

 

M.f.G.: Burkhard C

Themenstarteram 9. November 2018 um 19:24

jep danke für deine Empfehlung...mach ich das nächste mal garantiert so. und auch selber. Aber nicht unter TÜV Druck.

Ich hab aber jetzt nach und nach einige weitere Angelegenheiten wo die Community mir gerne weiterhelfen kann.

Ob ich das hier anhängen darf? Oder muss ich einen neuen Thread eröffnen? Achso...Tüv einwandfrei bestanden mit Lob für den technischen Zustand....

Neuer Thread ist mit Sicherheit besser. Ist nicht zielführend, Probleme mit Elektrik, Kupplung, Motor oder was auch immer an einen Thread dran zu hängen, dessen Name sich auf die Bremse bezieht.

Und Gratulation zu TÜV. Ist ja immer so ne Sache mit den alten Kisten. Da gibt s Prüfer, die fast schon fanatisch von dem Gedanken beseelt sind, daß alle Autos, die älter als 5 Jahre sind, aus m Verkehr gezogen gehören.

Wegen die Umwelt. Und so.

M.f.G.: Burkhard C

Themenstarteram 10. November 2018 um 23:27

Der TÜV Prüfer war sehr kritisch...hab schon gedacht was kommt gleich!!! Der hat mir sogar noch Das Licht richtig eingestellt weil es verstellt war. Sowas kenne ich überhaupt nicht. Nichtdestotrotz muss ich oder will ich das gute Teil solide erneuern Stück für Stück. Ja es kostet Zeit, Geld und Nerven. Aber es ist ein wirklich tolles Fahrzeug ganz ohne modernen SchnickSchnack. Opel halt...In diesen Sinne Danke für eure aktive Hilfe hier. Und zu dem anderen mach ich mir demnächst einen neuen Thread auf.

MfG Erdenwind

Deine Antwort
Ähnliche Themen